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Rettungsfonds: Der lange Weg zum großen Hebel

DPAEs geht um bis zu zwei Billionen Euro: Mit einem finanziellen Hebel wollen die Euro-Länder die Kapazität des Rettungsfonds ESM vervierfachen. Die Idee ist nicht neu, hat bislang aber nicht funktioniert. Was spricht dafür, dass es diesmal besser läuft? Und wie viel hat die Politik dabei noch mitzureden?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-857651.html
  1. #1

    Seinen Niedergang wird Deutschland wohl auch noch selbst finanzieren

    ESM-Forderungen sind zweitrangig, nach denen des IWF, Ausfallrisiko sehr hoch, Private kaufen daher lieber Bundesanleihen, direkt beim Hauptbürgen Deutschland.

    Um die Vorgänge mal einzuordnen - was passiert hier eigentlich? - hier ein Zitat von Prof. Schachtschneider, aus "Ein weiterer Schritt zur Diktatur", v. 18.9.12, zum BVerfG-Urteil:

    "Es war die wohl letzte Chance, den ... Niedergang Deutschlands und der übrigen Union aufzuhalten ...
    Das parteiengeprägte Parlament beschließt, was ihm die Parteienoligarchie vorgibt. Die wiederum ist international eingebunden und von nicht offengelegten Machthabern befohlen, vornehmlich aus der Finanzwelt, die sich als die wirkliche Obrigkeit unserer Niedergangszeit durchgesetzt hat. ...
    Das Bündnis der Kapitalisten mit den Sozialisten ist das Unglück unserer Zeit. ...
    Die linke Political Correctness ist nun einmal unverbesserlich internationalistisch, egalitaristisch und sozialistisch. Auf Freiheit, auf Recht, auf praktische Vernunft hat sie noch nie Rücksicht genommen.
    ...
    Der Kapitalismus weiß den Verfall der praktischen Vernunft, der Freiheit und des Rechts ... trefflich für seine Interessen zu nutzen, sowohl durch Manipulation der Vermögensmärkte die Vermögen weitestgehend an sich zu ziehen ...
    Sowohl der internationale Kapitalismus als auch der internationale Sozialismus sind mit der Souveränität der Völker, mit deren Freiheit und mit deren Recht unvereinbar.
    ...
    All diese Gefahren ignoriert das Bundesverfassungsgericht ... Es macht sich nicht nur für den Niedergang des Rechtsstaates mitverantwortlich, sondern auch für den Zusammenbruch der Lebensgrundlagen in Deutschland und Europa. ...
    Ohne Deutschland, ohne eigenständiges Deutschland ist Europa zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.
    ...
    Rechtsstaat, Demokratie und Sozialstaat hängen von der genannten Einheit des Staates mit der Wirtschaft und ... der hinreichenden Homogenität des Volkes ab. ...
    Ein europaweiter oder gar globaler Egalitarismus ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, weil er menschheitswidrig ist, er führt unausweichlich zu Despotie, ja Tyrannis. Diesen Egalitarismus aber betreibt die politische Klasse, weil das einer kleinen »Elite« unendlichen Reichtum und unbeschränkte Herrschaft über die ganze Menschheit verspricht.
    ...

    Das Bundesverfassungsgericht verweigert ... den Vermögensschutz ..., obwohl unbestritten die Inflation ... zu erwarten ist. Darüber hinaus erscheint eine Währungsreform am Schluss des »Dramas« unausweichlich. Beides sind unbestritten Enteignungen, nicht der großen Vermögen, sondern auch und vor allem der Vermögen der kleinen Leute, nämlich der Rentenansprüche, der Pensionsansprüche, der Transferansprüche, die alle nur rechtlich gesicherte Erwartungen an den Staat sind, welche durch nichts von den Anspruchsberechtigten geschützt werden können.
    Auch die Grundstücksvermögen, Häuser und Wohnungen, dürften entwertet werden, zumal zu erwarten ist, dass sie vor dem endgültigen Zusammenbruch vom Staat mittels Zwangsanleihen zur Finanzierung fremder Staaten missbraucht werden."

