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Republikaner-Vorwahl in Florida: Romney gewinnt, Gingrich kämpft weiter

Der Favorit hat gewonnen, aber der Verlierer macht weiter: Trotz seiner deftigen Vorwahl-Niederlage in Florida will Newt Gingrich nicht aufgeben. Zwar kann er Mitt Romney die Nominierung als Obama-Herausforderer kaum noch nehmen. Aber er kann den Spitzenreiter beschädigen - und die Partei spalten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...812612,00.html
  1. #20

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    wenn man die Scheuklappen abnimmt, dann wird man erkennen, Obama war und ist eine Riesenenttäuschung.
    Es gibt sicherlich vieles, was an Obama zu kritisieren ist. Aber nichts, was die Republikaner besser machen würden.
  2. #21

    Dummheit

    Zitat von kinst Beitrag anzeigen
    ...Riesenzirkus. Aber am meisten imponieren die Summen mit denen die Dummheit der US-Amerikaner erkauft wird.
    Man muss sich wirklich mal fragen, was wollen die US Amerikaner eigentlich für einen Präsidenten haben?

    Dieser Zirkus ist doch imgrunde nur noch peinlich, kein politisch interessierter Bürger kann sich mit dem einverstanden geben.
    Mit Demokratie hat das doch nichts zu tun, da wird doch nur wieder eine Person in den Himmel gehoben, der nur drauf aus ist den Bürgern und seine Gesellschaft zu betrügen und somit für sich viel Profit zu machen.
    Dieser Mann hat nicht ein bisschen Intersse für die Gesellschaft.
    Wenn die Republikaner nichts besseres zu bieten haben, na dann gute Nacht USA.
  3. #22

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Mir ist ja schon klar, dass einige Scheuklappen aufhaben und deshalb die Welt mit simplen Denkschemata einteilen (Alle Republikaner sind böse).
    Nur sollten einige hier mal in der Realität ankommen. Obama hat vor seiner Wahl viel versprochen, viele Hoffnungen geschürt und tatsächlich wenig umgesetzt. Nur mal ein kleines Beispiel. Er hat behauptet, Guantanamo "schließen" zu wollen. Schon war er hier in Deutschland der "Held" von vielen. Und was hat er gemacht?
    Da ist sicher viel dran. Die meisten hier sind vielleicht auch von Obama enttäuschst das er als Präsident anfing Realpolitik zu machen. Aber allein schon die Möglichkeit, ein konservativer Kandidat könnte gewählt werden, passt nicht ins linksgrüne Weltbild. Und noch schlimmer, die blöden Amis lassen sich von der gesellschaftlichen Avantgarde zu der man sich als Gutmensch berufen fühlt, einfach nicht belehren und wählen mit steter Regelmäßigkeit einfach so konservative Kandidaten.

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, wenn man die Scheuklappen abnimmt, dann wird man erkennen, Obama war und ist eine Riesenenttäuschung. Und man muss überhaupt nicht die Republikaner "mögen" um zu erkennen, dass sie in der nächsten Wahl der absolute Favorit sind.
    Ob Obama eine Enttäuschung ist oder nicht, hängt davon ab, was man von ihm erwartet hat. Für mich war und ist er werder Heilsbringer noch Dämon. Er ist, trotz seiner zweifellos vorhandenen rhetorischen Fähigkeiten, einfach ein durchschnittlicher Präsident. Darauf kann man sich vielleicht sogar mit der linksgrünen Fraktion hier einigen. Für die ist er wohl eher durchschnittlich weil er deren Herzblut-Themen wie Klimaschutz und Guantanamo nur als das behandelt hat was sie sind, Themen unter vielen anderen und keinesfalls mit hoher Priorität. Für mich ist er eher durchschnittlich weil er es nicht geschafft hat den Bedeutungsverlust Amerikas und damit des gesamten Westens aufzuhalten. Hinzu kommt, das er seine Politik offenbar fortsetzten will, wie sich an den Sparmaßnahmen z.B. beim Militär zeigt. Das wird sich zweifellos auch auf Europa auswirken. Wie sich erst wieder in Lybien gezeigt hat, kann Europa nichts aber auch gar nichts mehr militärisch ohne die Amerikaner durchsetzen. Eine Schwächung des US-Militärs wird deshalb auch unmittelbar ein Schwächung Europas bedeuten. Die Frage ist, können Amerikas Wähler mit weiterem Bedeutungsverlust leben, dann hat Obama gute Chancen, wenn nicht, neigt sich die Wagschale wohl eher zur GOP.
    Hinzu kommt noch, egal was man jetzt analysiert, alles könnte durch aktuelle Entwicklungen, beispielsweise ein Zuspizung mit Iran, über den Haufen geworfen werden. Klar ist nur, es bleibt spannend.
  4. #23

    Zitat von guntalk Beitrag anzeigen
    Zwar hat Ron Paul Florida ausgelassen aber trotzdem würde ich mir etwas mehr Berichterstattung über diesen Kandidaten wünschen.
    Es reichen 10 Minuten einer Debatte und man muss zu dem Schluss kommen, dass Ron Paul mit Abstand der einzige Kanditat der Republikaner ist, der wählbar ist.
    Über seine Ansichten was Versicherung, Waffenbesitz und Abtreibung angeht kann man streiten, doch ist er der einzige der offen anspricht was Amerikas Probleme sind.

