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Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann

REUTERSSieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829885,00.html
  1. #50

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

    Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann - SPIEGEL ONLINE

    Diese Vorschläge sind alles Binsenweisheiten und könnten auch von Grundschülern kommen.

    Lasst uns doch einfach weniger arbeiten und dafür weniger für die Mülltonne produzieren!! Wer braucht schon jedes halbe Jahr ein neues Smartphone? Wir bauen Produkte die eine hohe Lebensdauer aufweisen, flexibler handhabbar sind, kombinierbar und kompatibel mit vielen anderen Produkten sind und nicht zuletzt zu 100% wiederverwertbar sind. Wir lassen die ganzen Gift- und Industriestoffe außen vor und machen nur noch das was gut ist für den Menschen. Wer braucht schon Geschmacksverstärker und Farbstoffe wenn Mutter Natur alles bereit stellt was wir brauchen?

    Weniger Arbeit = weniger Energieverbrauch = weniger Müll = weniger Chemie = weniger Umweltzerstörung = mehr Freizeit = mehr sinnvolle Arbeit = mehr freie Arbeit = exponentiell mehr Wohlstand! - und zwar für alle weltweit.

    Im Grund ist es sehr einfach. Wie müssten uns allerdings von dem perversen System namens "verzinstes Schuldgeldsystem" trennen, welches uns als Arbeitssklaven kontrolliert.
  2. #51

    Bevölkerungszunahme und Konsumwunsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sieben Milliarden Menschen, Tendenz steigend. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Ein Team renommierter Forscher präsentiert nun Maßnahmen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt helfen würden. Die Vorschläge beinhalten klare Einschnitte.

    Report zum Bevölkerungswachstum: Was die Menschheit retten kann - SPIEGEL ONLINE
    Was offenbar viele Forenteilnehmer nicht begreifen wollen: 7 Milliarden zukünftiger Konsumbürger nach westlichem Vorbild wirken sich trotz ihrer dann reduzierten Reproduktionsrate hinsichtlich Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen verheerender aus als 20 Milliarden am Rande des Existenzminimums lebender Arme. Die Fatalität der Bevölkerungszunahme ist also nicht so sehr in ihrer Individuenzahl begründet, sondern in der unvermeidbar wachsenden Forderung nach höheren Konsumstandard. Natürlich ist diese Forderung moralisch "gerecht". Leider sind für die natürliche Umwelt und ihre Ressourcen moralische Prinzipien irrelevant.
  3. #52

    What Shall We Do?

    Wenn es im Prinzip nichts Neues zu berichten gibt, dann fällt auch der Artikel kurz aus, so wie hier. Das was dieser Report zur „Rettung der Menschheit“ auflistet ist alles schon lange bekannt – neue und radikalere Lösungsansätze für die globale Problematik fehlen. Die Untersuchung „Global 2000“ aus dem Jahr 1980 war damals schon weiter als dieser aktuelle Report, besonders aber „Global 2000 Revisited: What Shall We Do?“ aus dem Jahr 1993, der die 1980 vorausgesagten schlimmen Entwicklungen bestätigte. Dieser nun vorliegende Report ist weniger ein Dokument der Hilflosigkeit als eines der Verweigerung: Wir können nichts ändern, wir wollen nichts ändern, wir machen so weiter wie bisher. Zu dieser niederschmetternden Agenda kann man die internationale Politik nur beglückwünschen.

    Klima war mal – das ist inzwischen abgehakt. Die Gletscher schmelzen in rasendem Tempo, die ganze Antarktis bricht auseinander, Grönland wird Grünland, das Inlandeis geht dramatisch zurück... was soll’s? Die Winter werden hier wieder kälter, also alles Geschwätz. Und die Umwelt, Verschwinden des Regenwaldes und so weiter?... alles Panikmache, Gutmenschengezeter. Und der Bevölkerungsanstieg?... da wird systematisch übertrieben und schwarzgemalt: Vor 30 Jahren, also 1982, gab es 4,7 Milliarden Menschen, heute sind es 7 Milliarden Menschen – wo ist das Problem? Ein Drittel mehr in 30 Jahren, kein Thema, auf der Erde können auch 20 Milliarden leben, locker. Immer diese Katastrophenausmaler... die sollen lieber anpacken als ständig herumzujammern.
  4. #53

    Weniger als 10 Milliarden Menschen

    Auf der Erde könnten in Zukunft 100 Milliarden leben aber die Frage ist, wie viel Menschen sinnvollerweise auf der Erde leben sollten. Man kommt nicht umhin, eine möglichst kluge Wahl zu treffen und ich sehe da 10 Milliarden als tolerierbares Maximum - das heißt, dass man derzeit die 7 Milliarden-Marke anpeilen sollte (mit menschenwürdigen Methoden), um auf Nr. Sicher zu gehen. Wenn man bei 7 Milliarden stabilisiert hat, dann kann man kontrolliert noch etwas höher gehen. Übrigens, einige haben 500 Millionen anvisiert, siehe Georgia Guidestones. (imho)
  5. #54

    .........

