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Ritual für jüdische NS-Opfer: Toten-Taufe bringt Mormonen in Bedrängnis

REUTERSAnne Frank, Mahatma Gandhi, Barack Obamas Mutter: Mormonen sollen postum namhafte Persönlichkeiten getauft haben - unter ihnen auch Holocaust-Opfer. Stellvertretend unterzogen sich Mitglieder der Glaubensgemeinschaft dem Ritual. Was dem Seelenheil dienen soll, sorgt nun für Empörung.

Ritual*für jüdische NS-Opfer: Toten-Taufe bringt Mormonen in Bedrängnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
  1. #10

    Hochgradig pervers

    Ein weiteres Beispiel dafür, wieviel Irrsinn und Unheil diese vorderasiatischen, monotheistischen Religionen inklusive aller ihrer pervertierten Derivate im Laufe der Jahrhunderte über diese Welt gebracht haben.

    Diese x-te Ableitungsform orientalische Wahnvorstellung ist, neben anderen, auch noch so mächtig, dass die natürlich von den US-Präsidentschaftskandidaten umworben werden muss.

    Und was hat das alles noch mit Gott zu tun?
  2. #11

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Religionen - einfach nur anstrengend bis furchtbar...

    Dabei müsste man gar nicht diesen Menschgemachten Dogmas anhängen um spirituell zu sein. Nicht an diese ganzen Mumpitz-Religionen zu glauben, heisst ja nicht ein Atheist zu sein.

    Aber so ist der Mensch eben. Er will Macht über andere und er will geführt werden.
    Sicherlich richtig. Dazu kommt die Toleranz der großen monotheistischen Religionen gegenüber anderen Denkrichtungen, die häufig bequem in einer Streichholzschachtel Platz hätte. Überspitzt gesagt erschließt sich mir nicht, weshalb es für einige Juden von Interesse ist, ob Anhänger eines anderen religiösen Kultes rituelle Handlungen vornehmen die sich auf verstorbene Juden beziehen.
    Für einen Monotheisten, der wirklich glaubt im einzig wahren Glauben an den einzig wahren Gott zu leben dürfte derartiges doch bestenfalls lächerlich erscheinen, denn wer sollte die Taufe denn annehmen wenn es nur einen Gott gibt?

    Und lebten alle Monotheisten nach dieser Maxime könnte man sich viel Streit sparen, jede Religion könnte auf Andersgläubige oder Nichtgläubige mit nachsichtiger Arroganz blicken im Wissen, dass sich ja "nach dem Tod schon zeigen werde wessen Gott die große Geige spielt" und sich bis dahin gedulden. Wäre doch fair..
  3. #12

    Ja,Ja...

    Zitat von gerd.skibbe@gmail.com Beitrag anzeigen
    Gerd Skibbe antwortet:

    "Mormonen taufen Tote und rauben ihnen damit die Seele"

    so lautet der Inhalt einers Protestes von Dean Grunwald in "EIP red. us" am 25. 02. 2012.
    Ohne Frage, die Seele (der Geist) des Menschen.....
    der Tunnelblick, die partielle Eingeschränktheit des Geistes bei Gläubigen. Was wollen sie mir erzählen, dass es legitim wäre stellvertretend jemanden einen Glauben oktroyieren zu wollen, weil er sich dagegen nicht wehren kann?
    Welche Arroganz, welche Dummheit liegt solchem Denken zugrunde?
  4. #13

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Religionen - einfach nur anstrengend bis furchtbar...

    Dabei müsste man gar nicht diesen Menschgemachten Dogmas anhängen um spirituell zu sein. Nicht an diese ganzen Mumpitz-Religionen zu glauben, heisst ja nicht ein Atheist zu sein.

    .
    ...wobei Atheist eben auch kein Schimpfwort ist, sondern eine akzeptable Einstellung. Die meisten glauben sogar an was.
  5. #14

    Was die Mormonen mit ihren Fremdtaufen praktizieren ist ja schon lächerlich, ebenso wie das Taufen von Kleinkindern, die ja ebensowenig wie Tote ihr Einverständnis erklären können.
    Aber dass sich fremdgetaufte darüber empören, mit Verweis auf ihren Seelenschaden (Doppeldeutigkeit ist mir bewusst) ist doch noch viel lächerlicher.
  6. #15

    Na endlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Anne Frank, Mahatma Gandhi, Barack Obamas Mutter: Mormonen sollen postum namhafte Persönlichkeiten getauft haben - unter ihnen auch Holocaust-Opfer. Stellvertretend unterzogen sich Mitglieder der Glaubensgemeinschaft dem Ritual. Was dem Seelenheil dienen soll, sorgt nun für Empörung.

    Ritual*für jüdische NS-Opfer: Toten-Taufe bringt Mormonen in Bedrängnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Endlich ist sie gefunden: Die absolut(istische), gewaltfreie Methode zur Verhinderung islamistischer Selbstmordattentate:
    Einfach jeden "Märtyrer" nach träglich taufen und ihn damit dem Zugriff der 72 Jungfrauen entziehen.
    Und schon wird es keine Selbstmordattentat mehr geben, denn wer möchte sich schon im christlichen Himmelreich zu Tode langweilen ;-)
  7. #16

    Gott hat seinen Plan

    Zitat von Albalux Beitrag anzeigen
    (...)
    Und was hat das alles noch mit Gott zu tun?
    Vielleicht hat Gott die Menschen nur erfunden, damit Milliarden dieser menschlichen Hirne in zehntausenden von Jahren viele lustige religiöse Konzepte entwickeln und sich darum (mit allen Mitteln) streiten: eine Art Casting. Zum Schluss kommt Gott die Himmeltreppe runter und gibt dem einen Konzept, dass ihn am besten erklärt, sein allmächtiges Okay. Oder so.
  8. #17

    an Lächerlichkeit kaum zu überbieten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Anne Frank, Mahatma Gandhi, Barack Obamas Mutter: Mormonen sollen postum namhafte Persönlichkeiten getauft haben...
    ...außer von dem rituellen Gehabe jeder anderen "Weltreligion". Das sich nicht nur "Andersgläubige" sondern auch Freigeister an diesen Spielchen stören ist jedoch der Richtige Weg: dem allgemeinen religiösen Wahn muss Einhalt geboten werden, immer und immer wieder - und in aller Öffentlichkeit. Es wird mir wohl für immer unverständlich bleiben, wie man solcherlei Kasperkram so viel Wert beimessen kann, das darüber gemordet wird und Kriege geführt werden. Eine bessere Welt ist (aus heutiger Sicht) die Utopie, endlich ohne jegliche Religion auszukommen.
  9. #18

    Seufz,

    ermüdend, diese ständig neuen Nachrichten aus der bunten Welt des religiösen Spinnertums jeglicher Couleur. Hat hier eigentlich schon´mal jemand erwähnt, daß Religiosität und Intelligenz negativ korrelieren?
  10. #19

    Hintz tauft Kuntz...

    ... wen störts. Das Ritaul ist in jeder Religion gleich lächerlich. Was nicht lächerlich sondern schädlich ist, ist die Tatsache, dass die Öffentlichkeit solchen Peinlichkeiten immer wieder ein Forum bietet. JEDE Religion und sei sie noch so klein und albern, ist etwas für den privaten Gebrauch und hat in der Öffentlichkeit (schlimmer noch: in Gesetzen und in der Politik) rein gar nichts verloren.


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