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Revolution im Fußball: Regelhüter machen Weg frei für Torlinientechnik

REUTERSTor oder kein Tor? Diese Frage darf im Fußball künftig mit technischer Hilfe beantwortet werden. In Zürich haben sich die Regelhüter für die grundsätzliche Einführung der Torlinientechnologie ausgesprochen. Es ist eine wegweisende Entscheidung, doch sie wirft viele Fragen auf.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...842725,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tor oder kein Tor? Diese Frage darf im Fußball künftig mit technischer Hilfe beantwortet werden. In Zürich haben sich die Regelhüter für die grundsätzliche Einführung der Torlinientechnologie ausgesprochen. Es ist eine wegweisende Entscheidung, doch sie wirft viele Fragen auf.

    Das IFAB spricht sich für die Einführung der Torlinientechnologie aus - SPIEGEL ONLINE
    Endlich ein Sieg über die Sturheit!
    Wer ernsthaft gegen den Chip im Ball ist, der sollte auch dafür sein Linienrichter abzuschaffen, denn beide soll(t)en ja die Objektivität erhöhen.
    Und warum über Kosten reden?
    Wer wie Platini 100 Schiris auf dem Platz sehen will, der sollte diese Personalkosten mit den Technikkosten leicht aufrechnen können.
  2. #2

    Ja bitte - als nächstes eine technische Lösung für die Abseitsfrage! Eigentlich müßte es die als erstes geben, denn fragwürdige Abseitsentscheidungen gibt es in wirklich *jedem* Spiel...
  3. #3

    Ist doch logisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tor oder kein Tor? Diese Frage darf im Fußball künftig mit technischer Hilfe beantwortet werden. In Zürich haben sich die Regelhüter für die grundsätzliche Einführung der Torlinientechnologie ausgesprochen. Es ist eine wegweisende Entscheidung, doch sie wirft viele Fragen auf.

    Das IFAB spricht sich für die Einführung der Torlinientechnologie aus - SPIEGEL ONLINE
    Wieso ist es unklar, wer die Kosten trägt?
    Der Steuerzahler, der auch die Kosten der Polizeieinsätze bei Fußballspielen zu tragen hat.
  4. #4

    Endlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tor oder kein Tor? Diese Frage darf im Fußball künftig mit technischer Hilfe beantwortet werden. In Zürich haben sich die Regelhüter für die grundsätzliche Einführung der Torlinientechnologie ausgesprochen. Es ist eine wegweisende Entscheidung, doch sie wirft viele Fragen auf.

    Das IFAB spricht sich für die Einführung der Torlinientechnologie aus - SPIEGEL ONLINE
    Ein klarer Sieg für Fairnis und Gerechtigkeit im Fußball.

    Leute die Fehlentscheidungen toll finden können ja in Zukunft die Spiele aus der Kreisklasse besuchen.
  5. #5

    Folgende Situation: Der Ball fliegt aufs Tor zu, genau auf der Linie steht ein Verteidiger. Der Ball prallt an die Hand des Verteidigers, von dort auf seinen Fuß, von dort aus dem Tor hinaus. Das Gerät zeigt an, dass der Ball hinter der Linie war. Aber es zeigt nicht an, wann er hinter der Linie war (zumindest dann, wenn es nur ein Chip ist, ohne Kamera). Wenn der Ball vor dem Berühren der Hand die Linie überquert hat, ist es ein reguläres Tor. Wenn er auf dem Weg von der Hand zum Fuß die Linie überquert hat, ist es kein Tor, statt dessen Handelfmeter.
  6. #6

    Zitat von juxeii Beitrag anzeigen
    Endlich ein Sieg über die Sturheit!
    Wer ernsthaft gegen den Chip im Ball ist, der sollte auch dafür sein Linienrichter abzuschaffen, denn beide soll(t)en ja die Objektivität erhöhen.
    Und warum über Kosten reden?
    Wer wie Platini 100 Schiris auf dem Platz sehen will, der sollte diese Personalkosten mit den Technikkosten leicht aufrechnen können.
    Dieser ganze Aufwand ist völliger Humbug.
    Blick übern Teich in ne andere Sportart, zum Football.

    Da kann sich der Schiedsrichter auf Verlangen strittige Szenen in aller Ruhe auf einem Monitor anschauen, aus allen möglichen Blickwinkeln, und dann entscheiden.

