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Rentenpläne: Von der Leyen will Selbständige zu Altersvorsorge zwingen

dapdArbeitsministerin Ursula von der Leyen nimmt die Selbständigen in die Pflicht, sie sollen künftig in Eigenregie für das Alter sparen. Freiberufler dürfen sich zwar für eine Vorsorgeform entscheiden, im Zweifelsfall sollen sie aber in die gesetzliche Rentenversicherung gezwungen werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...822670,00.html
  1. #20

    Gegen Titelzwang

    Zitat von larry_lustig Beitrag anzeigen
    Dann sollen bitte auch alle MdL, MdB, MdE dazu verpflichtet werden in die Rentenversicherung einzuzahlen und nicht einen Versorgungsanspruch in unverschämter Höhe an den Staat oder das Land zu haben.
    Ganz genau! Und nicht nur dies.

    Das ganze System der Beamtenpensionen gehört in dieser Form abgeschafft.
  2. #21

    Schau nach, wer's sagt

    Es ist zwangsläufig so, dass Minister/innen aufgrund ihrer Besoldung ein anderes Verständnis von Einkommen und Geld haben. Sie sind aus der Sicht des Volkes überversorgt.

    Wichtig ist deshalb, dass diese Berufspolitiker es schaffen, sich in die Lage des sog. "kleinen Mannes" zu versetzen.

    Bei Frau Leyen scheint das nicht immer so gut zu klappen. So überlegenswert es scheint, auch Selbstständige abzusichern, so ist doch die Realitätstauglichkeit zu berücksichtigen. Und das ist auch das Problem bei Tipps aus dem Hause Leyen bzgl. Frauen in Karriere und Familie: Man merkt immer, dass überhaupt nicht gesehen wird, welche Sorgen die Leute haben.

    Sicher würden mehr Frauen mit Kind(ern) Karriere machen können, wenn Ihnen viele Lasten z.B. auch der Kinderbetreuung so abgenommen würden, wie das offensichtlich bei Frau Leyen der Fall war.
    Aber unter den gegebenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umständen können sich die Wenigsten das leisten.
    Bleibt der Verdacht auf wahlkampftaugliche Publicity.
  3. #22

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Arbeitsministerin Ursula von der Leyen nimmt die Selbständigen in die Pflicht, sie sollen künftig in Eigenregie für das Alter sparen. Freiberufler dürfen sich zwar für eine Vorsorgeform entscheiden, im Zweifelsfall sollen sie aber in die gesetzliche Rentenversicherung gezwungen werden.

    Rentenpläne: Von der Leyen will Selbständige zu Altersvorsorge zwingen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Endlich! Und klugerweise erst ab 400 Euro. Denn vorher ist es schwierig, 250 bis 300 Euro plus 100 aufzubringen, da ja noch Geld für die Krankenversicherung übrig bleiben muss.
  4. #23

    Dann sollen aber auch

    Zitat von larry_lustig Beitrag anzeigen
    Dann sollen bitte auch alle MdL, MdB, MdE dazu verpflichtet werden in die Rentenversicherung einzuzahlen und nicht einen Versorgungsanspruch in unverschämter Höhe an den Staat oder das Land zu haben.
    die Beamten in die GRV einzahlen und nicht vom Steuerzahler schmarotzen.
    Ansonsten ist das wieder einmal typisch für unsere Regierungen. Egal, ob schwarz, rot, gelb oder grün, alle kennen nur Zwang.
  5. #24

    Richtig

    Zitat von larry_lustig Beitrag anzeigen
    Dann sollen bitte auch alle MdL, MdB, MdE dazu verpflichtet werden in die Rentenversicherung einzuzahlen und nicht einen Versorgungsanspruch in unverschämter Höhe an den Staat oder das Land zu haben.
    Diese Ungerechtigkeit muss abgeschafft werden. Doch von wem, von den Krähen die den Krähen kein...... Die Leyen hat gut ankündigen, selbst nie betroffen von dem Thema zu sein, aber stolz und oberlehrerisch über andere befehlen wollen. Damit so ein Unsinn nicht mehr zu lesen ist, sollten die MDB usw. alle nur noch als Selbständige herumirren. Dann wissen diese auch von was sie reden. Die Leyen ist doch nur zur Wahrung des eigenen Standes da. Stigmatisierung und Verachtung von Arbeitslosen ist ihr Hobby. Denn gerade diese werden doch mit Unzumutbarkeitslöhnen - reichen nie zum Leben - und herablassenden Jobansprüchen - 400 Euro für 35 Stundenwoche - von der Industrie total als Sklaven missbraucht.
    Urschel du hast nix verstanden - trägst nur noch deine Anti-Falten-Cremes und dein Haarspray spazieren. Ehlich, bemüh dich doch mal lieber in der Küche bei deinen 7 Marketingpositionen, deinen kids. Oder ist da wegen der vieloen Hilfskräfte auf 400 Euro-Basis kein Platz mehr.
    Jedenfalls eine Pflichtversicherung erfordert auch einen Pflichtlohn, damit der Selbständige ( Scheinselbständigkeit !!! ) seinen Plichtbeitrag auch plichtgetreu bezahlen kann, und keine verpflichtende Pfändung bekommt.
  6. #25

