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Riesenprojekt SKA: Weltgrößte Teleskopanlage entsteht in Südafrika und Australien

REUTERS/SKA Organisation/Swinburne AstronomyDie Pläne für den Bau des bislang größten Radioteleskops nehmen Gestalt an: Das Square Kilometre Array soll sowohl in Südafrika als auch in Australien aufgestellt werden. Mit der Einigung endet eine monatelange Debatte. Forscher freut das, sie hoffen auf völlig neue Einblicke ins Universum.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...835353,00.html
  1. #1

    Frage

    Irgendwie geht für mich aus dem Beitrag nicht klar hervor, wie die Doppellösung denn nu funktionieren soll. Das ein "Kern" in SA stehen soll und von diesem ausgehend konzentrische Kreise mit Antennen bestückt werden habe ich verstanden. Aber wie passen da die Antennen in Australien mit rein? Ein zweiter, kleinere Kern mit Kreisen und dann werden beide vernetzt? Oder beide autark?
  2. #2

    Und das Schöne dabei ist...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pläne für den Bau des bislang größten Radioteleskops nehmen Gestalt an: Das Square Kilometre Array soll sowohl in Südafrika als auch in Australien aufgestellt werden. Mit der Einigung endet eine monatelange Debatte. Forscher freut das, sie hoffen auf völlig neue Einblicke ins Universum.

    Riesenteleskop Square Kilometre Array soll in Südafrika und Australien stehen - SPIEGEL ONLINE
    ...dass es Radioteleskopen sch*ßegal ist ob es Tag oder Nacht ist. Somit kann man dann die beiden Komplexe in Australien und Südafrika auch zusammenschalten, weil beide Länder auf der gleichen Erdhalbkugel liegen. Bringt nochmal bessere Auflösung, quasi Stereosehen, zumindest bei näherliegenden Objekten als Quasare
  3. #3

    Zitat von sSLA Beitrag anzeigen
    Irgendwie geht für mich aus dem Beitrag nicht klar hervor, wie die Doppellösung denn nu funktionieren soll. Das ein "Kern" in SA stehen soll und von diesem ausgehend konzentrische Kreise mit Antennen bestückt werden habe ich verstanden. Aber wie passen da die Antennen in Australien mit rein? Ein zweiter, kleinere Kern mit Kreisen und dann werden beide vernetzt? Oder beide autark?
    Sie können sich das wie mit unseren Augen vorstellen. Dort ist auch nicht nur eine große Sensorzelle für das Sehen verantwortlich, sonderen das Bild wird von millionen Zäpchen und Stäbchen empfangen und im Gehirn wird es dann zusammen mit dem anderen Auge zu einem Bild zusammen geführt. So funktioniert das prinzipiell auch mit den großen Teleskopanlagen weltweit.
  4. #4

    Halbkugelei

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Somit kann man dann die beiden Komplexe in Australien und Südafrika auch zusammenschalten, weil beide Länder auf der gleichen Erdhalbkugel liegen.
    Das ist keine Besonderheit für das Paar Australien/Südafrika, sondern gilt immer. Zu zwei beliebigen Punkten auf einer Kugel gibt es immer eine Halbkugel, so dass beide Punkte auf der gleichen Halbkugel liegen.

    Um das einzusehen, darf man sich allerdings nicht gedanklich auf die Einteilung Nordhalbkugel/Südhalbkugel einschränken - schließlich sind den Radiowellen unsere erfundenen geografischen Einteilungen wie Landesgrenzen, Breitengrade und ähnliches völlig egal. (Alpha-, Beta- und Gammastrahlen sind da von ganz anderem Kaliber - die werden an der deutsch-französischen Grenze in Ost-West-Richtung aufgehalten.)

    Zu weit auseinander sollten die kooperierenden Punkte bzw. Länder allerdings nicht liegen, sonst könnte es sehr unpraktikabel werden, wenn alle gemeinsamen Himmelsbeobachtungen stets knapp über dem Horizont entlang schrammen müssten.
  5. #5

    Ohmann...

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Das ist keine Besonderheit für das Paar Australien/Südafrika, sondern gilt immer. Zu zwei beliebigen Punkten auf einer Kugel gibt es immer eine Halbkugel, so dass beide Punkte auf der gleichen Halbkugel liegen.

    Um das einzusehen, darf man sich allerdings nicht gedanklich auf die Einteilung Nordhalbkugel/Südhalbkugel einschränken - schließlich sind den Radiowellen unsere erfundenen geografischen Einteilungen wie Landesgrenzen, Breitengrade und ähnliches völlig egal. (Alpha-, Beta- und Gammastrahlen sind da von ganz anderem Kaliber - die werden an der deutsch-französischen Grenze in Ost-West-Richtung aufgehalten.)

    Zu weit auseinander sollten die kooperierenden Punkte bzw. Länder allerdings nicht liegen, sonst könnte es sehr unpraktikabel werden, wenn alle gemeinsamen Himmelsbeobachtungen stets knapp über dem Horizont entlang schrammen müssten.
    ...hab ich von Nord- oder Südhalbkugel gesprochen? Ich hab von der Halbkugel gesprochen, wo beide Standorte gleichzeitig von Außen sichtbar sind. Unabhängig von Längen- und Breitengraden, unabhängig von Nord- oder Südpol
  6. #6

    Schnellschuss

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    ...hab ich von Nord- oder Südhalbkugel gesprochen? Ich hab von der Halbkugel gesprochen, wo beide Standorte gleichzeitig von Außen sichtbar sind. Unabhängig von Längen- und Breitengraden, unabhängig von Nord- oder Südpol
    Dann lesen Sie doch Ihre und meine Äußerungen einfach noch mal in Ruhe durch und nehmen sich Zeit beim Nachdenken. Machen Sie eine Skizze! Nehmen Sie einen Ball in die Hand!

