Der Favorit hat gewonnen, aber der Verlierer macht weiter: Trotz seiner deftigen Vorwahl-Niederlage in Florida will Newt Gingrich nicht aufgeben. Zwar kann er Mitt Romney die Nominierung als Obama-Herausforderer kaum noch nehmen. Aber er kann den Spitzenreiter beschädigen - und die Partei spalten.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...812612,00.html
Man muss sich wirklich mal fragen, was wollen die US Amerikaner eigentlich für einen Präsidenten haben?
Dieser Zirkus ist doch imgrunde nur noch peinlich, kein politisch interessierter Bürger kann sich mit dem einverstanden geben.
Mit Demokratie hat das doch nichts zu tun, da wird doch nur wieder eine Person in den Himmel gehoben, der nur drauf aus ist den Bürgern und seine Gesellschaft zu betrügen und somit für sich viel Profit zu machen.
Dieser Mann hat nicht ein bisschen Intersse für die Gesellschaft.
Wenn die Republikaner nichts besseres zu bieten haben, na dann gute Nacht USA.
Da ist sicher viel dran. Die meisten hier sind vielleicht auch von Obama enttäuschst das er als Präsident anfing Realpolitik zu machen. Aber allein schon die Möglichkeit, ein konservativer Kandidat könnte gewählt werden, passt nicht ins linksgrüne Weltbild. Und noch schlimmer, die blöden Amis lassen sich von der gesellschaftlichen Avantgarde zu der man sich als Gutmensch berufen fühlt, einfach nicht belehren und wählen mit steter Regelmäßigkeit einfach so konservative Kandidaten.
Ob Obama eine Enttäuschung ist oder nicht, hängt davon ab, was man von ihm erwartet hat. Für mich war und ist er werder Heilsbringer noch Dämon. Er ist, trotz seiner zweifellos vorhandenen rhetorischen Fähigkeiten, einfach ein durchschnittlicher Präsident. Darauf kann man sich vielleicht sogar mit der linksgrünen Fraktion hier einigen. Für die ist er wohl eher durchschnittlich weil er deren Herzblut-Themen wie Klimaschutz und Guantanamo nur als das behandelt hat was sie sind, Themen unter vielen anderen und keinesfalls mit hoher Priorität. Für mich ist er eher durchschnittlich weil er es nicht geschafft hat den Bedeutungsverlust Amerikas und damit des gesamten Westens aufzuhalten. Hinzu kommt, das er seine Politik offenbar fortsetzten will, wie sich an den Sparmaßnahmen z.B. beim Militär zeigt. Das wird sich zweifellos auch auf Europa auswirken. Wie sich erst wieder in Lybien gezeigt hat, kann Europa nichts aber auch gar nichts mehr militärisch ohne die Amerikaner durchsetzen. Eine Schwächung des US-Militärs wird deshalb auch unmittelbar ein Schwächung Europas bedeuten. Die Frage ist, können Amerikas Wähler mit weiterem Bedeutungsverlust leben, dann hat Obama gute Chancen, wenn nicht, neigt sich die Wagschale wohl eher zur GOP.
Hinzu kommt noch, egal was man jetzt analysiert, alles könnte durch aktuelle Entwicklungen, beispielsweise ein Zuspizung mit Iran, über den Haufen geworfen werden. Klar ist nur, es bleibt spannend.
Als wenn Ron Paul kein Millionär wäre. Und als wenn er nicht für Steuersenkungen für Reiche wäre.
Seine Ansichten bezüglich "Versicherungen", wie sie es nennen, offenbaren jedoch ein Menschenbild, was mit meiner Vorstellung von Zivilisation einfach nicht konform geht. Wer Gesundheitsversorgung nicht als Menschenrecht begreift, wie Ron Paul, hat sich, in meiner Welt zumindest, als unwählbarer Extremist geoutet.
Dazu kommt noch seine Vorstellung vom Rückzug Amerikas aus seinen Bündnissystemen. Jemand, der sogar die NAFTA und WTO als Einschränkung der Souveränität der USA begreift, ist ein Nationalist besonders radikaler Attitüde. Ron Paul ist im 19. Jahrhundert stehen geblieben. Er will zurück zu den Wurzeln. So jemand nennt man einen Fundamentalisten. So jemand geht gar nicht...
-Gier kann nur mit Gier gezeigt werden......noch laufen zu viele teapartys und erzkonservative herum....die können sich nur selbst zerlegen wie die letzten Blockadejahre zeigen.
Die Republikaner haben weniger Drohnen-Tote produziert und haben eine Nahost Politik, die den Islamismus insgesamt kritischer sieht. Leider werden sich bei einer Wahl von Romney die saudischen Ölprinzen weiterhin freuen können, so wie sie sich bei Obama bisher riesig freuen. Aber bei den Republikanern hätten sie es schwerer ihre mittelalterlichen Werte zu verbreiten. Die Demokraten haben die letzten Jahrzehnte den Islamismus unterstützt und damit auch zur Entstehung von Al Kaida, dem Khomeiniregime im Iran und den Taliban beigetragen, heute unterstützen die Demokraten weiterhin Islamisten, in der gleichen Naivität wie in den letzten Jahrzehnten.
Wenn ich die Präsidentschaftskandidaten , egal welcher Partei , in den USA sehe und höre , so ist mir schleierhaft , wie dieses Land eine mehr als 200 - jährige demokratische Tradition aufweist. Es ist ja schon Deutschland ein Tummelplatz für volksverdummende Politiker...aber in den USA ? Kein Wunder , wenn die Wahlbeteiligung bei Präsidentschaftswahlen unter 50% liegt. Bei der Verlogenheit Ihrer Politiker. Es gilt also wieder allgemein : Jedes Land hat die Politiker die es verdient. Basta !!