Moslems unter Generalverdacht, Sozialistengefahr aus Südamerika und Irans gefährliche Berge: Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber lieferten sich eine TV-Debatte zur Außenpolitik mit einigen Seltsamkeiten. Trotz aller Differenzen gingen sie aber pfleglich miteinander um.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...799383,00.html
Also abgesehen von Ron Paul und vielleicht Mitt Romney sind die doch dümmer als Bush. Wenn einer von denen Präsident wird dann sind die USA und evtl. auch der Rest der Welt am A****
"Als daraufhin Ron Paul, der radikal-liberale Senior und Vertreter einer isolationistischen US-Außenpolitik"
Ja, wer andere Länder nicht besetzen und bombardieren will, muss ja ein Isolationist sein.
Da spielt es wohl auch keine Rolle, dass dieser Alte auch mit Ländern, die von den USA bisher gemieden werden, Handelsbeziehungen aufbauen will.
Die Republikaner sind sehr darauf bedacht, bei solchen Debatten als Patrioten zu erscheinen (was immer sie darunter verstehen).
Deshalb gbit es dann auch so tolle 'aussenpolitsche' Argumente, dass es fuer gewoehnlich Krininelle einen Satz Recht geben muss, waehrend fuer als Teroristen geoutete Araber/Moslems ein anderer Anwendung zu finden habe.
Bei der Frage der illegalen Einwanderer will auch jeder zeigen, was er drauf hat.
Der eine findet, dass solche Rechtsbrecher Kriminelle sind (auch wenn sie sich sonst nichts haben zu Schulden kommen lassen), und deshalb ausgeschafft werden muessen, unabhaengig davon, wie lange sie schon hier sind.
Perry hat sich da in die Nesseln gesetzt, als er bei einer frueheren 'Debatte' fand, die Humanitaet duerfe nicht ganz ueber Bord geworfen werden. Dies ist zwar ein an sich zu lobender Standpunkt, doch rechtschaffenen Republikanern geht das zu weit.
Nun wollte Gingrich gestern einen goldenen Mittelwg aufzeigen und postulierte einen Weg aus der Illegalitaet, ohne den Ex-Illegalen die Staatsbuergerschaft zu verleihen.
I do not believe that the people of the United States are going to take people who have been here a quarter century, who have children and grandchildren, who are members of the community, who may have done something 25 years ago, separate them from their families and expel them. I do believe if you’ve been here recently and have no ties to the U.S., we should deport you. I do believe we should control the border. I do believe we have various penalties for employers, but i urge you to look at the Krieble Foundation plan. The party that says it’s the party of the family is not going to adopt an immigration policy which destroys families who have been here a quarter century. I’m prepared to take the heat for saying, let’s be humane in enforcing the law without giving them citizenship but by finding a way to create legality so that they are not separated from their families.
Denn, wer nicht (mehr) illegal ist, der kann dann auch Buerger werden. Und, wie vorher aufgezeigt, sehen viele Republikaner die Illegalen als Kriminelle (schliesslich haben sie US-Recht verletzt).
Wenn es dann um die Wurst geht, wird einer von Gingrichs Kontrahenten garantiert darauf zurueckkommen, und dem "Humanisten" Vorwuerfe machen, die bei vielen Republikanern auf fruchtbaren Boden fallen.
Muss muss sich auch vergegenwaertigen, dass 2/3 der GOP-Fans sich dahingehend aeussern, dass sie ihre Meinung darueber, wer fuer die GOP ins Rennen steigen sollte, noch aendern koennten.
muss eben selber einer werden.
Zum Glück gibt es da so viele Posten als Gouverneur, Bürgermeister, Abgeordneter oder Senator, dass für fast jeden Knallkopf ein Pöstchen zur Verfügung steht.
Nur bei wem in den USA das Geltungsbedürfnis und das Sendungsbewußtsein deutlich größer ist als seine (intellektuellen) Fähigkeiten und Kenntnisse, der wird dort Politiker. Alle, die was auf dem Kasten haben, kommen auch so zu Macht, Geld und Ansehen im Land, in dem die Möglichkeiten zumindest noch nicht so engen Grenzen unterliegen.
Dass die amerikanischen Wähler ihren Politikern solch dummes Geschwätz durchgehen lassen, zeigt einmal mehr, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient.
Anderswo würde man nämlich den Verfassungszusatz, der vom "freedom of speech" handelt, durch gewisse Einschränkungen relativieren.
Ron Paul ist tatsächlich ein Hoffnungsschimmer, da er völlig unverdächtig ist, unter der Fuchtel der Wall Street zu stehen.
Aber entsprechend kritisch ist die Berichterstattung über ihn, sofern die Medien ihm überhaupt Beachtung schenken.
In einer von den Bilderbergern regierten Welt wird ein Ron Paul nicht Präsident der USA.
Lieber machen sie einen der ihren ohne Wahl zum Ministerpräsidenten von Italien oder zum EU-Präsidenten.