    Alternativvorschlag: Nennen Sie mir 2 Länder, die nicht "auf der gleichen Erdhalbkugel" (wie Sie es nennen) liegen!
  7. #7

    die Antennen ...

    Zitat von sSLA Beitrag anzeigen
    Irgendwie geht für mich aus dem Beitrag nicht klar hervor, wie die Doppellösung denn nu funktionieren soll. Das ein "Kern" in SA stehen soll und von diesem ausgehend konzentrische Kreise mit Antennen bestückt werden habe ich verstanden. Aber wie passen da die Antennen in Australien mit rein? Ein zweiter, kleinere Kern mit Kreisen und dann werden beide vernetzt? Oder beide autark?
    Viele Antennen auf einer Fläche wirken insgesamt so, als als wäre es eine einzige Antenne mit der gleichen (Gesamt-)Fläche, auch wenn es dazwischen Lücken gibt. Je größer die Antennenfläche ist, desto größer ist die Auflösung. D.h. die Position der Radioquelle lässt sich präziser orten.

    Hat man viele Antennen, so werden die nicht einfach zusammengeschaltet. Die Signale werden durch einen zentralen (Groß-)rechner zu einem Bild zusammengerechnet. Man verarbeitet nicht nur das Signal. Entscheidend ist, dass der Phasenunterschied der Signale von den einzelnen Antennen exakt gemessen wird und durch die Übertragung per Leitung nicht verfälscht oder verschoben wird (er lässt sich aber korrigieren).

    Je größer die Antennenfläche, desto höher die Auflösung. Dabei können, falls notwendig, auch einzelne Antenne oder Antennengruppen aus der Berechnung ausgeschlossen werden. Es ist also egal, ob die Antennen auf einer Halbkugel oder auf der gesamten Erde verteilt sind. "Gucken" Antennen nicht in die gleiche Richtung, werden sie bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

    Bei LOFAR waren die Antennen ursprünglich nur auf NL verteilt, sollen aber über ganz Europa verteilt werden.
    siehe auch: Interferometer (Radioastronomie)
  8. #8

    Im Grunde ist es ja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pläne für den Bau des bislang größten Radioteleskops nehmen Gestalt an: Das Square Kilometre Array soll sowohl in Südafrika als auch in Australien aufgestellt werden. Mit der Einigung endet eine monatelange Debatte. Forscher freut das, sie hoffen auf völlig neue Einblicke ins Universum.

    Riesenteleskop Square Kilometre Array soll in Südafrika und Australien stehen - SPIEGEL ONLINE
    eine Rießenschande, es werden Milliarden von Geldern verschwendet um ins All zu schauen und all die teuren Spielzuege die sich die diverse
    Uni`s so leisten.Observatorien Raketen und Sateliten die ins All geschoßen werden.Dafür werden in den meisten Fällen ohne Diskusion
    Milliarden lockergemacht. Wenn es allerding um unsere Erde geht, um den Raum in dem wir Leben müssen bzw. nur hier können wir leben und wenn wir uns dann die Zerstörunugen ansehen die wir selbst verursacht haben inklusieve der Luft die wir Hemmungslos verschmutzen obwohl wir sie zum Atmen brauchen.Die Wälder die genauso Hemmungslos und oft Illegal abgeholzt werden, obwohl wir wissen das wir den Wald dringend brauchen,denn die Bäume liefern uns den meisten Sauerstoff und das kostenfrei, usw,usw,usw! Braucht eine Regierung Geld für die Umwelt, dann,ja dann werden endlose Diskunsionen losgetreten und 101 Gutachter die dafür oder dagegen sind kassieren Millionen an Gagen.Anscheinend kapieren es die meisten Menschen einfach nicht.Wir können nicht von unserer Welt fliehen, sollte einmal eine Klimakathastrophe eintreten.Wir müssen alle hierbleiben und das Unverständliche dabei,jeder weis es und keinen Intressiert es.
    schönen Tag noch,
  9. #9

    Zitat von ronald1952 Beitrag anzeigen
    eine Riesenschande, es werden Milliarden von Geldern verschwendet um ins All zu schauen und all die teuren Spielzuege die sich die diverse
    Uni`s so leisten.
    Dem muß ich widersprechen. Die "Riesenschande" ist, daß wir Milliarden und Abermilliarden für Rüstung und Krieg ausgeben. Dagegen nehmen sich selbst ein paar Milliarden für Forschungszwecke winzig aus. Ob man Forschun nun gut findet oder nicht, das Problem ist sicher nicht Welthunger vs. Forschung.


    Nur mal so als Tip: Für den Kosovokrieg hat jemand mal ausgerechnet, daß man für das Geld, das die NATO dort in Form von Bombe abgeworfen hat, jeder Familie im Kosovo eine Villa mit Swimmingpool hätte bauen können!

    Mal die "Absudität" des Vergleiches beiseite gelassen: Welche MAßnahme wäre wohl friedensstiftender gewesen?


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