Forum


 

Republikaner-Hoffnung Paul Ryan: Insider-Vorwürfe gegen Romneys Vize

APHat Mitt Romneys Vize vertrauliches Wissen für private Geschäfte benutzt? Politstar Paul Ryan hat 2008 Aktien angeschlagener Geldhäuser verkauft - kurz nachdem er an einem Geheimtreffen teilgenommen hatte, bei dem Experten die Bankenkrise ankündigten. Ryan dementiert einen Zusammenhang.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...849947,00.html
  1. #1

    wie gewohnt

    ist der " schmutzige " Wahlkampf in den USA eröffnet. Dies war und ist in den USA üblich und wird sich auch nie ändern. Gleichwohl wäre es bestimmt kein Fehler, das deutsche Wahlrecht mehr an das amerikanische anzupassen. Aber auch das wird nie geschehen.
  2. #2

    ist ja genial...

    ...da ist der mann erst drei tage im amt und schon hat man "ungereimtheiten" gefunden. scheinbar brauchte man nicht lange zu suchen. es zeigt aber erschreckend deutlich, wie tief die politik (und gerade die republikaner) in die eigene tasche wirtschaftet und eine selbstbedienungsmentalität pflegt, dass einem dafür die worte fehlen. man kann nur hoffen, dass noch genug über diesen mann ausgegraben wird. wenn die amerikaner tatsächlich romney zum präsidenten wählen sollten, dann gnade uns gott. aber es ist auch erschreckend, dass es viele amerikaner gibt, die diese leute wählen würden, obwohl sie ganz klar politik gegen sie machen. das maß an unwissenheit der amerikanischen bevölkerung ist dermaßen hoch, dass es schon fast als amüsierend anmutet. man könnte geneigt sein zu sagen: alle dummen kälber wählen ihre schlächter selber. leider ist ein amerikanischer präsident aber auch geopolitisch so bedeutsam, dass ich eine gänsehaut bekomme, wenn ich daran denke, dass eventuell wieder so ein geistiger tiefflieger wie georg w. bush präsident wird. obamas team wäre gut beraten, wenn sie noch viel mehr die gigantischen schulden in den fokus rücken, die die republikaner (bush) in seiner amtszeit gemacht haben. der mann hat doch tatsächlich mehr schulden gemacht, als alle seine vorgänger zusammen. das sollte eigentlich reichen, um romney weit hinter sich zu lassen
  3. #3

    Re: es ist auch erschreckend

    Zitat von schnulli602 Beitrag anzeigen
    aber es ist auch erschreckend, dass es viele amerikaner gibt, die diese leute wählen würden, obwohl sie ganz klar politik gegen sie machen.
    Die Amis sind einfach nur dumm. Viele sind gegen "Obamacare", obwohl sie davon proftieren würden. Die Einstellung: der Staat soll sich nicht in private Belange einmischen, selbst wenn ich selbst am Boden liege. Das wäre ja Sozialismus! Wenn aber Banken gerettet werden müssen, dann ist das komischerweise kein Sozialismus, sondern "Marktsteuerung"....

    Zitat von schnulli602 Beitrag anzeigen
    wenn ich daran denke, dass eventuell wieder so ein geistiger tiefflieger wie georg w. bush präsident wird. obamas team wäre gut beraten, wenn sie noch viel mehr die gigantischen schulden in den fokus rücken, die die republikaner (bush) in seiner amtszeit gemacht haben. der mann hat doch tatsächlich mehr schulden gemacht, als alle seine vorgänger zusammen.
    Die kapieren das nie. Die Schulden wurden ja auch wegen den beiden - selbst angeszettelten - Kriegen angehäuft. Da wäre es ja auch unpatriotisch, wenn man dagegen wäre. "Support the troops" reicht da schon als Argument. Lt. republikanischer Lesart ist ja auch Obama Schuld an den Schulden und der hohen Arbeitslosenquote, da er der aktuelle Präsident ist. Dass Bush dafür verantwortlich ist, wird mental völlig ausgeblendet.
  4. #4

    Unlogisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat Mitt Romneys Vize vertrauliches Wissen für private Geschäfte benutzt? Politstar Paul Ryan hat 2008 Aktien angeschlagener Geldhäuser verkauft - kurz nachdem er an einem Geheimtreffen teilgenommen hatte, bei dem Experten die Bankenkrise ankündigten. Ryan dementiert einen Zusammenhang.

    Insider-Vorwürfe: Paul Ryan verkaufte Bank-Aktien nach Geheimtreffen - SPIEGEL ONLINE
    "Inzwischen dürfen Abgeordnete und Bundesangestellte keine Informationen mehr aus nicht-öffentlichen Treffen zu ihrem eigenen Nutzen verwenden."

    Ohje...

    Wer würde denn bitte nicht aufgrund seines erworbenen Wissens seine Aktien abstoßen wenn sie Gefahr laufen abzustürzen?

    Es wäre wie Spok sagen würde "Unlogisch" es nicht zu tun.

    Um eine deratige Klausel durchzusetzen müssten die Abgeordneten entweder generell keine Aktien kaufen oder verkaufen dürfen solange sie im Amt stehen oder sie müssen offenlegen welche Anteile sie wo halten und danach kann ausgewählt werden wer wann was erfahren darf, was wiederrum unmöglich sein dürft.