    Da ja jetzt schon an jeder Ecke im Stadion ne Kamera steht, müßte man praktisch gar nix ändern, sondern nur nen Monitor an den Spielfeldrand stellen.

    Diese Möglichkeit wird auf Tor-Entscheidungen eingeschränkt, und fertig ist die Laube.

    Da wird wieder um nix ein riesiges Theater veranstaltet, dabei könnts so einfach sein.
  7. #7

    nee

    Zitat von Bundeskanzler20XX Beitrag anzeigen
    Ein klarer Sieg für Fairnis und Gerechtigkeit im Fußball.

    Leute die Fehlentscheidungen toll finden können ja in Zukunft die Spiele aus der Kreisklasse besuchen.
    Das werd ich dann mal tun!
    Obwohl ich Fehlentscheidungen nicht gut, aber menschlich finde.
    Fußball war mal ein einfacher Sport, jetzt wird er immer mehr zu einer Marke ohne Emotionen, wenn welche da sind dann bitte kontrolliert, technokratisch halt.
    Es geht im Prinzip nicht um Gerechtigkeit, die kann es bei subjektiven Entscheidungen gar nicht geben, es geht um Chancengleichheit. Was wird denn mit subjektiv entschiedenen Fouls, oder war es doch kein? Oder wann läßt man einen Vorteil laufen, wenn ein Gegner laut schreit oder das Bein daneben liegt?
    Abseits, auch so eine schöne Regel, einfach war sie mal und genau so umstritten. Jetzt unnötig verklompiziert und immer noch umstritten.
    Fußball, das war mal Emotion, auch aufgrund vermeintlicher oder realer Fehlentscheidungen. Die Zukunft wird so langweilig und seelenlos werden wird der amerikanische Firlefanz den die Sport nennen!!!
    Noch eines zu Bedenken: Wer kommt denn in den Genuß dieser Technik? 1.? 2.? 3. Liga? Vielleicht Regionalliga? und dann?
    Schöne neue Abgrenzung.
    Ich möchte Fußball mit Emotion, und wenn es den nur noch in der Kreisliga gibt, na dann auf dahin.
  8. #8

    Zitat von karl08 Beitrag anzeigen
    Wieso ist es unklar, wer die Kosten trägt?
    Der Steuerzahler, der auch die Kosten der Polizeieinsätze bei Fußballspielen zu tragen hat.
    Wohl kaum.

    Zitat von MartinB. Beitrag anzeigen
    Ja bitte - als nächstes eine technische Lösung für die Abseitsfrage! Eigentlich müßte es die als erstes geben, denn fragwürdige Abseitsentscheidungen gibt es in wirklich *jedem* Spiel...
    Da käme höchstens der Videobeweis in Frage, denn es wäre sicherlich zu aufwendig und auch nicht wünschenswert, alle Spieler an allen Körperteilen, mit denen Tore erzielt werden können, mit Chips/Sensoren auszustatten. Den Videobeweis müsste man dann allerdings gerechterweise auch für Foulsituationen anwenden - und daran glaube ich nicht. Das Spiel würde zu oft unterbrochen.
  9. #9

    zwei

    Zitat von multi_io Beitrag anzeigen
    Folgende Situation: Der Ball fliegt aufs Tor zu, genau auf der Linie steht ein Verteidiger. Der Ball prallt an die Hand des Verteidigers, von dort auf seinen Fuß, von dort aus dem Tor hinaus. Das Gerät zeigt an, dass der Ball hinter der Linie war. Aber es zeigt nicht an, wann er hinter der Linie war (zumindest dann, wenn es nur ein Chip ist, ohne Kamera). Wenn der Ball vor dem Berühren der Hand die Linie überquert hat, ist es ein reguläres Tor. Wenn er auf dem Weg von der Hand zum Fuß die Linie überquert hat, ist es kein Tor, statt dessen Handelfmeter.
    2 schiris stehen doch eh schon neben dem tor. drück denen ein tablet in die hand, auf denen sie sich die strittige szene anschauen können, schon hat sich das sehr zusammengebastelte szenario erledigt.(wie oft ist sowas denn schonmal vorgekommen???)
    im zweifelsfall (chiplösung) wird der schiri sowieso elfmeter geben. und weil in einem spiel diese zu mehr als 50% reingehen ... ist auch da wieder gerechtigkeit hergestellt....








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