Trotz Schuldenkrise und lahmer Weltkonjunktur - die deutsche Exportwirtschaft war auch 2011 nicht zu stoppen und hat so viel verkauft wie nie zuvor. Sie lieferte Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ins Ausland. Im Dezember allerdings brachen die Ausfuhren jäh ein.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...813973,00.html
Da wir einen gemeinsamen Binnenmarkt haben, sollte es eigentlich relativ egal sein wo die Arbeitsplätze entstehen - Hauptsache sie entstehen.
Allerdings wenn die Löhne insgesamt in allen Ländern Europas extrem niedrig werden, verkaufen wir in Europa insgesamt fast nur noch Fahrräder.
Wenn alle Länder die Strategie haben selber Niedrigstlöhne zu zahlen, und darauf setzt dass ander Länder hohe Löhne zahlen, damit wir die billig produzierten Waren teuer im Ausland verkaufen können - funktioniert es nicht.
Die letzte Finanzkrise war weltweit. Das ist die Fehlannahme dass es immer einen Ort gibt indem das Kapital wachsen kann. Sicherlich gibt es immer ein paar Länder die gerade hohes Wachstum haben - aber das reicht nicht für die riesige Kapitalmenge.
Wenn ein gallisches Dorf 20% Wachstum hat, dann reicht dies nicht um die Altersvorsorge in ganz Europa und Amerika bezahlen zu können und es reicht nicht um alle produzierten Autos in Deutschland zu kaufen. Die Finanzwirtschaft ist sehr viel schneller gewachsen als die Realwirtschaft. Das kann nicht dauerhaft gut gehen.