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Rennwagen im Eigenbau: Von Null auf Traum in 6000 Stunden

Marc DürscheidtVon so was träumen Autofans: In einer Garage fand Marc Dürscheidt Karosserieteile eines BMW M1. Was aussah wie Sperrmüll, waren Überreste eines Rennwagens aus Le Mans. Jetzt baut der Feinmechaniker die Legende nach. Niete für Niete, Blech für Blech. Protokoll eines irrsinnigen Projekts.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-870143.html
  1. #30

    Schickes Auto!

    Das ist ein wirklich schickes Auto... halte aber die Aussage, dass der junge Mann "hunderte von Stunden gegoogelt hat" bis er das entsprechende Foto gefunden hat, fuer ein wenig uebertrieben. Wie waer's mit "einigen Stunden"? Kein normaler Mensch googelt laenger als "ein paar Stunden" nach einem Thema... alles andere waere psychotisch. Zuerst ein paar hundert Stunden Googeln und dann nochmal 3000 Stunden Arbeit investieren, also sagen wir 3600 Stunden in 2 Jahren, macht ca. 4.5h/ Tag in 2 Jahren. Wenn man normale Arbeitszeiten voraussetzt, dann kann man von ca 2h/Tag unter der Woche plus 10h/Tag am Wochenende ausgehen. Hat der junge Mann wirklich keinerlei Freizeit mehr? Keine Freundin? Lohnt sich das? Ich hoffe sehr...

    Trotzdem: super schickes Auto. Wahrscheinlich ist es das wert. Wahrscheinlich findet er mit der Maschine dann auch sein Maedchen ;)
  2. #31

    Och Joh!

    Zitat von z_beeblebrox Beitrag anzeigen
    Können Sie uns das näher erklären?
    Wenn der Marc Dürscheidt dieses Gefährt ausschließlich auf geschlossenen Rennstrecken (dazu zählt z.B. die Nordschleife im Rahmen der Touristenfahrten NICHT dazu), so wie er es gesagt hatte, fährt, kann er machen was er will.
    Dem Streckenverwalter ist es wurscht, ob er ne Fahrgestellnummer hat; oder nennen Sie uns die Fahrgestellnummern einiger Dragsterfahrzeuge ;)
    Nebenbei gesagt, kann es dem Streckenverwalter persönlich tatsächlich wurscht sein, ob das Fahrzeug eine gültige Fahrgestellnummer hat.
    Dem DMSB ist das Fehlen einer solchen nicht egal. Auch für den Wagenpass im von Herrn Dürscheidt angestrebten historischen Rennsport, ist die Angabe der Fahrgestellnummer und neben anderem auch das Datum des Herstellung erforderlich. Genau hier sehe ich erhebliche Probleme kommen, sofern nicht irgendein altes und originales Rahmenfragment mit der "Zaubernummer" auftaucht ist dieses Auto schlichtweg ein Neubau. So gut der auch sein mag.

    Ihrer Argumentation folgend, reicht es, ausreichend finanzielle Möglichkeiten und handwerkliches Geschick vorausgesetzt, sich auf irgendeinem Weg einen alten Weber-Doppelvergaser zu kaufen und sich drumherum seinen persönlichen Ferrari 250 SWB zu basteln, um als authentisches Fahrzeug im historischen Motorsport eingesetzt zu werden. Na toll!
  3. #32

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Dem DMSB ist das Fehlen einer solchen nicht egal. Auch für den Wagenpass im von Herrn Dürscheidt angestrebten historischen Rennsport, ist die Angabe der Fahrgestellnummer und neben anderem auch das Datum des Herstellung erforderlich.
    Aha, danke für die Info - interessant!

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    ... sofern nicht irgendein altes und originales Rahmenfragment mit der "Zaubernummer" auftaucht ist dieses Auto schlichtweg ein Neubau. So gut der auch sein mag.
    Da wird sich sicherlich was finden. Tote M1 dürfte es doch noch genug geben ;)

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Ihrer Argumentation folgend, reicht es, ausreichend finanzielle Möglichkeiten und handwerkliches Geschick vorausgesetzt, sich auf irgendeinem Weg einen alten Weber-Doppelvergaser zu kaufen und sich drumherum seinen persönlichen Ferrari 250 SWB zu basteln, um als authentisches Fahrzeug im historischen Motorsport eingesetzt zu werden. Na toll!
    Sie sind ja gemein!

