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Rettung nach Schiffbruch: Der Fischer aus der Kiste

APEin blauer Plastikbehälter und Weihnachtslieder retteten ihm das Leben: Ryan Harris überlebte mehr als 24 Stunden auf hoher See, weil er sich in eine winzige Kiste hieven konnte. Auch der Kollege des Fischers konnte gerettet werden.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...855239,00.html
  1. #1

    super :) :)

    Ein imho noch viel größeres Wunder war die Rettung der Passagiere der Costa Concordia

    Ein fast 300m! langes, schon sehr kurz nach der Kollison mit dem Felsen völlig manövrierunfähiges!, Schiff macht mit der Restgeschwindigkeit eine 180° Wendung sehr knapp vor der Felsenküste.
    Getrieben nur von Wind, Strömung und instabilen hydrodynamischen Kräften (das Wasser lief in den Rumpf/Maschinenraum und erzeugte ua eine zunehmende Krängung).
    Und legt sich dann genau! zum richtigen! Zeitpunkt auf eine ziemlich schmale Stufe vor der Küste. Sinkt nicht vorher und fährt auch nicht drüber weg.

    Egal was das "Schiff" sonst gemacht hätte. Es hätte wohl 2000-3000 Menschen das Leben gekostet.
    Es wäre in tieferem Wasser einfach gekentert und gesunken.
    Mit viel mehr Toten als auf der Titanic.
  2. #2

    Oha...

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    Ein imho noch viel größeres Wunder war die Rettung der Passagiere der Costa Concordia

    Ein fast 300m! langes, schon sehr kurz nach der Kollison mit dem Felsen völlig manövrierunfähiges!, Schiff macht mit der Restgeschwindigkeit eine ......
    ...ein weiser ,alter Kapitän a.D.so spät noch bei SPON unterwegs!..Chabeau:-)
  3. #3

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    Ein imho noch viel größeres Wunder war die Rettung der Passagiere der Costa Concordia

    Ein fast 300m! langes, schon sehr kurz nach der Kollison mit dem Felsen völlig manövrierunfähiges!, Schiff macht mit der Restgeschwindigkeit eine 180° Wendung sehr knapp vor der Felsenküste.
    Getrieben nur von Wind, Strömung und instabilen hydrodynamischen Kräften (das Wasser lief in den Rumpf/Maschinenraum und erzeugte ua eine zunehmende Krängung).
    Und legt sich dann genau! zum richtigen! Zeitpunkt auf eine ziemlich schmale Stufe vor der Küste. Sinkt nicht vorher und fährt auch nicht drüber weg.

    Egal was das "Schiff" sonst gemacht hätte. Es hätte wohl 2000-3000 Menschen das Leben gekostet.
    Es wäre in tieferem Wasser einfach gekentert und gesunken.
    Mit viel mehr Toten als auf der Titanic.

    Was soll das jetzt unter diesem Artikel für einen Sinn machen?
    Wenn demnächst eine einmotorige Maschine abstürzt und 2 Leute überleben,kommen Sie dann mit einem Vergleich zu einem Boeing-Absturz?
  4. #4

    Irrelevant

    Und was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun, rap2?
  5. #5

    Aepfel und Birnen

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    Ein imho noch viel größeres Wunder war die Rettung der Passagiere der Costa Concordia

    Ein fast 300m! langes, schon sehr kurz nach der Kollison mit dem Felsen völlig manövrierunfähiges!, Schiff macht mit der Restgeschwindigkeit eine 180° Wendung sehr knapp vor der Felsenküste.
    Getrieben nur von Wind, Strömung und instabilen hydrodynamischen Kräften (das Wasser lief in den Rumpf/Maschinenraum und erzeugte ua eine zunehmende Krängung).
    Und legt sich dann genau! zum richtigen! Zeitpunkt auf eine ziemlich schmale Stufe vor der Küste. Sinkt nicht vorher und fährt auch nicht drüber weg.

