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Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann

REUTERSSieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829885,00.html
  1. #70

    Sorry,

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Da diese Erde in Wirklichkeit dünn besiedelt ist im Vergleich zu Deutschland würden dann Zustände wie in Deutschland zur Zeit entstehen. Sie könne auch die Stadt Mexiko nehmen, sollte der Wohlstand nicht anwachsen. Es gibt keinen Grund Panik zu machen. In allen Länder hatte die Entwicklung des Wohlstandes eine Reduzierung der Kinder zur Folge. Wohlstand für alle ist die Lösung. Selbst Einwanderer bekommen hier nicht soviel Kinder wie in ihren Herkunftsländern. Also es geht auch ohne Zwang. Alle Länder der ersten Welt würden ohne Einwanderung in die Bevölkerung schrumpfen.
    aber in Mexico City haben wir inzwischen auch nurmehr die typische 2-Kind-Familie. Das Problem sind die Armen, vor allem in der Provinz, die mindestens 3 Kinder bekommen und damit den Teufelkreis der Armut nicht zu durchbrechen schaffen, da das Land oftmals nicht fruchtbar genug ist (Wüste) oder einfach zu weit weg und ohne Infrastruktur (Gebirge, Urwald).
  2. #71

    Nonsense!

    Zitat von schnittlauch_x Beitrag anzeigen
    In China wird in einigen Jahren der demographische Wandel voll zuschlagen.
    Glauben Sie diese Leute sitzen nur auf ihrer Scholle?
    Erst am Freitag hatte ich einen Zulieferer aus der VRC zu Besuch, dessen Freundin eine Japanerin ist.

    Ohne Frau werden dort nur die gesellschaftlichen Versager zurückbleiben.
  3. #72

    Niedliche Vorschläge

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

    Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann - SPIEGEL ONLINE

    Die sind so süß die Wissenschaftler und ihre Vorschläge. Auch das mit mit den "klaren Einschnitten" in der Überschrift dieses kleinen Artikels, richtig niedlich. Das ist alles so bizzar, auch wie generell bei dieser völlig eskalierenden Gesamtentwicklung der Gegenwart in den Medien gleichzeitig eine massive Abflachung stattfindet.

    Der Mensch wird sich selbst im baldigen allerletzten Jahr noch Normalität vorgaukeln und sogar gerade dann sogar den Höhepunkt der Albernheit erreichen, quasi als Kompensation.

    Dass dieser Effekt tatsächlich existiert kann man an kleinen Beispielen nachweisen. Am 23. April 1945, eine Woche vor dem Einmarsch der Amerikaner und während alles drunter und drüber ging fand z.B. in München unter großer Begeisterung das Fussball-Lokalderby zwischen den Bayern und dem TSV statt.

    Das ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber anders kapierts ja keiner mehr.
  4. #73

    Deutschland mit 10 Mio Einwohner

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Diese fehlenden 10 Mio. würden sich ja nicht von heute auf morgen ergeben, sondern uns nur über einen Zeitraum von 20 Jahren betreffen. Rechnen Sie mal nach, wieviel Prozent Soziales bei den jährlichen Staatsausgaben anfallen und wieviele Millionen tatsächlich Steuern zahlen.
    Es ging um ein Deutschland mit 10 Mio Einwohner und nicht um eine Verringerung der Einwohnerzahl um 10 Mio Einwohner, denn das wär in der Tat kein Grund zur Panik, wie selber schon feststellen. Berlin hat etwa 4 Mill Einwohner bei einer Verringerung um den Faktor 8 wären es 500 000 Einwohner und sie hätten eine endlose Steinwüsten in Form von Ruinen, wo kaum Menschen wohnen. Das sollte als Beispiel dienen. Wie so was aussieht kann man in ostdeutschen Städten sehen, wenn noch kein Rückbau erfolgt ist.
  5. #74

    Auch bei uns sind die Kinder Rücklage fürs Alter

    Zitat von spydergyrl Beitrag anzeigen
    Wenn Sie schon meinen, staatlich etwas machen zu müssen, dann führen Sie besser ein staatliches Altersversorgungssystem ein und verbessern das Gesundheitswesen. Dann erübrigt es sich für die Leute, 8 Kinder bekommen zu müssen um sicher von zweien davon im Alter versorgt zu werden. Hat in Europa doch auch funktioniert. Warum nicht auf Bewährtes zurückgreifen?