    Die beste Beschreibung bisher der politischen Realität im ESM-Staat.
  2. #2

    Na denn

    Die Bundesregierung hat aber, außer zu labern, nichts mehr zu sagen. Ach doch! Sie stecken sich und ihren korrupten Banden die Taschen voll.Aber das darf nicht öffentlich gesagt werden.
  3. #3

    100%ige Zustimmung

    Um die Vorgänge mal einzuordnen - was passiert hier eigentlich? - hier ein Zitat von Prof. Schachtschneider, aus "Ein weiterer Schritt zur Diktatur", v. 18.9.12, zum BVerfG-Urteil:

    "Es war die wohl letzte Chance, den ... Niedergang Deutschlands und der übrigen Union aufzuhalten ...
    Das parteiengeprägte Parlament beschließt, was ihm die Parteienoligarchie vorgibt. Die wiederum ist international eingebunden und von nicht offengelegten Machthabern befohlen, vornehmlich aus der Finanzwelt, die sich als die wirkliche Obrigkeit unserer Niedergangszeit durchgesetzt hat. ...
    Das Bündnis der Kapitalisten mit den Sozialisten ist das Unglück unserer Zeit. ...
    Die linke Political Correctness ist nun einmal unverbesserlich internationalistisch, egalitaristisch und sozialistisch. Auf Freiheit, auf Recht, auf praktische Vernunft hat sie noch nie Rücksicht genommen.
    ...
    Der Kapitalismus weiß den Verfall der praktischen Vernunft, der Freiheit und des Rechts ... trefflich für seine Interessen zu nutzen, sowohl durch Manipulation der Vermögensmärkte die Vermögen weitestgehend an sich zu ziehen ...
    Sowohl der internationale Kapitalismus als auch der internationale Sozialismus sind mit der Souveränität der Völker, mit deren Freiheit und mit deren Recht unvereinbar.
    ...
    All diese Gefahren ignoriert das Bundesverfassungsgericht ... Es macht sich nicht nur für den Niedergang des Rechtsstaates mitverantwortlich, sondern auch für den Zusammenbruch der Lebensgrundlagen in Deutschland und Europa. ...
    Ohne Deutschland, ohne eigenständiges Deutschland ist Europa zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.
    ...
    Rechtsstaat, Demokratie und Sozialstaat hängen von der genannten Einheit des Staates mit der Wirtschaft und ... der hinreichenden Homogenität des Volkes ab. ...
    Ein europaweiter oder gar globaler Egalitarismus ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, weil er menschheitswidrig ist, er führt unausweichlich zu Despotie, ja Tyrannis. Diesen Egalitarismus aber betreibt die politische Klasse, weil das einer kleinen »Elite« unendlichen Reichtum und unbeschränkte Herrschaft über die ganze Menschheit verspricht.
    ...

    Das Bundesverfassungsgericht verweigert ... den Vermögensschutz ..., obwohl unbestritten die Inflation ... zu erwarten ist. Darüber hinaus erscheint eine Währungsreform am Schluss des »Dramas« unausweichlich. Beides sind unbestritten Enteignungen, nicht der großen Vermögen, sondern auch und vor allem der Vermögen der kleinen Leute, nämlich der Rentenansprüche, der Pensionsansprüche, der Transferansprüche, die alle nur rechtlich gesicherte Erwartungen an den Staat sind, welche durch nichts von den Anspruchsberechtigten geschützt werden können.
    Auch die Grundstücksvermögen, Häuser und Wohnungen, dürften entwertet werden, zumal zu erwarten ist, dass sie vor dem endgültigen Zusammenbruch vom Staat mittels Zwangsanleihen zur Finanzierung fremder Staaten missbraucht werden."

    Die beste Beschreibung bisher der politischen Realität im ESM-Staat.[/QUOTE]

    ....dem kann ich so fast zu 100% zustimmen.....
  4. #4

    wo gehebelt wird

    dass jetzt mit Billionen gehebelt wird,
    zeigt doch nur, wie groß und nahe das schwarze Loch ist, in das der Westen und seine marode Ökonomie, sein blasenhaftes System, hinein zu stürzen scheint und Millionen von ehemals reichen und stolzen Bürgern zu vernichten droht.
  5. #5

    gähn

    [QUOTE=Die linke Political Correctness ist nun einmal unverbesserlich .[/QUOTE]
    Also, doch nicht, die haben gegen diesen wahnsinn geklagt. Nicht die parteien der "mitte" . Jetzt das umzudrehen, die linken sind schuld, schon n bischen absurd. Schuld ist der einheitspareienbrei.
  6. #6

    ähmm

    Zitat von whiteelephant1 Beitrag anzeigen
    Um die Vorgänge mal einzuordnen - was passiert hier eigentlich? - hier ein Zitat von Prof. Schachtschneider, aus "Ein weiterer Schritt zur Diktatur", v. 18.9.12, zum BVerfG-Urteil:

