Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann

REUTERSSieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829885,00.html
  1. #60

    Elend und Verderben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

    Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann - SPIEGEL ONLINE
    Hitler ist schon mit "nur" 6 Mio Reduzierversuch gescheitert.
    Daran ist zu erkennen, das es mit Milliarden erst recht nicht geht, egal wieviele Kriege mit welchen Vernichtungswaffen irgendwelche sonstigen Psychopathen einsetzen wollten.
    Mit Kondomen gegen die Flut neuen Lebens angehen zu wollen, waere etwas so, wie wenn die Hollaender ihre Deiche mit PU-Schaum erhoehen wollten.
    Heisst: wir haben uns darauf einzustellen, dass wir mehr und mehr werden, bis die Stehplaetze nicht mehr ausreichen werden und das koente irgendwo so zwischen 10 bis 50 Milliarden passieren.
    Da irgendwo ist auch vermutlich ein Evolutionsmaximalpendelstatus der Monokultur der homo erreicht.
    Doch unsere Technologieanwendungen aus dem vorigen Jahrtausend reichen ja schon bei weitem nicht mehr nur fuer 4 Milliarden hin, eine Zahl, die wir schon lange hinter uns gelassen haben.
    Es bleibt nur eines und deshalb wird es kommen: eine nicht raubbauartige Primaerenergiequelle muss eingesetzt, die Essensbeschaffung revolutioniert, die Exkremente und anderer Abfall muessen recycelt werden.
    Alle diese Technologien gibt es auch schon.
    Sie werden bislang nur deshalb nicht eingesetzt, weil das globale Finanzzockersystem mit den angeschlossenen Politkomikern erst noch moeglichst viele Jahre weiterzocken will mit dem, was es bisher schon gibt.
    Egal, wieviel Elend und Verderben dessen Folgen sind.
  2. #61

    7 Milliarden Menschen intolerabel für die Erde

    Zitat von Ursprung Beitrag anzeigen
    Heisst: wir haben uns darauf einzustellen, dass wir mehr und mehr werden, bis die Stehplaetze nicht mehr ausreichen werden und das koente irgendwo so zwischen 10 bis 50 Milliarden passieren.
    Da irgendwo ist auch vermutlich ein Evolutionsmaximalpendelstatus der Monokultur der homo erreicht.
    Wahrscheinlich sind bereits 7 Milliarden Menschen intolerabel für die Erde – ich glaube nicht, dass es jemals zu einer Weltbevölkerung von weit jenseits der 10-Milliarden-Marke kommen wird, weil die Natur das nicht zulässt. Es ist sogar zu befürchten, dass irgendwann ein abrupter Rückgang eintreten wird, nicht einmal durch Kriege, sondern durch Folgen der Überbevölkerung wie Luftverschlechterung oder globale Epidemien. Wer mit offenen Augen zum Beispiel durch asiatische Metropolen geht, der erkennt unmittelbar, dass es so nicht weitergehen kann – die Menschen drängen sich, das ist kein Leben mehr, das ist massenhaftes Vegetieren. Und auch in Afrika wird der Überbevölkerungsdruck mit jedem Jahr akuter.
  3. #62

    je nun

    Zitat von DasReptil Beitrag anzeigen
    Wenn man das Gesundheitssystem noch weiter verbessert hat man im Endeffekt dann 10 statt 8 Kinder, grandios. Und wie sie die Altersvorsorge bei mehreren Milliarden Menschen über Jahrzehnte (die es mindestens dauern würde bis das System greift, wenn es das denn überhaupt tun sollte) stemmen wollen müssen sie mir mal vorrechnen, ich bin gespannt.
    In Europa sind wir binnen weniger Jahrzehnte dahin gekommen, daß Paare sich nur mit Mühe noch dazu durchringen können, mehr als ein Kind zu bekommen. Die Sorge vor der Altersarmut trägt ihren Teil dazu bei, jeder kennt die Story von der armen Witwe, die 8 Kinder großgezogen hat und nur ein paar hundert Euro Rente kriegt.

    Aber was soll dagegen sprechen, wenn Entwicklungsländer sich ein Sozialwesen zulegen? Uns Europäern kann es doch auch nicht ausgedehnt und komfortabel genug sein. Hier gibt das Familienministerium Milliarden dafür aus damit die Leute MEHR Kinder kriegen. Finden Sie das nicht auch inkonsistent?
  4. #63

    Zitat von winkdon Beitrag anzeigen
    Und wie entscheiden wir, welche 7 MIA 'dran glauben müssen und wer weiterleben darf?
    Es geht darum, weniger Kinder zu kriegen, nicht Leute umzubringen. -_-
  5. #64

    Zitat von CompressorBoy Beitrag anzeigen
    Die Welt wird keinerlei Rücksicht darauf nehmen, was in Ihr Menschenbild passt.
    Leider haben viele diese elementare Tatsache nicht begriffen.
  6. #65

    Schon in Arbeit

    Ich fürchte, Hühnerpest und Schweingrippe sind schon die ersten Vorboten der Problemlösung. Leider sind zu viele Kinder gestorben statt die unnützen Esser im fortgeschrittenen Alter.

