Mein Schwager starb mit 40 an einem Herzinfarkt,
nie Raucher, kein Alkohol, regelmäßiger Sex
mit immer derselben Frau, so viel ich weiß,
keine familiäre Vorbelastung.
Wie kann man sich das erklären?
Ein statistisches Wunder.
Tests, Screenings, Krankheitsrisiken: Unser ganzes Gesundheitsleben ist geprägt von Zahlen und Statistiken. Mal jagen sie uns Angst ein, mal wiegen sie uns in Sicherheit - oft zu Unrecht. Mit etwas statistischer Bildung würden sich viele Menschen nicht so leicht ins Bockshorn jagen lassen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...620551,00.html
Mein Schwager starb mit 40 an einem Herzinfarkt,
nie Raucher, kein Alkohol, regelmäßiger Sex
mit immer derselben Frau, so viel ich weiß,
keine familiäre Vorbelastung.
Wie kann man sich das erklären?
Ein statistisches Wunder.
Naja, wie schon bemerkt wurde...da gibt es noch ganz andere untiefen in der Statistik, die man im Medizinstudium nichtmal annähernd durchwatten muss.
Soll mir recht sein. Glauben Sie ich reisse mich drum Sie zu behandeln? Wer meine Hilfe will, bitte - das ist mein Job. Und ich bin gut in dem was ich tue - daran gibt es keinen Zweifel (Bevor Sie fragen: Fachmeinung Dritter, die mich und meine Arbeit kennen und zum anderen mehr Ahnung haben als Sie). Wer meine Hilfe nicht will - bitte. Bleibt mir mehr Zeit für die, die sie wollen.
Hallo Herr Adlereule.
Zu was ist immer interessant. Ihnen zu gefallen war nie meine Absicht.Tja, und trotzdem reicht es nicht.
Ich habe nie gesagt das er nicht hilft. Natürlich tut er das, das ist Teil seiner Definition. Nur ist implizierte Frage, von Ihnen selbstverständlich gesehen, verstanden und ...eh...wohlwissend übergangen, ob man vielleicht erstmal Patienten die Kosten für ein Verum erstatten sollte, bevor man Placebos erstattet (Ach, Sie wussten gar nicht, das nur weil etwas wirkt - und damit per definitionem besser als ein Placebo - es noch lange nicht erstattet wird?). Aber zum einen ist das hier nicht Gegenstand der Diskussion und zweitens können Sie Schlaumeier ja mal ausrechnen wie hoch hier Krankenkassenbeitrag wird, wenn Sie noch alle vorhandenen auf dem Placeboeffekt basierenden Behandlungen in den Leistungskatalog übernehmen wollen.Und?
Vorsicht, Überraschung: Ein "Placeboeffekt" ist eine eintretende Wirkung, obwohl kein pharmazeutischer Wirkstoff beteiligt war. Jetzt kommen die Worte, die ihnen den Angstschweiß auf die Stirn treiben:
Wenn's hilft, warum nicht?
Und kommen sie nicht mit der Ausrede, das sei nicht der Fall. Sie selbst haben den Placeboeffekt angeführt, da ist Wirkung impliziert, sonst wäre es nämlich keiner.
Ach, wie ist es schön hier. Entertainment für den Feierabend und dabei besser als jede Talkshow.