'tschuldigung, SPON. Nicht dieser "LKW (ist,'s), der dem Wort Kraftfahrer neue Bedeutung verleiht". Vielmehr und trefflicher könnte man schreiben, dieses Fahrzeug gebe dem Wort seine herkömmliche Bedeutung wieder zurück.
Tom GrünwegÜber die Rennstrecken flogen die Mercedes-Silberpfeile in den fünfziger Jahren mit mehr als 300 Km/h, auf dem Weg dahin schafften sie gerade 90 - im Bauch eines Renntransporters. Eines dieser alten Ungetüme wurde jetzt reanimiert. Ausfahrt in einem LKW, der dem Wort Kraftfahrer neue Bedeutung verleiht.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/r...-a-857775.html
'tschuldigung, SPON. Nicht dieser "LKW (ist,'s), der dem Wort Kraftfahrer neue Bedeutung verleiht". Vielmehr und trefflicher könnte man schreiben, dieses Fahrzeug gebe dem Wort seine herkömmliche Bedeutung wieder zurück.
Sehr schoener Lastkraftwagen.
Warten wir mal, bis die Euro6 Fraktion kommt, und sich aufregt.
Oder die"Anti im Kreis rumfahr" Fraktion :)
aber eher die klassische Variante. Sensationell war damals ein anderer Mercedes-Renntransporter, das "blaue Wunder". Ein windschlüpfiges Teil mit dem bärenstarken Motor des Flügeltürers, auf dem die Silberpfeile offen und im Eiltempo transportiert werden konnten. Wurde später verschrottet und auch vor wenigen Jahren nach Originalplänen rekonstruiert.
Heute gibts ihn sogar als Modell - sehr dekorativ.
Die Auffahrampen waren auch damals schon Alu oder Blech - kein Holz - und dienten offensichtlich als Reparaturhilfe.
Habe bei der Bundeswehr in den 70ern einen Lkw-Führerschein gemacht. Das Fahrzeug war ein 7,5t MAN, natürlich ohne Schnickschnack wie Lenkhilfe oder Bremskraftverstärker. Mit einem solchen Fahrzeug wird nur gelenkt, wenn Mann auch fährt - notfalls gaaanz langsam. Obwohl das Lenkrad im Durchmesser dafür ausgelegt ist kann man die Räder im Stand nicht bewegen/einschlagen. Auch nimmt man im Gelände besser die Daumen aus dem Lenkrad, sonst sind sie nämlich "ab".
Bei meinem "Dienstwagen" (50er Jahre 13t-Magirus-Abschlepper) kann man im Stand (wenn man 3 Leute zur Hilfe hat...) mit Gewalt das Lenkrad ca. 3/4 Umdrehung drehen. Wenn man es loslaesst macht es "ping" und es steht wieder da wo es vorher war.
Wenn man falsch Zwischengas gibt und einen Schaltversuch startet macht es "kronk" und der Schalthebel knallt einem derart ins Handgelenk dass man erstmal 1 Woche nicht mehr fahren kann (bzw.will)...
Ich LIEBE dieses "Auto".
Mein 15 Jaehriger Sohn lernt gerade damit fahren.
P.S.:
150 PS bei 13 Liter Hubraum... Wenn man den Starter zieht bebt die Erde und der Himmel verdunkelt sich.
den neuen Lkw der 3,5to-Klasse zu Anfang der Fünfziger war der L 3500. So sehr der Magirus-Vertreter seinen S 3500 über den Mercedes stellte, soviel besser war und lief der Mercedes. Er lief dem Magirus unter gleicher Last, beladen, mit 3to Anhänger,
Ich auch !
Unser damaliger Fahrschul - Leiter sagte zur Begruessung: An dem MAN 7,5 t werdet ihr alle Bremsleitungen kennen lernen! Von innen!
Er hatte recht :))
Mann konnte das Lenkrad zwar mit Gewalt ein Stück drehen, die Räder aber nicht bewegen und alles was sich nach dem Loslassen innerhalb der Lenkrad-Speichen befand war entweder "ab" oder nach hinten gebogen. Auch das Schalten eines nicht synchronisierten Getriebes konnte/mußte man da noch lernen.