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Risiken medizinischer Vorsorge: Die kranke Macht der Statistik

Tests, Screenings, Krankheitsrisiken: Unser ganzes Gesundheitsleben ist geprägt von Zahlen und Statistiken. Mal jagen sie uns Angst ein, mal wiegen sie uns in Sicherheit - oft zu Unrecht. Mit etwas statistischer Bildung würden sich viele Menschen nicht so leicht ins Bockshorn jagen lassen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...620551,00.html
  1. #110

    Statisten

    Mein Schwager starb mit 40 an einem Herzinfarkt,
    nie Raucher, kein Alkohol, regelmäßiger Sex
    mit immer derselben Frau, so viel ich weiß,
    keine familiäre Vorbelastung.
    Wie kann man sich das erklären?
    Ein statistisches Wunder.
  2. #111

    späte Antwort

    Zitat von flowrite Beitrag anzeigen
    Ich studiere Medizin und kann nur eins sagen: Wir lernen Statistik und zwar richtig!
    Naja, wie schon bemerkt wurde...da gibt es noch ganz andere untiefen in der Statistik, die man im Medizinstudium nichtmal annähernd durchwatten muss.

    Zitat von Reziprozität Beitrag anzeigen
    ...sind Sie denn tätig, wenn ich mal fragen darf? Nur mal rein vorsorglich, Sie verstehen, denn ein "medizinisch Tätiger", der so mit Orthographie und Grammatik auf Kriegsfuss steht, von dem möchte man sich ja nun nicht unbedingt behandeln lassen. Der Statistik wegen, Sie verstehen schon... ;-o
    Soll mir recht sein. Glauben Sie ich reisse mich drum Sie zu behandeln? Wer meine Hilfe will, bitte - das ist mein Job. Und ich bin gut in dem was ich tue - daran gibt es keinen Zweifel (Bevor Sie fragen: Fachmeinung Dritter, die mich und meine Arbeit kennen und zum anderen mehr Ahnung haben als Sie). Wer meine Hilfe nicht will - bitte. Bleibt mir mehr Zeit für die, die sie wollen.

    Zitat von eagle-owl Beitrag anzeigen
    Na, du Komiker,
    Hallo Herr Adlereule.
    Tja, und trotzdem reicht es nicht.
    Zu was ist immer interessant. Ihnen zu gefallen war nie meine Absicht.

    Und?

    Vorsicht, Überraschung: Ein "Placeboeffekt" ist eine eintretende Wirkung, obwohl kein pharmazeutischer Wirkstoff beteiligt war. Jetzt kommen die Worte, die ihnen den Angstschweiß auf die Stirn treiben:

    Wenn's hilft, warum nicht?

    Und kommen sie nicht mit der Ausrede, das sei nicht der Fall. Sie selbst haben den Placeboeffekt angeführt, da ist Wirkung impliziert, sonst wäre es nämlich keiner.
    Ich habe nie gesagt das er nicht hilft. Natürlich tut er das, das ist Teil seiner Definition. Nur ist implizierte Frage, von Ihnen selbstverständlich gesehen, verstanden und ...eh...wohlwissend übergangen, ob man vielleicht erstmal Patienten die Kosten für ein Verum erstatten sollte, bevor man Placebos erstattet (Ach, Sie wussten gar nicht, das nur weil etwas wirkt - und damit per definitionem besser als ein Placebo - es noch lange nicht erstattet wird?). Aber zum einen ist das hier nicht Gegenstand der Diskussion und zweitens können Sie Schlaumeier ja mal ausrechnen wie hoch hier Krankenkassenbeitrag wird, wenn Sie noch alle vorhandenen auf dem Placeboeffekt basierenden Behandlungen in den Leistungskatalog übernehmen wollen.

    Ach, wie ist es schön hier. Entertainment für den Feierabend und dabei besser als jede Talkshow.


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