    Zitat von Emmi Beitrag anzeigen
    An einer vernünftigen Bevölkerungsreduzierung führt kein Weg vorbei. Warum müssen es 8 Milliarden sein!? 1 Milliarde reicht auch und diese Reduzierung würde auf einen Schlag (fast) alle Probleme - von Hunger bis Umweltverschmutzung - drastisch verkleinern und einfacher lösbar machen. Das Problem: Wie kommt man da hin - ohne Krieg und staatliche Zwangsmaßnahmen wie in China (wo es auch nur sehr begrenzt erfolgrteich war)?
    Gar nicht, staatliche Zwangsmaßnahmen in den betreffenden Ländern sind nicht nur der einzige (nicht auf Krieg etc. basierende) Weg und lange überfällig.
  6. #55

    .........

    Zitat von winkdon Beitrag anzeigen
    Und wie entscheiden wir, welche 7 MIA 'dran glauben müssen und wer weiterleben darf?
    Es geht darum die Zahl der Kinder zu reduzieren, dann sinkt die Bevölkerung von ganz alleine.
  7. #56

    ..........

    [QUOTE=andrews45;10089566]
    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen

    Onb der chinesische Weg der richtige ist, ist mir angesichts der Auswüchse eher zweifelhaft. Verschiebung der Geschlechterverteilung, Abschiebung oder Schlimmeres von unerwünschten Töchtern weil nur ein Stammhalter zählt.....Fast so schlimm wie in Indien.

    Letztendlich hilft nur Bildung und Anhebung des Lebensstandards.
    Den Lebensstandard von 7 Milliarden (bald mehr) Menschen auf ein Niveau zu bringen bei dem die Bevölkerungszahlen sinken ist unmöglich.

    Darüber wie es bei 10+ Milliarden aussieht brauchen wir uns gar nicht zu unterhalten. Die Erdbevölkerung wächst alle 12 Jahre um 1 Milliarde, 2048 sind wir bei 10 Milliarden, dann föngts langsam an richtig lustig zu werden.
  8. #57

    Völliger Blödsinn

    Zitat von DasReptil Beitrag anzeigen
    Gar nicht, staatliche Zwangsmaßnahmen in den betreffenden Ländern sind nicht nur der einzige (nicht auf Krieg etc. basierende) Weg und lange überfällig.
    Wenn Sie schon meinen, staatlich etwas machen zu müssen, dann führen Sie besser ein staatliches Altersversorgungssystem ein und verbessern das Gesundheitswesen. Dann erübrigt es sich für die Leute, 8 Kinder bekommen zu müssen um sicher von zweien davon im Alter versorgt zu werden. Hat in Europa doch auch funktioniert. Warum nicht auf Bewährtes zurückgreifen?

    Und warum fällt manchen Leuten immer nur Zwang und Verwaltung ein, wenn es Probleme zu lösen gilt?
  9. #58

    Fairer Welthandel

    Zitat von tom Beitrag anzeigen
    aber wer produziert denn den wohlstand für alle??? und der muss ja auch billig sein!!! die klingonen werden das wohl nicht mit sich machen lassen und die vulkanier sind zu intelligent.......
    Ganz einfach ist es mit dem Wohlstand für alle, wenn man endlich einen fairen Welthandel betreibt. Den Export von EU-subventionierten Agra Güter nach den Entwicklungsländer verbietet oder für diese Agra Güter einen Strafausfuhrzoll in Höhe der Subvention auferlegt. Ende aller Subventionen in der EU. Zur Zeit zerstören die EU Agra Exporte die lokale Landwirtschaft, weil diese gegen die subventionierten Preis der EU nicht ankommen. Das gleich gilt für die Hilfslieferindustrie, die häufig die lokale Wirtschaft zerstört. Ein gutes Beispiel für Wohlstand für alle war Deutschland vor 20 Jahren. Seitdem geht der Lebenstandart in Deutschland abwärts. Damals galt noch die Devise Leben und leben lassen gegenüber dem Arbeitnehmer. Heute ist der Arbeitnehmer eine Zitrone, die man ausquetschen muss. Und sauer ist der Arbeitnehmer auch.
  10. #59

    ...........

    Zitat von spydergyrl Beitrag anzeigen
    Wenn Sie schon meinen, staatlich etwas machen zu müssen, dann führen Sie besser ein staatliches Altersversorgungssystem ein und verbessern das Gesundheitswesen. Dann erübrigt es sich für die Leute, 8 Kinder bekommen zu müssen um sicher von zweien davon im Alter versorgt zu werden. Hat in Europa doch auch funktioniert. Warum nicht auf Bewährtes zurückgreifen?

    Und warum fällt manchen Leuten immer nur Zwang und Verwaltung ein, wenn es Probleme zu lösen gilt?
    Wenn man das Gesundheitssystem noch weiter verbessert hat man im Endeffekt dann 10 statt 8 Kinder, grandios. Und wie sie die Altersvorsorge bei mehreren Milliarden Menschen über Jahrzehnte (die es mindestens dauern würde bis das System greift, wenn es das denn überhaupt tun sollte) stemmen wollen müssen sie mir mal vorrechnen, ich bin gespannt.








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