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Revolutionäres Arbeitsmodell: IBM schafft den Miet-Jobber

Der massive Stellenabbau beim IT-Konzern IBM ist offenbar Teil eines radikal neuen Job-Konzepts. Nach Informationen des SPIEGEL soll das Unternehmen künftig nur noch eine kleine Kernbelegschaft haben - die meisten Aufgaben würden dann externe Kräfte erledigen, die von Fall zu Fall eingekauft werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...813388,00.html
  1. #290

    Zitat von Mehrleser Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, daß die unternehmerischen Risikien mal wieder auf die Beschäftigten abgewälzt werden sollen:
    Als potentieller IBM-Kunde würde ich es mir zweimal überlegen, mit dem Laden zu arbeiten. Zum einen wäre mein Projektteam nach Projektschluß in alle Winde verstreut, bei späteren Problemen oder einer Weiterentwicklung fehlt das im Projekt entstandenen Know-how. Oder Variante II, direkte Beauftragung der Spezialisten an IBM vorbei.

    Manche Firmen und deren Top-Strategen lernen es nie, gerade im Beratungsgeschäft sind die Mitarbeiter der eigentliche Unternehmenswert. Und wenn man den auslagert, amputiert man sich selbst.
    Das gilt natürlich nicht unbedingt:
    a) In alle Winde verstreut gibt es in einer globalen Online Community, die kleine Code-Bröckchen entwickelt nicht; Zum Einen ist in einer Online Community der Kanal zum Kontakt dauerhaft gegeben (schon durch die Rolle von IBM als System-inherenter Zahlungsvermittler) , zum anderen wird die Online Reputation in der Community ganz sicher auch von Rückmeldungen zur Nachsorge geprägt werden - wer einen nächsten Job haben will kann sich da keinesfalls üble Noten erlauben

    b) Die Projekt-Bröckchen sind nicht nur klein (siehe meien anderen Beitrag), sie könnten ja auch gleich so gabut werden dass Sie zur Wiederverwertbarkeit in einer globalen Bibliothek zur Nutzung bereitgestellt, und bei Bedarf zu Software zusammengefügt werden. Wenn diese dann auch gleich in von IBM gemanagedten Cloud-Rechenzentren zu Ausführung gebracht werden habe ich nach der Erstellung und funktionsfähigen Abnahme das Problem gar nicht, noch irgendwas in Systeme von Kunden zu migrieren (nur weil mein eine Applikation nutzen will muss ja schon lange keine eigene Hardware anschaffen - geschweige denn ein größeres eigenes Rechenzentrum betreiben)

    c) Die Planung des Projekte wird vermutlich auch in diesem Modell hoheitlich bei IBM gemacht werden - und der Kontakt dort ist vermutlich dann auch auf Dauer und Langfristigkeit ausgelegt - und wie bisher wird IBM dafür fürstliche Sätze einfahren.
  2. #291

    Was sich hier an Geschichtsklittererung anhäuft überschreitet klar die Grenze zum Rassismus. Nicht zu fassen, wer alles meint, ein Sklavendasein zu fristen. Da muss man ja schon fast dankbar sein, dass bisher noch keine KZ-Vergleiche zu lesen waren...einfach nur widerlich.
  3. #292

    National vs. Global

    Das Kernproblem: Im digitalisierten globalen Dorf kann nur ein Exemplar mit Wirtschafts- und Arbeitsregeln gelten. Wir brauchen in vielen Bereichen eine weltweit einheitliche Legislative, Judikative und Executive. Sonst gelten die Regeln der Stärkeren. Siehe Finanzwirtschaft, Datenschutz, Patent- und Urheberechte. Global neben 200-fach national funktioniert nicht mehr. Deshalb schafft sich der pure Kapitalismus Kraft seiner Macht eigene Gesetze. Kein Einzelstaat oder wie auch immer geartete Union (politisch / wirtschaftlich) kann dagegen wirkungsvoll angehen (Siehe EU-/Euro-Probleme). D-Land könnte das IBM - Modell verbieten (Scheinselbstständigen - Gesetz). Was hat D-Land davon? Nichts! Wer den globalen Arbeitsmarkt nutzen will (Anbieter/Lieferer), geht über das Ausland oder verlegen seinen Sitz. Nationale oder regionale Eigenheiten sind für Weltkonzerne der digitalen Wirtschaft unnötiger Ballast. Die hebt man bewußt zur Profitoptimierung aus. Wo kein Kläger, da kein Richter. Und wenn Kläger mitsamt Richter lokal auftreten und ihre Regeln vorschreiben, bleibt man z. Z. noch außen vor oder beteiligt sich an bzw. kauft nationale Firmen, wenn es profitabel ist .

