Rettungsfonds EFSF: Deutschland haftet im Extremfall mit 400 Milliarden Euro

Für Deutschland könnte der Euro-Rettungsfonds deutlich teurer werden als gedacht: Im Extremfall müsste die Bundesrepublik nach Berechnungen der Deutschen Bank mit bis zu 400 Milliarden Euro einspringen, berichtet die "FAZ". Der*ursprünglich angesetzte*Garantierahmen würde sich somit verdoppeln.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...786759,00.html
  1. #150

    Fluch dem inflationären Spielgeld, genannt Euro!

    O für welch tückische und liederliche Teufelei haben die Deutschen ihre gute alte Deutsche Mark hingegeben! Nicht nur, dass jenes Spielgeld das Volk seiner Ersparnisse beraubt und eine verlässliche Währung gegen eine schwache eingetauscht hat, sondern auch, weil es die märkische Pfarrerstochter und Nichtkanzlerin nicht über sich gebracht hat auch einmal nein zu sagen, wenn Deutschland zur Bezahlung irgendeines kosmopolitischen Unfugs vom Ausland aufgefordert wird – und dies obwohl die Verträge zur Erschaffung des inflationären Spielgeldes die Haftung für die Schulden anderer verbieten – muss Deutschland nun für die liederliche Schuldenmacherei des übrigen Euros bluten! So steigt die Schuldenlast Deutschlands an, ohne dass es – wie der Süden einst – von dieser Verschulung etwas hat! Schlimmer noch: Die Haftung Deutschlands zieht nun China an, welches dabei ist sich Anleihen der bankrotten Südländer zu kaufen, um dann die Nordländer, allen voran Deutschland zur Kasse zu bitten!
    Diesem Unfug muss umgehend Einhalt geboten werden, wenn sich hier auch das Dichterwort für die EU über dem Spielgeld erfüllt: „was die Befestigung ihres Bundes scheint, wird die unmittelbare Veranlassung ihrer Entzweiung werden.“

    Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen!
  2. #151

    mhm - und Deutschland?

    Zitat von fritzyoski Beitrag anzeigen
    Und das ist nur fuer die kleinen Laender GR, IRL und Portugal. Wenn dann Spanien und Italien dazu kommen wird es richtig interessant.
    Ausserdem gerettet sind die noch lange nicht da sie ja immer weiter neue Schulden aufbauen. Also in 1 bis 2 Jahren sind dann nochmals ein paar Hundert Milliarden faellig. Gerettet wird bis D auch pleite ist, erst dann wird dieses Trauerspiel zu Ende sein.
    glauben Sie Deutschland ist die letzte "Ratte" die das €-Schiff verlässt? Sehen wir uns unsere nationale STAATSverschuldung an, die eingegangenen Verpflichtungen mit €-Rettungs-Aktionen, die kommen oben drauf! Das ist der Kanzlerin, dem Finanzminister, dem Wirtschaftsminister kein Wort wert in ihrem hilflosen Lavieren.
  3. #152

    Nur 400.000.000.000?

    Mehr nicht? Liebe Frau Murksel, da geht noch was. Wir können mehr!
  4. #153

    ........

    Zitat von Liebknecht Beitrag anzeigen
    Wie schrieb die LeMonde: "Der EURO ist wie Versailles ohne Krieg" - überraschende Ehrlichkeit, finde ich.
    Die heutige Gefahr für Europa besteht mitnichten in der Existenz einiger kleiner Rechtsparteien.

    Die Gefahr für den Frieden ist das unsägliche Vabanquespiel der EU und der nationalen Regierungen.

    Niemand ist bereit zu sagen: wir haben in diesem oder jenem Projekt geirrt.
    Es geht immer weiter in die Sch***** mit dem Kopf durch die Wand.
    Gegen den Willen der EU Bürger, gegen die Vernunft und das ist gefährlich.

    Was ist wichtiger: der Euro und beschwingte Finanzmärkte oder der Frieden der Völker in Europa?

    Die jetzige Eurostrategie trägt zum Frieden nichts bei.
  5. #154

    Großprojekte

    Zitat von rhs Beitrag anzeigen
    "Für Deutschland könnte der Euro-Rettungsfonds deutlich teurer werden als gedacht".

    Da wird also von unserer politischen "Elite" *hüstel* ein Rettungspaket nach dem anderen geschnürt und dann stellt sich ganz unerwartet heraus, dass die Kosten dafür deutlich höher als gedacht ausfallen.
    Ich habe ganz stark das Gefühl, dass bei JEDEM Großprojekt, sei es Autobahn- oder Bahnhofsbau, es am Ende teurer wird als ursprünglich angenommen. Das ist auch gut erklärbar: die Unternehmer bieten es erst zu einem recht günstigen Preis an, damit das Projekt überhaupt erst beginnt. Später stellen sie dann urplötzlich fest, dass es doch teurer wird, weil [irgendwas wird sich immer finden]. Dann sind die Verantwortlichem im Zugzwang: mehr Geld ausgeben, um das Projekt zu Ende zu führen oder aufgeben und das Projekt stirbt. Natürlich haben die Unternehmen aber schon kräftig abkassiert und dort ist auch keine Endschädigung zu bekommen.

