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Rekordhoch: 4,7 Millionen Spanier sind arbeitslos

Getty ImagesAllein in den vergangenen zwölf Monaten gingen mehr als 400.000 Jobs verloren: In Spanien ist die Zahl der Arbeitslosen auf ein Rekordhoch gestiegen. Wirtschaftlich geht es dem Land so schlecht, dass auch das Defizitziel in diesem Jahr verfehlt wird.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818876,00.html
  1. #20

    Sündenbock für alles: Deutschland

    Zitat von español Beitrag anzeigen
    Könnten Sie mal nachschauen wie oft in den letzten 10 Jahren Spanien und im Vergleich dazu Deutschland die 3%-Defizit-Marke überschritten hat und somit gegen EU-Richtlinien verstoßen hat?

    Könnten Sie mal nachschauen wie hoch der Gesamt-Schulden-Stand Spaniens (bezogen auf BIP) aktuell ist und wie hoch dieser Wert bei Deutschland der Fall ist?

    Quellen-Tipp: Eurostat

    Ich will hier weißgott nichts schönreden, doch diese Stammtisch-Parolen mit "der gehört hierher oder dorthin", ist mehr wie überflüssig.

    Aber ich erkläre Ihnen mal die Situation von einer Anderen Perspektive:

    Von der Griechenland-Krise, waren vor Allem Deutsche und Französische Banken (und sonstige Investoren) betroffen.
    Spanische Banken waren kaum mit Griechischen Staatsanleihen betroffen.
    Eine Hellas-Pleite zum ursprünglichen Zeitpunkt, hätte vor allem bei diesen Instituten einen "Gau" verursacht. Um diesen zu vermeiden, hätte der Deutsche Staat (sprich SIE) einen enormen Geldbetrag hinlegen müssen um diesen "Gau" zu verhindern (irgendo habe ich mal etwas von einer Schätzung im Bereich 40-50 Millarden Euro Kosten gelesen)

    Somit bot sich die deutsche Strategie an, das Thema möglichst lang genug auszusiten... und dies nicht um eine Lösung zu finden, sondern schlicht und einfach dafür daß die Deutschen Banken Zeit hätten ihre Anleihen loszuwerden.

    Die "ach-so-böse" EZB, kaufte dann auch einen Großteil dieser Anleihen... und verringerte somit die Risiken der...ja richtig!!!... der Deutschen Banken.

    Nun kommt man mit 130 Millarden-Euro-HilfsPaketen, welche natürlich von Allen Teilhabern der EZB aufgebracht werden.

    Und da schau her... Deutschland muss knappe 30 Milliarden aufbringen... und Spanien plötzlich... 12 Millarden !!!

    Somit... ein Bombengeschäft für die... DEUTSCHEN BANKEN... und dem DEUTSCHEN STAAT !!!

    Und Sie beschweren sich noch über die EU?
  2. #21

    Sündenbock für alles: Deutschland

    [QUOTE=español;9748600]Könnten Sie mal nachschauen wie oft in den letzten 10 Jahren Spanien und im Vergleich dazu Deutschland die 3%-Defizit-Marke überschritten hat und somit gegen EU-Richtlinien verstoßen hat?

    Könnten Sie mal nachschauen wie hoch der Gesamt-Schulden-Stand Spaniens (bezogen auf BIP) aktuell ist und wie hoch dieser Wert bei Deutschland der Fall ist?

    Quellen-Tipp: Eurostat


    Bitte klären Sie mich auf, inwieweit dies den Spaniern hilft. ich erinnere mich auch nicht, daß die spanische Schuldenlast durch eine nicht ganz preiswerte Widervereinigung belastet worden ist.

    Die Spanier sollten also ganz nach Keynes schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme auflegen können, nur:

    1) klappt das schon in den USA nicht
    und
    2) ist die Schuldenquote stets in Verbindung mit der Wirtschaftsstruktur und der Fähigkeit, Schulden aus sich "der Märkte" zurückzahlen zu können, verbunden.

    Polemik gegen Deutschland ist nicht die Lösung, auch wenn alle Medien und Regierungen in der EU dies gerne hätten.



