DPADa kommt kein Ackermann mit und wohl auch kein Anshu Jain: Deutschlands Topverdiener 2011 ist VW-Chef Martin Winterkorn. Der Automanager erhielt im abgelaufenen Jahr mehr als 17 Millionen Euro - so viel hat noch nie ein Chef eines Dax-Konzerns verdient.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...820743,00.html
Da stimme ich Ihnen völlig zu! Dem VW-Konzern mit Herrn Winterkorn an der Spitze ist es doch gelungen, die Preise für seine Produkte exorbitant hoch zu schrauben - wenn die Leute dann trotz dieser Preise wie verrückt zu den VW-Händlern laufen und 35.000 Euronen für einen Golf mit verschiedenen Extras bezahlen - na ja, dann ist Herr Winterkorn tatsächlich sein Geld wert!!
Er hat dafür gute Produkte und gute Arbeitsplätze geliefert. Das unterscheidet ihn von Ackermann und Jain, die Luftblasen produzieren, die sie gutgläubigen Kunden verkaufen, die immer noch glauben, die deutsche Bank sei ein seriöses deutsches Unternehmen.
So ein Image hält sich lang und man kann eine Menge Leute damit abzocken.
Die nächsten werden die Postbank Kunden sein, die noch gar nicht gemerkt haben, dass ihr Geld jetzt von einem Mann in London verzockt wird, der nicht einmal ihre Sprache spricht.
Der Mann hat seinen Job gemacht ... nicht mehr und nicht weniger. Der Unterschied zwischen einem wie Winterkorn und einem "normalen" Angestellten / Arbeiter ist: hätte Winterkorn seinen Job nicht gemacht, hätte er den goldenen Handschlag bekommen, der Angestellte hätte die fristgemässe Kündigung bekommen.
Das heisst: selbst bei Misserfolg steht der Manager i.d.R. nach Vertragslösung nicht mit leeren Händen da. Da kann man sich dann schon fragen, wie weit her es eigentlich mit der Verantwortung ist.
Folgende Dinge verstehe ich bei derartigen Diskussionen nicht:
- wieso werden Manager immer als Übermenschen wahrgenommen? Bei vielen Diskutanten, die derartige Gehälter als angemessen empfinden, habe ich immer das Gefühl, dass sie nicht wirklich wissen, dass Manager auch ein Soll zu erfüllen haben und dass das Erstreben des Unternehmenserfolges eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellen sollte. Das ist sein Job!
- wieso wird von gleichen Diskutanten immer die Neidkeule ausgepackt. Mit der Neidkeule lässt sich jede Diskussion im Keim ersticken. Wieso soll es nicht erlaubt sein derart hohe Gehälter in Frage zu stellen?
- zum Schluss frage ich mich immer inwieweit der Erfolg eines Managers nicht auch mit der Leistung der Untergebenen verbunden ist und ob derart krasse Unterschiede in den Gehaltszahlungen mit vernünftigen Argumenten überhaupt noch erklärt werden können. Evtl. könnten das die "Neidkeulenschwinger" ja zur Abwechslung einmal tun?
sorry, dass ich widerspreche. es ist wirklich 0. sogar unter 0! wenns brenzlig wird zieht der einfach wieder von dannen mit seinen millionen und der arbeiter wird entlassen. so sieht die realität aus! er trägt überhaupt keine verantwortung. dies ist ein wort welches manager gar nicht kennen!
... Herr Winterkorn wird nur zu einem verschwindend geringen Anteil aus Steuermitteln (VW erhält Subventionen zur Erforschung von umweltverträglicher Mobilität, wie alle anderen auch ...) bezahlt. Als Topmanager in D und bei der Unternehmensgröße passt das ins Verhältnis. Eine Neiddebatte verbietet sich von daher völlig.
Andere - und dazu absolute Minderleister ohne Konzept, Plan, Idee, Verantwortung und Verantwortungsgefühl - lenken an unserer Stelle den Staat und erhalten dafür viel viel Geld leistungslos und tendieren es zu verschenken, ohne Gegenleistungen zu erhalten. Hier sollte man ansetzen. Nicht mit einer Neiddebatte, sondern mit einer Leistungsdebatte. Bei Herrn Wulff hätte das fast geklappt. Aber die SED verwehrt sich ja ...
mit vollen Händen hier in BRD aus.
Obwohl....Frau fragt sich schon, was will einer alleine mit so viel Geld?!?
Kann es sein, daß dabei das Maß aller Dinge verloren geht?!?
Hier sieht man mal wie realitätsfremd manche Ansichten sind. Man könnte glauben manche Arbeitgeber wurden im Genlabor gezüchtet. Ich habe nichts dagegen wenn ein Manager Geld verdient. Aber keine Millionen. Das geht in der heutigen Zeit wo nichtmal die Löhne den steigenden Lebenserhaltungskosten angepasst werden eindeutig zu weit.