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Rekordrückgang der Schutzschicht: Ozonschwund lässt Frühlingssonne gefährlich brennen

Achtung, Sonnenbrand-Alarm! Die Ozonschicht über der Arktis ist so dünn wie nie zuvor - sie wandert mit den polaren Luftmassen auch nach Europa. Deutschland lag bislang nur kurz in der Gefahrenzone. Doch das kann sich ändern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...755117,00.html
  1. #1

    Sie verwirren mich

    "Flourchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die der Mensch in die Luft geblasen hat, greifen das Ozon an. An hübschen rosa Wolken bringen sie eine fatale chemische Reaktion in Gang: Gefrieren Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser zu rosa-türkisfarbenen Schlieren - den so genannten polaren Stratosphärenwolken - löst sich das Ozon."
    FCKW enthalten, wie der Name sagt, Fluor, Chlor und Wasserstoff. Salpetersäure enthält Stickstoff, Sauerstoff und Wasserstoff und Schwefelsäure enthält Schwefel, Sauerstoff und Wasserstoff. Wo kommt der Stickstoff (Atmosphäre!?), und vor allem, wo kommt der Schwefel her? Und wie wirken die FCKW zusammen mit den Säuren auf das Ozon? Aus ihrer Aussage wäre der Schluss zu ziehen, die gefrierenden Säuren "lösen" (?) das Ozon auf. Ein bisschen genauer bitte.
  2. #2

    Thematisch passende Hypothese

    Anbei eine weitere denkbare Erklärung, weshalb die Ozonschicht ausgedünnt wird. Über eine wissenschaftliche Bewertung der Hypothese würde ich mich freuen.
    --
    Hypothese zur Wirkung des Klimawandels auf die Ozonschicht

    Steigende Temperaturen führen natürlich zu einer Ausdehnung der Gase, welche dieser gestiegenen Temperatur ausgesetzt sind. Daher wird sich die Erdatmosphäre, zumindest im Bereich der Troposphäre und wahrscheinlich zu Lasten der Stratosphäre, ausdehnen und dabei auch die Ozonschicht mitdehnen, ähnlich einem kleinem Ballon in einem diesen umgebenden größeren Ballon. Bei 15 Grad Celsius beträgt die Luftdichte 1,225 kg/m3 und bei 20 Grad Celsius 1,204 kg/m3. Daher ist davon auszugehen, dass eine Ausdehnung der Troposphäre stattfindet, wenn sich die globale Durchschnittstemperatur erhöhen sollte.

    Der Anstieg der Tropopause wird gleich im ersten Satz dieser http://stephenschneider.stanford.edu...santertext.pdf auch im Science Magazine erschienenen Veröffentlichung belegt: "Observations indicate that the average height of the tropopause – the transition zone between the stratosphere and troposphere – has increased by several hundred meters since 1979."

    Damit ist es nur noch ein kleiner Schritt zu meiner nachfolgenden Berechnung:

    Alte "Oberfläche" der Ozonschicht in 10.000 Meter Höhe (also vor Ausdehnung der Troposphäre):

    A1= Pi x d² A1= Pi x (12.756.000 m + 10.000 m + 10.000 m)²
    A1= 512.790.154.809.206,4 m² (gerundet)

    Neue "Oberfläche" der Ozonschicht (nach Ausdehnung der Troposphäre um 120 Meter, daher in 10.120 Metern Höhe):

    A2= Pi x d² A2= Pi x (12.756.000 m + 10.120 m + 10.120 m)²
    A2= 512.809.420.744.256,4 m² (gerundet)

    Die Ozonschicht streckt sich gleichsam um gerundete 19.265.935.050 m² und wird damit entsprechend um etwa 0,003757% (A2-A1)/A1*100% geringfügig dünner und geringfügig weniger leistungsfähig.
    Erläuterung: Der Erddurchmesser (behelfsweise am Äquator) taucht mit 12.765.000 m auf.

    Philipp Schmagold
  3. #3

    Alarmismus um jeden Preis

    Die Verkleinerung des Ozonlochs ist doch eben noch als Erfolg verantwortungsvollem Umgangs mit der Umwelt gefeiert worden (FCKW Verbot). War wohl doch nichts?
    Kann es sein, dass wir die Mechanismen einfach nicht verstehen, aber ständig irgendwelche Weisheiten hinein interpretieren? CO2 sorgt plötzlich für umgekehrten Treibhauseffekt, und dadurch vergrößert sich das Ozonloch!!!

    Die Quadratur des Kreises hat noch keiner so gut hinbekommen wie die Grünen Klimahysteriker. Egal was gerade neu herausgefunden wird, es wird grundsätzlich, mit teils haarsträubender Argumentation, ins Dogma eingeordnet. Insofern unterscheidet sich diese Ideologie in keinster Weise von mittelalterlicher Religionsausübzng.
    Habe zugegebener Weise nicht den ganzen Artikel gelesen, die Einleitung hat mir gereicht.
  4. #4

    -

    Zitat von Invenire Beitrag anzeigen
    Anbei eine weitere denkbare Erklärung, weshalb die Ozonschicht ausgedünnt wird. Über eine wissenschaftliche Bewertung der Hypothese würde ich mich freuen.
    --
    Hypothese zur Wirkung des....
    Im Artikel ist aber von 41% die Rede und nicht von 0,003757%
  5. #5

    Ich verstehe den Sinn nicht

    "Die Ozonschicht über der Arktis ist so dünn wie nie zuvor - sie wandert mit den polaren Luftmassen auch nach Europa. Deutschland lag bislang nur kurz in der Gefahrenzone. Doch das kann sich ändern."

