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Rettungsschirm-Aufstockung: Die Eurokrise wird in Spanien entschieden

Griechenland? Vergesst Griechenland! Die wahren Probleme der Eurozone liegen in Spanien. Hier treibt der von Brüssel verordnete Sparkurs ein ganzes Land in die ökonomische Depression - auch die jüngste Rettungsschirm-Aufstockung wird dann nicht reichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824215,00.html
  1. #10

    Nix neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland? Vergesst Griechenland! Die wahren Probleme der Eurozone liegen in Spanien. Hier treibt der von Brüssel verordnete Sparkurs ein ganzes Land in die ökonomische Depression - auch die jüngste Rettungsschirm-Aufstockung wird dann nicht reichen.

    Rettungsschirm-Aufstockung: Die Eurokrise wird in Spanien entschieden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Der Autor hat schon mehrmals das Ende des Euros herauf beschworen und insofern mehrmals daneben gelegen. Ein weiterer Hinweis darauf, dass Wirtschaftswissenschaften nichts weiter sind als Kaffeesatz-Leserei.
  2. #11

    Korrekt

    Zitat von Netcube Beitrag anzeigen
    Was mich etwas stört ist, dass immer so getan wird, als seien die Chefs dieser Aktionen blöd... und würden Fehler machen. Aber das sind keine Fehler.
    Die "Chefs" dieser Aktionen sind natürlich nicht blöd. Blöd sind nur deren Erfüllungsgehilfen in den Parlamenten. ;-) Achten Sie mal darauf, wie alle wieder brav das Händchen heben, wenn über Muttis Fiskalpakt abgestimmt wird.
  3. #12

    Zitat von Netcube Beitrag anzeigen
    Nicht neu, aber gut, dass der Irrsinn beschrieben wird. Noch besser wäre, wenn mal wirklich klar benannt würde, dass es nicht um die Rettung von Ländern geht. Es geht ums Geschäft der Banken.
    ...
    Ich befürchte, Sie denken "zu klein".

    Ich vermute auch vielen Reichtagsbageordneten ist nicht klar, was "Fiskalpakt", "ESM", "Zuwanderung von Niedriglöhnern" (Ärzte, Ingenieure ab 35.000 EURO - Fachkräftemangel: Schwarz-Gelb senkt Hürden für qualifizierte Ausländer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft )
    für deren Handlungsspielraum und Demokratie bedeuten.
  4. #13

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Das ganze Geld ist ja nicht verschwunden. Wo ist es also?

    Wenn jemand für 200.000 Euro eine Wohnung nahe Madrid gekauft hat, die er/sie nun als Arbeitslose(r) zu diesem Preis nicht mehr los wird und für die die Kredite nicht zu bedienen sind, geht diese Person pleite und vielleicht auch die finanzierende Bank (oder gleich der ganze Staat, weil er die Banken rettet). Jemand anders hat aber die 200.000 Euro eingenommen.

    Kann man nicht da ansetzen?
    "...Die Zahl der 500-Euro-Scheine im Umlauf in Spanien ist in den letzten Jahren mit dem Bauboom stark gewachsen. Regierung, Finanzämter und Banken gehen davon aus, dass in diesen Boomsektor in den vergangenen Jahren viel Schwarzgeld investiert und gewaschen wurde. Die großen Scheine eignen sich ganz besonders gut, um möglichst viel Geld außerhalb des Bankverkehrs einigermaßen unauffällig über die Grenze zu bringen. Tausend Scheine, also 500.000 Euro, wiegen gerade einmal 1,14 Kilogramm und sind bequem zu verstauen. Da es in Dollar nur 100er Noten gibt, steigen immer mehr Kriminelle auch international auf den Euro um.

