Riskanter Aktienhandel: Koalition will Blitzhändler bremsen

DPAUltraschnelle Börsengeschäfte sollen in Deutschland durchschaubarer werden. Die Bundesregierung will Hochfrequenzhändler besser überwachen und fordert Einblick in ihre Computercodes. Der Vorstoß könnte für Ärger sorgen, weil er nicht mit der EU abgesprochen ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835617,00.html
  1. #1

    Entweder beginnen

    statt zu reden, egal was die Kommission sagt, oder das ganze wird ein böses Ende haben, wenn es nicht zu spät ist.
  2. #2

    Abschaffen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ultraschnelle Börsengeschäfte sollen in Deutschland durchschaubarer werden. Die Bundesregierung will Hochfrequenzhändler besser überwachen und fordert Einblick in ihre Computercodes. Der Vorstoß könnte für Ärger sorgen, weil er nicht mit der EU abgesprochen ist.

    Koalition will Hochfrequenzhändler an der Börse bremsen - SPIEGEL ONLINE
    Es wird höchste Zeit , dass dieser legalisierte Raub unterbunden oder zumindest stark kontrolliert wird. Die heftigen Ausschläge am Aktienmarkt gehen zu einem Großteil auf diese Spekulationsspielart zurück. In Amerika sollen die Frequenzhändler zu 70 % den Verkauf der Kurse bestimmen. Das Unfaire liegt in der maschinellen Schnelligkeit, mit denen Trends gesetzt und verstärkt werden können. Am besten, das ganze abschaffen. Langsamkeit ist Trumpf!
  3. #3

    Der enscheidende letzte Satz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stefan Mai, Cheflobbyist der Deutschen Börse: Für ihn sei aber entscheidend, dass dabei keine Verzerrungen zwischen den einzelnen Ländern in Europa entstehen.
    Das heißt im Klartext:
    Wenn in Deutschland ein Gesetz verabschiedet wird gibt es eine Verzerrung. Also wird es wie immer sein Nichts wird passieren.
  4. #4

    Legalisierter Betrug

    Zitat von prophet46 Beitrag anzeigen
    Es wird höchste Zeit , dass dieser legalisierte Raub unterbunden oder zumindest stark kontrolliert wird. Die heftigen Ausschläge am Aktienmarkt gehen zu einem Großteil auf diese Spekulationsspielart zurück. In Amerika sollen die Frequenzhändler zu 70 % den Verkauf der Kurse bestimmen. Das Unfaire liegt in der maschinellen Schnelligkeit, mit denen Trends gesetzt und verstärkt werden können. Am besten, das ganze abschaffen. Langsamkeit ist Trumpf!
    Die Finanzwelt hat sich von der Gesellschaft abgekoppelt, es geht oft nur noch darum ein Spiel zu betreiben, es nimmt auf nichts mehr Rücksicht und wo das noch hinführen soll, das scheinen die Macher selbst noch nicht zu begreifen.
    Aber ehrlich gesagt, ich verstehe die Macher dieser Gesellschaft nicht, warum lassen sie das zu, warum werden keine Spielregeln aufgestellt und durchgesetzt, oder sind alle nur noch dem Spiel verfallen?
    Es wird nur darüber geschwätzt, aber was entscheidenes dagegen unternimmt keiner was, was steckt dahinter, warum lässt man das zu?
    HR
  5. #5

    Genau: Riskanter Aktienhandel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ultraschnelle Börsengeschäfte sollen in Deutschland durchschaubarer werden. Die Bundesregierung will Hochfrequenzhändler besser überwachen und fordert Einblick in ihre Computercodes. Der Vorstoß könnte für Ärger sorgen, weil er nicht mit der EU abgesprochen ist.

    Koalition will Hochfrequenzhändler an der Börse bremsen - SPIEGEL ONLINE
    Das muss verboten werden. Genauso wie nachbörslicher Handel. Denn mit beiden Sachen ist immer der Privatanleger gekniffen. Er zahlt die Zeche für die Spekulanten. Er kann nicht eben mal schnell reagieren und seine Papiere etc. verkaufen. Er kann nur zusehen wie im schlimmsten Fall sein Geld über Nacht durch diese Spekulantenbrut vernichtet wird. Am nächsten Morgen ist es dann schon zu spät.
    Allgemein müssen auch spekulative Geschäfte auf überlebensnotwenige Güter verboten werden. Denn auch hier zahlt der Verbaucher gezwungenermaßen die Zeche am Ende und die SPekulanten reiben sich die Hände.
  6. #6

    Turboaktienhandel abschaffen

    Der Sinn des Aktienaktienhandels, Geld für Firmeninvestitionen zu beschaffen, wird mit diesen "Zockermethoden" verstellt. Eine gekaufte Aktie sollte frühestens nach 1 Woche, aber dann mit einer ordentlichen Finanztransaktionsteuer in Höhe Mwst. verkauft werden können. Erst nach Verkauf nach einem Jahr entfällt diese Steuer. Damit dann auch das ganze Casino-Gehabe - Handel und Wetten auf Lebensmittelpreise, Derivate, Bonds, Hedefonds, Optionsscheine, Leerkäufe, kategorisch abschaffen.
  7. #7

    Dieser "Vorstoß" -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ultraschnelle Börsengeschäfte sollen in Deutschland durchschaubarer werden. Die Bundesregierung will Hochfrequenzhändler besser überwachen und fordert Einblick in ihre Computercodes. Der Vorstoß könnte für Ärger sorgen, weil er nicht mit der EU abgesprochen ist.

    Koalition will Hochfrequenzhändler an der Börse bremsen - SPIEGEL ONLINE
    herrlich, das Thema ist doch schon seit x-Jahren auf dem Tisch. Eher unwahrscheinlich, dass sich jetzt noch was tut. Sie erinnern sich, 2008 ging das Finanzchaos los, jetzt haben wir 2012 und es ist nicht festzustellen, dass sich irgendwas geändert hätte.
  8. #8

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Genauso wie nachbörslicher Handel. Denn mit beiden Sachen ist immer der Privatanleger gekniffen.
    Auch als Privatanleger können Sie nachbörslichen Handel betreiben.
  9. #9

    jepp, bin auch dafür, dass diese perverse art des handels abgeschafft wird. nur einige wenige profitieren davon, während viele ausgeschlossen sind. das ist nicht im sinne eine fairen marktes. von mir aus darf auch gerne wieder der parketthandel weltweit eingeführt werden. den computer aufgrund festgelegter formeln handeln zu lassen hat nichts mehr mit investmetn zu tun.