170 dafür 170 dagegen? Ich habe Zweifel, dass das Ergebnis so aussehen wird, es sei denn man rechnet jeden Parteiwirtschafts"experten", deren Praktikanten und deren Putzfrauen in die Pro Euro Gruppe.
dapd"Unverantwortlich", "reiner Populismus": Die Kanzlerin, Politiker und Volkswirte kritisieren den Protestbrief von 172 Wissenschaftlern um ifo-Chef Sinn - der rechnet mit den Euro-Rettern und der geplanten Bankenunion ab. Andere Ökonomen arbeiten nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen an einem Gegenentwurf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...842835,00.html
170 dafür 170 dagegen? Ich habe Zweifel, dass das Ergebnis so aussehen wird, es sei denn man rechnet jeden Parteiwirtschafts"experten", deren Praktikanten und deren Putzfrauen in die Pro Euro Gruppe.
1993 - Die unsäglichen Euro-Gegner weisen auf die Schwächen des Maastricht-Vertrages hin. --> Daraufhin werden sie als Populisten und Europa-Feinde verspottet.
1996 - Die Inhalte des Stabilitäts- und Wachstumpakts werden definiert. Die Euro-Gegner weisen darauf hin, dass laut diesem Vertrag, die Vertragsbrecher sich selber bestrafen müssten, und dass das vorhersehbar nicht passiert --> Die Euro-Gegner werden als Populisten und Europa-Feinde verspottet.
1999 - Im Rahmen der Einführung des Euro als Zahlungsmittel (1.1.2002) besch*** die Griechen -aber nicht nur die- alle anderen mit gefälschten bzw. falschen Statistiken. Eine Verifizierung der Statisken war nicht erlaubt. Euro Gegner haben auf diesen Webfehler hingewiesen --> Die Euro-Gegner werden als Populisten und Europa-Feinde verspottet.
2010 - Die Griechen bekommen Ihre Verschuldung nicht in den Griff. Die Euro-Gegner nennen das Kind beim Namen: Griechenland ist im Euro-Währungsverbund nicht sanierbar! --> Die Euro-Gegner werden als Populisten und Europa-Feinde verspottet.
2011 - Die Griechen entwickeln sich zum Fass ohne Boden... Plötzlich soll Europa kaputt gehen, wenn der Euro kaputt geht --> Die Euro-Gegner werden als Populisten und Europa-Feinde verspottet.
Mein Fazit: Bisher haben die Euro-Gegner zurecht auf die Konstruktionsfehler hingewiesen, aber die Euro-Fans wollen den Euro von Irland bis Zypern, von Portugal bis Finnland... Gegen jede Wirklichkeit und wider besseren Wissens. Frei nach dem Motto: Was sein muss, muss sein, egal wie und egal was es kostet!
Die Lösung wäre zunächst tatsächlich die Haushalte der (Süd-)Staaaten aufzufangen - allerdings ohne dauerhaften Zwangsmechanismus...
Die Staaten auf eine stabile eigene Steuerbasis stellen ...
...und im Bankensektor auf G20 ebene mal ordentlich ausmisten...(spätestens hier scheitert es halt ;)
uns Laien, den Durchblick nicht zu finden, welcher Weg der richtige ist.
Es gibt in Deutschland aber auch in den Landern der ganzen Welt großartige kluge Köpfe an den Universitäten, Hochschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen, die ihr Studium mit "Summa cum laude" und anderen ehrfurchtsvollen Titeln abgeschlossen haben, da müsste man doch denken, dass diese Leute gemeinsam den einzigen richtigen Weg finden, aus der Krise zu kommen.
Aber dann gibt es immer wieder diese Widersprüche, die einen sogen das, die anderen wieder das Gegentiel davon.
Es muss doch einen goldenen Weg für alle Erdenbürger auf dieser Welt geben.
Egoisten und reine Interessenvertreter, die nur noch pro Domo sprechen kennen wir genug und davon haben wir Unbedarften tatsächlich die Schnautze voll.
Sollte es tätsächlich in fernerer Zeit einen Dritten Weltkrieg um die Resourcen dieser Welt geben, dann Gnade uns Gott.
Ich kann heute nicht verstehen, dass unsere Eliten auf einen Adolf Hitler hereingefallen sind. Eigentlich ein Dummkopf, der keine akademische Bildung aufweisen konnte. Waren unsere damaligen Eliten Deppen???
Ich weiss nur eines, dass man in sehr ferner Zeit eine Art Weltregierung braucht und dieser narzistische egoistische Nationalismus irgendwann wieder ins Verderben führt. Auch, wenn es naiv klingt.
Wir müssen mit allen Völkern einigermaßen gerecht teilen!!!
Europa könnte ein Beispiel sein!
Was beim Aufbauschen der Risiken, die ein Scheitern des Euros hätte, immer vergessen wird, ist dass wir vor nicht allzu langer Zeit schon mal eine Währung aufgegeben haben. Passiert ist im Anschluss erstmal gar nix. Bin mal gespannt was Regierungsschreiber Bofinger in seiner Gegenposition an Horrorszenarien ablässt.