    Bei der vorherrschenden Berichterstattung, vorallem in den USA(logisch), könnte man zu dem Schluss kommen, dass alle TV-Sender einschließlich FOX-News auf eine zweite Amtsperiode Obamas hoffen.
    Wie sonst ist es zu erklären, das der einzige rational denkende und schon seit Jahren in der Politik tätige Kanditdat vollkommen ignoriert wird und man sich stattdessen auf einen Haufen Clowns und Millionäre
    konzentriert
    Als wenn Ron Paul kein Millionär wäre. Und als wenn er nicht für Steuersenkungen für Reiche wäre.

    Seine Ansichten bezüglich "Versicherungen", wie sie es nennen, offenbaren jedoch ein Menschenbild, was mit meiner Vorstellung von Zivilisation einfach nicht konform geht. Wer Gesundheitsversorgung nicht als Menschenrecht begreift, wie Ron Paul, hat sich, in meiner Welt zumindest, als unwählbarer Extremist geoutet.

    Dazu kommt noch seine Vorstellung vom Rückzug Amerikas aus seinen Bündnissystemen. Jemand, der sogar die NAFTA und WTO als Einschränkung der Souveränität der USA begreift, ist ein Nationalist besonders radikaler Attitüde. Ron Paul ist im 19. Jahrhundert stehen geblieben. Er will zurück zu den Wurzeln. So jemand nennt man einen Fundamentalisten. So jemand geht gar nicht...
  5. #24

    Laßt sie ruhig weitermachen

    -Gier kann nur mit Gier gezeigt werden......noch laufen zu viele teapartys und erzkonservative herum....die können sich nur selbst zerlegen wie die letzten Blockadejahre zeigen.
  6. #25

    Zitat von xasd Beitrag anzeigen
    Obama sollte sofort zurücktreten und Romney zum Präsidenten ernennen , weil er sonst "beschädigt und spaltet". Ironie beiseite, ist es Angst vor einem Präsidenten Gringrich, was die Autoren auf so seltsame Sorgen bringt? Ich möchte mal wieder Zeitung lesen ohne so sein Gezeter serviert zu bekommen.
    Das ist richtig. Vor Gingrich als Präsident kann man nur Angst haben.
  7. #26

    Augiasstall Europa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Favorit hat gewonnen, aber der Verlierer macht weiter: Trotz seiner deftigen Vorwahl-Niederlage in Florida will Newt Gingrich nicht aufgeben. Zwar kann er Mitt Romney die Nominierung als Obama-Herausforderer kaum noch nehmen. Aber er kann den Spitzenreiter beschädigen - und die Partei spalten.

    Republikaner-Vorwahl in Florida: Romney gewinnt, Gingrich kämpft weiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es soll in den USA unter Romney nicht so zugehen wie im Augiasstall Europa, sagt Romney. Vielleicht hat er verdrängt, durch wen und was die Krise 2008 ausgelöst wurde. Waren das nicht die USA unter republikanischer Regierung?
  8. #27

    die Republikaner sind außenpolitisch besser

    Zitat von j.w.pepper Beitrag anzeigen
    Es gibt sicherlich vieles, was an Obama zu kritisieren ist. Aber nichts, was die Republikaner besser machen würden.
    Die Republikaner haben weniger Drohnen-Tote produziert und haben eine Nahost Politik, die den Islamismus insgesamt kritischer sieht. Leider werden sich bei einer Wahl von Romney die saudischen Ölprinzen weiterhin freuen können, so wie sie sich bei Obama bisher riesig freuen. Aber bei den Republikanern hätten sie es schwerer ihre mittelalterlichen Werte zu verbreiten. Die Demokraten haben die letzten Jahrzehnte den Islamismus unterstützt und damit auch zur Entstehung von Al Kaida, dem Khomeiniregime im Iran und den Taliban beigetragen, heute unterstützen die Demokraten weiterhin Islamisten, in der gleichen Naivität wie in den letzten Jahrzehnten.
  9. #28

    Zitat von kuddelb Beitrag anzeigen
    .....darf dann hier die NSDAP wieder eingeführt werden ??
    ... nur rektal;-)
  10. #29

    Verfassung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Favorit hat gewonnen, aber der Verlierer macht weiter: Trotz seiner deftigen Vorwahl-Niederlage in Florida will Newt Gingrich nicht aufgeben. Zwar kann er Mitt Romney die Nominierung als Obama-Herausforderer kaum noch nehmen. Aber er kann den Spitzenreiter beschädigen - und die Partei spalten.

    Republikaner-Vorwahl in Florida: Romney gewinnt, Gingrich kämpft weiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn ich die Präsidentschaftskandidaten , egal welcher Partei , in den USA sehe und höre , so ist mir schleierhaft , wie dieses Land eine mehr als 200 - jährige demokratische Tradition aufweist. Es ist ja schon Deutschland ein Tummelplatz für volksverdummende Politiker...aber in den USA ? Kein Wunder , wenn die Wahlbeteiligung bei Präsidentschaftswahlen unter 50% liegt. Bei der Verlogenheit Ihrer Politiker. Es gilt also wieder allgemein : Jedes Land hat die Politiker die es verdient. Basta !!


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