    Da die Bauwut anhält - in den letzten Jahren wurden in Spanien mehr Wohnungen gebaut als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen -, hat sich der Anteil der 500er Scheine am Geldvolumen drastisch erhöht. Machte er noch vor einem Jahr 62 % aus, sind es nun schon 67 %, Tendenz weiter steigend. Einst wurde Spanien bei der Einführung des Euro mit 13 Millionen 500ern ausgestattet, also hat sich die Zahl in fünf Jahren fast verneunfacht.

    Schon vor einem Jahr wurde das Finanzministerium von den dramatischen Zahlen auf den Plan gerufen. Es leitete eine Untersuchung ein, weil diese Zahl an 500er Scheinen in keiner Weise der Wirtschaftskraft des Landes entspricht. Für viele Finanzexperten ist klar, dass Spanien zu einer großen Geldwaschanlage geworden ist, die sich im Zusammenhang mit extremem Bauboom entwickelt hat. "

    Spanien - Paradies für Geldwäscher? | Telepolis

    Dieser Artikel ist von 2007!!!
  5. #14

    Die Südschiene müsste raus

    Zitat von schwatten Beitrag anzeigen
    eine strukturelle Wirtschaftskrise (unterschiedlich wettbewerbsfähige Länder/Regionen unter demselben Wärungsregime) kann nicht mit geldpolitischen Maßnahmen gelöst werden. Seit nunmehr zwei Jahren wird mit immer mehr Geld aus einigen wenigen Ländern Zeit gekauft ohne die richtigen Schlüsse zu ziehen: Geld aus F, NL, DE, A löst nicht die wirtschaftlichen Probleme im Rest Europas, im Gegenteil, den Geberländern steht selbst schon das Wasser bis zum Hals, heutige und zukünftige Generationen werden mit den Schulden anderer unter Bruch aller bestehenden Verträge belastet. Nur geldpolitische Autonomie wettbewerbsähnlicher Wirtschaftsräume kann die große Katastrophe noch aufhalten. Alle wollen Zugführer sein aber keiner hat den Mumm ddie Notbremse zu ziehen!
    aus der Eurozone, aber es wird weiter gemacht mit der Gelddruckerei und -pumperei auf Kosten der nächsten Generation. Man wird später die Münchau-Artikel im Spiegel als besonders krasse Beispiele für die Torheit der damaligen Eliten lesen, die glaubten, man kann durch Gelddrucken reich werden.
  6. #15

    Sinnlose Immobilienprasserei

    Ausgehend in den USA und seinem politisch finanziellen Denke-Wadenbeisser Grossbritannien zockte sich die Immobilienspekulation kackferch und ignorierend durch einige europ. Länder.

    Der "imaginaere Fettwanst" platzt so langsam. Dabei wird es vor allem in Spanien die Cajas erwischen. Arroganz, Gier und Dummheit aller Beteiligten soll nun zu Lasten Gesamteuropas zu einer neverending story verkommen ?

    Mit welchen Mitteln soll denn der "besoffene spanische Torro" genesen. Mit weiteren Immobilienkrediten ?.
    An Griechenland und seinen noch kommenden Nebenwirkungen wie die zypriotische Krankheit darf das "EU Fähnleinkohortenquartett" noch lange erfolglos rumdoktern. Die iberische Paella verdirbt den "EU Schulzens" nicht nur die Laune sondern, sollte das Spritgeld ausgehen, auch das Gemüt. Wobei, bei "EU Parlamento Chefe de Quadrilha Martin Schulz" bin ich mir nicht so sicher. Der gibt auch noch aus, wenn die Untergangsglocken "linksrheinisch" zum Gebet rufen.i

    "Die Herrsschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere "( A. Einstein ).

