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Rettungsschirm ESM: Gaucks wichtigste Unterschrift

dapdDer Zeitplan für den Euro-Rettungsschirm ESM gerät ins Wanken. Das Verfassungsgericht braucht Zeit zur Prüfung möglicher Klagen, Bundespräsident Gauck unterstützt das. Die Verzögerung kommt für die Euro-Retter um Kanzlerin Merkel höchst ungelegen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...840207,00.html
  1. #300

    Märkte und Politik

    Zitat von Tolotos Beitrag anzeigen
    Die nationalen Politiker wollten unbedingt einen europäischen Wirtschaftsraum, - aber ebenso unbedingt ein politisch starkes Europa, dass die Bedeutung der Nationalstaaten und ihrer Politiker einschränken könnte, vermeiden.

    Das Resultat ist, dass die Politik inzwischen nahezu widerstandslos akzeptiert, was die Finanzmärkte fordern. Kanzlerin Merkel fordert lieber eine (finanz-?)marktkonforme Demokratie, als zu versuchen, die Märkte wieder unter das Primat der Politik zu bringen.

    Darüber sollten Sie mal nachdenken!

    PS: Wenn wir nicht aufpassen und einfach weitemachen wie bisher, dann nutzen China und andere nicht marktideologisch organisierte Staaten die Vorteile einer politisch geregelten Marktwirtschaft und warten ab, bis die global organisierten Märkte unsere nationalen Staatshaushalte soweit ausgesaugt haben, dass sie nur noch die Reste auflesen müssen.
    Ja, ich stimme Ihnen zu. Natürlich waren zu Zeiten, als es leichter voran zu treiben gewesen wäre, nur wenige nationale Politiker bereit, sich von ihrer Macht zu trennen. Aber so langsam werden sie es müssen, wenn die Idee nicht scheitern soll.

    Zu Absatz zwei, dieses wird schon schwieriger. Der Verdacht liegt nahe, dass Kanzlerin Merkel in dieser Hinsicht sehr eingeschränkt ist. Elite Mächte darf man nicht unterschätzen
    .
    Was passieren kann, hat man gerade gestern Abend den 20.15 Uhr Nachrichten entnommen.
    Der Bericht, über den Rio+20 UN- Umweltgipfel, hat zum Nachdenken angeregt, da unter anderem der Satz fiel:“ Es ist bemerkenswert, wie sich die Machtverhältnisse verschoben haben“.
    Ja, wir müssen aufpassen, dass wir in Zukunft noch ein würdevolles Mitspracherecht haben.
  2. #301

    Alles schon beschrieben

    Zitat von meinehaltung Beitrag anzeigen
    Was passieren kann, hat man gerade gestern Abend den 20.15 Uhr Nachrichten entnommen.
    Der Bericht, über den Rio+20 UN- Umweltgipfel, hat zum Nachdenken angeregt, da unter anderem der Satz fiel:“ Es ist bemerkenswert, wie sich die Machtverhältnisse verschoben haben“.
    Ja, wir müssen aufpassen, dass wir in Zukunft noch ein würdevolles Mitspracherecht haben.
    Das ist alles schon im Buch von Jean Raspail "Das Heerlager der Heiligen" aus dem Jahr 1973 hinreichend beschrieben. Tolle Prophezeiung, die nun nach und nach eintritt.
  3. #302

    Heute aktuell

    Zitat von Tolotos Beitrag anzeigen
    Die nationalen Politiker wollten unbedingt einen europäischen Wirtschaftsraum, - aber ebenso unbedingt ein politisch starkes Europa, dass die Bedeutung der Nationalstaaten und ihrer Politiker einschränken könnte, vermeiden.

    Das Resultat ist, dass die Politik inzwischen nahezu widerstandslos akzeptiert, was die Finanzmärkte fordern. Kanzlerin Merkel fordert lieber eine (finanz-?)marktkonforme Demokratie, als zu versuchen, die Märkte wieder unter das Primat der Politik zu bringen.

    Darüber sollten Sie mal nachdenken!

    PS: Wenn wir nicht aufpassen und einfach weitemachen wie bisher, dann nutzen China und andere nicht marktideologisch organisierte Staaten die Vorteile einer politisch geregelten Marktwirtschaft und warten ab, bis die global organisierten Märkte unsere nationalen Staatshaushalte soweit ausgesaugt haben, dass sie nur noch die Reste auflesen müssen.
    Gipfel der Unverschämtheit

    Rio 2012 Den Regierungschefs sind die Interessen ihrer nationalen Eliten wichtiger als die Umwelt. Sie bräuchten Druck von der Straße – doch wir hoffen lieber auf ein Wunder.