    Wenn die dünne Ozonschicht über Europa "gesichtet" wird, warum schützt das Ozon dort nicht mehr vor UV-Strahlung, sondern verstärkt sie noch? Ich dachte bisher, die Funktion der Ozonschicht ist unabhängig von der Lokalisation, denn der chemisch-physikalische Vorgang bleibt ja wohl gleich..
  6. #6

    Gott sei Dank

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Achtung, Sonnenbrand-Alarm! Die Ozonschicht über der Arktis ist so dünn wie nie zuvor - sie wandert mit den polaren Luftmassen auch nach Europa. Deutschland lag bislang nur kurz in der Gefahrenzone. Doch das kann sich ändern.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...755117,00.html
    Gott sei Dank setzt irgendwann die Gewöhnung beim Menschen ein, und dann hat diese Hysterie hier auch ein Ende.
    Es ist schon extrem nervig, langsam. Jeden Tag geht die Welt mindestens dreimal unter.
    Braucht die EU wirklich solche Meldungen, damit die Pleite des Euro besser vertuscht werden kann?
    Der Krieg in Libyen hat ja in Deutschland keine Wirkung gehabt, jetzt halt NonStop Weltuntergang. Nächste Woche kommt dann Meldung, dies kann nur durch eine einheitliche EU Regierung gelöst werden ohne Mitspracherecht der einzelnen Länder. Und wie durch ein Wunder hören dann diese Meldungen in Deutschland auf.

    Deutschland zahlt unendlich in den Euro Rettungsfond ein. Würde man dieses Geld nehmen: http://www.bundesbank.de/statistik/s...=row&tr=EU8141
    Sagen wir 200Milliarden dann hätten die Atomausstiegsfanatiker ihren Wandel, ohne großartige Subventionen. Aber nein lieber immer weiter die Katastrophenmühlen mahlen lassen, damit es ja den Bürger nochmal mehr kostet.
  7. #7

    CO2-Emission

    Zitat von bobelexxx Beitrag anzeigen
    Der Zusammenhang CO2-Emission - Ozonloch - Klimawandel ist auch wieder eine Erfindung der linken Gutmenschen. Zur Unterfütterung dieser Argumentation seien u.a. die entsprechenden Beiträge auf achgut.de empfohlen, die wahrscheinlich finanziert werden von RWE&Co.
    Und von sowas kann man leben?
    CO2-Emissionen können doch kein Problem sein. Nicht umsonst fordern die linken Gutmenschen (zumindest Deutschlands) die sofortige Abschaltung der AKW´s. Und das geht nur, wenn wir fossile Brennstoffe vermehrt verbrennen und die CO2-Belastung steigt.
    Was sagen Sie zu diesem Logikproblem der grünroten Linken ?
  8. #8

    Alarmismus . .

    Zitat von Mulharste Beitrag anzeigen
    Aber wir haben doch Klimawandel. Gerade an den Polen macht sich das doch so deutlich bemerkbar und nun ist die Kälte daran schuld?
    Wer meine aelteren Beitraege kennt, weiss, dass ich normalerweise sehr skeptisch bin, was CO2 und vor allem dessen Feedback und 2 Grad darausfolgender Erwaermugn angeht.
    Davon abgesehen halte ich es fuer erwiesen, dass zusaetzliches CO2
    - am Boden fuer Erwaermung sorgt
    (bei Verdopplung direkter Effekt etwa 3.7W/m^2 das entspricht etwa 0.8Grad, wenn man die Erde als "black body" annimmt) und
    - in der oberen Stratosphaere fuer Abkuehlung sorgt!
    (durch verstaerkte charakteristische Abstrahlung in den Weltraum)

    Dadurch kann CO2 in Prinzip den Abbau von Ozon dort oben verstaerken .. aber .. jeder Experte sagt, dass der diesjaehrige Ozonabbau von einer ungewoehnlichen Wetterkonstallation dominiert wird .o oder in anderen Worten: Es gibt natuerliche Faktoren, die weitgehend unbekannt und staerkter sind, als der CO2-Effekt dort oben.
  9. #9

    Maya-Kalender

    Zitat von Beduine Beitrag anzeigen
    ... soll ja am 21.12.2012 der Weltuntergang sein.

    Vielleicht sitzen in den Redaktionen auch lauter Mayas?
    Auch wenn der oben zitierte Kommentar nicht ernst gemeint zu sein scheint:
    Nachdem man diese oder ähnliche Aussagen inzwischen in gefühlt jedem zweiten Forum zu lesen bekommt, möchte ich - abseits des Themas und im Bewusstsein, dass es so gut wie niemanden erreicht oder interessiert - nur mal folgendes klarstellen:
    Das was die Maya voraussagten hat wenig bis nichts mit einem "Weltuntergang" zu tun!

    Man muss sich manchmal wirklich fragen, warum so viele Menschen diesen und anderen Blödsinn ungefiltert aufnehmen und weitergeben.

    @Redaktion: es wäre durchaus mal interessant, einen gut recherchierten Artikel über die Hochkultur der Maya und die angebliche Weltuntergangs-Prophezeiung zu lesen ... vielleicht findet sich ja irgendwann ein passender Anlass dafür


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