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Reyal Urbis: Spanischer Immobilienbranche droht Mega-Pleite

REUTERSDie spanische Immobilienkrise verschärft sich dramatisch. Der Häuserentwickler Reyal Urbis muss Insolvenz anmelden, das Unternehmen ächzt unter milliardenschweren Schulden. Für eine Rettung bleiben nur wenige Tage, die Folgen der Pleite wären für das Krisenland fatal.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884289.html
  1. #1

    19er

    Ist zwar schon Jahre her, aber ich erzähle das dennoch.
    Es ist Anfang 1990 und ich bin mit meinen Eltern wie jedes Jahre in Spanien. Der Ort, an dem wir mal Urlaub gemacht haben ist kaum wieder zu erkennen. Überall Hochhäuser.

    Wie auch immer. Mein Pa und ich wollten mal sehen, was man so kaufen kann. Also mal ein paar Termine gemacht. Ergebnis:

    Wohnung ca. 60 m², 25 Reihe, 6 Stock, kein Aufzug: 80.000,- DM
    Den Rest spare ich mir. Was da gelaufen ist, versteht selbst eine halbe Maus: Bauen, um schnell Geld abzugreifen. Nur leider war niemand so doof, diesen Mist zu kaufen.
    Für einen Rohbau an der Küste würde ich 1,- EUR ausgeben. Und wetten, dass ich den bekommen würde, wenn ich weiterbaue!
    Nur kauft mir am Ende niemand den Müll ab. Daher lasse ich es besser.
  2. #2

    Tatsächlich ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Di
    Das muß schnell ein Rettungsschirm her,spielt doch jetzt bei den Hunderten Milliarden auch keine Rolle mehr.Bekommt ebend Zypern ein paar Milliarden weniger...!
  3. #3

    Seit 2007 wertlos

    Und da macht man uns immer weiß, das sei ein neues Problem.
  4. #4

    Hoffentlich platzt das Ding in Spanien.
    Über viele Jahre hat man um Einhalt gebeten. Die Lernkurve bei den Verantwortlichen steigt erst dann wenn was um die Ohren fliegt.
  5. #5

    Wie bitte?

    Wieso hat man das Unternehmen und die Banken nicht längst verstaatlicht und alle Eigentümer zur Kasse gebeten? Auch in Spanien gibt es genug Geld in den falschen Händen...
  6. #6

    überhitzt

    Ich frage mich wirklich wo da die Intelliegenz geblieben ist.
    Jeder normal Mensch der auf 3 zählen kann, weis dass ich nicht mehr immobilien bauen kann, wie Kunden da sind.
    und wenn ich noch dazu weis dass das Gels nicht mehr locker sitzt, dann muß ich erst Recht vorsichtig sein.
    Aber all das wird ignoriert weil der Hals nicht voll genug wird. Aus meiner SIcht sind ine erster Linie die Banken und die Manager des Unternehmens dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
  7. #7

    Draghi lass´ doch die Druckerpresse schneller laufen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die spanische Immobilienkrise verschärft sich dramatisch. Der Häuserentwickler Reyal Urbis muss Insolvenz anmelden, das Unternehmen ächzt unter milliardenschweren Schulden. Für eine Rettung bleiben nur wenige Tage, die Folgen der Pleite wären für das Krisenland fatal.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884289.html
    ... Spanien braucht neue Milliarden.

    Ist doch alles kein Problem: Monsieur Draghi schafft auch das.

    Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.
  8. #8

    Juhu, deutsche Steuerzahler!

    Es war ja die letzten Wochen auch e bissele arg ruhig geworden.

    Nun denn, frisch in die Hände gespuckt, wir wissen ja alle, daß das alternativlos sein wird...
  9. #9

    Kettenreaktionen …

    Sicherlich werden die paar Milliarden jetzt Spanien noch nicht aushebeln. Nur zeigt sich einmal mehr, wenn der Kreislauf zusammenbricht, dann gibt es irgendwann kein Halten mehr. Da wo Einkommen sinken oder nicht mehr vorhanden sind, da lassen sich keine Häuser mehr verkaufen oder vermieten und schon ist dann so ein Geschäft auch hinfällig.

    Parallel dazu werden die Geldberge dann von den Regierung vor dem Zusammenbruch gerettet, also wiederum durch die Menschen, die ohnehin schon immer weniger haben. Das System hat schlicht fertig und man sucht immer noch dies zu verbergen. Der Kreislauf ist kaputt. Auf der einen Seite stapelt sich das Geld und auf der anderen Seite tut sich das große Loch immer weiter auf.

    Schuldenkrise eskaliert, jetzt auch noch Guthabenkrise … noch einmal zur Nachschau, wie dieses kaputte System funktioniert und warum man das Wort „Guthabenkrise“ wie die Pest meidet, obgleich es definitiv nur die andere Seite der Medaille ist. Und egal wie lange wir noch darüber reden, irgendwann wird es auch in Deutschland mit voller Wucht ankommen. Auch hier versäumt es nicht nur die Politik nicht nur das System zu kastrieren, nein, es wird auch hier bis zum Letzten gestützt werden. Die Masse der Menschen ist nur Spielball und Nutzvieh. Die eigentlichen Player sieht man nicht. Nicht einmal wenn das System hernach wirklich zusammenbricht.








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