Renault Clio: Kleiner Verführer

RenaultMit großen Autos hat die Grande Nation so ihre Mühe. Ein besseres Händchen haben die Franzosen dagegen bei Kleinwagen. Den jüngsten Beweis dafür liefert Renault mit dem neuen Clio.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...842231,00.html
  1. #10

    Rosten tun heute andere ...

    ... ein kürzlich besichtigter Honda Jazz, 3 Jahre alt, hatte am Unterboden deutlich mehr Rost als unser Kangoo nach 8 Wintern. Der neue Clio ist ist für den Massengeschmack rundgelutscht. Hat nichts von einst großartigen Würfen wie R4 oder R 16. Zugegeben: Die rosteten ruckzuck weg ...
  2. #11

    Massengeschmack

    Wenn ein Renault von den Deutschen als furchtbar hässlich empfunden wurde, war er meist ein wegweisendes Auot und kurze zeit später ein Welterfolg. Bezeichneten die deutschen Medien einen Renault dagegen als "gefällig", wollte den oft keiner haben...
  3. #12

    Schönes Auto

    Meinen Geschmack hat Renault getroffen. Die Bilder sehen künstlich aus, ich denke mal der wird so nicht kommen. Generell stören mich in den berichten immer diese ganzen Photoshop Einlagen, weil ich mir dann kein realistisches Bild machen kann.

    Gut gefällt mir das Lenkrad und die Mittelkonsole, der Rest vom Innenraum passt gut dazu. Auf dem Lenkrad das Mittelteil mit dem Emblem, diese Konturierung finde ich haptisch ansprechend. Vom Innenraum her scheint er alles zu haben, was heuzutage auch Premiumhersteller haben, wie Audi beim A1 zB. die Lüftungsdüsen Lackiert etc.

    Äußerlich sieht er von der Seite und Hinten aus, wie ein Golf, finde da sehr starke Ähnlichkeit. Die Front auf Bild 4 lässt ihn dann doch stark unterscheiden, zu dem was bisher auf dem Markt ist. Das wirkt schon sehr nach Sportwagen, da würd ich fast sogar Respekt bekommen, wenn ich den im Rückspiegel meines 330i sehe - gelungen. Das liegt aber eventuell auch nur an den unterschiedlichen Darstellungsgrößen, da bei der Rückansicht auf dem selben Bild der Wagen größer ist, womit ich wieder bei der Eingangskritik bin, verzerrende Photoshopbilder.
  4. #13

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Das französische Autos schneller rosten, ist etwa so aktuell, wie die Feststellung, deutsche Autos seien Heckschleudern. Nur weil anno dunnemals der Käfer eine war. Mein komfortabler, genügsamer und einfach herrlich zu fahrender Renault Laguna mit Jahrgang 1995 stand über all die Jahre draußen, erfuhr keinerlei Pflege (gewaschen hat ihn der Regen), war sommers und winters unterwegs – und hatte Null Rost. Er hätte noch viele Jahre seinen Dienst getan, wenn er nicht vor einigen Monaten von einer unaufmerksamen Verkehrsteilnehmerin „abgeschossen“ worden wäre.
    Der Käfer war nun gerade keine Heckschleuder, eher der Kadett....
    Insgesamt würde ich franz. Autos als verlässlicher einstufen, sind eben alltagstauglich. Aber auch hässlicher, ausser Citroen die schliesslich ihren eigenen Charme haben.
    Franz. Diesel sind führend.
    Warum der Spiegel wohl einen Bericht über den Clitoris macht...dient wohl der Gerechtigkeit.
  5. #14

    warum?

    Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Es gab mal eine Zeil, da hat Renault Autos gebaut, die waren praktisch, übersichtlich, preisgünstig und robust. Ich weiß auch nicht genau, woher der Zwang kommt, solche Autos verquollen und mit schlechter Rundumsicht auszustatten.
    Das gilt ja nicht nur für Renault, sondern generell. Und zur schlechteren Rundumsicht gesellt sich noch ein deutlich geringerer Nutzwert durch z.B. immer kleinere und immer höher angesetzte Heckklappen. Ich würde auch gerne 'mal wissen, warum selbst Clio, Corsa und Co. immer agressiver und unpraktischer werden müssen?

    Wo wir aber gerade bei Zwang sind: Wer zwingt Hersteller und Journalisten eigentlich, neue Autos, egal ob Sportwagen oder Familienkutschen, bei der optischen Vorstellung immer mit Riesenfelgen und Superniederquerschnittsreifen zu zeichnen?
  6. #15

    Kann ich nicht bestätigen

    Zitat von dieter_huber Beitrag anzeigen
    kann mich noch gut an die Leidenszeit mit unserem Renault Espace erinnern - ständig den besorgten Blick auf der Temperaturanzeige. Seit 1995 fahren wir nur noch VW und Skoda - und zwar endlich entspannt 8-)
    Ich bin mit meinem Espace (aktuelles Modell) sehr zufrieden. Man kann immer Pech haben. Schauen Sie mal nach was die Netzgemeinde zu den FSI-Motoren von Volkswagen schreibt.

    Rost ist bei allen Franzosen ab Baujahr Mitte der 90iger gar kein Problem mehr, ebenso bei Fiat. Die Karosserien sind oftmals sogar vollverzinkt, also besser gegen Rost geschützt als Fahrzeuge deutscher Hersteller, ich sage nur Mercedes E-Klasse (vorletzte Version)...

    Zum neuen Clio: Schönes Auto mit unverkennbaren Alfa-Genen!
  7. #16

    ich find ihn toll

    Ich finde ihn sehr schnucklig... schade dass kein Foto vom Kofferraum dabei ist, das hätte mich interessiert. Ich fahre meinen '97er Clio jetzt seit 15 Jahren, das Einzige, womit ich unzufrieden bin, ist dass meiner nur 55 PS hat. Rost habe ich nur innen an der Heckklappe!
    Aber nochmal zum Neuen: E-Mail und Social Media in der Mittelkonsole? Muss das sein?
  8. #17

    Schade

    Leider eine Kollage diverser Design-Versatzstuecke.
    Ein bische Alfa-Mito, ein wenig KIA …..
    Denkt irgendein Designer noch an die Benutzung?
    E-Mail, Social Networks, aber keine Ruecksicht.
    Zum Glueck hat Renault ja Dacia.

    Gruss
    Varesino
  9. #18

    Autos sind zum Fahren da und nicht zum Twittern

    Zitat von Colinette Beitrag anzeigen
    E-Mail und Social Media in der Mittelkonsole? Muss das sein?
    Das frage ich mich auch ständig. Personen, denen der ständige Online-Kontakt zu ihren virtuellen "Freunden" wichtiger ist als das konkrete Verkehrsgeschehen vor, hinter und neben ihnen, sollten gar nicht erst ins Auto steigen.

    Oder lassen sich diese Funktionen nur im Stand nutzen? (Ich kann mich noch an einen Testbericht einer deutschen Autozeitschrift erinnern, in dem daran herumgemäkelt wurde, dass sich das fest eingebaute Navi des Testfahrzeugs nicht während der Fahrt bedienen ließ - so eine Frechheit aber auch ...)