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Religionen im Test: Päpste, wie sie nicht sein sollten

In seinem Buch "Das können Sie glauben!" macht sich Stefan Kuzmany auf die Suche nach der besten Religion. Im zweiten Teil unseres Vorabdrucks präsentieren wir einen Auszug seiner höchst unvollständigen*Liste mit Päpsten, die es mit den zehn Geboten offenbar nicht ganz so genau nahmen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...789824,00.html
  1. #170

    ???

    Zitat von jenzy Beitrag anzeigen
    werte foristin bdenklich,
    somit muss herr deschner ihnen wie ein mensch von einem anderen stern vorkommen, wo er ein leben lang die rkk kritisiert und von sich sagt:„Ich schreibe aus Feindschaft. Denn die Geschichte derer, die ich beschreibe, hat mich zu ihrem Feind gemacht"
    Womit so ziemlich alles über die Seriösität von Deschners "wissenschaftlichen Arbeit" gesagt wäre.
    Denn für einen Deschner steht das Ergebnis bereits vor seiner eigentlichen Untersuchung unverrückbar fest.
    Zitat von jenzy Beitrag anzeigen
    da ich durch meine erfahrungen mit der institution kirche, persönlich wie auch in meinem umfeld, diese organisationsform entschieden ablehne, nehme ich mir das recht der freien meinung heraus und spreche frei von der seele.
    Das sei jedem unbenommen. Sofern er dabei andere Meinungen als legitim respektiert. Vor allem die jener Menschen, die eher positive Erfahrungen mit der Institution Kirche gemacht haben. Oder wollen Sie denen Ihre Sicht der Dinge vorschreiben?
    Zitat von jenzy Beitrag anzeigen
    das was sie als "eifer" titulieren ist für mich nur konsequent
    Mag sein. Es ist aber intolerant, weil ein Eiferer nun einmalkeine anderen Meinung außer der eigenen duldet.
    Zitat von jenzy Beitrag anzeigen
    ich kann sie aber beruhigen, ich mag keine dieser ganzen religionsgemeinschaften und halte sie per se für gefährlich.
    Wieso sind Religionen für Sie gefährlich? Fühlen Sie sich durch die Meinungen und Überzeugungen anderer bedroht? Gepaart mit Intoleranz und eiferndem Sendungsbewusstsein ist das eine sehr gefährliche Mischung, finden Sie nicht? Denken Sie nur an die dumpfe Ausländerfeindlichkeit, die manche Menschen in sich haben.
    Was steht denn auf Ihren inneren Plakaten? Etwa "Deutsche, wehrt euch: Kirchen raus aus Deutschland!"?
    Merken Sie was?
  2. #171

    Unsinn

    Wieso sind Religionen für Sie gefährlich? Fühlen Sie sich durch die Meinungen und Überzeugungen anderer bedroht? Gepaart mit Intoleranz und eiferndem Sendungsbewusstsein ist das eine sehr gefährliche Mischung, finden Sie nicht? Denken Sie nur an die dumpfe Ausländerfeindlichkeit, die manche Menschen in sich haben.
    Was steht denn auf Ihren inneren Plakaten? Etwa "Deutsche, wehrt euch: Kirchen raus aus Deutschland!"?
    Merken Sie was?
    Natürlich sind Religionen gefährlich, das erleben wird doch Tag für Tag. Plakate mit der Aufschrift "Kirchen raus aus Deutschland" wären sehr sinnvoll. Dann wäre eine Ursache für viel Elend schon mal beendet. Der Aberglaube aller Religionen hilft wirklich nicht weiter. Wer kann denn allen Ernstes wirklich an so etwas Absurdes wie einen "Gott" glauben?
  3. #172

    wie erwartet

    Zitat von jenzy Beitrag anzeigen
    soso, kein problem mit gleichberechtigung und religionsfreiheit.
    es sei denn sie tritt als der größte von steuergeldern finanzierter arbeitgeber auf.
    dann tritt diese "kirche" aber ganz anders auf.
    sie reden aber nicht von der gleichberechtigung der geschlechter, oder?
    Ersetzen Sie einfach "kein Problem" durch "kein grundlegendes Problem", wenn es ihnen dann besser gefällt.

