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Rettung für Finanzfirma: Investoren pumpen 400 Millionen Dollar in Knight

REUTERSEin Software-Fehler brachte Knight Capital an den Rand des Ruins, nun ist die Finanzfirma offenbar gerettet. Berichten zufolge stecken Investoren 400 Millionen Dollar in das Unternehmen. Sie stellen harte Bedingungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...848381,00.html
  1. #1

    Für sowas ist 'ne Menge Geld da !

    Aber woanders gibt's kaum Geld, und Menschen verhungern .
  2. #2

    Also wenn

    ein einziger Computerfehler, in nicht mal einer Stunde ein Unternehmen sozusagen in den Ruin treibt, und das ist es im Prinzip ja da ohne Investoren nur die Pleite geblieben wäre, dann stimmt in diesem System so gut wie gar nichts mehr.
    Dann ist auch Absehbar wann ein Computerfehler in einer knappen Stunde das gesamte Finanzsystem zum kollapieren bringt.
  3. #3

    optional

    @ schakese: was wie ein Witz klingt, sollten Sie sich aber auch mal ernsthaft klar machen. Das Geld ist nicht weg in so einem Fall, es hat nur ein anderer.

    Geld, genauer gesagt volkswirtschaftliche Mittel, die z.B. gebraucht werden, um Menschen vor dem Verhungern zu retten, ist weg, wenn z.B. eine Regierung Arbeitslosigkeit duldet oder fördert - die Menschen müssen auch essen und wohnen, dürfen aber nichts zum Wohlstand der Nation beitragen. Oder wenn Nahrungsmittelvorräte verderben - gerade aus manchem Hungerland wird dies berichtet. Oder wenn Verwaltungen nur noch Selbstzweck sind oder gar durch ihre Regelungen die Wirtschaft beeinträchtigen (unsere steuerliche Abschreibung ist z.B. die größte Konjunkturbremse der Geschichte, weil Neuinvestitionen sofort bezahlt werden müssen, aber erst über Jahre steuerlich berücksichtigt werden).
    Börsenspekulation ist nur Zockerwesen. Wenn es keine Aktien gäbe, gäbe es keine aktienfinanzierten Unternehmungsgründungen. Wenn man nicht hofft, dass die Aktien mit Gewinn verkauft werden (Microsoft u.ä.), gibt's kein Kapital für neue Unternehmen. Was hinterher mit den Aktien passiert, sind nur Wettgeschäfte. Es kann sogar Aktiengesellschaften geben, die durch Aktienrückkauf niemandem mehr gehören.
  4. #4

    Nur Geld

    Was mich erstaunt und wütend macht ist die Tatsache das ein kleiner Computerfehler anscheinend in der Lage ist mal eben einen Haufen Arbeitsplätze zu vernichten und oder wichtige Schlüsselindustrie zu vernichten oder mich zu überwachen. Niemand testet den Kram anscheinend, erst mal verkaufen und dann nachbessern, ist nicht in Ordnung!.
  5. #5

    06.08 2022

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Software-Fehler brachte Knight Capital an den Rand des Ruins, nun ist die Finanzfirma offenbar gerettet. Berichten zufolge stecken Investoren 400 Millionen Dollar in das Unternehmen. Sie stellen harte Bedingungen.

    Knight Capital: Investoren retten Finanzfirma - SPIEGEL ONLINE
    In den leeren Börsensälen hört man nur das leise Brummen der Computer, kein Mensch weit und breit. In Millisekunden werden weltweit Transaktionen in Höhe des 10 -fachen Bruttosozialpruduktes der USA getätigt. Kontroliert wird alles von einem Zentralcomputer, der für die Humanoiden verständliche Zusammenfassungen liefert.

    Gerade wird gemeldet, dass der Zentralcomputer Italien neue Gesetze über notwendige Einsparungen vorformuliert hat, die fristgemäß umzusetzen sind, und von ihm gleichzeitig eine Parlamentssitzung zur Abstimmung über diese Gesetze einberufen wurde.
  6. #6

    Umgekehrt...

    Zitat von hanfiey Beitrag anzeigen
    Was mich erstaunt und wütend macht ist die Tatsache das ein kleiner Computerfehler anscheinend in der Lage ist mal eben einen Haufen Arbeitsplätze zu vernichten und oder wichtige Schlüsselindustrie zu vernichten oder mich zu überwachen. Niemand testet den Kram anscheinend, erst mal verkaufen und dann nachbessern, ist nicht in Ordnung!.
    Verkauft wurde gar nichts (ausser Aktien) - der Softwarefehler wurde von Knight Capital selbst verbockt.

    Und die Handelsmuster weisen sogar darauf hin dass sehr wohl getestet wurde, und genau das die Ursache des Problems war: anscheinend gab es für das Testen des eigentlichen Handelsprogramms (das einfach nur im Millisekundentakt billig kaufen und etwas teurer verkaufen sollte, was absolut nichts mit Spekulation zu tun hat) einen Test-Handelspartner, der eben pausenlos ein bisschen über dem Durchschnittskurs gekauft und etwas drunter verkauft hat, also ständig Verlust gemacht hat.

    Der Fehler war, dass anscheinend aus versehen dieser Test-Handelspartner auf den echten Markt losgelassen wurde und sofort angefangen hat, das zu tun wozu er programmiert wurde: hunderte von Verlustgeschäften pro Sekunde machen. Bei manchen Aktien hat er diese Geschäfte mit dem Handelsprogramm von Knight Capital selbst gemacht, da haben sie also nur Handelsgebühren verloren, aber bei anderen Aktien waren noch andere Handelsfirmen aktiv, und an die hat Knight eben innerhalb einer halben Stunde die 400 Millionen verteilt.
  7. #7

    Luftfirma

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Software-Fehler brachte Knight Capital an den Rand des Ruins, nun ist die Finanzfirma offenbar gerettet. Berichten zufolge stecken Investoren 400 Millionen Dollar in das Unternehmen. Sie stellen harte Bedingungen.

    Knight Capital: Investoren retten Finanzfirma - SPIEGEL ONLINE
    Luftfirma mit Luftmillionen "gerettet". Wie wäre es, mal etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun anstatt Spekulanten zu hofieren?
  8. #8

    Mmmhh, wird hier auch schon neue EU Mathematik genutzt?

    "Bis Freitag hatte die Knight-Aktie zwischenzeitlich 75 Prozent verloren, der Börsenwert der Firma war um mehr als die Hälfte geschrumpft." 75% = Hälfte? Sehr beeindruckend!








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