Rekordmonat Dezember: Steuerzahler führen 71 Milliarden Euro an den Staat ab

So hohe Steuereinnahmen gab es noch nie in einem einzigen Monat: Im Dezember hat der deutsche Staat*knapp 71 Milliarden Euro eingenommen. Doch der starke Trend lässt bereits nach.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...811711,00.html
  1. #120

    Gut erkannt

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    Sofort Benzinpreise und Strompreise weiter erhöhen und die Abgaben steigern.

    Die Strassen weiter so aussehen lassen mit Flickenteppich wie in den 50 er Jahren.

    Und die Gelder schnell in alle Länder überweisen, Grie, Portu, Ital.

    Klappt doch.
    Ja richtig, dann klappt es auch mit der CO2- Reduktion.
    Noch besser wären es allerdings, wenn wir wieder mit Pferd und Wagen reisen würden. Pferde sind viel geländegängiger als die besten SUVs und fressen Gras statt Gas.

    Die Töchter der Reichen lieben Pferde!
  2. #121

    Das ist nur billig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So hohe Steuereinnahmen gab es noch nie in einem einzigen Monat: Im Dezember hat der deutsche Staat*knapp 71 Milliarden Euro eingenommen. Doch der starke Trend lässt bereits nach.

    Rekordeinnahmen für Schäuble: Deutsche zahlen so viele Steuern wie nie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das ist nur billig, daß die deutschen Eliten, die das Geld sich mittels Keynesianismus vom deutschen Staat geholt haben, nun dieses unrechte Geld wieder herausgeben.
  3. #122

    Schande

    Es ist eine Schande, dass selbst jetzt noch neue Schulden gemacht werden müssen. Über 30 Milliarden Zinsen und das bei diesen geringen Zinssätzen. Was ist denn, wenn Deutschland auch fünf oder sieben Prozent Zinsen für seine Staatsanleihen zahlen muss. Dann haben wir locker 100 Milliarden Zinsen pro Jahr. Jedes Jahr, weil nicht ein einziger Euro von den Schulden zurückgezahlt sein wird. Wenn eines Tages die Jugend in Deutschland rebelliert, weil sie zwar keine vernünftigen Arbeitsplätze mit ordentlichen Löhnen und schon gar keine ausreichenden Renten zu erwarten haben, dafür aber einen gigantischen Schuldenberg, kann ich das verstehen. Seit Jahrzehnten werden wir von einer politischen Klasse der Verantwortungslosen, der Lügner und Betrüger an der künfitgen Generation regiert.
  4. #123

    Verteilungseffekte und fehlende Entlastungen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So hohe Steuereinnahmen gab es noch nie in einem einzigen Monat: Im Dezember hat der deutsche Staat*knapp 71 Milliarden Euro eingenommen. Doch der starke Trend lässt bereits nach.

    Rekordeinnahmen für Schäuble: Deutsche zahlen so viele Steuern wie nie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Leider dürfte diese erfreuliche Nachricht bei den kommunalen Finanzen kaum eine Entlastung bringen.

    Durch den kommunalen Finanzausgleich innerhalb des jeweiligen Bundeslandes fließen die mehr erwirtschafteten Steuereinnahmen ab, genauso wie beim Länderfinanzausgleich.

    Und dies könnte zu einigen politischen Konflikten bei der Neuausrichtung des Länderfinanzausgleiches führen.

    Dazu ein Bericht aus der Wirtschaftswoche:

    Länderfinanzausgleich: Vier Länder bezahlen die Zeche - Deutschland - Politik - Wirtschaftswoche
    Länderfinanzausgleich: Söder will Schulden-Bundesländer bestrafen - Deutschland - Politik - Wirtschaftswoche
    Kein harter Sparkurs: Seehofer setzt auf Ende des Länderfinanzausgleichs - Deutschland - Politik - Wirtschaftswoche
  5. #124

    Schulden abtragen ?

    Zitat von p.s.eudonym Beitrag anzeigen
    Ich würde nur gerne endlich mal lesen, dass wir endlich mal Staatsschulden abtragen...
    Wozu?

    Das wird sich per Inflation von alleine erledigen !

    Deshalb kaufen Sie heute ein was Sie morgen benötigen werden, aber dann viel teurer sein wird.

    Viele haben das offenbar schon erkannt, Die Konsumstimmung ist doch gut wie selten zuvor.
    Außerdem: Wozu sparen ? Der Staat hält das Zinsniveau nahe bei Null und Kapitaleinkünfte (= Zinsen) sind eh des Teufels und gehören bestraft (= enteignet)
  6. #125

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So hohe Steuereinnahmen gab es noch nie in einem einzigen Monat: Im Dezember hat der deutsche Staat*knapp 71 Milliarden Euro eingenommen. Doch der starke Trend lässt bereits nach.