    Grundsätzlich

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist das richtig, da sonst die Allgemeinheit für die Kosten von Grundsicherung, Krankenfürsorge und Pflegeheim der ehemaligen Selbstständigen aufkommen muss.
    gibt es nur die Allgemeinheit. Die Frage ist, wie sich diese Allgemeinheit organisiert.

    "Ihr entsetzt euch darüber, dass wir das Privateigentum aufheben wollen. Aber in eurer bestehenden Gesellschaft ist das Privateigentum für neun Zehntel ihrer Mitglieder aufgehoben, es existiert gerade dadurch, dass es für neun Zehntel nicht existiert. Ihr werft uns also vor, dass wir ein Eigentum aufheben wollen, welches die Eigentumslosigkeit der ungeheuren Mehrzahl der Gesellschaft als notwendige Bedingung voraussetzt.

    Man hat eingewendet, mit der Aufhebung des Privateigentums werde alle Tätigkeit aufhören, und eine allgemeine Faulheit einreißen.
    Hiernach müsste die bürgerliche Gesellschaft längst an der Trägheit zugrunde gegangen sein; denn die in ihr arbeiten, erwerben nicht, und die in ihr erwerben, arbeiten nicht."
    “Manifest der Kommunistischen Partei”, 1848

    Der Unterschied zu gestern: Jetzt sind's 99%.
  7. #26

    .

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist das richtig, da sonst die Allgemeinheit für die Kosten von Grundsicherung, Krankenfürsorge und Pflegeheim der ehemaligen Selbstständigen aufkommen muss.
    Denken sie doch mal bitte nach: Die Meisten Leute die nicht versichert sind können dies nicht! Nicht jeder Selbstständige macht locker ein paar 1000er netto im Monat. Was wollen sie mit denen machen? Einfach pfänden, guter Vorschlag, erhöht die Lebensschulden, zu holen ist da Nichts.

    Im Übrigen: Die "Allgmeinheit" ist ganz froh über das Herr der Miniselbstständigen die für sie "günstig" die Arbeit machen. Warum schafft diese "Allgemeinheit" nicht die Rahmenbedingungen das jeder ordentlich verdienen kann.

    Oder glauben sie allen Ernstes ein normaler Mensch freut sich auf Altersarmut?
  8. #27

    Lobbyarbeit?

    da werden sich die Versicherungen aber freuen, wieder Millionen Neukunden die sie abzocken können. Sicher gabs da im Regierungsviertel jetzt schon kräftige Provisionen für diesen tollen Vorschlag.
    Ein Selbstständiger ist durchaus selbst in der Lage fürs Alter vorzusorgen und das oft viel sinnvoller als mit Lebensversicherungen die das Geld in marode Staatsanleihen stecken oder es anderweitig an Finanzmarkt verzocken. Hier gibt es noch viele andere Möglichkeiten (Immobilien etc).
    Aber da verdient ja der Finanzmarkt nichts dran also muss man diese Lücke ganz schnell schließen und ein Zwang auferlegen.

    Ehelhafte Lobbypolitik in allen Bereichen!
  9. #28

    Es Maschmeyert wieder

    Prima Plan, der den Mascheyers sicher noch ein paar weitere Milliarden einbringen wird.

    Die einzige zur Zeit für Selbständige steuerlich abzugsfähige Privatrente ist die Rürup-Rente. Wenn man nun bedenkt, dass Rürup und Maschmeier inzwischen in der Maschmeyer-Rürup AG zusammenarbeiten und von der Leyen (wie Wulff) in Hannover im Parlament gesessen hat, passt wieder alles zusammen.
  10. #29

    Indirekte Aufforderung....

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist das richtig, da sonst die Allgemeinheit für die Kosten von Grundsicherung, Krankenfürsorge und Pflegeheim der ehemaligen Selbstständigen aufkommen muss.
    ....zur Weiterreichung der zusätzlich entstehenden Kosten der
    Selbstständigen an ihre " Auftraggeber ".
    Fr. von Verleihein forderte ja unlängst kräftige Lohnerhöhung.
    Daraufhin wurde sie von AG.-Pr. abgewatscht. Sie kann ja nicht
    in die Tarifautonomie eingreifen.
    Sehr wohl aber gewisse Rahmenbedingungen ändern.
    Ich mag sie zwar absolut nicht, aber die Nummer ist okay!








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