    Von der Griechenland-Krise, waren vor Allem Deutsche und Französische Banken (und sonstige Investoren) betroffen.
    Spanische Banken waren kaum mit Griechischen Staatsanleihen betroffen.
    Eine Hellas-Pleite zum ursprünglichen Zeitpunkt, hätte vor allem bei diesen Instituten einen "Gau" verursacht. Um diesen zu vermeiden, hätte der Deutsche Staat (sprich SIE) einen enormen Geldbetrag hinlegen müssen um diesen "Gau" zu verhindern (irgendo habe ich mal etwas von einer Schätzung im Bereich 40-50 Millarden Euro Kosten gelesen)

    Somit bot sich die deutsche Strategie an, das Thema möglichst lang genug auszusiten... und dies nicht um eine Lösung zu finden, sondern schlicht und einfach dafür daß die Deutschen Banken Zeit hätten ihre Anleihen loszuwerden.

    Die "ach-so-böse" EZB, kaufte dann auch einen Großteil dieser Anleihen... und verringerte somit die Risiken der...ja richtig!!!... der Deutschen Banken.

    Nun kommt man mit 130 Millarden-Euro-HilfsPaketen, welche natürlich von Allen Teilhabern der EZB aufgebracht werden.

    Und da schau her... Deutschland muss knappe 30 Milliarden aufbringen... und Spanien plötzlich... 12 Millarden !!!

    Somit... ein Bombengeschäft für die... DEUTSCHEN BANKEN... und dem DEUTSCHEN STAAT !!!

    Schauen Sie sich bitte mal die Target2-Salden der Bundesbank an. Wir sitzen bis zur Halskrause im Risiko.

    Warum erwähnen Sie nicht die Tatsache, daß der mediterane Raum gegen wichtige Strukturreformen angeht, ganz gleich, ob wir damit Griechenland, Spanien oder Italien meinen. Die Gewerkschaften in diesen Ländern kümmern sich nicht um derlei Arbeitslosenzahlen und kooperieren folglich nicht bei Strukturreformen. Warum nicht?

    Auch ist eine sehr ausgeprägte Schwarzarbeit in diesen Ländern feststellbar. Arbeitslos = mittellos gilt dort nicht zwingend. Jedenfalls haben dort mehr Menschen ein Eigenheim als in unseren Breiten.
  3. #22

    Spanier können nach Lateinamerika auswandern,

    weil sie dort keine Sprachbarrieren haben. Für Spanien wird sich das negativ auswirken, wenn gut ausgebildete Fachkräfte das Land verlassen.
    In Deutschland ist die Migration jedoch ähnlich:
    deutsche Spezialisten wandern aus und werden zahlenmäßig meist durch Einwanderer ersetzt, die weder die deutsche Sprache beherrschen, noch qualifiziert arbeiten können - auch wenn sie wollten. Letztere belasten vermehrt das deutsche Sozialsystem.
  4. #23

    Wer verliert, wer gewinnt ...

    Zitat von powerplayac Beitrag anzeigen
    ...
    Schauen Sie sich bitte mal die Target2-Salden der Bundesbank an. Wir sitzen bis zur Halskrause im Risiko.

    Warum erwähnen Sie nicht die Tatsache, daß der mediterane Raum gegen wichtige Strukturreformen angeht, ganz gleich, ob wir damit Griechenland, Spanien oder Italien meinen. Die Gewerkschaften in diesen Ländern kümmern sich nicht um derlei Arbeitslosenzahlen und kooperieren folglich nicht bei Strukturreformen. Warum nicht?

    Auch ist eine sehr ausgeprägte Schwarzarbeit in diesen Ländern feststellbar. Arbeitslos = mittellos gilt dort nicht zwingend. Jedenfalls haben dort mehr Menschen ein Eigenheim als in unseren Breiten.
    Wenn man sich die Target2-Salden anschaut fällt vor allem auf, dass jede Menge Gelder von Banken aus den GIPS-Staaten in die Nord-Staaten gewandert ist. Was dem für Transaktionen zugrundeliegen bleibt ein Geheimnis der involvierten Banken und der EZB.

    In Portugal hat es in den letzten 10 Jahren jede Menge Strukturreformen gegeben, vom Bodenkataster bis zum Steuerrecht und dem Aufbau effizienter Behörden auf diesen Gebieten. Z.B. Das Bodenrecht war ein besonders vertracktes Problem, wegen der nicht Aufarbeitung der feudalen Vergangenheit im Bodenrecht. Die letzten Reste dieser Vergangenheit werden dieses Jahr noch aufgearbeitet. Das Bodenrecht ist nun genau so modern wie in Deutschland. Die Oberschicht und deren Hilfstruppen in der Mittelschicht haben jahrzehntelang diese Reform obstruiert.