Nigel Farage trifft den Nagel auf den Kopf in dieser amüsanten Rede.
http://www.zerohedge.com/news/watch-...ce-euros-grave
Wenn man bedenkt, dass die enormen Verteidigungskosten
(0.9 Trillion) gerade einmal von der gesamten Einkommenssteuer (1.1 Trillion) gedeckt sind, dann
wundert es mich wie daraus (ausser bei Paul) anscheinend
keine Konsequenzen in der Diskussion gezogen werden.
Die Soc.Sec+payroll tax hat die entsprechenden Ausgaben
und das heisst somit, dass der Rest von Defiziten,(die ja
jetzt ein Drittel ausmachen) bezahlt wird.
Keiner der Kandidaten wagt sich an die Steuern, was ja
zeigt, dass ein vernünftiger Mensch( also nicht Cain,
Perry oder Bachmann) hier einfach was seine Intentionen
angeht das Blaue vom Himmel lügt.
Wir in D haben viele Probleme, aber mit den USA möchte
ich nicht tauschen, denn irgendwann in den nächsten
Jahren werden die auch vom Schuldenboomerang getroffen.
Naja, er ist radikal-liberal, ergo keine Schutzzölle. Und Austritt aus WHO, IWF, Nato und UNO ist schon ein deutliches Zeichen für Isolationismus.
Hmm... also in Iowa sieht das aber anders aus.Iowa und New Hampshire hat er fast schon sicher. Meistens gewinnt dann auch derjenige der diese beiden Staaten gewinnt.
Letzte Umfrage:
Cain (R) 25%
Paul (R) 20%
Romney (R) 16%
vorletzte:
Cain (R) 20%
Gingrich (R)19%
Romney (R) 14%
Paul (R) 10%
vorvorletzte:
Romney (R) 23%
Bachmann (R)22%
Undecided 14%
Cain (R) 10%
Paul war nie in der Spitzenposition, profitiert aber vom Totalversagen der anderen Kandidaten und davon das Romney garnix macht aus Angst etwas falsch zu machen.
Im übrigen gegen Obama würden alle Kandidaten deutlich verlieren, lediglich Romney kommt auf 4% an Obama ran, lediglich durch das System der Wahlmänner haben die Demokraten lediglich einen einzigen Wahlmann Vorsprung, allerdings sind dort in vielen Staaten die Ergebnisse zu knapp.
Zu New Hampshire... (Romney würde hier sogar Obama schlagen).
Romney (R) 41%
Gingrich (R) 14%
Paul (R) 14%
Huntsman (R) 9%
South Carolina... (Romney würde hier ebenfalls Obama schlagen (nach Gingrich hat keiner gefragt, weil die Umfragen zeitgleich waren und noch keiner wusste das er so gut abschneidet).
Gingrich (R) 31%
Cain (R) 17%
Romney (R) 16%
Undecided 15%
Nevada... (Romney gleich auf mit Obama, alle anderen Kandidaten verlieren deutlich)
Romney (R) 29%
Cain (R) 28%
Gingrich (R) 15%
Undecided 9%
Florida... (noch viele unentschlossene, Cain würde gegen Obama verlieren, Romney knapp gewinnen, auch wenn Cain bei den Reps populärer ist, bei den meisten Außenstehenden bleibt Romney der beste Kandidat).
Cain (R) 27%
Romney (R) 21%
Gingrich (R)17%
Undecided 16%
Wer Interesse hat sich auch alle älteren Umfragen anzusehen:
www.politico.com
Interessant ist wie schnell die Favoriten wechseln und wie unterschiedlich es in den Staaten ist. Allerdings ist bezeichnend, dass über den Verlauf des Vorwahlkampfes Obamas Werte kontinuierlich, wenn auch langsam steigen. So ist er mittlerweile meist gleich auf mit Romney oder sogar wieder vor ihm. Das sah vor 1-2 Monaten noch anders aus.
Als Realist erkennt man schon lange, dass es darum nicht mehr geht. Es geht darum unter welchem Präsidenten es sich am langsamsten zum Schlechten gewendet hat.Es wird doch wohl niemand behaupten, dass sich unter Obama irgendwas zum Guten gewendet hat in den USA.
Ich finde es ist komplett egal wer in dieser Republikaner-Runde die nominierung gewinnt. Es ist um so beachtlicher dasss tatsaechlich einer dieser gruppe als Kandidat fuer die praesidentschaft antritt. Dass muss man sich mal vorstellen. Einer dieser Vöge könnte tatsaechlich Praesident der USA werden...unglaublich.
Wir haben alle den Kopf bei george W. Bush geschuettelt, aber nun? bei dieser Auswahl? Gingrich und Romney sind fuer mich die einzigen "Politiker" dieser gruppe, aber der eine ist verlatet der andreMoroe....der Rest? Wow... Bitte Amerika, nur dieses eine mal, denk' nach bevor du waehlen gehst.