    Der Freitag- Politik
  4. #303

    Zitat von OHCRIKEY Beitrag anzeigen
    Und inwiefern helfen da Euro, ESFS, ESM bzw die Entmachtung nationaler Parlamente weiter?
    Ist das Vorbild nun China, oder wie darf man das verstehen?
    Die USA könnens nicht sein, denn die wählen ihren Präsidenten ja bekanntlich selbst.
    Wer hat den guten Van Rompuy gewählt? Der übrigens mehr verdient als der US-Präsident.

    Vraclav Klaus hat vor ein paar Jahren im EU-Parlament mal eine bemerkenswerte Rede gehalten, in der er vor einer Fehlentwicklung warnte, in der die EU dem Kadersystem der UdSSR immer ähnlicher werden würde. Die "Parlamentarier"(cough cough) sind dann in Scharen aus dem Plenarsaal gegangen.

    Also ich weiß nicht, wie Sie dau stehen, aber ein Europa der Politkader brauche ich persönlich nicht.
    Mir ist schleierhaft, wie Sie annehmen könnten, dass wir „Pro Europäer“, einem „Politkader“ zustimmen könnten. (Kommen Sie denn aus der ehemaligen DDR, dass Sie es vermuten?)
    Voraussetzung wird für uns immer sein, dass eine Regierung und ein Parlamentdemokratisch legitimiert sind. Zu Ihrem ersten Satz, Euro und ESM sind hier nur der „Anfang“. Niemand geht davon aus, dass es in den nächsten Jahren dazu kommt, es wird noch 20- 30 Jahre dauern. Aber ein EU- Finanzminister wäre schon ein Fortschritt. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie mir zustimmen, da es ja bei den Umfragen, genau so traurig aussieht. Aber, ich würde Ihnen einen Artikel von „LE MONDE“ vorschlagen.

    „Das große und das kleine Glück Europas“
  5. #304

    Kann mal jemand für mich ausrechnen...........

    , also wenn der Euro gescheitert ist,was ich Griechenland,Spanien,Irland,Portugal,Zypern und wohl demnächst Italien in DM bezahlen muß und wie hoch der Betrag in den jeweiligen Landeswährungen ist, den meine Kinder, Enkel, Urenkel, ach mein ganzer nachfolgender stammbaum bezahlen muß?
  6. #305

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Zeitplan für den Euro-Rettungsschirm ESM gerät ins Wanken. Das Verfassungsgericht braucht Zeit zur Prüfung möglicher Klagen, Bundespräsident Gauck unterstützt das. Die Verzögerung kommt für die Euro-Retter um Kanzlerin Merkel höchst ungelegen.

    ESM-Rettungsfonds: Gauck gibt Karlsruhe mehr Zeit - SPIEGEL ONLINE
    Der ESM ist nichts anderes als ein Gemeinschaftskonto.
    das jeder versucht leerzuräumen, bevors der Nachbar tut.
    Im Prinzip nichts anderes als ein geeignetes Instrument,
    deutsche Steuergelder direkt in marode Staaten und Banken
    zu transferieren.
  7. #306

    Zitat von sbv-wml Beitrag anzeigen
    Das habe ich -nicht wg. ESM- bereits mehrfach gemacht.
    Mit dem Wischi Waschi, welches Sie als Antwort bekommen, falls der Abgeordnete überhaupt antwortet, können Sie Sich ......

    Ich habe es deshalb aufgegeben.
    man sollte den damen und herren klar machen, dass sie zur rechenschaft gezogen werden.
  8. #307

    Klar, LE MONDE

    Zitat von meinehaltung Beitrag anzeigen
    .... Aber ein EU- Finanzminister wäre schon ein Fortschritt. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie mir zustimmen, da es ja bei den Umfragen, genau so traurig aussieht. Aber, ich würde Ihnen einen Artikel von „LE MONDE“ vorschlagen.
    „Das große und das kleine Glück Europas“
    Klar, für die französische Regierung wäre ein EU-Finazminister schon das große Glück. Der könnte dann vorrangig aus Frankreich kommen und mit voller Kraft das Geld der Deutschen noch besser dafür umschaufeln, dass Frankreich noch mehr davon profitieren würde. Und LE MONDE ist natürlich dafür, sie vertritt ja vor allem die Ideen der Grande Nation.

    Nein danke, Mir reicht schon ein Juncker. Den habe ich auch nicht gerwählt und trotzdem versucht der ständig, über mein Geld zu verfügen.
  9. #308

    Es gibt ein brandneues Buch zum Münzkonsortium:

    http://www.amazon.de/Prager-M%C3%BCn.../dp/3402129515

    Bin gespannt, wieviele Parallelen zur heutigen Finanzkrise sich finden!








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