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Rentenversicherung: Bundestag beschließt Beitragssenkung auf 18,9 Prozent
dapdDer Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt im kommenden Jahr auf 18,9 Prozent. Im Bundestag stimmte die schwarz-gelbe Koalition für die Reduzierung, die Opposition votierte geschlossen dagegen. Sie forderte, stattdessen eine Reserve für die Zukunft aufzubauen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863424.html
- #1 25.10.2012 15:36 von
Reserven sind überflüssig
Die Lösung heißt: Pensionen für alle.
Sind drei mal so hoch. Altersarmut ade. Rentenkassen sind leer.
Pensionskassen bersten vor Prallheit.
Pension ab 65 ohne Nachhaltigkeitsfaktor. Bei den Beamten gehts doch auch. Und die Nichtbeamten haben meistens mehr gearbeitet. - #2 25.10.2012 15:36 von
schrittweise Abschaffung der Rente?
Kürzlich behauptete noch Frau Von Der Leyen, dass es aufgrund der Haushaltslage und den demographischen Gegebenheiten notwendig sei, das Rentenniveau auf 42% abzusenken und behauptete dabei, dass die Bevölkerung einen solchen Schritt mehrheitlich akzeptieren würde.
Wie passt es zusammen, dass man sich unter solchen Umständen eine Beitragssenkung leisten kann?
Zugleich wird Altersarmut eine zunehmende Problematik mit dem Effekt, dass immer mehr Menschen ihre Rente durch Grundsicherung aufstocken müssen.
Wie wäre es denn, wenn man statt einer Beitragssenkung einfach mal die Renten deutlich erhöht? Dann wäre der Eine oder Andere auch nicht mehr p.D. altersarm und die Anzahl derer, die Grundsicherung im Alter bekommen, würde sinken. Die Grundsicherung zahlt eh der Steuerzahler. Senkt man die Rentenbeiträge, muss der Steuerzahler auf Dauer sowieso das, was er nicht mehr in die Rentenkasse zahlt, an das Finanzamt überweisen. - #3 25.10.2012 15:39 von
...
Es ist einfach nur noch lächerlich und unerträglich, was unsere Politik so beschließt...Mehr kann man dazu gar nicht sagen.
- #4 25.10.2012 15:41 von
Wieder mal eine Entscheidung für die eigene Klientel: Je höher das Einkommen, desto mehr gespart. Statt etwas gegen die steigende Altersarmut zu unternehmen. Ach ja, die davon Bedrohten können ja freiwillig mehr zahlen, die haben's ja!
:->> - #5 25.10.2012 15:51 von
Nein
- #6 25.10.2012 15:51 von
Senkung der Beiträge = Kosten sparen für AG.
Warum nicht den Riestermist abschaffen? - #7 25.10.2012 15:58 von
Ne klar....Rente auf 43% vom letzten Nettolohn senken wollen....
aber den Beitragssatz für die Rentenversicherung senken, nicht für die Knechte, 40% zahlen ja auch die Arbeitgeber, die werden entlastet, unsere Rente wird demnächst als Belohnung in Naturlien ausgezahlt....
Ein Irrenhaus ist das.....unverantwortlich eine solche Verdummungspolitik.... - #8 25.10.2012 16:00 von
Manchmal hat der Schwachsinn Methode
- #9 25.10.2012 16:02 von
Jo! Und in einem Jahr oder schon in einem halben Jahr
werden die Beiträge wieder angehoben. Auf mehr als 20%, dafür aber nur für die Arbeitnehmer. Wie wir es schon aus der Krankenversicherung kennen, wird der Arbeitgeber-Beitrag auf dem niedrigen Niveau festgeschrieben.
Damit ist dann sichergestellt, dass auch alle zuküftigen Erhöhungen nur zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. So ist ein weiterer Schritt zur gewollten Abschaffung der paritätischen Finanzierung der Sozialversicherungen ohne eine entsprechene Erhöhung der Bruttolöhne getan.
Der deutsche Michel allerdings merkt noch nicht einmal, dass hier gerade die denkbar größte Enteignung aller Versicherungspflichtigen betrieben wird! Vermutlich gibt es sogar nicht wenige Dumme, die sich über die "Beitragsentlastung" freuen!
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