    Ich kenne diese Argumente, gefällt mir auch nicht immer alles. Kritik ist hilfreich, wenn sie konstruktiv ist. Was würden Sie denn unserem säkularen System vorziehen wollen? Ein Land mit Staatsreligion, wie Saudi Arabien, eine Theokratie wie im Iran, einen Pseudo-Laizismus wie in der Türkei oder eine kommunistische Diktatur wie in Nordkorea?

    Nicht ist perfekt auch nicht unser freiheitlicher Rechtsstaat, welcher uns jedoch Religionsfreiheit und demokratische Rechte garantiert. Auch hier wurde historischen Gegebenheiten Rechnung getragen. Alternativen Systemen gegenüber gestellt, betrachte ich diese Lösung als fortschrittlich und kann gut damit leben.
  4. #173

    .

    Zitat von neeanders Beitrag anzeigen
    Fühlen Sie sich durch die Meinungen und Überzeugungen anderer bedroht? Gepaart mit Intoleranz und eiferndem Sendungsbewusstsein ist das eine sehr gefährliche Mischung, finden Sie nicht? Denken Sie nur an die dumpfe Ausländerfeindlichkeit, die manche Menschen in sich haben.
    Was steht denn auf Ihren inneren Plakaten? Etwa "Deutsche, wehrt euch: Kirchen raus aus Deutschland!"?
    Merken Sie was?
    Das was Sie hier schildern sind doch gerade die kirchlichen Werte und Moral. Weil ich es weiter vorn (#169) schon verlinkt hatte, diese "Werte" *hüstel* hatte doch bereits der Klerus 1215 auf dem Laterankonzil beschlossen. Seltsam, daß man Anlehnungen daran auch im letzten Jahrhundert wiedererkennt. Wie war das noch mit dem Jude und dem Sarrazene einschließlich der Kleidungs-, Tätigkeits- und Verhaltensvorschriften im Jahre 1215?
  5. #174

    ---!---

    Zitat von neeanders Beitrag anzeigen
    Womit so ziemlich alles über die Seriösität von Deschners "wissenschaftlichen Arbeit" gesagt wäre.
    Denn für einen Deschner steht das Ergebnis bereits vor seiner eigentlichen Untersuchung unverrückbar fest.
    herr deschner wuchs, wie sie eigentlich wissen sollten in einem religiösen umfeld auf, besuchte ein franziskanerseminar und hatte eine menge erfahrungen mit der katholischen kirche aufgrund dessem er wahrscheinlich sich für seinen werdegang entschieden hat.
    ---
    "Zitat von jenzy
    da ich durch meine erfahrungen mit der institution kirche, persönlich wie auch in meinem umfeld, diese organisationsform entschieden ablehne, nehme ich mir das recht der freien meinung heraus und spreche frei von der seele.
    ----
    Zitat von neeanders Beitrag anzeigen
    Das sei jedem unbenommen. Sofern er dabei andere Meinungen als legitim respektiert. Vor allem die jener Menschen, die eher positive Erfahrungen mit der Institution Kirche gemacht haben. Oder wollen Sie denen Ihre Sicht der Dinge vorschreiben?

    es gibt menschen die nur die positiven seiten ihrer wunschvorstellungen sehen möchten. darf ich also nicht diesen menschen meine meinung darlegen?


    Zitat von neeanders Beitrag anzeigen
    Wieso sind Religionen für Sie gefährlich?
    lesen sie doch mal zeitungen.
    oder schmökern sie im geschichtsbüchern....
  6. #175

    .

    Zitat von mattorres Beitrag anzeigen
    Ich habe kein Problem mit Religionskritik auch nicht wenn es um die katholische Kirche geht, aber man sollte doch einmal zur Kenntnis nehmen, dass die heutige katholische Kirche kein Problem mit Religionsfreiheit und Gleichberechtigung hat und auch keinen Gottessaat errichten will, im Gegensatz zu vielen Vertretern des Islam.
    Na ja das ist aber auch kein Verdienst der rkK, vielleicht von Roncalli abgeschwächt abgesehen (Stichwort Antimodernisteneid). Ansonsten bin ich Ihrer Ansicht. Die Aufklärung fehlt im Islam, vielleicht würde man diese bestärken, wenn man nicht, wie so oft (nicht Sie) die Muslime, alle über eine Kamm scheren würden, so wie auch nicht alle Katholiken Ewiggestrige sind.
  7. #176

    Grundlegendes Problem

    mattorres

    Was würden Sie denn unserem säkularen System vorziehen wollen? Ein Land mit Staatsre-ligion, wie Saudi Arabien, eine Theokratie wie im Iran, einen Pseudo-Laizismus wie in der Türkei oder eine kommunistische Diktatur wie in Nordkorea?