    Das mit den Eigenheimbesitz ist äusserst undurchsichtig, weil auf dem Lande in den vielen Dörfern keine andere Wohnmöglichkeit existiert. Ein Teil der Landbevölkerung lebt in Behausungen, die wir als Katen bezeichnen würde, zahlten keine Steuern und darüber hinaus waren und sind sie bei Banken verschuldet und bürgen mit ihrer Bruchbuden weil sie nichts anderes haben. Während die Mittelschicht auf Pump jeweils eine Anzahl von Wohnungen oder Häuser besitzt, die sie als eigenen Wohnsitz deklariert wegen der Steuer, aber schwarz vermietet. Das soll jetzt rigoroser kontrolliert werden. Dieses System wurde ursprünglich sogar vom Staat und den Banken propagiert:-> kauf Dir einige Wohnungen, vermiete diese, bezahlen sich von selber und Du hast was fürs Alter. Auf Risiken, den Verwaltungs- und Instandhaltungsaufwand wurde natürlich nicht hingewiesen. Viele Mittelstands-Familien sind mit der Banken-Krise auch in die Krise geraten. Jetzt sind Abstauber dabei die mit Unterstützung der Banken die Situation "sanieren". Auch und vor allem in Portugal macht die traditionelle Oligarchie im Augenblick "o negócio da china", mal ein altes "proverbio" gebrauchend.
  5. #24

    Genau!

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Eigentlich geht uns die Politik in Spanien überhaupt nichts an. Man sollte all die Pakte in den Papierkorb werfen. Getrennte Politik, getrennte Kasse, getrennte Währung.

    Dann hätte Spanien nicht einen Arbeitslosen weniger, aber müsste die Verantwortung bei sich selbst suchen. Merkel ist für die Krise in Spanien weder verantwortlich noch kann sie die Krise lösen, weil Spanien viel zu groß ist. Spanien ist in die Eurofalle gelaufen, niedrige Zinsen hatten einen Bauboom ausgelöst, ein Scheinboom, der jetzt als Immobilienblase geplatzt ist und die Wirtschaft des Landes in die Depression führt.
    Die einzige Verantwortung, die D dabei hat, ist die Zustimmung zum Beitritt Spaniens zum Euro.
    Ach ja, und weil wir schon dabei sind, die Spanier sollten auch noch dazu übergehen all das was Sie in Deutschland einkaufen, selbst herzustellen, das geht ganz einfach über Zölle und Sondersteuern. Und weil wir immer noch dabei sind, sollten auch gleich Portugal, Irland und Griechenland Ihren Markt abschotten und nur noch einheimische Waren kaufen. Reicht das immer noch nicht? Na, es gibt ja noch Frankreich, England, Polen, Italien, etc..

    Man muss sich schon fragen, was gehen den anderen Eurorpäern uns und unsere Waren den anderen Europäern an? Tun doch diese Taugenichtse sich mehr als 40% unserer Waren unterm Nagel reißen.

    Wir sollten denen gar nichts mehr geben, keine Hilfen, keine Waren dorthin Exportieren, nichts, nichts!

    Ein Hoch auf die Isolation!
  6. #25

    .......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein in den vergangenen zwölf Monaten gingen mehr als 400.000 Jobs verloren: In Spanien ist die Zahl der Arbeitslosen auf ein Rekordhoch gestiegen. Wirtschaftlich geht es dem Land so schlecht, dass auch das Defizitziel in diesem Jahr verfehlt wird.

    Rekordhoch: 4,7 Millionen Spanier sind arbeitslos - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie? Was? Am letzten EU-Gipfel lies man doch noch die
    Sektkorken knallen, das alles nun in trockenen Tüchern ist,
    und Europa einer Ära des Wohlstandes entgegenstrebt mit
    Geld von der EZB und den Rettungsschirmen, und
    dann plötzlich solchen Nachrichten.
    Ja belügen uns denn die Politiker jeden Tag?
  7. #26

    jaja

    Zitat von qlcasa Beitrag anzeigen
    Ach ja, und weil wir schon dabei sind, die Spanier sollten auch noch dazu übergehen all das was Sie in Deutschland einkaufen, selbst herzustellen, das geht ganz einfach über Zölle und Sondersteuern. Und weil wir immer noch dabei sind, sollten auch gleich Portugal, Irland und Griechenland Ihren Markt abschotten und nur noch einheimische Waren kaufen. Reicht das immer noch nicht? Na, es gibt ja noch Frankreich, England, Polen, Italien, etc..

