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Retro-Mode: Ich shoppe mir ein Ich zusammen

Porno-Brille, Sixties-Bluse oder doch lieber Muttis Strickweste? Retro-Klamotten sind bei jungen Großstädtern der ultimative Modetrend. Mit ihrer Liebe zu Alt-Stoffen wollen die Hipster unverwechselbar erscheinen - erweisen sich aber nur als Opfer ihres schwachen Egos.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782552,00.html
  1. #20

    ähm ja.

    thema an sich: super.
    umsetzung: mies.
    willkürliche vermischung der begriffe retro und vintage, UO verkauft zwar second hand, aber nur als minimalen teil des sortiments und das buch von leanne shapton ist zwar großartig, aber hat mit dem thema irgendwie einfach nichts zu tun.

    oberflächlicher und unsicherer als die mode, die die autorin so furchtbar schwach findet.
  2. #21

    Ich muss mich verlesen haben...

    Zu aller erst muss ich sagen, dass ich geschockt bin. Habe ich denn solange geschlafen, dass ich den Verfall unserer Gesellschaft, den Unterschied zwischen wichtig und unwichtig nicht mitbekommen habe? Der Artikel ist ein einziges Desaster, völlig unqualifiziert und unzulänglich. Das einzige was der Autorin gelingt, ist mit Fremdwörtern um sich zu schlagen, sodass es manch einem Leser wohl bedeutend erscheint. Null Ahnung von dem was sie schreibt, ich kann mir nur ausmalen, dass sie provozieren möchte, oder einfach selbst kein Ego hat. Seit wann ist Spiegel ein Modemagazin? Zumal noch eines, das von Mode keinen Schimmer hat. Ich muss ehrlich sagen : Ich bin enttäuscht.
  3. #22

    .

    der wahre nerd lebt seinen trend ganz nebenbei.
  4. #23

    die autorin selbst als bestes beispiel

    übrigens, ein bild der autorin aus dem jahr 2009.
    3. v.o.

    http://blogs.taz.de/lottmann/2009/07...ei_ruehmanns/#
  5. #24

    merkelmonster wohl auch nicht ..

    Zitat von merkelmonster Beitrag anzeigen
    Die Authorin hat absolut keine Ahnung von Mode. Das hat sie mit dem Artikel sehr schön zur Schau gestellt. Sie versucht ein Persönlichkeitsprofil, der Leute zu erstellen, die im Vintage Look rumlaufen. Und natürlich ist es ein Ego Problem, wenn man sich von anderen abheben will. Was sonst? Lasst uns doch alle einfarbige Klamotten bei Discountern kaufen. ...
    beim discounter gibts keine einfarbigen klamotten, also hier nich über andere lästern sie hätten kein Ahnung :)
  6. #25

    Das ist kein Titel wert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Porno-Brille, Sixties-Bluse oder doch lieber Muttis Strickweste? Retro-Klamotten sind bei jungen Großstädtern der ultimative Modetrend. Mit ihrer Liebe zu Alt-Stoffen wollen die Hipster unverwechselbar erscheinen - erweisen sich aber nur als Opfer ihres schwachen Egos.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...782552,00.html
    Da ich im Prenzlauer Berg wohne und im Gegensatz zu den "Hipstern" auch hier aufgewachsen bin, kenne ich dieses Outfit und die ganzen Witzfiguren nur zu gut. Nicht wissend wohin mit der ganzen Zeit als ewiger Dauerstudent, sitzt man dann auf der Danziger zwischen Bauschutt und Dixiklo vorm Café "Slörm" auf ostigen Kindergartenstühlen und presentiert sein MacBook bei einem sinnfreien Gespräch über neuste Trends und einem Latte. Wer sein Wecker um 12 uhr mittags doch mal überhört hat und zu spät kommt, nimmt auch gern mal auf dem Bürgersteig zwischen Hundekacke und Dönerresten Platz. Die vollgepiste Hauswand taugt als Rückenlehne allemal. Gesehen werden, ist eben alles!

    Und wer nicht durch Intelligenz auffällt, muss nunmal beschissene Klamotten tragen.
  7. #26

    ...

    Zitat von brotzeitholer Beitrag anzeigen
    beim discounter gibts keine einfarbigen klamotten, also hier nich über andere lästern sie hätten kein Ahnung :)
    Hab ich mit Absicht überspitzt formuliert ;). Der Kram bei den Discountern hat aber auch nicht viel mit RICHTIGER Mode zu tun.
  8. #27

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Porno-Brille, Sixties-Bluse oder doch lieber Muttis Strickweste?
    Klar, nächstes mal kauf' ich mein unhippes Outfit bei C&A. Wird irgendwann auch wieder schick....
  9. #28

    btw

    Oh, und ich muss noch sagen, dass gerade eine Zeitschrift wie der Spiegel Secondhandmode schätzen sollte. So etwas sollte eher unterstützt werden. Nur mal so als kleiner Input: Beschäftigt euch mal mit dem Anbau von Baumwolle für die riesenhafte Jeansindustrie. Dafür geht nicht nur viel viel Wasser drauf, sondern es werden auch Pestizide verwendet etc etc etc. Ganz zu schweigen von den bemitleidenswerten chinesischen Schneidern, die eure nicht-hipstermäßigen neuen Jeans für einen Hungerlohn zusammmennähen. Oder wir könnten Muttis alte Strickweste verbrennen, wie das so oft der Fall ist, das tut der Umwelt sicher gut.
  10. #29

    ...

    Zitat von orangeblue-- Beitrag anzeigen
    Zu aller erst muss ich sagen, dass ich geschockt bin. Habe ich denn solange geschlafen, dass ich den Verfall unserer Gesellschaft, den Unterschied zwischen wichtig und unwichtig nicht mitbekommen habe? Der Artikel ist ein einziges Desaster, völlig unqualifiziert und unzulänglich.....
    Der Spiegel schreibt auch über Wirtschaft und Sport. Ist er deshalb ein Wirtschaftstitel? Ich glaube nicht. Man muss ja nicht einer Meinung mit der Autorin sein, aber gleich jedwede Kompetenz abzusprechen ist typisch deutsch. Hauptsache Spiegel-Bashing, sich aber doch hier die Infos holen und sich das Maul zerreißen.


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