    Egal was das "Schiff" sonst gemacht hätte. Es hätte wohl 2000-3000 Menschen das Leben gekostet.
    Es wäre in tieferem Wasser einfach gekentert und gesunken.
    Mit viel mehr Toten als auf der Titanic.
    Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
  6. #6

    Zitat von Ursprung Beitrag anzeigen
    Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Hm, eher nichts

    Sorry
    Die Verbindung sollte wohl "Wunder" sein.
    War wohl schon ein bißchen spät :(
    Das mit der Costa Concordia ist mir diebezüglich ein bißchen nachgegangen.
    Ist aber, wie richtig angemerkt, völlig OT
  7. #7

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    Ein imho noch viel größeres Wunder war die Rettung der Passagiere der Costa Concordia

    Ein fast 300m! langes, schon sehr kurz nach der Kollison mit dem Felsen völlig manövrierunfähiges!, Schiff macht mit der Restgeschwindigkeit eine 180° Wendung sehr knapp vor der Felsenküste.
    Getrieben nur von Wind, ......
    Ich bin zwar kein Schiffahrtsexperte und kann mich natürlich irren, aber ich halte diese Ausführungen - mit Verlaub - für Unfug:

    Aus meiner Sicht war es ein grober - und tödlicher - Fehler des Kapitäns (wenn er es denn, wie er behauptet, bewußt getan hat), den Kahn auf Grund zu setzen.
    Das Schiff hätte vermutlich bei geschlossenen Schotten im freien Wasser noch ein wenig Wasser in die beschädigten Bereiche des Rumpfes genommen, die unbeschädigten Zellen hätten es aber wohl schwimmfähig gehalten. Seine eigene Gewichts- und Formstabilität sowie die aktiven Trimmsysteme hätten ein Kentern wahrscheinlich verhindert.
    Dann hätte das Schiff keine kritische Lage eingenommen, und dann wäre das Wasser nicht plötzlich über Decks und Aufgänge hereingebrochen.
    Selbst wenn man unterstellen würde, daß das Schiff gesunken wäre, hätte unter diesen Bedingungen ausreichend Zeit für eine totale Evakuierung zur Verfügung gestanden.
    Allein der Umstand, daß der Kiel auf Grund ging und so ein weiteres Eintauchen des Schiffskörpers blockiert wurde, führte zum Umkippen und zum fatalen Hereinbrechen der Wassermassen über die Menschen, die sich noch auf unteren Decks und in den Aufgängen befanden. Als sich das Schiff auf die Seite legte und mit Steuerbord eintauchte, wurden zudem Fluchtwege geflutet. Bestimmte Bereiche des Schiffes wurden in diesem Moment zur ausweglosen tödlichen Falle für die dort verbliebenen Menschen.
    Hätte der Kapitän das Schiff in freiem Wasser gehalten, wäre es langsam immer weiter eingetaucht, bis die leckgeschlagenen Kammern vollgelaufen wären. In diesen Sektoren wäre das Wasser von unten her gestiegen und nicht plötzlich über Deck hereingebrochen.
    Vermutlich hätten in diesem Szenario alle überlebt. Auch eine Bergung des Schiffes wäre vermutlich ein Leichtes geworden.
    Aus meiner Sicht hat der irre Kapitän nach seinem völlig irren Verbeugungsmanöver noch alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte, sofern er in diesem Moment überhaupt noch Kontrolle über den Kahn hatte.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber so sehe ich die Sache derzeit.
  8. #8

    Wunder Welt

    Zitat von rap2 Beitrag anzeigen
    Hm, eher nichts

    Sorry
    Die Verbindung sollte wohl "Wunder" sein.
    War wohl schon ein bißchen spät :(
    Das mit der Costa Concordia ist mir diebezüglich ein bißchen nachgegangen.
    Ist aber, wie richtig angemerkt, völlig OT
    Sympathisch von Ihnen, rap2!
    Es ist aber richtig, dass es auch wie ein Wunder wirkt, dass mit der Costa Concordia bei so einem durchgedrehten Kapitaen nicht noch mehr von den vielen Menschen draufgingen.
    Das dem Wunder nahe im Fischerrettungsfall liegt aber auf einer anderen Ebene, wenn auch beides auf See geschah.
    Die See an sich ist aber schon etwas Wunderbares und Einzigartiges.
  9. #9