    "Es war die wohl letzte Chance, den ... Niedergang Deutschlands und der übrigen Union aufzuhalten ...
    Das parteiengeprägte Parlament beschließt, was ihm die Parteienoligarchie vorgibt. Die wiederum ist international eingebunden und von nicht offengelegten Machthabern befohlen, vornehmlich aus der Finanzwelt, die sich als die wirkliche Obrigkeit unserer Niedergangszeit durchgesetzt hat. ...
    Das Bündnis der Kapitalisten mit den Sozialisten ist das Unglück unserer Zeit. ...
    Die linke Political Correctness ist nun einmal unverbesserlich internationalistisch, egalitaristisch und sozialistisch. Auf Freiheit, auf Recht, auf praktische Vernunft hat sie noch nie Rücksicht genommen.
    ...
    Der Kapitalismus weiß den Verfall der praktischen Vernunft, der Freiheit und des Rechts ... trefflich für seine Interessen zu nutzen, sowohl durch Manipulation der Vermögensmärkte die Vermögen weitestgehend an sich zu ziehen ...
    Sowohl der internationale Kapitalismus als auch der internationale Sozialismus sind mit der Souveränität der Völker, mit deren Freiheit und mit deren Recht unvereinbar.
    ...
    All diese Gefahren ignoriert das Bundesverfassungsgericht ... Es macht sich nicht nur für den Niedergang des Rechtsstaates mitverantwortlich, sondern auch für den Zusammenbruch der Lebensgrundlagen in Deutschland und Europa. ...
    Ohne Deutschland, ohne eigenständiges Deutschland ist Europa zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.
    ...
    Rechtsstaat, Demokratie und Sozialstaat hängen von der genannten Einheit des Staates mit der Wirtschaft und ... der hinreichenden Homogenität des Volkes ab. ...
    Ein europaweiter oder gar globaler Egalitarismus ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, weil er menschheitswidrig ist, er führt unausweichlich zu Despotie, ja Tyrannis. Diesen Egalitarismus aber betreibt die politische Klasse, weil das einer kleinen »Elite« unendlichen Reichtum und unbeschränkte Herrschaft über die ganze Menschheit verspricht.
    ...

    Das Bundesverfassungsgericht verweigert ... den Vermögensschutz ..., obwohl unbestritten die Inflation ... zu erwarten ist. Darüber hinaus erscheint eine Währungsreform am Schluss des »Dramas« unausweichlich. Beides sind unbestritten Enteignungen, nicht der großen Vermögen, sondern auch und vor allem der Vermögen der kleinen Leute, nämlich der Rentenansprüche, der Pensionsansprüche, der Transferansprüche, die alle nur rechtlich gesicherte Erwartungen an den Staat sind, welche durch nichts von den Anspruchsberechtigten geschützt werden können.
    Auch die Grundstücksvermögen, Häuser und Wohnungen, dürften entwertet werden, zumal zu erwarten ist, dass sie vor dem endgültigen Zusammenbruch vom Staat mittels Zwangsanleihen zur Finanzierung fremder Staaten missbraucht werden."

    Die beste Beschreibung bisher der politischen Realität im ESM-Staat.
    ....dem kann ich so fast zu 100% zustimmen.....[/QUOTE]

    Komisch, früher wurden solche beiträge zesnsiert.
  7. #7

    Der schnelle Weg zum großen Niedergang

    ... müsste es heissen.
    Deutschland bürgt mit seinem Volksvermögen, "Reinvermögen" 2008 lt. Bundesbank 10.000 Mrd. Euro, gesamtschuldnerisch für 36.000 Mrd. Euro EU-Bankeinlagen; von den schwarzen Löchern in den US-Banken gar nicht zu reden.
    Wird die Finanzportfolios also nicht retten.
    Was Deutschland dafür bevorsteht, hat Prof. Schachtschneider bereits beschrieben.
  8. #8

    Petition gegen den ESM

    Ich hoffe es ist noch möglich dieses Unheil abzuwenden. Was mir auffällt, ist, dass das Bewusstsein über die Folgen des ESM den Bürgern nicht präsent ist. Ist den Bürgern eigentlich klar, was das konkret heißen kann, wenn Spanien oder Italien pleite gehen? Man hat das Gefühl, eine barriere des Konkunktives steht hier zwischen der Politik und den Bürgern. Dabei ist es alles so konkret! Wenn Deutschland im Ernstfall haften muss, dann haften die Steuerzahler. Eine Europäische Großkrise kann ganz Deutschland in den wirtschaftlichen Ruin stürzen. Das muss verhindert werden. Hier die Petition von der ich sprach: http://elerate.de/discussions/stoppt-den-esm-bevor-es-zu-spat-ist
  9. #9

    Hebel

    Hebel wirken in beide Richtungen. Hier soll plausibel gemacht werden, wenn man schlechte Karten hat, müsse man halt höher pokern. Wendet man jetzt auf den Finanzbedarf 'Hebel' an, wird man nach physikalischer Logik mit eben diesem Hebelfaktor den Verluste einhandeln.


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