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Replik auf Hans-Werner Sinn: Top-Ökonomen werben für den Euro
dapd"Unverantwortlich", "reiner Populismus": Die Kanzlerin, Politiker und Volkswirte kritisieren den Protestbrief von 172 Wissenschaftlern um ifo-Chef Sinn - der rechnet mit den Euro-Rettern und der geplanten Bankenunion ab. Andere Ökonomen arbeiten nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen an einem Gegenentwurf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...842835,00.html
- #1 05.07.2012 17:42 von
Vielleicht kann ja der Gegenappell dann Alternativen bzw. Lösungen anbieten. Aber besser wäre es, man würde verstehen, worin die Probleme überhaupt bestehen. ;-)
Zu Monti und Rajoy und dem Gipfel muss man wohl nicht mehr viel hinzufügen...
Alternativlos in die Sackgasse und nun auch mit dem Kopf durch. :-) - #2 05.07.2012 17:45 von
Widerruf zu Sinn`s Attacke
Das war doch vorauszusehen, dass die Merkel-Komparsen sofort aufschreien.
Es wird schon wieder nur Politik zu Gunsten der Banken gemacht.
Mittlerweile glaube ich, dass Merkel und Co. sich übernehmen und überhaupt keinen Ausweg aus der Krise mehr sehen.
Der Sparer sollte sein bischen Geld in Grundstücke anlegen, da weiss er was er hat. - #3 05.07.2012 17:45 von
@Merkel und Bofingers
hier bleibt nur zu vermerken: "Getroffene Hunde bellen", offensichtlich ist etwas dran, am Appell von Ifo-Chef Sinn...
- #4 05.07.2012 17:45 von
Ausgerechnet Bofinger, den International kein Schwein kennt und Forschungsmässig in den 60ern stecken geblieben ist, beschwert sich darüber das Sinn das Internationale ansehen der deutschen Ökonomen beschädigt.
- #5 05.07.2012 17:45 von
Link?
Ich würde diesen Protestbrief mal gerne sehen, um mir selbst ein Bild zu machen. Ich wette, es gibt ihn auch im Internet, aber außer lauter Nachrichtenmitteilungen über eben diesen Brief spukt Google leider nicht aus. Und die Presse hält es wohl aus Staatstreue nicht für nötig, den Link zu verbreiten.
- #6 05.07.2012 17:45 von
Der Gegenentwurf....
Das wurde auch Zeit. Die alten und die neuen Eurogegner dachten schon, sie hätten die Hoheit über den Stammtischen erreicht. Das dem nicht so ist, bedarf eines klaren Gegenentwurfs zu Sinns unsäglich populistischen Parolen.
Zumindest wird Sinn jetzt als das gesehen, was er immer schon war, als eine blinde Kassandra. Nur das er diesmal noch einen Haufen Gleichgesinnter um sich versammelte.
Da weiß man gleich, auf welche Unis man seinen Nachwuchs möglichst nicht schicken sollte.
Hier wurden alle Positionen dieses Sinn & Konsorten-Aufrufs sachlich widerlegt, aber Fakten interessieren die Euro-Gegner nur dann, wenn diese ihre Position unterstützen.
Alles andere wird ignoriert und verdreht. - #7 05.07.2012 17:45 von
Top-Ökonomen???
Wer? Bofinger der mit seinen Gastbeiträgen hier im Spiegel seit Jahren das alleinige Seelenheil in der EU propagiert, so das neben ihm selbst noch der Münchau wie ein Erzkonservativer CSU-Mann ausschauen würde? Und wer noch? Willige PArteisoldaten?
Danke auch... polemischer und in Realität verfälschender Propagandabeitrag. - #8 05.07.2012 17:46 von
Jeder kann mitreden
Carsten Schneider sagt Sinn zeige keine Alternative auf wie der Euroraum in seiner gegenwärtigen Form gerettet werden kann. Natürlich nicht. Denn das geht einfach nicht. Was für eine unsinnige Bemerkung also.
Beziehungsweise es geht eben nur mit totaler Gemeinschaftshaftung. Alles andere kann die Märkte nicht überzeugen. Halb schwanger geht nicht, aber das versucht Merkel uns vorzuspielen, Vermutlich um sich bis zur nächsten Wahl zu retten.
Man kommt sich vor wie im Irrenhaus. Das Schlimmste ist das Durcheinander von Halbwahrheiten und Pathos, in dem quasi jede Meinung scheinbar plausibel ist und auch verbreitet wird. - #9 05.07.2012 17:47 von
Die wunderbare Leichtigkeit des "Außen-seins"
Wohl wissend, mit dem eigenen Ziel, den Geldadel zurechtstutzen zu wollen, im Abseits zu stehen, gibt es keinen Grund, irgendeine Erkenntnis zu verdrehen. Ehrlich sagt Frau Wagenknecht, was sie von den Gipfelbeschlüssen hält. Und sie trifft voll ins Schwarze. In diesem Punkt können viele Mitbürger aus allen politischen Lagern einfach zustimmen. Das wäre eine Grundlage für eine neue Allianz. - Die Ehrlichkeit meine ich.
Ansonsten: Was soll der Artikel! Warten wir doch die Gegendarstellung ab. Und dann fröhliches Fremdschämen.
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