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Republikaner-Debatte in South Carolina: Wenn das Publikum zum Mob wird

South Carolina ist seinem reaktionären Ruf gerecht geworden: Kurz vor der entscheidenden US-Vorwahl*trafen sich dort die Republikaner-Kandidaten zur Debatte. Die geriet zum*Feuerwerk der Vorurteile, Lügen und Hasstiraden - vor allem wegen des*Saalpublikums.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...809494,00.html
  1. #1

    Wir Deutschen haben aber im Gegensatz zu der Masse

    Zitat von matz-bam Beitrag anzeigen
    Wir Deutschen sollten da nicht überheblich sein.So waren wir auch mal-auch wenn es schon über 70 Jahre her ist.
    der US - Amerikaner aus unserer Vergangenheit offenbar etwas gelernt.
    Zumindest gehe ich mal davon aus, bis dann hier ein neuer "BAIR" sein
    Publikum findet.
    Dafür geht es uns aber noch zu gut.
    Wir werden es aber vielleicht früher erleben als uns lieb ist.
    Vae vitis.
  2. #2

    Da sollte...

    Zitat von matz-bam Beitrag anzeigen
    Wir Deutschen sollten da nicht überheblich sein.So waren wir auch mal-auch wenn es schon über 70 Jahre her ist.
    ...man sich nicht in die Tasche lügen. Bei entsprechender Gelegenheit würde sich ein guter Teil des deutschen Wahlvolks auch heute noch genauso benehmen, Belege für eine entsprechende Geisteshaltung finden sich ja u.a. hier auf SpOn mehr als genug.
  3. #3

    Saftladen

    Zitat von blurps11 Beitrag anzeigen
    Perry fabuliert, die Türkei werde von "islamischen Terroristen" regiert (Jubel). Er verwechselt die Taliban mit al-Qaida (Jubel) und den Irak mit Afghanistan (Jubel). Er verwehrt sich dagegen.....
    #
    Was ist das bitte für ein Saftladen? Pauschalisierte Stammtischparolen und die Leute machen da auch noch mit! Gute Nacht, Amerika, gute Nacht.
  4. #4

    .

    Wähler die ihre Meinung äussern, grässlich das Ganze. Dabei ist doch schon längst entschieden, das ein Jurist aus Harvard gewählt wird.
  5. #5

    Zitat von matz-bam Beitrag anzeigen
    Wir Deutschen sollten da nicht überheblich sein.So waren wir auch mal-auch wenn es schon über 70 Jahre her ist.
    Wir SIND allerdings nicht mehr so. Und das zu einem guten Teil auch DANK der Amerikaner. Es waren die (Kriegs-)Schuldenerlässe die die USA für Nachkriegsdeutschland erwirkt hat und zuvorderst natürlich die Befreiung/Niederlage von Nazi-Deutschland, die dafür gesorgt haben, dass die Deutschen sich den Frieden und die europäische Idee auf die Flaggen geschrieben haben.

    Während wir also mMn. einen Weg eingeschlagen haben der uns vom Fanatismus fortträgt und eine gewisse Selbstreflektion der Deutschen bewirkt, hat sich der religiöskonservative Teil der USA in eine Richtung entwickelt über die ich nicht mehr nur den Kopf schütteln kann.
    Diese Leute sind nicht unbedingt dumm, aber sie sind nur in sehr geringem Maße selbstreflektiert, fanatisch und ÄUSSERST gefährlich.
    Ernsthaft, die Bedrohung des Weltfriedens durch einen fanatischen Islam, der ja letztlich nur durch unsere eigenen Aktionen gegen ihn gestärkt wird und dessen Zulauf geringer wird, je weniger wir gegen ihn vorgehen, scheint mir auf lange Sicht deutlich geringer als die Bedrohung durch die USA sollte die religiöskonservative dort eine Machtposition beziehen in der sie nicht gezwungen ist ihre Politik mit gemäßigten Kräften zu verhandeln.

    Persönlich kann ich mir keine Kooperation mit einer von solchen Leuten regierten USA vorstellen und die Auswirkungen die diese Ansichten auf eine von nur einer Weltmacht dominierten Welt haben sind gräßlich.
    Da bin ich doch froh wenn der europäische Zusammenschluss langsam, zwangsweise als Reaktion auf eine Krise und unter Schmerzen, aber eben doch Fortschritte macht. Denn die rechtskonservative Bewegung der USA gewinnt an Einfluss und Macht und der einzige Weg uns auf Dauer vor deren Interessen zu schützen wird ein geeintes Europa sein.
  6. #6

    Bildungsnotstand?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    South Carolina ist seinem reaktionären Ruf gerecht geworden: Kurz vor der entscheidenden US-Vorwahl*trafen sich dort die Republikaner-Kandidaten zur Debatte. Die geriet zum*Feuerwerk der Vorurteile, Lügen und Hasstiraden - vor allem wegen des*Saalpublikums.

    Republikaner-Debatte in South Carolina: Wenn das Publikum zum Mob wird - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was für ein Niveau im Publikum - unfassbar! Aber nicht minder "verbal prügelnd" bei den Protagonisten, wobei ich kaum fassen kann, dass es sich um Präsidentschaftsbewerber handelt.
  7. #7

    Zitat von blurps11 Beitrag anzeigen
    ...man sich nicht in die Tasche lügen. Bei entsprechender Gelegenheit würde sich ein guter Teil des deutschen Wahlvolks auch heute noch genauso benehmen, Belege für eine entsprechende Geisteshaltung finden sich ja u.a. hier auf SpOn mehr als genug.
    Das passiert besonders schnell, wenn solch rassistisches barbarisches Verhalten unterstützt, ja schon gewollt ist.

    Die niederen Instinkte in uns Menschen sind so leicht zu wecken.
    In D hat diese Aufgabe gerne die Tageszeitung mit den 4 großen Buchstaben übernommen.
  8. #8

    Es ist nicht schwierig,

    dieses Niveau zu toppen (im Sinne von: erhöhen, weil top oben ist).

    Übrigens sprach sich Papst Benedikt ebenfalls für mehr Bildung aus. So dürften derartige Kandidaten auch bei Katholiken bereits durchgefallen sein.
  9. #9

    Debatte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    South Carolina ist seinem reaktionären Ruf gerecht geworden: Kurz vor der entscheidenden US-Vorwahl*trafen sich dort die Republikaner-Kandidaten zur Debatte. Die geriet zum*Feuerwerk der Vorurteile, Lügen und Hasstiraden - vor allem wegen des*Saalpublikums.

    Republikaner-Debatte in South Carolina: Wenn das Publikum zum Mob wird - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich frage mich, ob sich die Mär ewig halten wird, dass es im amerikanischen Bürgerkrieg nur darum ging, sich Sklaven halten zu dürfen. Aber immerhin funktioniert heute das Argument, Kriege aus humanitären Gründen zu führen, immer noch.
    Unter diesem Hintergrund das Publikum "reaktionär wie damals" zu nennen ist Kokolores. Es gibt dutzende Prädikate für dieses erlesene Publikum, aber die wenigsten davon sind der Geschichte zuzuschreiben.


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