    Blackout maritim

    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar kein Schiffahrtsexperte und kann mich natürlich irren, aber ich halte diese Ausführungen - mit Verlaub - für Unfug:

    Aus meiner Sicht war es ein grober - und tödlicher - Fehler des Kapitäns (wenn er es denn, wie er behauptet, bewußt getan hat), den Kahn auf Grund zu setzen.
    Das Schiff hätte vermutlich bei geschlossenen Schotten im freien Wasser noch ein wenig Wasser in die beschädigten Bereiche des Rumpfes genommen, die unbeschädigten Zellen hätten es aber wohl schwimmfähig gehalten. Seine eigene Gewichts- und Formstabilität sowie die aktiven Trimmsysteme hätten ein Kentern wahrscheinlich verhindert.
    Dann hätte das Schiff keine kritische Lage eingenommen, und dann wäre das Wasser nicht plötzlich über Decks und Aufgänge hereingebrochen.
    Selbst wenn man unterstellen würde, daß das Schiff gesunken wäre, hätte unter diesen Bedingungen ausreichend Zeit für eine totale Evakuierung zur Verfügung gestanden.
    Allein der Umstand, daß der Kiel auf Grund ging und so ein weiteres Eintauchen des Schiffskörpers blockiert wurde, führte zum Umkippen und zum fatalen Hereinbrechen der Wassermassen über die Menschen, die sich noch auf unteren Decks und in den Aufgängen befanden. Als sich das Schiff auf die Seite legte und mit Steuerbord eintauchte, wurden zudem Fluchtwege geflutet. Bestimmte Bereiche des Schiffes wurden in diesem Moment zur ausweglosen tödlichen Falle für die dort verbliebenen Menschen.
    Hätte der Kapitän das Schiff in freiem Wasser gehalten, wäre es langsam immer weiter eingetaucht, bis die leckgeschlagenen Kammern vollgelaufen wären. In diesen Sektoren wäre das Wasser von unten her gestiegen und nicht plötzlich über Deck hereingebrochen.
    Vermutlich hätten in diesem Szenario alle überlebt. Auch eine Bergung des Schiffes wäre vermutlich ein Leichtes geworden.
    Aus meiner Sicht hat der irre Kapitän nach seinem völlig irren Verbeugungsmanöver noch alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte, sofern er in diesem Moment überhaupt noch Kontrolle über den Kahn hatte.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber so sehe ich die Sache derzeit.
    Das Verbeugungsmanoever scheint reedereigewollt oder zumindest toleriert gewesen zu sein.
    Die handwerkliche Ausfuehrung war nur fehlerhaft.
    Erst dann erfolgte wohl der totale Ausraster dieses Operettenkapitaens.
    Wohl eher nicht mit dem Aufgrundsetzen, nachdem er mutmasslich das Ausmass der Beschaedigung des Schiffes kapiert hatte, sondern durch das Ausbleiben jeglicher sofortiger Evakuierungsmassnahmen und persoenlicher Koordination derselben ueber die Crew.
    Gerade weil das unterblieb, wurde die Opferzahl unnoetig vergroessert.
    Er traegt also nicht nur die Haftung fuer seinen Fahrfehler, das ist schon schlimm genug.
    Sondern vor allem fuer die von ihm panikartige persoenliche Reaktion oder Gelaehmtheit seiner Entscheidungsfaehigkeit im eingetretenen Notfall.
    Aber selbst in Deutschland koennen sich sogar Regierungschefs gelegentlich mit black-outs aus jeder Verantwortung stehlen.
    Mal sehen, was die Gerichte in Italien zu diesem maritimen black-out sagen werden.


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