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Rekordverlust: Blackberry-Hersteller streicht 5000 Stellen

REUTERSDer kanadische Blackberry-Hersteller RIM steckt noch tiefer in der Krise als gedacht: Im vergangenen Quartal verlor der Konzern mehr als eine halbe Milliarde Dollar - und kündigte umgehend den Abbau von 5000 Stellen an. Einem Medienbericht zufolge erwägt RIM jetzt eine Partnerschaft mit Microsoft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841626,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der kanadische Blackberry-Hersteller RIM steckt noch tiefer in der Krise als gedacht: Im vergangenen Quartal verlor der Konzern mehr als eine halbe Milliarde Dollar - und kündigte umgehend den Abbau von 5000 Stellen an. Einem Medienbericht zufolge erwägt RIM jetzt eine Partnerschaft mit Microsoft.

    Blackberry-Hersteller RIM streicht nach Rekordverlust 5000 Jobs - SPIEGEL ONLINE
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der zeit....

    Klingt nach einem Schwerkranken, der dem eigenen Körper (Produkt) und den Ärzten (Entwicklern) nicht mehr vertraut, sein Geld einem blenderischen Wunderheiler hinterher wirft und letztendlich doch elendig zugrunde geht.

    Bin ich der einzige, dem grad Nokia vor dem geistigen Auge erscheint?
  2. #2

    Blackberry.....

    ..ist out, RIM ist platt! So oder so. Eine Allianz mit MS wird den Untergang etwas herauszögern, dafür aber auch manifestieren.
  3. #3

    Keine Bange!

    Ich persönlich habe gerade mein Iphone 4s mit Freude in die Tonne getreten und bin glücklich zurück bei meinem BB!
    Eine professionelle, schnelle und sichere Smartphone Lösung bietet mir kein Iphone oder Android- Schmierenphone. Ich brauche keine Apps und spiele nicht stundenlang Autismus-Games sondern kommuniziere schnell & effektiv über 5 Mail-Accounts, sichere Messenger Funktion und hervorragende Voice-Option.
    Dieses ganze Toch-Gedöns ist doch wirklich nur etwas für Menschen mit viel Zeit und Spieltrieb.
  4. #4

    ...

    Zitat von sabaro4711 Beitrag anzeigen
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der zeit....

    Klingt nach einem Schwerkranken, der dem eigenen Körper (Produkt) und den Ärzten (Entwicklern) nicht mehr vertraut, sein Geld einem blenderischen Wunderheiler hinterher wirft und letztendlich doch elendig zugrunde geht.

    Bin ich der einzige, dem grad Nokia vor dem geistigen Auge erscheint?
    Nicht nur Nokia, gucken Sie sich mal den Aktienkurs von SONY an, in Japan von 33.000 auf unter 1.000. Au weia.

    Ich finde es beachtenswert, dass RIM es nicht schafft, Schwellenländer wie Indien oder Pakistan mit bezahlbaren Geräten zu überschwemmen.
    Und wenn ich für mein berufliches BB eine vernünftige App suche, finde ich so gut wie kein Angebot, man hat hier den Markt völlig verschlafen.
    Psychologisch ist es hochinteressant, da jeder Mensch auf den Tasten eines BB schneller tippen kann als auf einem Samsung oder iPhone. Und Bürosoftware deutlich besser bei RIM funktioniert als auf den Konkurrenten. Aber trotzdem will vom Teenie bis zum Vertriebsmitarbeiter keiner freiwillig ein BB haben.
    Das Display ist definitiv zu klein, und das bisschen umständlichere Tippen bei Touch-Lösungen scheint die Masse nicht zu stören. Eine hochinteressante Entwicklung.

    Ich finde es allerdings erbärmlich, dass milliardenschwere Firmen wie Nokia oder RIM diese Marktentwicklung, in jeder Stadt live beobachtbar, nicht vorhersehen, und sowas wie Social Media ziemlich ignorierten. Das verkrustete (Top) Management komplett auszutauschen wäre eher eine Lösung als Fachleute gehen zu lassen.
  5. #5

    Veraltet

    Der kanadische Blackberry-Hersteller RIM steckt noch tiefer in der Krise als gedacht: Im vergangenen Quartal verlor der Konzern mehr als eine halbe Milliarde Dollar - und kündigte umgehend den Abbau von 5000 Stellen an. Einem Medienbericht zufolge erwägt RIM jetzt eine Partnerschaft mit Microsoft.
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    Das Problem ist doch bei fast allen Handys und Smartphones gleich :
    kaum sind sie auf dem Markt und schon sind sie veraltet.
    Der Vortschritt ist aber nicht aufzuhalten und geht einfach auch in Richtung Smartphon und Tablet.
    Wer diesen Zirkus aber immer mitmachen will ist selber Schuld,ein Normalo kann so oder so den ganzen jeweiligen Inhalt dieser Geräte
    nicht ausreizen.
  6. #6

    Die BB sind tot - das war doch schon vor Jahren klar.
  7. #7

    Der Zug ist abgefahren

    Zitat von strandtiger Beitrag anzeigen
    Ich persönlich habe gerade mein Iphone 4s mit Freude in die Tonne getreten und bin glücklich zurück bei meinem BB!
    Eine professionelle, schnelle und sichere Smartphone Lösung bietet mir kein Iphone oder Android- Schmierenphone. Ich brauche keine Apps und spiele nicht stundenlang Autismus-Games sondern kommuniziere schnell & effektiv über 5 Mail-Accounts, sichere Messenger Funktion und hervorragende Voice-Option.
    Dieses ganze Toch-Gedöns ist doch wirklich nur etwas für Menschen mit viel Zeit und Spieltrieb.
    .. und so wie Sie denken vielleicht (0,)1% der iPhone- oder Android-Smartphone-Nutzer. Genau andersherum aber sicher 10% - 40% der BB-Nutzer.

    Ich kenne etliche Unternehmen, in denen noch vor einem Jahr BB der absolute Standard bei Firmenphones war. Privat hatten die meisten BB-Firmen-Nutzer dann noch ein iPhone oder Android-Phone, um der Knechtschaft des ständig blinkenden, aber ansonsten unattraktiven BBs zu entgehen.
    Das einzige Argument aus Anwendersicht, das ich je pro BB gehört habe, war tatsächlich das etwas schnellere Tippen (was aber auch zum großen Teil Übungssache ist).
    5 Mail-Accounts kann ich auch mit einem iPhone problemlos integrieren, wenn ich das mag.

    Gerade auch für den Businessbereich gibt es viele sehr nützliche Apps auf iOS und Android-OS, die eben nicht für den BB Nutzer verfügbar sind - und die keineswegs Spielereien sind - (Apps für Flug- und Fahrpläne und Zug/Flug-buchungen, Mietwagen, Hotels, Karten inkl. Navi, Wikipedia, Übersetzungen, Search, etc. pp.). Und die vermissen die BB-Nutzer, die mehr wollen als einen reinen Email- und Phone-"Knecht".
    Und diese Anwender sind inzwischen die große Mehrzahl.

    Deshalb glaube ich, dass sich BB in Zukunft immer stärker in einer "high-security" Nische festsetzen wird - die Masse, auch der Geschäftskunden, wird BB nie (mehr) erreichen. Da ist der Zug abgefahren.


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