Griechenland? Vergesst Griechenland! Die wahren Probleme der Eurozone liegen in Spanien. Hier treibt der von Brüssel verordnete Sparkurs ein ganzes Land in die ökonomische Depression - auch die jüngste Rettungsschirm-Aufstockung wird dann nicht reichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824215,00.html
Ich befürchte, Sie denken "zu klein".
Ich vermute auch vielen Reichtagsbageordneten ist nicht klar, was "Fiskalpakt", "ESM", "Zuwanderung von Niedriglöhnern" (Ärzte, Ingenieure ab 35.000 EURO - Fachkräftemangel: Schwarz-Gelb senkt Hürden für qualifizierte Ausländer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft )
für deren Handlungsspielraum und Demokratie bedeuten.
"...Die Zahl der 500-Euro-Scheine im Umlauf in Spanien ist in den letzten Jahren mit dem Bauboom stark gewachsen. Regierung, Finanzämter und Banken gehen davon aus, dass in diesen Boomsektor in den vergangenen Jahren viel Schwarzgeld investiert und gewaschen wurde. Die großen Scheine eignen sich ganz besonders gut, um möglichst viel Geld außerhalb des Bankverkehrs einigermaßen unauffällig über die Grenze zu bringen. Tausend Scheine, also 500.000 Euro, wiegen gerade einmal 1,14 Kilogramm und sind bequem zu verstauen. Da es in Dollar nur 100er Noten gibt, steigen immer mehr Kriminelle auch international auf den Euro um.
Da die Bauwut anhält - in den letzten Jahren wurden in Spanien mehr Wohnungen gebaut als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen -, hat sich der Anteil der 500er Scheine am Geldvolumen drastisch erhöht. Machte er noch vor einem Jahr 62 % aus, sind es nun schon 67 %, Tendenz weiter steigend. Einst wurde Spanien bei der Einführung des Euro mit 13 Millionen 500ern ausgestattet, also hat sich die Zahl in fünf Jahren fast verneunfacht.
Schon vor einem Jahr wurde das Finanzministerium von den dramatischen Zahlen auf den Plan gerufen. Es leitete eine Untersuchung ein, weil diese Zahl an 500er Scheinen in keiner Weise der Wirtschaftskraft des Landes entspricht. Für viele Finanzexperten ist klar, dass Spanien zu einer großen Geldwaschanlage geworden ist, die sich im Zusammenhang mit extremem Bauboom entwickelt hat. "
Spanien - Paradies für Geldwäscher? | Telepolis
Dieser Artikel ist von 2007!!!
aus der Eurozone, aber es wird weiter gemacht mit der Gelddruckerei und -pumperei auf Kosten der nächsten Generation. Man wird später die Münchau-Artikel im Spiegel als besonders krasse Beispiele für die Torheit der damaligen Eliten lesen, die glaubten, man kann durch Gelddrucken reich werden.
Ausgehend in den USA und seinem politisch finanziellen Denke-Wadenbeisser Grossbritannien zockte sich die Immobilienspekulation kackferch und ignorierend durch einige europ. Länder.
Der "imaginaere Fettwanst" platzt so langsam. Dabei wird es vor allem in Spanien die Cajas erwischen. Arroganz, Gier und Dummheit aller Beteiligten soll nun zu Lasten Gesamteuropas zu einer neverending story verkommen ?
Mit welchen Mitteln soll denn der "besoffene spanische Torro" genesen. Mit weiteren Immobilienkrediten ?.
An Griechenland und seinen noch kommenden Nebenwirkungen wie die zypriotische Krankheit darf das "EU Fähnleinkohortenquartett" noch lange erfolglos rumdoktern. Die iberische Paella verdirbt den "EU Schulzens" nicht nur die Laune sondern, sollte das Spritgeld ausgehen, auch das Gemüt. Wobei, bei "EU Parlamento Chefe de Quadrilha Martin Schulz" bin ich mir nicht so sicher. Der gibt auch noch aus, wenn die Untergangsglocken "linksrheinisch" zum Gebet rufen.i
"Die Herrsschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere "( A. Einstein ).
Arme brave deutsche Sparer, arme Europäer, ihr verzockt so peu a peu eurere sichere Zukunft. Der sich mglw. schnell beschlenigende Abbau weiterer Arbeitsplätze gilt dann für mich als wirsamer Brandbeschleuniger.
Ach, das wechselt doch eh schon immer wöchentlich. Portugal war ja vor zwei Wochen (glaube ich) auch schon wieder das Zünglein an der Waage.
Der Beitrag Münchaus erklärt eigentlich recht schön, woran das ganze System krankt. Nur hat er wohl immer noch nicht verstanden, dass man die elementaren Unterschiede hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Euro-Mitglieder nicht mit dem Scheckbuch ausgleichen kann. Man kann noch so große Zahlen auf den Scheck schreiben, irgendwann muss man das Büchlein eben wieder auspacken und die aus den unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten heraus neu entstandenen Brüche wieder zusammentackern.
Das kann überhaupt garnicht ewig gut gehen, weder der beschriebene Weg Merkels, noch der von Münchau präferierte Weg der bedingungslosen Schuldenunion wird uns aus dieser Spirale nach unten herausführen. Das können nur andere Maßnahmen, für die ja immernoch denkverbote existieren.
Wobei man die Hoffnung ja nie aufgeben sollte:
Schließt Merkel einen Bruch der Eurozone vielleicht garnicht aus sondern will ihn evtl. sogar herbeiführen?Zitat von aus dem Artikel