    Man muss sich schon fragen, was gehen den anderen Eurorpäern uns und unsere Waren den anderen Europäern an? Tun doch diese Taugenichtse sich mehr als 40% unserer Waren unterm Nagel reißen.

    Wir sollten denen gar nichts mehr geben, keine Hilfen, keine Waren dorthin Exportieren, nichts, nichts!

    Ein Hoch auf die Isolation!
    ........

    Das liest sich ja ein wenig zynisch, auch wenn es, ob gewollt oder ungewollt, auf den traurigen Hintergrund der Globalisierung hinweist.
    Spanien und anderen Ländern sind Lebens- und Wirtschaftsbedingungen erwachsen, die einfach nicht zu ihnen passen und beinhalten, daß nicht nur Arbeitsplätze ohne Ende verlorengehen, sondern auch der Niedriglohnbereich immer größer wird. Wodurch das ganze Volkseinkommen samt Nachfrage und Wirtschaftskraft sinkt.
    Spanien hat landwirtschaftliche Schätze, aber jene, die dort arbeiten, bekommen kaum genug zum über-Leben, damit die Discounter rund um die Welt gute Agrarprodukte zu Schleuderpreisen anbieten können.
    Das kann gar nicht gut gehen und muß jene Länder, die vergleichbare Entwicklungen hinzunehmen haben, ruinieren.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  8. #27

    Nun denn...

    Zitat von glennwolf Beitrag anzeigen
    Für die Arbeitslosenzahlen wollen Sie doch wohl "noch nicht" Rajoy und die Konservativen verantwortlich machen. Ich weiß nicht, ob ich das ironisch meine. Nur leider wird alles, was in diesem Land schlecht läuft (praktisch alles), den Konservativen angelastet. Sicherheitshalber sei angemerkt, dass ich weder PP-Wählerin noch Sympathisantin bin. Aber was diese Gewerkschaften sich jetzt leisten, ist von einer unvorstellbaren Dreistigkeit. Bisher mehr oder weniger die Schnauze gehalten, weil ja PSOE-Regierung, sich die Arbeitlosenzahelen aber wohl nicht in dem letzten Monat dermaßen entwickelt haben und jetzt wollen sie am Gedenktag für die Terroropfer vom 11. März mobil machen. Wie kann man nur so dreist sein und dazu noch so herzlos.
    Wenn man sich Ihren Kommentar so durchliest, kann man zwar nicht zum Schluss kommen daß sie PP-Wählerin oder Sympathisantin sind (was auch irrelevant ist oder wäre). Doch kann man zweifelsohne zur Feststellung kommen, daß die Propaganda aus dem Rechten Block bei Ihnen "eingeschlagen" hat.

    Seit einigen Wochen, führen PP-Politiker und das Rechte Medien-Konglomerat (Intereconomia, La Razón, El Mundo, ABC) eine Kampagne gegen die Gewerkschaften, welche man jetzt noch mit Argmenten á la "Herzlos" im Zusammenhang mit der 11.März-Demo verstärken will.

    Ich antworte Ihnen mit den (zusammengefassten) Worten der Vorsitztenden der größten 11M-Opfer-Organisation, Pilar Manjón:

    "In den vergangenen 8 Jahren fanden an besagtem Termin (11. März) Fussballspiele, Konzerte, und sonstiges Allerlei statt, ohne daß dies von den aktuellen "Demo-Kritikern" als Herz- oder Pietätslos definiert worden sei. Eine Demonstration der Gewerkschaften wird unsere Organisation (Víctimas 11M) nicht daran hindern, unsere eigenen Gedenk-Verantstaltungen durchzuführen. Wir lassen uns nicht politisch manipulieren !!!".

    Und wenn man schon die Gewerkschaften kritisiert, sollte man evtl. auch bei einer Organisation wie der Katholischen Kirche ansetzen. Alleine durch Steuern von denen sie freigestellt ist (z.B, die Grundsteuer, IBI), erlässt man dieser Organisation knappe 3 Milliarden Euro pro Jahr. Der Gesamtbetrag den man der Katholischen Kirche pro Jahr zukommen lässt, wird mit ca. 10 Milliarden Euro beziffert.
    Da sind die Millionen die an Gewerkschaften gehen... ein Kinkerlitzen !!!
    (Ach ja... die Arbeitgeberorganisation CEOE erhält auch saftig Subventionen - Da soll nichts gekürzt werden?)