    Der Produktionsfaktor Arbeit wird immer mehr zu einer weltweit 24/7
    in Echtzeit verfügbaren Resource. In einer Marktwirtschaft zählt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, wenn und so lange Bedarf vorhanden ist. Anstelle einzelstaatlicher Vorschriften treten Spielregeln und Geschäftsbedingungen privater Weltkonzerne. Die Nationalstaaten werden, weil sie sich nicht einigen können, restriktive Arbeitsregeln aufweichen und sogar abschaffen. Ansonsten verlieren sie ihre wirtschaftliche Bedeutung und finanzielle Unabhängigkeit (Griechenland lässt grüßen).
  4. #293

    Zitat von Vorzeichen Beitrag anzeigen
    ... ich kann Ihnen aber sagen, das Herr Dueck die Dinge differenzierter darstellt, ...
    Er stellt das in einem kurzen Teil als seine negative Vision der Zukunft dar. Ich bilde mir ein, mich zu erinnern, dass von "ich prophezeie" die Rede ist. Natürlich ist die Darstellung in einem Buch ausführlicher als in einem Post bei SPON, aber ist die Darstellung dieses Beschäftigungsmodells im Buch tatsächlich so viel differenzierter?

    Zitat von Vorzeichen Beitrag anzeigen
    ...
    Sie missverstehen das komplett. Zumindest mit dem von Ihnen genannten Zitat wird nichts "gelehrt", sondern Optionen dargestellt. Ich nenne das so, weil es keine Alternativen sind, es sind keine sich gegenseitig ausschließenden Szenarien.
    Stimmt, ich wollte das missverstehen und hätte es zur bessern Verständlichkeit in [Ironie][/Ironie] setzen sollen.

    Für diese Diskussion hier bei SPON bedeutet die Vorwegnahme Duecks das Fehlen jeglichen Interpretationsspielraums, was IBM wohl mit dieser Strategie bezwecken dürfte. Ein Artikel des Handelsblatts mit dem Untertitel "Schrumpfkurs" stellt dies noch ausführlicher dar.

    Ironiefrei formuliert finde ich es bemerkenswert, dass Dueck diese Strategie zum Umbau der eigenen Belegschaft in seinem aktuellen Buch vorwegnimmt, das sich in erster Linie mit allgemeinen Zukunftsperspektiven beschäftigt. Das kann nur schwerlich ein Zufall sein. Ich empfinde es als zynisch, privat ein Buch über die Chancen und Perspektiven des Einzelnen im sich wandelnden Arbeitsmarkt zu veröffentlichen und sich gleichzeitig als leitender Angestellter für die Umsetzung einer Umstrukturierung auf Kosten der eigenen Belegschaft bezahlen zu lassen, deshalb meine Flucht in den Sarkasmus.
  5. #294

    IBM muß hart getroffen werden, so schnell es geht

    Zitat von sielhamm Beitrag anzeigen
    Das Kernproblem: Im digitalisierten globalen Dorf kann nur ein Exemplar mit Wirtschafts- und Arbeitsregeln gelten. Wir brauchen in vielen Bereichen eine weltweit einheitliche Legislative, Judikative und Executive. Sonst gelten die Regeln der Stärkeren....
    Der Produktionsfaktor Arbeit wird immer mehr zu einer weltweit 24/7
    in Echtzeit verfügbaren Resource. In einer Marktwirtschaft zählt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, wenn und so lange Bedarf vorhanden ist...
    Ich stimme in einem zu - auf Regierungen können wir hier nicht warten. Es gibt bessere Möglichkeiten - wenn man es hinbekommt:
    Als Steuerzahler und Bürger habe ich keinerlei Interesse daran, daß sich so ein Modell durchsetzt - das ist wie in der Kino-Parabel: Am Anfang steht einer auf, um besser sehen zu können, andere folgen dem "erfolgreichen" Beispiel - das bewirkt am Ende, daß alle stehen müssen.

    Viele Firmen werden sich jetzt ansehen, wie dieses Modell für IBM läuft. Also müssen sie richtig schmerzhaft scheitern. Soweit ich weiß, ist eine der Hauptkundengruppen von IBM die öffentliche Hand. Als Steuerzahler will ich nicht, daß mein Geld an solche Firmen geht - ich erwarte, daß die staatlichen Stellen alle Möglichkeiten nutzen, um IBM Aufträge NICHT zu geben. Das gleiche sollten auch Entscheider und Einkäufer in der Privatwirtschaft tun, einfach, weil es (für fast alle) in ihrem strategischen Interesse ist.
    Ehrlich gesagt habe ich keine Erfahrung darin, eine solche öffentliche Bewegung ("Vernichtet IBM, solange es noch geht") ins Leben zu rufen - ich kann nur hoffen, daß Leute, die dies besser können, zum gleichen Ergebnis wie ich kommen und es tun.
  6. #295

    Erfahrungen

    Zitat von killerkatze Beitrag anzeigen
    @Vorzeichen: Bin ja auch kein Berater sondern Entwickler. Die Frage ist ja auch ob Ihre Berater um 18 Uhr heim dürfen oder sich bis 22h und an Wochenenden für die Firma aufopfern müssen.