    Rekordeinnahmen für Schäuble: Deutsche zahlen so viele Steuern wie nie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    1. Die Zahl ist anscheinend nicht inflationsbereinigt? Natürlich steigen die Steuereinnahmen jedes Jahr.

    2. Zitat aus dem Artikel:
    "[...] benötige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dieses Jahr wohl deutlich weniger neue Kredite, als von seinen Beamten geschätzt, schreibt das "Handelsblatt."

    Kommentar: laut Handelsblatt kann Herr Schäuble also besser rechnen als sein Beamtenapparat. Wieso entlässt er die Leute dann nicht? - ach ja, sind ja Beamte. Ich finde Herrn Schäuble echt toll, was der alles alleine zustande bringt.... ein Mordskerl! ^^
    Bitte, liebe Medien, zitiert euch nicht gegenseitig.
  7. #126

    Exakt Null

    Zitat von Stuhlbeinsäger Beitrag anzeigen
    Wo bleibt der Ruf nach

    Steu - er - senk - ung - en ?

    Kommt doch regelmäßig in Zeiten wie diesen.

    Wie wäre es denn mal mit:

    Haus - halts - kon - so - li - die - rung?
    Kinder, Kinder. Es gibt keinen Unterschied zwischen der Forderung nach Steuersenkung und der Forderung nach Haushaltskonsolidierung! Haushaltskonsolidierung bedeutet weniger Hartz - was glauben Sie denn, warum die FDP verschwindet!?

    Wenn Sie verstehen wollen, warum das nicht klappt mit dem Staatshaushalt, müssen Sie sich doch nur dieses Forum anschauen, die rechten und/oder linken Thesen. Dabei sind es doch nur ein paar simple Axiome:

    - Staaten sind überschuldet und Geldverbrenner - immer und überall,

    - leistungsloses Einkommen gebiert nicht Gerechtigkeit und Wohlergehen, sondern Gewöhnung und damit noch mehr leistungsloses Einkommen,

    - die Globalisierung ist nicht vom bösen Neoliberalen erfunden, sondern ein unabänderlicher Fakt, der zur Folge hat, dass die Dritte Welt sich vom Kuchen nimmt - und dass wir mit unseren gewaltigen Sozialhaushalten mehr für weniger Geld werden arbeiten und gleichzeitig unseren Produktivkräften, also Unternehmern, die Liechtensteinkonten geradezu aufdrängen müssen, damit sie im Lande verbleiben.

    Die Dritte Welt lernt gerade die Sonnenseite des Kapitalismus kennen - und wird NICHT EINE SEKUNDE auf den deutschen vorindustriellen Romantizismus und die SED-Träume von einer globalisierungsfreien Zone Rücksicht nehmen. Wer meint, die Globalisierung als böses Werk des Neoliberalismus agitieren und diese beenden zu können, wer meint, die Wirtschaft als Gerechtigkeitsproblem betrachten zu können, kann nicht mal auf Mitleid hoffen, der wird Spott und Armut ernten. Es gibt nur eine Chance: Euro und Wirtschaftsunion, erfolg-reiche und gierige Unternehmer mit gesunden Unternehmen, viel FDP und wenig SED, viel Neoliberalismus und wenig Staat. Die Alternativen sind exakt: Null.
  8. #127

    Nicht nur Verwaltungsbeamte

    Zitat von Michael3770 Beitrag anzeigen
    Tja, bei uns müssen Beamte länger arbeiten als in F die normalen Rentner. Und Ihre Zahlen bezüglich Frühpensionierungen dürften Sie auch mal belegen, sie sollten aber die Beamten der Post und der Bahn von den Zahlen abziehen, denn die verzerren die Landschaft. Die können nichts dafür, dass ihre Arbeitsplätze erst umgewandelt und dann abgebaut wurden. Berechtigungen muss auch keiner nachweisen, aber wir können ja gern mal die Polizei entlasten und die nächsten Demonstrationen unser Basisdemokraten von Privatarmeen zusammenknüppeln lassen. Die Verletzten werden dann in Privatgefängnissen kostenoptimiert, natürlich ohne Urteil da ohne Richter, verwahrt. Nochmal, die meisten Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltungen sind Angestellte. Hier in der Region teilen sich zwei Städte genau drei Beamte, alle anderen 35 in den Verwaltungen sind angestellt. Die dürfen Sie alle gerne rausschmeißen, nur gibt es dann keine Ausweise, keine Rentenbescheide, keine Baugenehmigungen, keine Gewerbescheine, Ihre Ehe wird weder geschlossen noch geschieden, und den, der gerade in Ihr Haus einbricht, den müssen sie selbst daran hindern. Und ganz wichtig, kein Harz IV, keine Schule, kein Kindergarten. Aber wir sparen....
    Wenn man von Beamten redet, dann sollte man nicht nur von Verwaltungsbeamten reden, sondern auch vom riesigen Heer der Lehrer. Ein gut bezahlter Haltagesjob mit 14 Wochen Urlaub und ordentlichen Pensionansprüchen. Würde man die Jahresschulzeit nur um vier Wochen verlängern, könnte man an jedem Schultyp ein Jahr einsparen. Aber dann hätten die Lehrer ja nur noch zehn Wochen Urlaub und de Burnout würde noch mehr Pägagogen befallen.
  9. #128

    Ich gebe mich geschlagen

    Zitat von thorland Beitrag anzeigen
    Das ist eben NICHT Fakt, sondern einfach nur eine Mär!

