South Carolina ist seinem reaktionären Ruf gerecht geworden: Kurz vor der entscheidenden US-Vorwahl*trafen sich dort die Republikaner-Kandidaten zur Debatte. Die geriet zum*Feuerwerk der Vorurteile, Lügen und Hasstiraden - vor allem wegen des*Saalpublikums.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...809494,00.html
Wähler die ihre Meinung äussern, grässlich das Ganze. Dabei ist doch schon längst entschieden, das ein Jurist aus Harvard gewählt wird.
Wir SIND allerdings nicht mehr so. Und das zu einem guten Teil auch DANK der Amerikaner. Es waren die (Kriegs-)Schuldenerlässe die die USA für Nachkriegsdeutschland erwirkt hat und zuvorderst natürlich die Befreiung/Niederlage von Nazi-Deutschland, die dafür gesorgt haben, dass die Deutschen sich den Frieden und die europäische Idee auf die Flaggen geschrieben haben.
Während wir also mMn. einen Weg eingeschlagen haben der uns vom Fanatismus fortträgt und eine gewisse Selbstreflektion der Deutschen bewirkt, hat sich der religiöskonservative Teil der USA in eine Richtung entwickelt über die ich nicht mehr nur den Kopf schütteln kann.
Diese Leute sind nicht unbedingt dumm, aber sie sind nur in sehr geringem Maße selbstreflektiert, fanatisch und ÄUSSERST gefährlich.
Ernsthaft, die Bedrohung des Weltfriedens durch einen fanatischen Islam, der ja letztlich nur durch unsere eigenen Aktionen gegen ihn gestärkt wird und dessen Zulauf geringer wird, je weniger wir gegen ihn vorgehen, scheint mir auf lange Sicht deutlich geringer als die Bedrohung durch die USA sollte die religiöskonservative dort eine Machtposition beziehen in der sie nicht gezwungen ist ihre Politik mit gemäßigten Kräften zu verhandeln.
Persönlich kann ich mir keine Kooperation mit einer von solchen Leuten regierten USA vorstellen und die Auswirkungen die diese Ansichten auf eine von nur einer Weltmacht dominierten Welt haben sind gräßlich.
Da bin ich doch froh wenn der europäische Zusammenschluss langsam, zwangsweise als Reaktion auf eine Krise und unter Schmerzen, aber eben doch Fortschritte macht. Denn die rechtskonservative Bewegung der USA gewinnt an Einfluss und Macht und der einzige Weg uns auf Dauer vor deren Interessen zu schützen wird ein geeintes Europa sein.
dieses Niveau zu toppen (im Sinne von: erhöhen, weil top oben ist).
Übrigens sprach sich Papst Benedikt ebenfalls für mehr Bildung aus. So dürften derartige Kandidaten auch bei Katholiken bereits durchgefallen sein.
Ich frage mich, ob sich die Mär ewig halten wird, dass es im amerikanischen Bürgerkrieg nur darum ging, sich Sklaven halten zu dürfen. Aber immerhin funktioniert heute das Argument, Kriege aus humanitären Gründen zu führen, immer noch.
Unter diesem Hintergrund das Publikum "reaktionär wie damals" zu nennen ist Kokolores. Es gibt dutzende Prädikate für dieses erlesene Publikum, aber die wenigsten davon sind der Geschichte zuzuschreiben.