    Nicht jede Firma will mich hier, dass kam satzbautechnisch falsch rüber. Was ich meinte ist, dass hier ein Deutschland eigentlich jede Firma nur Festangestellte oder Praktikanten (!) sucht weil das Modell Freelancer hier einfach noch nicht so bekannt ist.

    Insgesamt sind Ihre Argumente etwas wage und irgendwie....typisch deutsch ;-) Neulich hab ich mich mit einer Beamtin unterhalten und sie hat tatsächlich gefragt ob sich "meine Eltern keine Sorgen machen" weil ich keinen festen Job habe....
    Ich bin auch Entwickler in einem IT-nahen Bereich (Automatisierung/Echtzeitprogrammierung) und da ich schon etwas älter bin (über 30 Jahre Berufserfahrung) und daher auch schon einige "Arbeitsplatzmodelle" miterlebt habe möchte ich meine Ansicht zum Besten geben. Fakt ist, dass sich bisher alle Versuche, artspezifische (d.h. die mit der Kernarbeit des Unternehmens zu tun haben) Projekte mit externen Firmen zu machen als Flop endeten. Ausnahme dabei sind Beteiligungen von kleineren Unternehmen, die man LANGFRISTIG an den Konzern bindet (indem man sie regelmässig mit Arbeit "füttert"). Natürlich wurden diese Projekte offiziell als "Erfolg" verkauft, auch wenn sie anschliessend "im Papierkorb" landeten. Ich weiß auch nicht, woher sie ihre Information haben mit "an Wochenenden für die Firma aufopfern" . Ich persönlich habe eine 35 Stundenwoche und die Kollegen, die einen 40 Stundenvertrag haben werden dafür entsprechend entlohnt. Natürlich gibt es Situationen, in denen man auch mal am Wochenende oder über die Nacht ran muss, aber das sind die Ausnahmen (kalkuliert wie auch unkalkuliert). Meine jüngeren Kollegen werden regelmäßig von Headhuntern angeschrieben, die aber bisher keinen Erfolg verzeichnen konnten. Der Grund dafür ist auch, dass ein "sicherer" Arbeitsplatz immer noch für viele ein erstrebenswertes Ziel ist.Das "typisch Deutsche" war meines Wissens bisher auch ein erfolgreiches Modell oder nicht? Meine Prognose für IBM fällt daher eher negativ aus.
  7. #296

    Politische Reaktion erforderlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der massive Stellenabbau beim IT-Konzern IBM ist offenbar Teil eines radikal neuen Job-Konzepts. Nach Informationen des SPIEGEL soll das Unternehmen künftig nur noch eine kleine Kernbelegschaft haben - die meisten Aufgaben würden dann externe Kräfte erledigen, die von Fall zu Fall eingekauft werden.

    Revolutionäres Arbeitsmodell: IBM schafft den Miet-Jobber - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es mag sein, daß IBM Probleme hat, unter seinem eigenen Personal genügend SPEZIELL Qualifizierte für bestimmte komplexere Projekte zu finden.

    Das zumindest wird wohl die Argumentationslinie sein, mit der die neue Strategie öffentlich begründet werden wird.

    Unterm Strich bleibt eine Anzahl, aus IBM-Sicht unbrauchbarer Fachkräfte, die der AfA überlassen werden, und eine Menge mehr Gewinn bei IBM!

    Das geht so natürlich nicht. Denn die überbordende Staatsverschuldung hat ihre Ursache zu einem großen Teil darin, daß betriebswirtschaftliche Probleme der Gesellschaft aufgehalst werden!
    dabei zeigen die Vertreter der Wirtschaft oft mit dem Finger auf die vermeintlich ineffektive öffentliche Hand!

    Die Politik ist hier gefragt, dafür zu sorgen, daß der Mensch (die Gesellschaft) Hauptnutznießer wirtschaftlichen Fortschritts sein muss! Die Wirtschaft MUSS in die gesellschaftliche Pflicht genommen werden! Insbesondere wenn es sich um Mächte wie IBM handelt!