    Und warum fällt manchen Leuten immer nur Zwang und Verwaltung ein, wenn es Probleme zu lösen gilt?
    Unser Rentensystem ist auch ein Zwangssystem.

    Wieviele Kinder braucht unsere Rentenversicherung, damit später die Renten der heutigen Arbeitnehmer finanziert werden können?
    Rente mit 67 ist erst der Anfang als Konsquenz des Kindermangels.

    Fernreisen, Kreuzfahrten, usw. sind unnötiger Verbrauch.
  6. #75

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Es ging um ein Deutschland mit 10 Mio Einwohner und nicht um eine Verringerung der Einwohnerzahl um 10 Mio Einwohner, denn das wär in der Tat kein Grund zur Panik, wie selber schon feststellen. Berlin hat etwa 4 Mill Einwohner bei einer Verringerung um den Faktor 8 wären es 500 000 Einwohner und sie hätten eine endlose Steinwüsten in Form von Ruinen, wo kaum Menschen wohnen. Das sollte als Beispiel dienen. Wie so was aussieht kann man in ostdeutschen Städten sehen, wenn noch kein Rückbau erfolgt ist.
    Wer will schon freiwillig in Plattenbauten leben?

    Wie schnell würde denn Deutschland auf 10 Mio. Einwohner schrumpfen, doch nicht urplötzlich innerhalb von 5 Jahren?
    Es ist ja nicht so, dass wie in Fukushima einfach schnell eine Welle alles mit sich reisst und das Land dann anschliessend verseucht wäre.

    In Namibia (2,5mal so gross wie D) leben beispielsweise nur so viele Leute wie in München, aber die Landschaft ernährt nunmal nicht viele Millionen. Und da liegt das weltweite Bevölkerungsproblem, gleich neben der Tatsache, dass die meisten Kinder in armen Verhältnissen gross werden (wenn überhaupt). Ein wohlhabender Mensch kann vier Kindern ein gutes Leben finanzieren und u.U. sogar deren Kinder, trozdem wird er keine 8 Kinder bekommen, weil er sich der Verantwortung gegenüber jedem seiner Kinder bewusst ist und ihnen auch gerne Zeit widmen möchte.

    Arme Leute, die meilenweit von der Zivilisation leben, haben keinen Zugang zu Verhütungsmitteln und zudem noch eine Einstellung, dass die Kinder für sie sorgen werden, sie es aber nicht können, egal ob aus Mangel an natürlichen Ressourcen oder weil sie in die Städte abwandern und die Eltern im Urwald zurücklassen müssen, dort keine Arbeit finden und auch nicht mehr zurückkehren.
  7. #76

    10 mio

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Es ging um ein Deutschland mit 10 Mio Einwohner(...)
    wenn dies wirklich ein so düsteres Szenario wäre, dann müssten in Norwegen oder Kanada ja permanente Hungersnöte herrschen.

    Die "Steinwüsten" wären schnell von der Natur zurückerobert. Es gäbe wieder große Gebiete der Wildnis in Deutschland. Und inmitten der tiefen Wälder kleinere, hochmodere Städte von nachhaltiger Technik versorgt. Im Grunde doch die einzig humane Zukunftsvision.
  8. #77

    Titel

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Da diese Erde in Wirklichkeit dünn besiedelt ist im Vergleich zu Deutschland würden dann Zustände wie in Deutschland zur Zeit entstehen. Sie könne auch die Stadt
    ...
    Also es geht auch ohne Zwang. Alle Länder der ersten Welt würden ohne Einwanderung in die Bevölkerung schrumpfen.
    In den meisten Ländern gelten Kinder als die "Rente" der Eltern - je mehr Kinder man hat desto größer ist die "Rente". Daher explodiert die Bevölkerung in den Schwellen- und Entwicklungsländern geradezu. Man sollte einfach mal das Experiment wagen und kinderlosen Eltern in den Entwicklungsländern eine Sicherung ihres Lebens (Nahrung und Medizin) bist zu ihrem Tod garantieren. Ich bin mir sicher das die Geburtenzahlen dort in kürzester Zeit einbrechen werden.
  9. #78