    ####################################

    Wir haben da blitzschnell ein Problem. Wenn wir die enge Verflechtung der Kirchen mit halb- oder ganzstaatlichen Institutionen und dem Staat betrachten, stellen wir recht einfach fest, daß auch wir eine Theokratie sind. Nicht sonderlich öffentlich, gar nicht, aber die Kirche haben eine sagenhafte Macht, und sie sind unglaublich reich, eben auch einflußreich. Hübsch verdeckt und natürlich absolut unkontrolliert. Nicht wie in der Türkei, in der der Staat bestimmt. Nichts mit pseudo. Das ist Gewäsch.

    Man könnte erwähnen, daß Kirchen außer Macht und Geld rein nichts interessiert, und daß es eine Reihe historischer Gründe für diesen Status quo hierzulande gibt. Das kann aber nicht heißen, daß dieser irreguläre Zustand einen Nutzen für die Menschen hätte. Es handelt sich bestenfalls um eine erträgliche Konstruktion, aber alles andere als ein Optimum. Wir werden verarscht. Die einzige zulässige Frage ist eigentlich die, von wem wir uns ersatzweise verarschen lassen wollen. Von Ackermann, von den Parteien, vom Privatfernsehen oder den Medien, vom medizinisch – pharmakologischen Komplex.

    Das einzige was wir den Kirchen unterstellen könnten, wäre ein rudimentäres Wissen um menschliche Unzulänglichkeiten und ansatzweise gewisse moralische Ansätze. Aber auch das haben längst andere übernommen. Faktisch. Die Kirche zehrt lediglich noch von ihrer alten Macht und Herrlichkeit. Es gibt sie eigentlich nicht mehr. Nicht in den Köpfen. Da ist sie Schnee von gestern. Das kann man bereichsweise bedauern. Mehr nicht.
  8. #177

    Man muss staunen, ...

    Zitat von Padmasambhava Beitrag anzeigen
    ... Die GanzSchlauen werden niemals verstehen, wie Leute wie Augustinus, Thomas von Aquin oder Erasmus von Rotterdamm und viele andere dazu beigetragen haben, dass das einzigartige Projekt der Moderne, nämlich Humanismus, Aufklärung und Menschenrechte nur auf dem Boden des Christentums entstehen konnte. ...
    ... dass Humanismus, Aufklärung und Menschenrechte sich trotz des Christentums entwickelt haben!

    Sieht man sich die Geschichte näher an, stellt man fest, dass diese Entwicklung mit fortschreitender Säkularisierung zu tun hat. Diese Entwicklungsstufe haben z.B. die islamischen Staaten noch vor sich.
  9. #178

    Weihwasser und Kirche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In seinem Buch "Das können Sie glauben!" macht sich Stefan Kuzmany auf die Suche nach der besten Religion. Im zweiten Teil unseres Vorabdrucks präsentieren wir einen Auszug seiner höchst unvollständigen*Liste mit Päpsten, die es mit den zehn Geboten offenbar nicht ganz so genau nahmen.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...789824,00.html
    Genau nehmen - sollte man hier besser formulieren. Glaubt man Gabriele Amorth, dem Exorzisten der Diözese Rom und zugleich dem Präsidenten der Internationlen Vereinigung der Exorzisten, dann ist der Teufel und seine satanisch veranlagten Freunde natürlich und logischerweise auch jetzt noch im Vatikan umtriebig. Und auch in absehbarer Zeit ändert sich daran nichts.
    Nach seiner Auffassung gehören Heilige und Teufel zusammen, wie etwa das Weihwasser zur Kirche.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Amorth








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