Dieses Modell gibt es unternehmensunabhängig schon lange, Plattformen für freelancer, die einem per eMail Projektstellen vorschlagen, sind nicht "revolutionär". Vielleicht ist es für IBM eine Revolution, aber wahrscheinlich sind sie damit doch wieder etwas spät dran.
Die Vor- und die Nachteile sind bekannt. Das Risiko von Arbeitsausfall durch Krankheit und zu schlechter Auftragslage auf den operativ Tätigen zu schieben, damit gleichzeitig in kauf zu nehmen, dass er dann aber nicht zur Verfügung steht, wenn ein anderes Unternehmen bessere Konditionen bietet oder unternehmensinterne Informationen mitnimmt, wird IBM gegeneinander abwägen müssen.
Langfristig wird sich die Frage stellen, wozu IBM denn dann noch gebraucht wird:
Welches Unternehmen lässt sich denn auf eine Projektlösung ein, bei der die Folgebetreuung nicht gesichert ist?
Warum soll ein Unternehmen noch IBM zwischenschalten, wenn sie die Verträge mit den Freelancern selbst gestalten können?

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