    Wie kann es eigentlich sein, dass in der großen Politik ein paar Pappnasen mit solchen Geldmengen jonglieren können, ohne auch nur eine einzige Sicherheit für die Allgemeinheit anzubieten? Warum muss nicht jeder Entscheider über solche Geldmengen ein bestimmtes Mindestvermögen haben und dies auch als Risiko einbringen? Nur wer Millionär ist, darf dann mit Milliarden hantieren und riskiert, die Hälfte seines Vermögens an die Allgemeinheit zu verlieren, wenn es schiefläuft.
  6. #155

    .

    Zitat von reinhard_m Beitrag anzeigen
    So gefällt mir das. Die Titanic läuft mit voller Fahrt auf den Eisberg zu und das finale furioso ist nicht mehr zu verhindern. Ganz gleich was für Panikreaktionen die übeforderte Steuercrew auch noch dahindilettiert.

    Es wird ein wundervolles Erwachen geben, wenn die Passagiere, vom Zwischendeck bis zu den Luxuskabinen plötzlich merken, daß sie den falschen Leuten vertraut haben und sie rettungslos dem Untergang verfallen sind.
    ... nun, aber das Soufflé war fantasisch, der Brandy nicht schlecht und die Band spielt noch ein wenig Ragtime ...
  7. #156

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Deutschland könnte der Euro-Rettungsfonds deutlich teurer werden als gedacht: Im Extremfall müsste die Bundesrepublik nach Berechnungen der Deutschen Bank mit bis zu 400 Milliarden Euro einspringen, berichtet die "FAZ". Der*ursprünglich angesetzte*Garantierahmen würde sich somit verdoppeln.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...786759,00.html
    Seit ihr nur noch deppert? Geht`s wirklich noch?
  8. #157

    Mit Verlaub ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Deutschland könnte der Euro-Rettungsfonds deutlich teurer werden als gedacht: Im Extremfall müsste die Bundesrepublik nach Berechnungen der Deutschen Bank mit bis zu 400 Milliarden Euro einspringen, berichtet die "FAZ". Der*ursprünglich angesetzte*Garantierahmen würde sich somit verdoppeln.
    Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Wofür soll es das wert sein?
  9. #158

    EU, Zockerparadies statt Lebensgemeinschaft

    Zitat von Wayne88 Beitrag anzeigen
    ICh bin lieber Europäer als nur Deutscher. Ein Rückfall in Kleinstaaterei ist Bullshit, schauen Sie mal in die Geschichte. Der sture Nationalstaat ist nicht in der Lage, in einer globalisierten Welt zu bestehen.

    Nur man kann Europa auf eine gute Weise machen oder eben in die Katastrophe reiten wie das jetzt der Fall ist.

    Wie sie sich in einer zusammengeschusterten technokratischen EU-Konstruktion wohler fühlen können als in einer gewachsenen staatlichen Gemeinschaft mit Traditionen werden wahrscheinlich auch nur sie verstehen aber ihre naiven Träumereien werden auch noch von der Realität überholt.
    Nehmen sie doch mal die rosarote EU-Propagandabrille ab und sie sehen plötzlich einen Zockerhaufen wo jeder versucht den anderen über den Tisch zu ziehen. Da werden von Mitgliedstaaten u.a. wie Griechenland Bilanzen gefälscht und Subventionsbetrug in Milliardenumfang begangen. Es geht in dieser EU nur um nationale Egoismen, speziell um die Profite von Banken und Globalplayer und nicht um das Wohl Europas und seiner Menschen, die bleiben nämlich dabei auf der Strecke und müssen die Zeche zahlen, während die Profitöre ihre Gewinne schon längst im Ausland gesichert haben.

    Bei all den gepriesenen Vorteilen der EU und dem angeblich enormen Wachstum der deutschen Wirtschaft sinken schon seit Jahren die Realeinkommen und die Sozialleistung. Das sollte genug Anlass sein, einmal darüber nachzudenken, wieweit man schon unter dem Einfluss der permanenten Gehirnwäsche aus Berlin steht.

    Wenn die EU so vorteilhaft wäre, dann frage ich mich, warum es der neutralen Schweiz besser geht als jedem Land in der EU.

    Hier mal die EU aus Sicht der Schweiz
    http://www.vimentis.ch/d/dialog/read...r-die-schweiz/
  10. #159

    ach komm

    so schlimm ist das auch wieder nicht,

    400 milliarden sind 5000 pro bundesbürger, 10000 pro werktätigen, 20.000 pro steuerzahler...:-)

    was solls...erhöhen wir einfach die benzinsteuer auf euro 10,- pro liter....... oder so!


    <ironie off>


    wie hoch ist das bundesdeutsche vermögen? 6 billionen? davon halten die reichsten 10% über 60%, also ca 3.6 billionen. davon geben die "freiwillig" die hälfte ab und schon läuft die sache wieder rund.

    sind nur 10% der bevölkerung! und diese sind die wahren euro-nutzniesser............da scheint der weg aus der krise doch klar und deutlich und hell beleuchtet vor uns.......................