Was mich am meisten aufregt, ist die Verbohrtheit der politischen Klasse. Wir haben schmerzhaft lernen müssen, dass ein Währungsraum als Mindestvoraussetzung eine gemeinsame Fiskal-/ Steuer-/ Renten- und Lohnpolitik haben muss, um zu funktionieren. Dies ist meiner Überzeugung nach auch die Voraussetzung, dass Euro-Bonds langfristig zu einer geringeren Gesamtzinslast für den Gesamteuroraum führen wird. Bei einem Beibehalt der heutigen nicht zentral koordinierten Wirtschaftspolitik werden sich die Zinskosten für Eurobonds irgendwann auf dem Niveau der "schwachen" Länder wiederfinden und niemand hat was gewonnen. Das bedeutet aber, dass zum langfristigen Funktionieren des Euros die Nationalstaaten ihre politische und rechtliche Bedeutung verlieren. Das will aber mehrheitlich NIEMAND, vermutlich nicht mal die Deutschen. Herr Schäuble hat sich ja unlängst sinngemäß zu der Aussage hinreissen lassen, dass die Krise die Menschen zwingen würde, sich dem Gedanken zu einer stärkeren europäischen Integration weiter zu öffnen. Dieser Gedanke und die Absicht, die dahinter steht, ist nicht nur perfide sondern, das ist jedenfalls mein Gefühl, vollkommen falsch.
Zu spät! möchte man Herrn Sinn, seinen Mitstreitern, auch den anderen sogenannten Topökonomen, die sich plötzlich alle beteiligen wollen, zurufen. Und ihr wisst es genau. Die Entscheidung ist gefallen, nur das BVerG hat jetzt noch was zu sagen.
Dass nur die jüngsten Brüsseler Gipfelbeschlüsse die jetzt aufflammende Debatte ausgelöst hätten, kann auch ein Herr Sinn nicht ernsthaft behaupten. Gerade er hat sich in den letzten Monaten weit aus dem Fenster gehängt und die gesamte Rettungsorgie als verfehlt disqualifiziert. Das gipfelte in der griffigen Situationsbeschreibung: "Wir sitzen in der Falle". Als Wissens- und Bedenkenträger muss man sich vor solch einer bedingungslosen Selbstaufgabe, wie die Zustimmung zum ESM markiert, wortgewaltig, also wie jetzt - im Verein mit 160 anderen Wissensträgern - zur Sache melden.
Möglicherweise lässt sich aber auch das BVerG noch durch die späte Diskussion beeinflussen. Dann allerdings sollten doch Sachargumente vorherrschen und nicht mit Verunglimpfungen gezündelt werden. Bis zum 10. Juli können nur noch Zahlen und Analysen Punktgewinne erreichen - in diesen Disziplinen liegt Sinn eindeutig vorne. Wer heute noch beschwichtigt, Geheimhaltung praktiziert und Diskurs mit Verantwortungslosigkeit gleichsetzt, schadet sich nur selbst.
Im Sinne unserer durch das GG zu schütztenden Grundwerte hoffe ich auf Ablehnung des ESM und Fiskalpakts durch das BVerG.
was die Bankenmisere anbetrifft haben diese Ökonomen sicherlich recht. Es muss nicht jede Bank gerettet werden.
Wenn nicht gewisse Namen in der Liste stehen würden, wäre der Aufruf glaubwürdig. Es scheint mir aber, dass hier der ahnunglose deutsche Michel vor den Karren der deutschen Wirtschaft gespannt werden soll. Die sieht ihre schönen Gewinne im Bankenloch verschwinden und alle Lobbyarbeit nützt nichts, da muss Otto Normalverbraucher ran. Wenn genug Wählerstimmverluste drohen wird Merkel schon einlenken. Sinn steht an der Front, deshalb ist der Aufruf unglaubwürdig. Er steht für präkere Arbeitsverhältnisse, Zunahme von Leiharbeit und steuerfinanzierte Subventionen für unterbezahlte Arbeitsverhälnisse. Nun ruft er den lieben Bürger zum
Widerstand auf und malt ein Katastrophenszenario. Dieses
Szenario würde sicherlich bei Weitem übertroffen sollte der
Euro scheitern, dies sagt Sinn dem Michel nicht!!
Unser Michel hat nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn die meisten aus der Liste haben sich seit Langem gegen eine strikte Regulierung der Banken gewehrt- das Ergebnis ist ihnen jetzt auf die Füsse gefallen.
Mögen diese "Eliten" die uns den Euro eingebrockt haben und jetzt für "Rettungschirme" und dergleichen eintreten, mit 75 % ihres Privatvermögens und 75 % ihrer Pensionsansprüche für das Abenteuer "Euro" und Bankenrettung durch den Steuerzahler persönlich haften. Erst dann werde ich sie ernstnehmen.