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Republikaner-Parteitag in Tampa: Eklat bei Romneys Krönungsshow

DPADie Republikaner haben Mitt Romney zum Präsidentschaftskandidaten gewählt - doch die Inszenierung auf dem Parteitag von Tampa verlief nicht so glatt wie in früheren Jahren. Proteste im Plenum sorgten für einen Eklat, bis die Parteispitze gnadenlos durchgriff.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...852649,00.html
  1. #1

    optional

    Wie lange will sich SPON an dieser Art von "Journalismus" beteiligen?
    Ich kann mich nicht erinnern, dass MSNBC - klare Republikaner Gegner - jemals so einseitig und diffamierend über die Republicans geschrieben haben. Auch Fox News als Republikaner nah hat bei Berichten nie versucht in jedem Attribut eine Abwertung rein zu bringen, wenn sie über die Democrats schreiben.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republikaner haben Mitt Romney zum Präsidentschaftskandidaten gewählt - doch die Inszenierung auf dem Parteitag von Tampa verlief nicht so glatt wie in früheren Jahren. Proteste im Plenum sorgten für einen Eklat, bis die Parteispitze gnadenlos durchgriff.

    Eklat bei der Nominierung von Republikaner Romney in Tampa - SPIEGEL ONLINE
    Die unverständliche Übersetzung

    "Werten Sie mich als unentschlossen an."

    des Ron-Paul-Zitats hieß im Original

    "Put me down as undecided";

    siehe Rep. Ron Paul: ‘Put Me Down As Undecided’ | Fox News Insider .
  3. #3

    Überraschend

    ist das nicht. Big Money möchte, wenn es dafür bezahlt hat auch entsprechendes Verhalten, wenn man sich schon einen Kandidaten aus den Reihen gekauft hat. Störende innerparteiliche Opposition? Weg damit...
    Das erinnert an Deutschland's Merkel CDU, wo inzwischen einen ähnlicher Umgang mit innerparteilicher Opposition praktiziert wird und im Bundestag, wo wir bei vielen Entscheidungen auch nordkoreanische Demokratie praktiziert sehen.
    Man vergisst eben zu leicht, daß Demokratie ohne Opposition und andere Meinungen eben keine ist...sondern Diktatur.
  4. #4

    Was wirklich passierte:

    Im Staat Maine wurden 20 Delegierte fuer Ron Paul ordnung- und regelgemaess gewaehlt. Das passte den Diktatoren der republikanischen Partei nicht: Die Delegation aus Maine wurde einfach nicht von der Parteispitze anerkannt.
    Selbst der zum Establishment gehoerende Chef der Partei von Maine war darueber so desillusioniert, dass er seine Teilnahme am Parteitag absagte.
  5. #5

    Richtigstellung

    Mitt Romney ist nicht Präsidentschaftskandidat, sondern ein potentieller Käufer des Amts.
    Kandidaten gibt es nur in Demokratien.
  6. #6

    Demokratie im 21. Jhd.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Republikaner-Chef Reince Priebus ruft vergeblich zur Ruhe. Sicherheitsbeamte umschwärmen die Störenfriede, drängen sie raus. Vor laufenden Kameras kommt es fast zu Handgreiflichkeiten.

    Als schließlich wieder Ruhe einkehrt, nimmt das Drehbuch unweigerlich seinen Lauf. Beim "roll call" geben viele Staaten zwar noch Stimmen für Paul ab. Doch die Parteileitung registriert immer nur die Stimmen für Romney. Pauls Stimmen werden gnadenlos ignoriert.
    Ich bin ganz sicher nicht für den radikalliberalen Paul, aber diese Szenen erinnern doch erher an den 13. Sowjetkongress denn an die Kanidatenkür einer demokratisch-rebublikanischen Partei.
    Aber es ist der Stil, der in den USA spätestens in den Bush-Jahren sichtbar wird: wer nicht unserer Meinung ist, ist unser Feind.
    Eine Haltung, die leider allzuoft auch in D sichtbar wird.
    Währet den Anfängen!
  7. #7

    Feudalherrschaft

    Mit großen, verlogenen Schritten geht es auf den Weg in eine elitäre Feudalherrschaft - die Minderbemittelten der Tea Party merken das nicht einmal. Lustig ist ja auch, wie in ganz offen das europäische Sozialstaatsmodell abgelehnt wird. Jedoch immer nur, bis man selber auf Hilfe angewiesen ist - so war es ja schon bei der Ikone der Neoliberalen, Ayn Rand. Kernwerte der Herren à la Romney und anderer "Leistungsträger": Verlogenheit, Gier und Egoismus. So langsam halte ich die Anwendung von Mitteln, die über wirkungslose Zeltcamps vor der EZB und Co. hinausgehen, für legitim. Wir (die große Mehrheit der Menschen) soll zugunsten einer klitzekleinen, sehr, sehr wohlhabenden Schicht immer mehr (und zunehmend offener) ausgepresst werden - geht's noch?
  8. #8

    Demokratisch

    Immer noch demokratischer, wie hier in Deutschland :-). In den USA wird sich jedenfalls mit dieser Partei nichts ändern. Eher wird der Abwärtsstrudel der USA beschleunigt. Wenn dieses Land mal außerkontrolle geraten sollte, dann Gnade uns Gott ...
  9. #9

    Die Romneyshow

    Sollte dieser eitle Mann der nächste Präsident der USA werden, kann Europa die Sage vom Rattenfänger neu schreiben. Ich kann mir durchaus vorstellen, das unter der Führung dieses Mannes die USA wirklich ein Entwicklungsland wird. Wie stupide die Welt doch ist...


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