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Rekordbilanz 2011: Deutsche Exporte knacken Eine-Billion-Euro-Marke

Trotz Schuldenkrise und lahmer Weltkonjunktur - die deutsche Exportwirtschaft war auch 2011 nicht zu stoppen und hat so viel verkauft wie nie zuvor. Sie lieferte Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ins Ausland. Im Dezember allerdings brachen die Ausfuhren jäh ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...813973,00.html
  1. #90

    Übrigens, meine Ehefrau bringt immer weniger Geld nach hause – und kann sich immer weniger Klamotten leisten. Ich dagegen bringe immer mehr Geld nach hause (hihi!) und deshalb ist meine Briefmarkensammlung (nicht nur aus den Ländern der EU!!) in letzter Zeit ganz schön gewachsen.
    Nein, omG, ich rede von der EU und dem deutschen Michel!
  2. #91

    Zitat von Aquifex Beitrag anzeigen
    Nennen Sie mich naiv, aber wenn Sie von Ihrer Bank 25.000,- abheben wollen, um damit was auch immer zu machen, dann gehen Sie eifnach dahin und holen das Geld ab.
    Fertig, keine weitere Diskussion.
    Jetzt dürfen Sie uns nur noch verraten, warum die Banken, die Regierung und die sogenannten Experten Angst vor einem Bankenrun haben, obwohl das ganze Guthaben der Bürger nach Ihren Aussagen doch vorhanden ist. Oder doch nur Buchgeld???
  3. #92

    Zitat von turekat Beitrag anzeigen
    Wenn man unsere derzeitige Situation mit jener vergleicht, die wir vor 10 Jahren hatten, als Arbeitnehmer echte Reallohneinbußen hinnehmen mussten, dann lässt sich doch nicht leugnen, dass wir erhebliche Fortschritte gemacht haben. Genügend Beispiele wurden von mir und anderen Forumsmitgliedern in diesem Thread aufgezeigt.
    Wenn Sie behaupten, unseren Kunden ginge die Puste aus, dann denken Sie doch mal bitte drüber nach, dass Deutschland praktisch mit jedem Land dieser Erde Geschäfte macht, und Sie werden wohl nicht behaupten wollen, dass die alle Pleite gehen, zumal darunter auch Länder sind, die ihre Schulden bei uns mit Rohstoffen bezahlen.
    1. Wie kommen Sie darauf das erhebliche Fortschritte gemacht wurden? Nachmal, wenn Sie die Bilanzen und Zahlen mal etwas genauer aufschlüßeln muss Ihnen doch einleuchten das dies nicht auf ewig gut geht.
    2. Die anderen EU Länder sind unsere besten Kunden. Ich kenne kein Unternehmen das auf den stärksten Absatzmarkt schei... Ich behaupte das mit der Puste ausgehen nicht, es ist so.
    3. Andere Länder, ja das nette Kasachsten und China. Da können wir auf die schnöden EU Brüder und Schwestern doch verzichten...

    Sie haben immernoch nicht verstanden das man eine Zahl nicht einfach so hinnimmt wie sie einem vorgesetzt wird, sondern dahinter schauen sollte. Es gibt grade Bei Lohn und Inflation doch immer die Notwendigkeit das genauer zu betrachten.
    1% mehr Lohn bedeutet doch nicht das es alle Einkommen betrifft. Warum wollen Sie das nicht verstehen?
    Warum wollen Sie nicht verstehen das der Einzelhandel im Minus gelandet ist. Der Einzelhandel ist einer der wichtigsten Indikatoren der realen Binnennachfrage. Es wird nicht besser es wird schlimmer!

    In den Medien wird gejubelt über Sachen die nicht zum Jubeln sind.
    Einen Tag später wird über Sachen rungeheult die nicht zum Heulen sind, oder zumindest die Gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen Gefüge nicht ins wanken bringen können.
    Wenn Sie den Sin hinter dieser Strategie wirklich nicht erkennen kann man Ihnen auch nicht weiterhelfen.
    Eine Priese Nachdenkseiten zur täglichen Medienlandschaft wirkt da Wunder.