    P.S.: Ist aber NICHT meine Argumentation; maximal die vom Marc Dürscheidt ;)
  4. #33

    Sprachexperten der/das Niet(e) WTF

    Da lobe ich mir doch die ach so verkommene Jugend und deren drang zu einer effektiveren Gesellschaft. Die würden sich nicht um "der oder das Nite(e)" streiten. Hier heißt es (vollkommen zu Recht) de niet und de niete. Wobei für de niete auch oft de opfer verwendet wird und eher im technischen (Crackküchen CAD...) de niet verwendet wird. Wenn sich die Linguisten und Ingeneure hier so lustig über belanglose Sch... äh Sachen streiten um den eigenen Elitären Selbstbild einen Egoschub zu verpassen (Spekulationen warum man das nötig hat spare ich mir) kann ich nicht anders und muss lachen/weinen (hängt vom Wetter ab). Die Verkommene Jugend hat mit dem "de" Konzept mehr unnütze Störfälle unseres Prozessgesteuerten Lebens eleminiert als die Linguisten und Ing.'s (das ist Absicht). Das wiederum führt, wenn es dann endlich von der Gesellschaft angenommen wird, zu enormen ersparnissen in Wirtschaft und Entspannung in der Gesellschaft (scheint ja für einige ein imens wichtiges Thema zu sein). Jeder Manager mit von Toyota inspiriertem (fast alle) Managementsystem fände das total super.

    Die passende Reaktion auf die Nietenklugscheißerei (tut bestimmt weh und ja ich hab tut geschrieben), in dieser neuen Art der Effizienzkommunikation, wäre übrigens "Deine Mutter" oder in Varationen wie "dei mudda" (dei ist hier die erwiterte Form von de). Wie sie sehen viel kürzer als das Palaver von mir, aber beinhaltet eine den Umständen entsprechende und effiziente Übermittlungdes Fakts, dass man diese Diskussion für Hirnrissig hällt. In de Sinne bis de Tage.
  5. #34

    Och Joh!

    Zitat von z_beeblebrox Beitrag anzeigen
    .... Tote M1 dürfte es doch noch genug geben ;)
    ....
    Ein Sechser im Lotto ist, angesichts der bis 1981 lediglich rund 460 gebauten Fahrzeuge, vermutlich wahrscheinlicher.
    Die seinerzeit zu Schrott gefahrenen, sind vermutlich schon längst zum Schraubenzieher mutiert. Alle anderen werden schon lange gehegt, gepflegt und sind leider zumeist Stehzeuge statt Fahrzeuge - so wie der M1 eines Freundes.
  6. #35

    Zitat von yeruku Beitrag anzeigen
    ich will ja nicht mäkeln:
    unter dem dritten foto steht "der originalwagen".
    das foto weist allerdings einige eklatante unterschiede zum fundauto
    in der garage auf.
    also ist das foto nun nicht vom originalwagen?

    ansonsten muss ich sagen, war der M1 - als ich 10 war -
    mein traumauto.
    im benachbarten wohnort wohnte der besitzer eines großen möbelhauses,der dieses extravagante fahrzeug fuhr.

    den mut, dieses auto zu rekonstruieren finde ich wirklich bewundernswert und drücke die daumen.
    Zu den Unterschieden auf dem dritten Bild. Ich war ursprünglich selbst der Meinung, dass die Frontpartie die da zu sehen ist wahrscheinlich nicht die ist die ich habe.

    Das hätte nebenbei bemerkt die Geschichte der Karosserieteile auch nicht in Frage gestellt, denn bei einem Langstreckenrennen wie Le Mans ist es üblich solche Teile für den Fall eines Remplers o. ä. mehrfach dabei zu haben.

    Bei diesem Wagen war es so, dass auch zwei verschiedene Versionen der Frontverkleidung dabei waren. Eine mit wesentlich weniger Scheinwerfern als auf dem Bild zu sehen für den Tag und die für die Nacht mit viel Scheinwerfern bestückte die auf dem Bild zu sehen ist. Durch den Unfall musste die Front wohl schon deutlich früher als geplant montiert werden.

    Bei den Reparaturarbeiten an der Frontverkleidung konnte ich aber feststellen, dass die Front die ich habe die ist die auf dem Bild zu sehen ist. Die Ausschnitte für die großen Scheinwerfer wurden nachträglich wieder zulaminiert. Auf Bild 13 und 14 kann man erkennen wie über den Scheinwerfern das Licht durch das Karosserieteil leuchtet, da die Reparaturstelle ziemlich dünn ist. Auf der linken Seite ist auch der Schatten der verschlossenen Bohrung für den Zusatzscheinwerfer noch zu erkennen.

    Die Karosserie wurde nach dem Rennen auf jeden Fall nochmal aufbereitet und ist dann ja auch noch umlackiert worden. Ich gehe mal davon aus, dass damit dann noch Testfahrten gemacht wurden.
  7. #36

    Hallo Herr Dürscheidt

    Lassen Sie sich nicht von den Nieten im Forum beeinflussen. Schade, dass statt der Würdigung Ihrer Arbeit und der Rennsporthistorie sich nur einige Zeitvernichter über Randthemen ereifern. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spass und Enthusiasmus und wenn Sie auf die Technoclassica im April nach Essen kommen, schauen Sie mal beim Citroën Club Stand vorbei, da sind Sie (auch mit dem Faible für ein nicht französisches Automobil) herzlich willkommen! Die anderen Nietenfans lassen wir dann mal aussen vor... ;-)
  8. #37

    Gänsehaut..!








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