    Arme brave deutsche Sparer, arme Europäer, ihr verzockt so peu a peu eurere sichere Zukunft. Der sich mglw. schnell beschlenigende Abbau weiterer Arbeitsplätze gilt dann für mich als wirsamer Brandbeschleuniger.
  7. #16

    Banken haben indirekt die Blase an den Immobilienmärkten finanzierten

    Zitat von rad666 Beitrag anzeigen
    Die "Märkte" gehören nicht beruhigt, sondern reguliert. Aber auch das wird dem politisch gewollten und ökonomisch katastrophalen Euro nicht retten können. Europa ist ein Kontinent, keine Währung, dafür sind die Volkswirtschaften und Mentalitäten viel zu unterschiedlich. Selbst zwischen West- und Ostdeutschland sind die Unterschiede nach 20 Jahren und Billionentransfers noch deutlich zu sehen.
    Nein, der Euro WIRD scheitern - und je länger dieses Scheitern hinausgezögert wird desto härter wird der Aufschlag.
    Es wird hier vom Spiegel berichtet: "Deutsche, niederländische und finnische Banken haben indirekt die Blase an den Immobilienmärkten finanzierten".
    Sollen doch die Banken die Kosten tragen, warum denn der Steuerzahler?
  8. #17

    Zitat von rad666 Beitrag anzeigen
    Die "Märkte" gehören nicht beruhigt, sondern reguliert. Aber auch das wird dem politisch gewollten und ökonomisch katastrophalen Euro nicht retten können. Europa ist ein Kontinent, keine Währung, dafür sind die Volkswirtschaften und Mentalitäten viel zu unterschiedlich. Selbst zwischen West- und Ostdeutschland sind die Unterschiede nach 20 Jahren und Billionentransfers noch deutlich zu sehen.
    Nein, der Euro WIRD scheitern - und je länger dieses Scheitern hinausgezögert wird desto härter wird der Aufschlag.
    Eine Währung, die dauernd gerettet werden muß ist keine Währung. Das dumme Hirngespinst "Euro" ist zum Untergang verurteilt. Hoffentlich müssen diesmal nicht nur die Bürger die Zeche zahlen, hoffentlich landen die Verantwortlichen diesmal vor Gericht.
  9. #18

    Zitat von badsch Beitrag anzeigen
    aus der Eurozone, aber es wird weiter gemacht mit der Gelddruckerei und -pumperei auf Kosten der nächsten Generation.
    Wieso "nächsten Generation"?
    Ihnen und mir hat man die Rente gekürzt, den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung "festgeschrieben", Schwimmbäder geschlossen, unsere Infrastruktur verscherbelt, die Schulzeiten verkürzt,....
  10. #19

    ...

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    und ich dussel dachte, die eurokrise wird in griechenland, äh italien entschieden? und nu isset espanja!
    Ach, das wechselt doch eh schon immer wöchentlich. Portugal war ja vor zwei Wochen (glaube ich) auch schon wieder das Zünglein an der Waage.

    Der Beitrag Münchaus erklärt eigentlich recht schön, woran das ganze System krankt. Nur hat er wohl immer noch nicht verstanden, dass man die elementaren Unterschiede hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Euro-Mitglieder nicht mit dem Scheckbuch ausgleichen kann. Man kann noch so große Zahlen auf den Scheck schreiben, irgendwann muss man das Büchlein eben wieder auspacken und die aus den unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten heraus neu entstandenen Brüche wieder zusammentackern.

    Das kann überhaupt garnicht ewig gut gehen, weder der beschriebene Weg Merkels, noch der von Münchau präferierte Weg der bedingungslosen Schuldenunion wird uns aus dieser Spirale nach unten herausführen. Das können nur andere Maßnahmen, für die ja immernoch denkverbote existieren.

    Wobei man die Hoffnung ja nie aufgeben sollte:

    Zitat von aus dem Artikel
    Die Moral aus der Geschichte: Wenn man wie Merkel den Bruch des Euros ausschließt, dann kann man den Rettungsschirm nicht gleichzeitig begrenzen.
    Schließt Merkel einen Bruch der Eurozone vielleicht garnicht aus sondern will ihn evtl. sogar herbeiführen?








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