    Perverses Denken

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Wenn es wegen Überbevölkerung zu Katatstrophen käme, dann wäre Deutschland ganz vorn mit dabei, denn es ist ein sehr dicht besiedelter Staat. Wenn man die Bevölkerungsdichte Deutschlands auf 2/3 der Landfläche der Erde hätte dann würden hier 20 Milliarden Menschen leben.
    Ob solche Berechnungen sinnvoll sind, bleibt dahingestellt – auf jeden Fall ist Deutschland viel zu dicht besiedelt. Umso unverständlicher erscheint die „Aussterbe-Diskussion“: Der Bevölkerungsrückgang wird öffentlich als schleichende Katastrophe verkauft, Kinderlosigkeit gilt unausgesprochen als Makel, die Überalterung des Volkes wird dramatisiert, obwohl jeder wissen müsste, dass sie eine logische Folge des natürlichen Rückgangs der Menschenzahl darstellt. Wie anders sollte es, auch global betrachtet, denn sonst funktionieren? Das weiß niemand. Mich macht es immer sehr nachdenklich, wenn ich lese, wie leichtfertig mit den Milliarden Menschen umgegangen wird – mal drei Milliarden mehr, mal vier Milliarden weniger. Umweltkollapse, Hungerkatastrophen, Epidemien oder Kriege werden im Handumdrehen zu "wünschenswerten" Korrektiven. Aber nur wenige wollen sich realistisch das unendliche Leid ausmalen, das mit einem solchen Massensterben verbunden wäre.

    Die Opfer des Zweiten Weltkriegs werden mit 50 bis 80 Millionen Menschen angegeben, große Teile Europas waren verwüstet... was für monströse Kriege müssten das werden, die eine oder sogar zwei Milliarden Menschenleben kosten, man ist fast versucht zu sagen, die sie „bringen“? Die Erde würde solche Kriege ohnehin nicht aushalten, ein weiterer, ziemlich unangenehmer Aspekt, allerdings ein im destruktiven Sinne produktiver in Bezug auf das Endergebnis. Kalkulationen dieser Art führen in perverses Denken, anders ausgedrückt: Je mehr der Bevölkerungsdruck steigt desto mehr wird die menschliche Existenz entwertet, potentiell auch die Existenz dessen, der diesen Text gerade liest. Es ist kein schönes Gefühl, sich als Teil einer redundanten Verfügungsmasse begreifen zu müssen, als Ballast, quasi als Schädling.

    Von wegen Wunder des Lebens: der Mensch, die Krone der Schöpfung – fast alle Zacken sind schon aus der Krone herausgefallen, der Mensch wird zu einer autodestruktiven Spezies, er wird sich dieser Fatalität zunehmend bewusst, doch er weiß keinen Ausweg. Vielleicht ist die heraufziehende Globalkrise ein unausweichlicher Vorlauf für stabile, das heißt für viel menschenwürdigere Lebensverhältnisse in der Zukunft. Vielleicht durchlaufen wir gerade einen schmerzhaften Lernprozess, einen epochalen Erfahrungsprozess – im Jahr 3000 werden eine oder zwei Milliarden Menschen friedlich zusammenleben, sie werden mit Grausen auf das Jahr 2000 zurückschauen und in wissenschaftlichen Arbeiten untersuchen, wie es damals zum totalen kollektiven Kontrollverlust kommen konnte.
  10. #79

    Genial argumentiert

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Glauben Sie diese Leute sitzen nur auf ihrer Scholle?
    Erst am Freitag hatte ich einen Zulieferer aus der VRC zu Besuch, dessen Freundin eine Japanerin ist.

    Ohne Frau werden dort nur die gesellschaftlichen Versager zurückbleiben.
    1. Erklären Sie mir bitte, was das mit meiner Aussage über die Ausmaße des demographischen Wandels in China aufgrund der Ein-Kind-Politik zu tun hat.

    2. Klären Sie mich bitte auf, a) inwiefern die Häufigkeit internationaler Ehen chinesischer Männer statistisch signifikant ist, und b) welchen Einfluss diese auf die chinesische Familienpolitik ausüben.


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