Rekordpreis für Benzin: Sprit so teuer wie noch nie

DPANeuer Höchstwert an den Zapfsäulen in Deutschland: Am Wochenende kostete der Liter Super E10 im Durchschnitt 1,692 Euro - soviel wie noch nie. An vielen Tankstellen wurde die Marke von 1,70 Euro pro Liter überschritten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...850956,00.html
  1. #260

    Ach lassen sie stecken

    Zitat von derweise Beitrag anzeigen
    Das ist der Preis des Teuros! Jetzt haben wir keine D-Mark mehr, die die Spritpreise auf Dollarbasis neutralisiert!
    die Monopolisten finden immer einen Grund für Preiserhöhungen, wenn der Eurokurs niedrig ist wird der Preis erhöht mit der Begründung des hohen Einkaufspreises, ist der Kurs dagegen hoch müsste dieser Logik nach der Preis ja fallen, tut er aber trozdem nicht, da wird/wurde dann halt irgend eine andere absurde Begründung vorgeschoben. Es gibt kein besseres Beispiel dafür wie Monopole funktionieren als unsere Mineralölkonzerne.
  2. #261

    Zitat von williwupp Beitrag anzeigen
    ich werde das Gefühl nicht los , das die ganzen Foristen die hier den ÖPNV und das Fahrrad propagieren entweder studieren oder von Hartz leben und sowas wie pendeln gar nicht kennen ...
    Guter Einwurf

    Ich arbeite in 4 verschiedenen Schichten und käme ohne Auto gar nicht an meinen Arbeitsplatz.
    Fahrgemeinschaft unmöglich.
    Öffis ebenso.
    Frauchen arbeitet in entgegengesetzte Richtung
    Kündigen und H4 beantragen?
    Scheidung um am Arbeitsplatz zu wohnen?
    Dann brauche ich nicht mehr pendeln.
  3. #262

    Wo sind denn jetzt die Politiker, die die Spritabzocker richten wollen und alle paar Monate versuchen durch Sprüche das Volk zu beruhigen.
    Je teurer der Sprit umso mehr im Steuersäckl.
    Auf einmal hört man auch nichts mehr von Mautgebühr?
    .... ick hör Dir trapsen!
  4. #263

    Offensichtlich noch viel zu billig

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Hausfrauenpanzer mit 200 über die deutschen Highways krachen, ist der Sprit noch viel zu billig.
    Besonders weil ja "unser" ( meiner nicht mehr ) Staat Milliarden für deren Subvention direkt und indirekt blecht.
    Immer weiter so.
    Solange hier noch die völlig überdimensionierten SUV zum Einkaufen benutzt werden und jedes Fahrzeug mit unter 100 PS als Gurke gilt. Solange auf den Azobahnen gebrettert wird was das Zeug hält, solange ist der Sprit noch immer zu billig.

    Leid tun mir nur die Pendler, die manges Alternativen lange Fahrwege mit dem auto unterwegs sind.
  5. #264

    Koordinierung

    Zitat von Fliegenderspeer Beitrag anzeigen
    Die Autofahrer wirklich hilflos?
    Mitnichten.
    Wir haben es in der Hand und hier wurde sie schon ausgestreckt:
    1. Keine weitere Fahrt mehr mit dem Auto.
    Bahn oder Flug als ......
    Die Koordinierung ist das Problem. Könnte hier nicht das gute alte Facebook helfen? Wenn man damit Volksaufläufe als "Party" organisieren kann, dann sollte auch der gemeinschaftliche Boykott klappen.

    Heute zwingen wir Shell in die Knie und morgen Aral.
    Es gibt ja auch ausserhalb von D-Land niemanden, der Sprit kauft.
  6. #265

    Und jetzt die Maut!

    Ach was haben unsere Politiker noch zu Ostern getönt, jetzt müsse man aber was tun gegen die hohen Spritpreise von damals 1,60. Inzwischen ist dieser Preis Standard geworden und wird angesichts der 1,70 Marke demnächst sogar als günstig empfunden werden.

    Und das Getöse aus der Politik ist abgelöst worden von der tollen Idee einer PKW Maut.

    Welch ein Glück, dass die Inflationsrate seit Euroeinführung nur bei 2 % liegt - es sei denn, man heizt, fährt oder wohnt.
  7. #266

    Zitat von Otto Extremverbraucher Beitrag anzeigen
    Es trifft vor allem die, die ihren Kleinwagen dazu benötigen, um ihre Familie mit echter Arbeit zu ernähren.
    Das soziale Gewissen nehme ich Ihnen nicht ab. Auf Unternehmensparkplätzen "mit echter Arbeit" sieht man selten Kleinwagen, dafür aber zunehmend Oberklasse aus Ingolstadt, München oder Untertürkheim.

    Der Kleinwagen bleibt der klassische Zweitwagen für die Fahrt zum Einkaufen oder zur Schule der Kinder.
  8. #267

    Zitat von the0retisch Beitrag anzeigen
    Vernünftige Menschen wohnen aber nicht in Berlin.
    Vernünftige Menschen arbeiten.

    Wobei sich die Frage stellt, ob arbeiten in der heutigen Zeit wirklich noch sinnvoll ist. Berlin macht's ja vor, wie man herrlich auf Kosten anderer Leben kann und dann auch noch über die herzieht, auf deren Kosten man lebt.
    ?? Kennen wir uns ? Da du ja auch von mir hier redest ( bin Berliner seit geburt ) scheinst du mich ja zu kennen . Aber ich kenn dich nicht und werde mir hier auch kein urteil über dich fällen . Komm runter von deiner Palme und versuche bitte sachlich zu bleiben . LG
  9. #268

    Zitat von netri Beitrag anzeigen
    einfach mal für eine stunde die mineralölsteuer ausetzen und dann ma kucken wieviel der sprit wirklich kostet...
    Wahrscheinlich einfach gleich viel. Die Konzerne sehen: oha bei 1,77 € geht der Liter immer noch Super weg. Warum sollten sie ihn auf einmal für 1,00 Ocken verschleudern, nur weil sie keine Steuern mehr abführen?
  10. #269

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Warum sollte es in Deutschland mehr Arbeitslose geben, wenn wir zukünftig weniger Arbeitsplätze wegen steigender Transportkosten nach China auslagern?
    Mensch, kluge Idee.

    China ist in der Tat eine Exportnation... genau wie Deutschland übrigens auch.

    Sprich: wir sind wesentlich abhängiger von Exporten als von Importen.
    Und wenn die Transportkosten steigen dann ist das besonders für Deutschland als weltweiten "Exportweltmeister" am dramatischsten, weil wir quasi von der Exportwirtschaft leben.

    Aber - um zu Ihren Worten zurückzukommen - "davon wollen Sie bestimmt gar nichts wissen"...