    Nichts anderes bedeutet "soziale Marktwirtschaft", nichts anderes verlangt das Grundgesetz, und Leistunganreize sind dabei durchaus gewünscht.

    Wenn wir jetzt nicht wach werden, und angesichts beängstigend mächtiger Wirtschaftskolosse, nicht endlich eine politische Gegenreaktion einfordern, könnten Orwell oder Huxley näher sein, als wir denken ...!
  8. #297

    Späte Einsichten oder Hilferufe zur Solidarität...

    Zitat von kodu Beitrag anzeigen
    Es mag sein, daß IBM Probleme hat, unter seinem eigenen Personal genügend SPEZIELL Qualifizierte für bestimmte komplexere Projekte zu finden.

    Das zumindest wird wohl die Argumentationslinie sein, mit der die neue Strategie öffentlich begründet werden wird.

    Unterm Strich bleibt eine Anzahl, aus IBM-Sicht unbrauchbarer Fachkräfte, die der AfA überlassen werden, und eine Menge mehr Gewinn bei IBM!

    Das geht so natürlich nicht. Denn die überbordende Staatsverschuldung hat ihre Ursache zu einem großen Teil darin, daß betriebswirtschaftliche Probleme der Gesellschaft aufgehalst werden!
    dabei zeigen die Vertreter der Wirtschaft oft mit dem Finger auf die vermeintlich ineffektive öffentliche Hand!

    Die Politik ist hier gefragt, dafür zu sorgen, daß der Mensch (die Gesellschaft) Hauptnutznießer wirtschaftlichen Fortschritts sein muss! Die Wirtschaft MUSS in die gesellschaftliche Pflicht genommen werden! Insbesondere wenn es sich um Mächte wie IBM handelt!

    Nichts anderes bedeutet "soziale Marktwirtschaft", nichts anderes verlangt das Grundgesetz, und Leistunganreize sind dabei durchaus gewünscht.

    Wenn wir jetzt nicht wach werden, und angesichts beängstigend mächtiger Wirtschaftskolosse, nicht endlich eine politische Gegenreaktion einfordern, könnten Orwell oder Huxley näher sein, als wir denken ...!
    ... kommen immer nur dann, wenn selbst betroffen. Bis dahin heißt
    es unisono : besser Du als ich .
    Bis dahin wird es ignoriert oder die Betroffenen mangels angeblicher Qualifikation verunglimpft !
    Ich hoffe sehr , das IBM hart durchgreift , und umsomehr einen Sturm der Empörung ernten wird !
  9. #298

    Hm...!

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ... kommen immer nur dann, wenn selbst betroffen. Bis dahin heißt
    es unisono : besser Du als ich .
    Bis dahin wird es ignoriert oder die Betroffenen mangels angeblicher Qualifikation verunglimpft !
    Ich hoffe sehr , das IBM hart durchgreift , und umsomehr einen Sturm der Empörung ernten wird !
    Ich glaube, die Voraussetzungen Menschen oder Menschengruppen gegeneinander auszuspielen, oder gar aufeinanderzuhetzen waren früher günstiger!

    Wenn nicht: Vielleicht hilft dieses 400-jährige Zitat von J.Donne:

    „Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. Wenn ein Erdklumpen ins Meer gespült wird, wird Europa weniger, genauso als wenn's eine Landzunge würde, oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn ich bin Teil der Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst.“
  10. #299

    So werden Löhne mit China verglichen und führen zu weiteren Lohnsenkungen in Europa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der massive Stellenabbau beim IT-Konzern IBM ist offenbar Teil eines radikal neuen Job-Konzepts. Nach Informationen des SPIEGEL soll das Unternehmen künftig nur noch eine kleine Kernbelegschaft haben - die meisten Aufgaben würden dann externe Kräfte erledigen, die von Fall zu Fall eingekauft werden.

    Revolutionäres Arbeitsmodell: IBM schafft den Miet-Jobber - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das ist in der Tat eine neue Dimension der Arbeitsorganisation. Das ist modernes Taglöhnertum auf Basis von Cloud-Computing und facebook. Die kapitalistischen Unternehmen wollen sich endgültig jeglicher Verantwortung für die eingekaufte und verwertete Arbeitskraft entledigen. Eine interessante Frage wäre auch die Auswirkung auf das gesamte System sozialer Sicherung, wenn eine kontinuierliche Erwerbsbiographie nicht mehr möglich ist?
    Man sollte also vor dem Hintergrund des Wütens der Finanzindustrie nicht die Veränderungen in der sogenannten wertschaffenden Industrie vergessen. Auch hier geht es “nur” um Profitmaximierung auf Kosten der Menschen.


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