    Die Natur wird's schon richten, notfalls mit etwas Nachhilfe.
  7. #66

    mumbai

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    (...)Wer mit offenen Augen zum Beispiel durch asiatische Metropolen geht, der erkennt unmittelbar, dass es so nicht weitergehen kann – die Menschen drängen sich, das ist kein Leben mehr, das ist massenhaftes Vegetieren.(...)
    vielleicht kann da man Mumbai als Avantgarde ansehen: Die Grenze des Bevölkerungswachstums scheint hier erreicht (nur 0.5 Mio Zuwachs in den letzten 10 Jahren), eine Bevölkerungdichte von 336.643 Einw./km² in den Slums (Berlin: 3.893 Einw./km²), massive Probleme mit Unterernährung, Entsorgung, Wasserversorgung führen zu erhöhter Säuglingssterblichkeit und zum Ausbruch von Tuberkulose, Lepra und Malaria. Desweiteren florieren Kriminalität, Prostitution, Alkoholismus.
    Mumbai.

    Spätestens wenn sämtliche Millionenstädte weltweit diesen Status erreicht haben, wird das Bevölkerungswachstum wohl beendet sein. Und reiche Oberschichten werden weiterhin ihr Wochenendhaus am See benutzen. Der globalisierten Wirtschaft und den Banken wird es hevorragend gehen. Und die Natur wird es womöglich auch wegstecken, weil so ein Mumbai-Bewohner gar nicht den Platz hat, die Umwelt groß zu belasten.
  8. #67

    richtig wäre eine "natürliche" bevölkerungsreduktion,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

    Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann - SPIEGEL ONLINE
    die erde wird langfristig nicht mehr als 1 milliarde menschen "vertragen.
    also hilft nur die chinesische variante "ein-kind-ehe" . die kostenlose vergabe von verhütungsmitteln auf der ganzen welt , ist allemal billiger als die späteren kosten und auswirkungen. dazu wäre aber so etwas wie "planung" oder "vernunft" möglich, was in dieser welt jedoch schier unmöglich erscheint.
    in unserer spätkapitalistischen welt voller gier, egoismus,krieg, haß usw. wird es aber keine lösung der probleme geben.
    die erde wird sich der menschen selbst entledigen. es wird so ablaufen, wie mit den heuschrecken, die eingehen wenn alles kahl gefressen ist.( osterinsel ist auch ein beispiel ). die letzten menschen werden dann irgenwann feststellen, daß man dollerscheine nicht fressen kann - aber da ist es längst zu spät.
  9. #68

    ...

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich sind bereits 7 Milliarden Menschen intolerabel für die Erde – ich glaube nicht, dass es jemals zu einer Weltbevölkerung von weit jenseits der 10-Milliarden-Marke kommen wird, weil die Natur das nicht zulässt. Es ist sogar zu befürchten, dass irgendwann ein abrupter Rückgang eintreten wird, nicht einmal durch Kriege, sondern durch Folgen der Überbevölkerung wie Luftverschlechterung oder globale Epidemien. Wer mit offenen Augen zum Beispiel durch asiatische Metropolen geht, der erkennt unmittelbar, dass es so nicht weitergehen kann – die Menschen drängen sich, das ist kein Leben mehr, das ist massenhaftes Vegetieren. Und auch in Afrika wird der Überbevölkerungsdruck mit jedem Jahr akuter.
    Wenn es wegen Überbevölkerung zu Katatstrophen käme, dann wäre Deutschland ganz vorn mit dabei, denn es ist ein sehr dicht besiedelter Staat. Wenn man die Bevölkerungsdichte Deutschlands auf 2/3 der Landfläche der Erde hätte dann würden hier 20 Milliarden Menschen leben.
  10. #69

    Schmarrn!

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Schon richtig Deutschland wär voll von Ruinen, denn was soll sonst mit den leeren Wohnungen und Industriebauten geschehen. Der Lebenstandart würde sinken, denn man braucht eine bestimmt Menge von Arbeitern um die Industrie und Landwirtschaft am Leben zu halten. Weniger Menschen bedeutet nicht automatisch, dass es keinen Hunger mehr gibt. Die leeren Autobahnen werden verfallen, weil keiner mehr die Instandhaltung mehr bezahlen kann. Die Eisenbahn würde ihren Betrieb einstellen. Flughäfen werden überflüssig. Das Gesundheitswesen würde verfallen. Es würde menschenleere Gegenden geben oder Einsiedler ohne die gewohnte Versorgung im sozialen Bereich. Wenn ich nur an die Schulbildung und Ärzte denke. Wie hoch die benötigte Anzahl der Arbeiter ist, hängt von der Produktivtät und der Automatisierung ab. Die Währung würde ihren Wert verlieren und keine weltweit anerkanntes Zahlungsmittel sein. Gleichgültig ob EURO oder DM.
    Diese fehlenden 10 Mio. würden sich ja nicht von heute auf morgen ergeben, sondern uns nur über einen Zeitraum von 20 Jahren betreffen. Rechnen Sie mal nach, wieviel Prozent Soziales bei den jährlichen Staatsausgaben anfallen und wieviele Millionen tatsächlich Steuern zahlen.