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Rhön-Übernahme durch Fresenius: Klinikkonzern schmiedet Gesundheits-Giganten
ReutersIm Gesundheitssektor bahnt sich ein Mega-Deal an. Der Dax-Konzern Fresenius will den Krankenhaus-Betreiber Rhön-Klinikum für rund drei Milliarden Euro übernehmen und mit den eigenen Helios-Häusern zusammenführen. Dadurch entstünde Deutschlands größter privater Klinikkonzern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829857,00.html
- #50 27.04.2012 16:29 von
Ich frage mich, warum Gewinne im Gesundheitssystem, dass sich aus den Beiträgen einer Solidargemeinschaft finanziert, sich nicht in der Senkung der Kassenbeiträge für die Versicherten niederschlägt. Für mich nicht zu verstehen, dass sich hier Unternehmen und Aktionäre bereichern können auf Kosten der Versicherten.
Auch wird der Wettbewerb, was Nierenersatzverfahren und alle anderen Produkte des Konzerns Fresenius angeht, total ausgesetzt. Schon heute suggeriert der Konzern seinen Kunden Therapien, die nach Studienlage eher nachhaltige Kosten für die Krankenkassen und somit für die Versicherten bedeutet. Wettbewerb wird es bald nicht mehr geben. Aber es geht ja nur um kranke Menschen, die wie auch immer, möglichst lange als Patient behandelt werden müssen - denn nur so bringen sie Unternehmen wie Fresenius die ersehnten Gewinne. Wahnsinn, dass dies die Politik zulässt! - #51 27.04.2012 17:24 von
Aus dem Bericht des Bundeskartellamtes über seine Tätigkeit in den Jahren 2009/2010
Im Bereich der Krankenhäuser hat sich der Konzentrationsprozess im Vergleich zum vorangegangenen Berichtszeitraum weiter abgeschwächt. Angemeldet wurden beim Bundeskartellamt über 20 Zusammenschluss - Vorhaben.
Im Fall Gesundheit Holding Nordhessen/Gesundheitsholding Werra-Meißner wurde ein Hauptprüfverfahren eingeleitet, das zu einer Untersagungsentscheidung führte. Alle weiteren Fälle konnten im Vorprüfverfahren freigegeben werden.
I. Kartellabsprachen bei Papptellern
In dem Kartellordnungswidrigkeitenverfahren gegen Hersteller von Papptellern wegen des Verdachts auf wettbewerbswidrige Preis- und Kundenschutzabsprachen wurden gegen insgesamt sechs Unternehmen Bußgelder in Höhe von 958.000 Euro verhängt.
Man muss eben Prioritäten setzen. - #52 30.04.2012 17:37 von
Lauterbach sitzt selber bei Rhön im Aufsichtsrat.
abgeordnetenwatch.de: Blog » Karl Lauterbach und das Versteckspiel mit dem Nebenverdienst (Update) - #53 30.04.2012 17:43 von
- #54 30.04.2012 17:46 von
- #55 30.04.2012 17:58 von
Entweder Sie wissen nicht genau Bescheid, das wäre betreffs Ihrer Aussage nicht gut, oder Sie schreiben es wider besseren Wissens, das wäre allerdings noch schlechter.
Es geht um die Doppelmoral von Lauterbach. Gegen "Privat" ins Feld ziehen und selber als Aufsichtsrat locker mal rund 50.000 Euro im Jahr bei der Privaten mitnehmen - das geht nicht. Heuchelei? Nein. Mammon. - #56 30.04.2012 18:01 von
- #57 30.04.2012 18:04 von
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