    Und zu den Arbeitslosenzahlen und wem ich diese Ankreide.
    Verantwortlich sind für Arbeitsplätze immer noch die Arbeitgeber. Die Regierungen können Rahmenbedingungen aufstellen die Arbeitsvertrags-Abschüsse (sprich Arbeitsplatzschaffung) verbessern. Auch Ihnen sollte es aufgefallen sein, daß es sogar in den Boomzeiten, ca. 2,5 Millionen Arbeitslose in Spanien gab. Somit sind die 5 Millionen aus dem Nichts entstanden.

    Daß es aber ein Herr Rajoy war (und seine nun regierende PP-Partei), der ein Wahlversprechen abgab daß er die Rezepte hätte die Arbeitslosigkeit unmittelbar zu senken, werden Sie ja wohl nicht leugnen. Übrigens der gleiche Mensch, der am vergangenen Freitag verkündete, daß (nach seiner "glorreichen" Arbeitsmarktreform welche das Arbeitsrecht drastisch zugunsten der Arbeitgeber verändert hat) es in diesem Jahr wohl noch knappe 650.000 Arbeitslose mehr in Spanien geben wird (was dann auf ca. 5,5 Millionen Arbeitslose hinausläuft).

    Aber es wird Alles gut !!!

    MfG/Saludos aus Madrid
  9. #28

    Plan Español Version Mariano 2.0

    Zitat von español Beitrag anzeigen
    Wenn man sich Ihren Kommentar so durchliest, kann man zwar nicht zum Schluss kommen daß sie PP-Wählerin oder Sympathisantin sind (was auch irrelevant ist oder wäre). Doch kann man zweifelsohne zur Feststellung kommen, daß die Propaganda aus dem Rechten Block bei Ihnen "eingeschlagen" hat.

    Seit einigen Wochen, führen PP-Politiker und das Rechte Medien-Konglomerat (Intereconomia, La Razón, El Mundo, ABC) eine Kampagne gegen die Gewerkschaften, welche man jetzt noch mit Argmenten á la "Herzlos" im Zusammenhang mit der 11.März-Demo verstärken will.

    Ich antworte Ihnen mit den (zusammengefassten) Worten der Vorsitztenden der größten 11M-Opfer-Organisation, Pilar Manjón:

    "In den vergangenen 8 Jahren fanden an besagtem Termin (11. März) Fussballspiele, Konzerte, und sonstiges Allerlei statt, ohne daß dies von den aktuellen "Demo-Kritikern" als Herz- oder Pietätslos definiert worden sei. Eine Demonstration der Gewerkschaften wird unsere Organisation (Víctimas 11M) nicht daran hindern, unsere eigenen Gedenk-Verantstaltungen durchzuführen. Wir lassen uns nicht politisch manipulieren !!!".

    Und wenn man schon die Gewerkschaften kritisiert, sollte man evtl. auch bei einer Organisation wie der Katholischen Kirche ansetzen. Alleine durch Steuern von denen sie freigestellt ist (z.B, die Grundsteuer, IBI), erlässt man dieser Organisation knappe 3 Milliarden Euro pro Jahr. Der Gesamtbetrag den man der Katholischen Kirche pro Jahr zukommen lässt, wird mit ca. 10 Milliarden Euro beziffert.
    Da sind die Millionen die an Gewerkschaften gehen... ein Kinkerlitzen !!!
    (Ach ja... die Arbeitgeberorganisation CEOE erhält auch saftig Subventionen - Da soll nichts gekürzt werden?)

    Und zu den Arbeitslosenzahlen und wem ich diese Ankreide.
    Verantwortlich sind für Arbeitsplätze immer noch die Arbeitgeber. Die Regierungen können Rahmenbedingungen aufstellen die Arbeitsvertrags-Abschüsse (sprich Arbeitsplatzschaffung) verbessern. Auch Ihnen sollte es aufgefallen sein, daß es sogar in den Boomzeiten, ca. 2,5 Millionen Arbeitslose in Spanien gab. Somit sind die 5 Millionen aus dem Nichts entstanden.

    Daß es aber ein Herr Rajoy war (und seine nun regierende PP-Partei), der ein Wahlversprechen abgab daß er die Rezepte hätte die Arbeitslosigkeit unmittelbar zu senken, werden Sie ja wohl nicht leugnen. Übrigens der gleiche Mensch, der am vergangenen Freitag verkündete, daß (nach seiner "glorreichen" Arbeitsmarktreform welche das Arbeitsrecht drastisch zugunsten der Arbeitgeber verändert hat) es in diesem Jahr wohl noch knappe 650.000 Arbeitslose mehr in Spanien geben wird (was dann auf ca. 5,5 Millionen Arbeitslose hinausläuft).