    Egal, ob in Krisenjahren oder in den "fetten" Jahren: Der öffentliche Dienst hat jedes Jahr seinen Lohnzuwachs.

    Und es gibt kein Arbeitslosigkeitsrisiko.
    Und: Wird man krank, rutscht Otto Normalverbraucher nach Lohnfortzahlung (max. 18 Monate) in den Bezug von ALG ab (Max. 18 Monate). Dann Hartz4 und staatlich verordnete Armut!

    Am Ende der Erwerbsbiografie eine immer geringer werdende Rente.

    Der Beamte ist rundherum alimentiert und bei der Pension beißt er noch einmal so richtig ab.

    Aber die Klagen lassen nicht nach: Da vergleicht sich ein kleiner Beamter im mittleren Dienst mit mäßiger Arbeitsbelastung mit einem Geschäftsführer oder einem erfolgreichen Selbstständigen und klagt neidisch über die "hohen" Gehälter in der Wirtschaft.

    Dann bitte aber auch deren Arbeitsbelastung und deren Verantwortung und Risko in Kauf nehmen.

    Aber Veratwortung gibt es ja in Behörden gleich gar nicht!

    Schauen Sie doch einfach mal, was in der Wirtschaft TATSÄCHLICH verdient wird, daß es seit annähernd 20 Jahren keinen Nettolohnzuwachs gibt und dann bitte auf Augenhöhe vergleichen.

    Wo gibt es das eigentlich noch, daß Miratrbeiter für die gleiche Arbeit vollkommen unterschiedlich bezahlt werden, nur weil der eine eben bereits Mitte 50 ist und dementsprechend Alterszulagen erhält, der Kollege mit Anfang 20 aber eben nicht?

    Und siehe da: Das Jammern vom knauserig bezahlten Beamten ist eben schlichtweg unbegründet.
    Das nicht, weil Sie recht haben, sondern weil es keinen Sinn macht, gegen derartig verfestigte Vorurteile anzugehen.
    Ich habe Anschauung in meiner eigenen Familie und bin anders als Sie sehr wohl in der Lage, Gleiches mit Gleichem zu vergleichen.

    Zitat:"Aber die Klagen lassen nicht nach: Da vergleicht sich ein kleiner Beamter im mittleren Dienst mit mäßiger Arbeitsbelastung mit einem Geschäftsführer oder einem erfolgreichen Selbstständigen und klagt neidisch über die "hohen" Gehälter in der Wirtschaft."

    Das ist lächerlich!

    Mein Einkommen ist in den letzten Jahren nicht gewachsen, sondern
    - wie bei vielen abhängig Beschäftigten - massiv gesunken.
    Und das ohne Einrechnung von Kaufkraftverlusten durch die Inflation.
    Aber wie gesagt: geschenkt.
    Gegen Ihre Vorurteile und Ihre "schlüssige Argumentation" komme ich nicht an.
  10. #129

    Zustimmung

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    Weil:

    Deutschland das einzige Land der Welt ist in dem Bürger und Medien nach höheren Steuern rufen...

    Deutschland das einzige Land der Welt ist in dem Wahlen gewonnen worden sind mit dem Versprechen, höhere Steuern einuführen...

    Deutschland das Land der Reformation ist, und jede Steuer"reform" (ökologisch, gesundheitlich, solidarisch, einfach so) bejubelt und freundlich begrüßt wird...

    Deutschland das einzige Land der Welt ist in dem die Bürger wissen, dass der Staat am besten mit dem Geld der Bürger umzugehen weiß und sie trotz gegenteiliger Tatsachen nicht davon abzubringen sind...
    Volle Zustimmung. Man hat den Eindruck, vor lauter Staatsgläubigkeit und Gutmenschentum realisieren viele Bürger nicht mehr, dass der Staat mit ihrem Steuergeld alles andere als veantwortlich umgeht. Hinzu kommt, dass sehr viele wesentlich mehr vom Staat erhalten als sie dem Staat geben. Auch diese Gruppe hat natürlich ein Interesse daran, dass der Staat die Steuern nicht senkt, sondern dass der Staat weiterhin sein Füllhorn kräftig ausschüttet. Diejenigen, die den Karren Deutschland tatsächlich ziehen, werden trotz angeblich hoher Beschäftigtenzahl immer weniger. Bei Wahlen sind die Nehmer zahlenmäßig stärker als die Zahler.