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Rettungsprogramm: Italiener spotten über Berlusconis*Wundersparplan

Mit einem gigantischen Reform-Plan will Italiens Premier Silvio Berlusconi sein Land umkrempeln. Beim Brüsseler EU-Gipfel kam die Ankündigung gut an - in Italien hingegen weniger: Kaum jemand glaubt an die Verwirklichung. Eine Zeitung nennt die Vorlage "Buch der Träume".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...794418,00.html
  1. #90

    No 2012...

    Zitat von drmtiede Beitrag anzeigen
    darum geht es ihm eben nicht! wenn er geht, kommt er ruckzuck fuer noch nicht verjaehrte vergehen in den knast! er muss also im amt bleiben bis alles verjaehrt ist, schaetzungsweise, wenn ich mich recht erinnere, bis mitte 2012. erst dann macht er den weg frei.

    ausserdem als antwort auf die meisten forenschreiber: in italien arbeitet das volk nicht weniger als die deutschen sondern mehr. sechs tage woche und sonntags offene geschaefte inklusive. nach der arbeit bleibt keine kraft mehr zum denken und die verbloedungsmaschine fernsehen wird angemacht bis man eingeschlafen ist. da diese aber zu 6/7 (nur ein nationaler privatsender ist nicht berlusconi-angegliedert) von berlusconi kontrolliert wird, herrscht quasi eine mediale diktatur.

    so, jetzt denken sie alle mal nach und haben sie ein bischen demut vor anderen.
    Leider bis 2013.
  2. #91

    Fragen über Fragen

    Zu diesem in weiten Teilen unausgewogenen Beitrag seien einige Fragen erlaubt :
    Seit wann schleppt Italien diese hohe Staatsverschuldung mit sich herum ? Wie war die Situation unter Craxi , Andreotti und Amato ?
    Seit wann sind die Maastricht-Kriterien bekannt ? Wer wacht über die Einhaltung des Stabilitätspaktes ? Von wem und zu welchen Bedingungen ist er seinerzeit von italienischer Seite unterschrieben worden? Welches sind die Haupthindernisse für ein nachhaltiges Wachstum der italienischen Volkswirtschaft ? Seit wann sind die fatalen Schwachpunkte von Justiz und öffentlicher Verwaltung bekannt ? Mit welchen Problemen müssen sich die mittelständischen Unternehmen tagtäglich herumschlagen? Warum ziehen sich Grosskonzerne wie Fiat nach und nach aus Italien zurück ? Können auch die Müllberge in Neapel oder Naturereignisse wie die von L´ Aquila oder in Ligurien der Regierung in Rom zugeschrieben werden? Wie lauten die politischen Spielregeln einer Demokratie ? Gibt es italienische Oppositionspolitiker , die das Steuer in diesem Moment herumreissen können? Was ist von sog. "technischen" Regierungen zu halten ? Würden die um äusserst unpopuläre Massnahmen herumkommen? Welchen Stellenwert hat die Papierknappheit in Ferrara? Haben die Italiener nicht auch eine Portion von dem von den Deutschen viel gelobten Gemeinsinn verdient? Welchen Sinn hat das (vermeintliche?) Grinsen von deutschen und französischen Spitzenpolitikern, die im eigenen Land unter dem steigenden Druck der politischen Partner und Wähler stehen ?








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