    Selbst mit einem generellen Zweitjobverbot und ein Einfrieren von Wertpapieren, was ich begrüßen würde, könnten Vorteilsnahmen nicht restlos verhindern. Der Weg über Dritte bleibt immer offen und ist schwer nachvollziehbar.
    Und Jobangebote in Folge der Amtszeit kann man auch schlecht verbieten, eine Vorteilsnahme kann man hier nie ausschließen.
  5. #5

    Next....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat Mitt Romneys Vize vertrauliches Wissen für private Geschäfte benutzt? Politstar Paul Ryan hat 2008 Aktien angeschlagener Geldhäuser verkauft - kurz nachdem er an einem Geheimtreffen teilgenommen hatte, bei dem Experten die Bankenkrise ankündigten. Ryan dementiert einen Zusammenhang.

    Insider-Vorwürfe: Paul Ryan verkaufte Bank-Aktien nach Geheimtreffen - SPIEGEL ONLINE
    "Republikaner-Hoffnung Paul Ryan: Insider-Vorwuerfe gegen
    Romneys Vize"

    "Romney in Florida: Pannen-Show im Saftpalast"
    "Obamas Mannschaft geht auf Paul Ryan los"
    "So radikal ist Paul Ryan"

    Wann kapiert es spon endlich.
    Bei der Praesidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2012, wird der 57. Praesident der Vereinigten Staaten von Amerika gewaehlt.
    Und gewaehlt wird von der US-amerikanischen Waehlerschaft.

    Also kann spon damit aufhoeren, fuer Obabama die Wahlkamptrommel zu schlagen.
  6. #6

    Naja,

    laut der New York Times von damals fand das Treffen spät abends statt, als die Handelsplätze bereits geschlossen waren. Das macht die Insider-Story wenig wahrscheinlich.

    http://www.nytimes.com/2008/09/20/wa...9cnd-cong.html
  7. #7

    überflüssig

    was diskutieren wir darüber? zur kenntnis nehmen und ferti. nicht wir wählen den mann, sondern die bürger der usa.
    es ist doch sinnlos, dass wir alles antiamerikanische in einen kandidaten der republikaner hineinschreiben. am ende wird dieses land noch amrikafeindlicher werden. durch vorverurteilungen und journalisten, die bestimmen wollen, was richtig und gut ist.
    es ist ein punkt erreicht, wo die presse sich fragen muss, ob sie überhaupt überparteilich oder gar demokratiefreundlich ist. es kann nicht sein, dass immer häufiger vorveruretilungen stattfinden oder sich geschichten gar ausgedacht werden. und sei es, dass man gleich in der küche von verfassungsrichter saß...
  8. #8

    Vorteilsnahme ist hier ja auch ein Thema

    Das mit dem insiderhandel ist in vielen Fällen nachvollziehbar und hier strafbar. In den USA derzeit auch. Was bei denen aber besser ist: Die allgemeine Korruption. Die Union ist seitdem sie an der Macht ist gegen die Ratifizierung der UN-Karta gegen Korruption und damit in Gesellschaft von wenigen Ländern wie Syrien und co. Warum? Indirekte Spenden die direkt an die Partei oder einzelne Leute gehen können so gesammelt werden ohne das diese Angezeigt werden müssen. Auch auf sogenannten Parteitagen, Klausuren und Kongressen sowie auf Vorträgen. Nur direkte Spenden und Beraterjobs müssen unter bestimmten Bedingungen veröffentlicht werden. Da viele Abgeordnete Anwälte oder Ärzte sind verweigern sie aber häufig Auskunft wegen angeblichen Schutzes ihres Kundenverhältnisses.

    Das die Republikaner mehr Geld in der Kasse haben genau wie hier die wirtschaftsnahe CDU / CSU ist klar. Das die Einzelpersonen aufgrund ihrer Positionen und dem offensichtlichen Verlockungen bei geringen Risiko nicht widerstehen können scheint zu normal zu sein. Das gleich zwei solcher Spezialisten als Kandidaten zum Präsidentschafts-Team der Republikaner werden zeigt das es der Partei sowie deren Wählern noch etwas mehr egal ist als der anderen Seite. In den USA würde auch eine dritte Option helfen, aber so lange es die nicht gibt muss man auf die jeweiligen Unterschiede und Unzulänglichkeiten hinweisen.
  9. #9

    Banker in Regierungsämtern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat Mitt Romneys Vize vertrauliches Wissen für private Geschäfte benutzt? Politstar Paul Ryan hat 2008 Aktien angeschlagener Geldhäuser verkauft - kurz nachdem er an einem Geheimtreffen teilgenommen hatte, bei dem Experten die Bankenkrise ankündigten. Ryan dementiert einen Zusammenhang.

    Insider-Vorwürfe: Paul Ryan verkaufte Bank-Aktien nach Geheimtreffen - SPIEGEL ONLINE
    Erschreckender als das Insidergeschäft, finde ich eigentlich die Tatsache, dass schon wieder ein Goldmann Sachs Manager ein hohs Regierungsamt bekleiden soll.


TOP



TOP