    Aber es wird Alles gut !!!

    MfG/Saludos aus Madrid
  10. #29

    Zitat von español Beitrag anzeigen
    Wenn man sich Ihren Kommentar so durchliest, kann man zwar nicht zum Schluss kommen daß sie PP-Wählerin oder Sympathisantin sind (was auch irrelevant ist oder wäre). Doch kann man zweifelsohne zur Feststellung kommen, daß die Propaganda aus dem Rechten Block bei Ihnen "eingeschlagen" hat.

    Seit einigen Wochen, führen PP-Politiker und das Rechte Medien-Konglomerat (Intereconomia, La Razón, El Mundo, ABC) eine Kampagne gegen die Gewerkschaften, welche man jetzt noch mit Argmenten á la "Herzlos" im Zusammenhang mit der 11.März-Demo verstärken will.

    Ich antworte Ihnen mit den (zusammengefassten) Worten der Vorsitztenden der größten 11M-Opfer-Organisation, Pilar Manjón:

    "In den vergangenen 8 Jahren fanden an besagtem Termin (11. März) Fussballspiele, Konzerte, und sonstiges Allerlei statt, ohne daß dies von den aktuellen "Demo-Kritikern" als Herz- oder Pietätslos definiert worden sei. Eine Demonstration der Gewerkschaften wird unsere Organisation (Víctimas 11M) nicht daran hindern, unsere eigenen Gedenk-Verantstaltungen durchzuführen. Wir lassen uns nicht politisch manipulieren !!!".

    Und wenn man schon die Gewerkschaften kritisiert, sollte man evtl. auch bei einer Organisation wie der Katholischen Kirche ansetzen. Alleine durch Steuern von denen sie freigestellt ist (z.B, die Grundsteuer, IBI), erlässt man dieser Organisation knappe 3 Milliarden Euro pro Jahr. Der Gesamtbetrag den man der Katholischen Kirche pro Jahr zukommen lässt, wird mit ca. 10 Milliarden Euro beziffert.
    Da sind die Millionen die an Gewerkschaften gehen... ein Kinkerlitzen !!!
    (Ach ja... die Arbeitgeberorganisation CEOE erhält auch saftig Subventionen - Da soll nichts gekürzt werden?)

    Und zu den Arbeitslosenzahlen und wem ich diese Ankreide.
    Verantwortlich sind für Arbeitsplätze immer noch die Arbeitgeber. Die Regierungen können Rahmenbedingungen aufstellen die Arbeitsvertrags-Abschüsse (sprich Arbeitsplatzschaffung) verbessern. Auch Ihnen sollte es aufgefallen sein, daß es sogar in den Boomzeiten, ca. 2,5 Millionen Arbeitslose in Spanien gab. Somit sind die 5 Millionen aus dem Nichts entstanden.

    Daß es aber ein Herr Rajoy war (und seine nun regierende PP-Partei), der ein Wahlversprechen abgab daß er die Rezepte hätte die Arbeitslosigkeit unmittelbar zu senken, werden Sie ja wohl nicht leugnen. Übrigens der gleiche Mensch, der am vergangenen Freitag verkündete, daß (nach seiner "glorreichen" Arbeitsmarktreform welche das Arbeitsrecht drastisch zugunsten der Arbeitgeber verändert hat) es in diesem Jahr wohl noch knappe 650.000 Arbeitslose mehr in Spanien geben wird (was dann auf ca. 5,5 Millionen Arbeitslose hinausläuft).

    Aber es wird Alles gut !!!

    MfG/Saludos aus Madrid
    unterschreibe ich in vollem Umfang, español, ich moechte nur noch
    ergaenzen, dass ja bereits ganz offen ueber noch wesentlich hoehere
    Arbeitszahlosenzahlen gesprochen wird, die 6 Millionen werden schon
    laengst offen ausgesprochen.
    Bereits vor den Wahlen gingen Studien von BBVA u.a. schon von
    einem massiven Anstieg der Zahlen aus, ein Blick zur kath. Kirche ist
    wichtig, das Thema "Cajasur" und die klerikalen Finanzgebaren aus
    Cordoba verschwindet ganz leise von der Bildflaeche, genauso leise
    werden Filialen geschlossen.
    (..und tschuess.......se vende, se.........)


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