Ein Vater verprügelt seine Tochter. Die 16-Jährige filmt den Gewaltexzess*und veröffentlicht das Video nun, sieben Jahre später, im Internet.*Rache will*sie nicht üben - aber verhindern, dass*ihr Vater weiter*als Familienrichter arbeiten und über Missbrauchsfälle urteilen darf.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...795774,00.html
Haben Sie bis zum Ende gelesen? Sie zitieren mich doch extra: "Die Situation ist nun nicht mehr da, dennoch ist es in meinen Augen nicht erschreckender, wenn Leute dabei Rache- und Wutgefühle hegen. Erschreckender ist es für mich, wenn Leute dann eher sagen: "Was solls ist doch verjährt."
Im übrigen habe ich Sie nicht beleidigt. Aber vielleicht liegts einfach nur daran, dass irgendwer den ersten Stein warf, nicht wahr?
PS: Mit Ihnen diskutier ich nicht mehr, die Sache ist aus meiner Sicht erledigt und mehr als Beleidigungen dürften aus ihrer Warte wohl nicht mehr kommen.
Ich habe nur Ausschnitte des Videos gesehen aber das reichte schon, da steigen Wut und Hass in mir auf. Wie kann man bitte so dermaßen auf sein Kind einprügeln ? Widerlich, einfach nur widerlich wie sich dieser Haufen menschlichen Abfalls da auslässt.
Ich hoffe, dass dieser Mann niemals wieder in seinen Beruf zurückkehren kann und irgendwie glaube ich auch, dass er bald von seiner eigenen Medizin kosten wird.
Und dann gnade ihm wer auch immer...
Nein, ich werfe Ihnen nicht vor, dass Sie die Dinge nicht so sehen wie ich, ich werfe Ihnen vor, dass Sie ohne Not zu einer weiteren Eskalation beitragen.
Sie können nicht alles so nennen, wie Sie es "empfinden". Der Begriff "Vergewaltigung" ist in diesem Zusammenhang vollkommen fehl am Platz.
Wenn Sie tatsächlich glauben, einem Vergewaltigungsopfer erklären zu können, dass es keinen Unterschied zwischen dem "Schmerz, der Demütigung und der totale Machtausübung" der im Video gezeigten Prügeln und jenem bei sexuellem Missbrauch gibt, dann ist Ihr Werteraster gehörig aus dem Ruder geraten und Sie sollten vielleicht professionellen Beistand in Betracht ziehen.
Dr. Jennings
WER erinnert sich nicht an 'Schläge' von seinen Eltern? ... Bei mir bleibt doch Liebe zu den Eltern.
"GUT SO!", wie eine Tochter per Video den schlagenden Vater outet:
"NO GO!", dass so ein Vater aus nichtigem Grund seine pubertierende Tochter verprügelt.
"BRAVO!", dass diese Tochter nach Jahren die Zivilcourage hat: "Skandal!" zu rufen, dass so einer nicht FAMILIEN-Richter sein darf.
Okay, der 'Richter' hat auch das Recht sich zu rechtfertigen. Offenbar hat er ala 'Vater' versäumt, sich bei seiner Tochter zu entschuldigen.
Dafür gibt es eine einleuchtende Erklärung: Stichwort "Identifikation mit dem Aggressor", gerade ein in Eltern-Kind-Beziehungen häufig anzutreffendes Verhaltensmuster.
Viele Opfer elterlicher (und/oder institutioneller) Gewalt wenden später selbst Gewalt gegenüber ihren eigenen Kindern an ("körperliche Züchtigung"), da sie mit den eigenen Traumata nicht fertig geworden sind bzw. diese gar nicht als solche wahrnehmen.
Ein Teufelskreis!
Ihr Kommentar ist absolut unangemessen. In dem Video wird eindeutig gezeigt dass der Richter William Adams (um den Namen hier nochmal zu nennen) als Vater versagt hat. Nichts anderes. Das ist auch keine Falle, die die Tochter gelegt hat. Nein, es zeigt vielmehr wie alltäglich und berechenbar die Gewalt, die William Adams in seiner Familie auslebt, geworden ist.
Die Tochter hat sehr viel Mut, so etwas in der Form publik zu machen.
Eltern die so auf ihre Kinder reagieren, auch wenn sie ihnen auf der Nase rumtanzen, haben nur gezeigt dass sie es nicht geschafft haben, als Eltern ihre Verantwortung zu genügen. Kurzum, sie haben versagt.
Looser!