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Rekordgehalt: VW-Chef Winterkorn kassiert 17 Millionen Euro
DPADa kommt kein Ackermann mit und wohl auch kein Anshu Jain: Deutschlands Topverdiener 2011 ist VW-Chef Martin Winterkorn. Der Automanager erhielt im abgelaufenen Jahr mehr als 17 Millionen Euro - so viel hat noch nie ein Chef eines Dax-Konzerns verdient.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...820743,00.html
- #140 12.03.2012 14:08 von herzogwidukind
Wie bitte?
1. Wie hoch sollte der Lohnverzicht denn sein den die ärmsten zu ertragen haben, bei 300k Mitarbeitern sind das ca. 50€ die jeder mehr hätte wenn Herr Winterkorn NICHTS bekommen würde.
2. Herr Winterkorn ist der CHEF dieser 300k Leute. Er kann die alle FEUERN, wenn er lustig ist. In Deutschland scheint jeglicher Respekt vor Leuten abhanden gekommen zu sein die Autorität haben. Es geht NIEMANDEN von den anderen Mitarbeiten etwas an was der Chef verdient. Punkte aus Basta.
Gehen Sie doch mal in ihrer Firma zum Chef und sagen Sie, Sie möchten gerne wissen was er verdient denn schließlich ist er ja auch ein Stück vom Kuchen und Sie möchten mal überprüfen wie "gerecht" das sei. Der ArbeitNEHMER schafft keinen Arbeitsplatz. Er kann froh sein wenn er einen findet. Wer dann als kleinstes Rädchen im Getriebe meint er müsste Ansprüche stellen der ist auch ganz schnell ganz verschwunden aus dem Getriebe.
Deutschland ist ein FREIES Land und jeder kann selber entscheiden was er werden will. All diese Arbeiter die sich über "diedaoben" beschweren haben früher in der Schule nun mal nicht so Gas gegeben, sind nicht studieren gegangen, wollten nicht, waren zu faul usw..
Herrr Winterkorn soll seinen Erfolg nun auch auskosten dürfen. Und wenn er beim nächsten mal 170 Millionen verdient. Es geht NIEMANDEN was an. - #141 12.03.2012 14:09 von
- #142 12.03.2012 14:18 von
Perversion
Eine Gesellschaft erweist sich als menschenfeindlich, die nicht aus der Räson der Vernunft und der Verhältnismäßigkeit in der Lage ist, solche Perversionen abzustellen. 17 Millionen im Jahr - dann beträgt das Einkommen von Herrn Winterkorn ca. 43.000,- Euro pro Tag netto! (46 Arbeitswochen im Jahr á 5 Tage, abgenommener Steuersatz 42%).
Wer dieses Verständnis von freier Marktwirtschaft hat, der gibt ihren Gegnern Munition, der schürt die berechtigte Empörung der Mehrheit. Man muss kein Sozialist sein, um zu erkennen, dass dieser vollkommen verwahrloste Kapitalismus ein Scheiß-System ist, das irgendwann mit einem Knall auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wird. - #143 12.03.2012 14:50 von
Perversion..
..ist es - glaub ich - eher, sich über diesen Affenstall voller cons pflichtschuldigst aufzuregen. Deutschland ist längst reformunfähig, u. wird an seinem Konservatismus zerbrechen. Bitte schön, sei´ s drum. Soll jeder kriegen, was ihm gefällt.
Der Sozialismus wird die Dinge regeln. Oder der Währungscrash. Bzw. beides. Aber: wenn dann einer kommt u. erzählt, er hätte von nichts gewußt, tret ich ihn tot!! - #144 12.03.2012 14:53 von
- #145 12.03.2012 15:04 von
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Hat er es verdient?
Interessant. Wenn ein Topmanager ein Unternehmen an die Wand fährt ist natürlich der Manager schuld, der die falschen strategischen Entscheidungen getroffen hat. Er hat zum Beispiel eine Firma übernommen, die er besser nicht hätte übernehmen sollen oder hat das Produktportfolio in einer falschen Weise beeinflusst. Den einfachen Angestellten trifft natürlich keine Schuld.
Bis hier hin stimme ich überein.
Entwickelt sich aber ein Unternehmen weit überdurchschnittlich gut, hat der Mann an der Spitze natürlich nichts damit zu tun, sondern der einfache Angestellte.
Wieso argumentieren Sie nicht konsequent? - #146 12.03.2012 15:20 von
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"Die variable Vergütung setzt sich zusammen aus einem Bonus, der sich auf die Geschäftsentwicklung der jeweils vorangegangenen zwei Jahre bezieht, und seit 2010 aus einem Long Term Incentive (LTI, langfristiger Anreiz), dem – vorbehaltlich der Einführungsphase – eine Betrachtung der jeweils vier vorangegangenen Geschäftsjahre zugrunde liegt.
Die Höhe des Bonus orientiert sich im Wesentlichen an den erzielten Ergebnissen und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens.
Die Höhe des LTI ist abhängig vom Erreichen der Ziele der Strategie 2018. Die Zielfelder sind:
Top-Kundenzufriedenheit, gemessen am Kundenzufriedenheitsindex,
Top-Arbeitgeber, gemessen am Mitarbeiterindex,
Absatzsteigerung, gemessen am Wachstumsindex und
Steigerung der Rendite, gemessen am Renditeindex." Geschäftsbericht 2011 - #147 12.03.2012 15:23 von
- #148 12.03.2012 15:24 von
- #149 12.03.2012 15:25 von
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