    Gute Besserung.
  4. #93

    Zitat von DanT. Beitrag anzeigen
    Ich bin da ganz bei ihnen.
    Es wird hier dennoch einige Foristen geben die uns mit dem Hinweis kommen, dass es den Leuten in Bangladesh ja noch viel schlechter geht als unseren prekär Beschäftigten.
    Aus deren Sicht ist also noch genug Luft ach unten.
    (gilt natürlich nicht für diese saturierte Mischpoke selber)
    Ein wenig aus unserem Luxuskokon rauszublicken, würde sicherlich manchmal nicht schaden. So würden sich die Jammergründe ein wenig relativieren. Zugegeben, Einkünfte im unteren Segment reichen sicherlich nicht um sich ein Leben wie in der Werbung leisten zu können. Aber sichert zumindest ein menschenwürdiges Dasein. Das kann man von der Masse der Beschäftigungsverhältnisse in China oder Bangladesch eher nicht behaupten. Und, wie bereits in einem Beitrag erwähnt, es gibt zwischen den raffgierigen Managern und den "prekär" Beschäftigten noch eine breite Mittelschicht, die sehr wohl von der positiven Entwicklung der Wirtschaft in D profitiert.
  5. #94

    Zitat von turekat Beitrag anzeigen
    Wenn man unsere derzeitige Situation mit jener vergleicht, die wir vor 10 Jahren hatten, als Arbeitnehmer echte Reallohneinbußen hinnehmen mussten, dann lässt sich doch nicht leugnen, dass wir erhebliche Fortschritte gemacht haben. Genügend Beispiele wurden von mir und anderen Forumsmitgliedern in diesem Thread aufgezeigt.
    Wenn Sie behaupten, unseren Kunden ginge die Puste aus, dann denken Sie doch mal bitte drüber nach, dass Deutschland praktisch mit jedem Land dieser Erde Geschäfte macht, und Sie werden wohl nicht behaupten wollen, dass die alle Pleite gehen, zumal darunter auch Länder sind, die ihre Schulden bei uns mit Rohstoffen bezahlen.
    Man kann sich das alles natürlich auch schön reden. Es ist ja schön, das Sie schon damit zufrieden sind, keine weiteren Realeinbußen hinnehmen zu müssen. Das wird Ihren AG aber freuen. Viele AN mussten aber auch im Jahre 2011 Reallohneinbußen hinnehmen. Das einzige, was kontunuierlich gestiegen ist, waren die Gewinne der Unternehmen und somit die Einkommen der Manager und der Aktionäre.
    Falls Sie natürlich Unternehmer sind, der ebenfalls exportiert, sind Sie natürlich mit der Entwicklung der Löhne zufrieden. Gehen die doch ständig nach unten. Sollten Sie aber Unternehmer sein, der den Binnenmarkt beliefert, schneiden Sie sich über kurz oder lang ins eigene Fleisch.
  6. #95

    Irreführung der Wähler

    Zitat von WILHHERDE Beitrag anzeigen
    Große Länder haben in der Regel pro Einwohner den geringeren Export.
    Ganz einfach deshalb, weil ihr Binnenmarkt größer ist.
    Sie müssen weniger importieren und weniger exportieren.
    demnach benötigen die kleinen Länder der EU die EU viel mehr als Deutschland.
    Das sieht man ja auch an den Zahlen: Belgien, Niederlande, Österreich, Deutschland.

    Es ist nicht nur die Größe der Länder, die das Außenhandelsvolumen beeinflusst sondern auch der Rohstoffbedarf aus dem Ausland. Unter allen Umständen ist es aber vollkommener Unsinn, immer wieder den Export als Indikator für die Wirtschaftsleistung zu missbrauchen und schon gar nicht, wenn der Import auch noch stärker wächst als der Export, was für 2011 auf Deutschland zutrifft.
    An diese typische Erfolgsrhetorik der Merkeltruppe sind wir allerdings schon durch die manipulierten Arbeitsmarktzahlen gewöhnt. Die Schule der „Chefin“ ist unverkennbar.
  7. #96

    Augen auf machen

    Zitat von aspi01 Beitrag anzeigen
    jaja, dass immer mehr Menschen in D immer ärmer werden, sieht man daran, dass die Parkhäuser in den Innenstädten und Konsumtempeln immer voller werden. Die Parklücken werden gefühlt immer enger, weil die Autos immer größer und breiter werden. Der ADAC hat festgestellt, dass 80% der deutschen Autos auf Autobahnbaustellen nicht mehr auf die Überholspur dürfen, weil sie im Laufe der Jahre und Jahrzehnte zu breit geworden sind. Nur noch (kaum verkäufliche) sogenannte "Kleinstwagen" wie der Fiat Punto haben das "Normalmaß", was einmal Basis für die Verordnung war. Wie passt das zusammen: Immer mehr immer teurerer Autos die immer dicker und breiter werden - dank Massen-Verarmung??? Erzählen Sie mir bloß nicht, dass es nur die kleine "Oberschicht" ist, die mit ihren Autos die Autobahnen und Innenstädte verstopft.
    Sie verhöhnen all diejenigen die sich daran nicht beiteiligen können, sie sollten mal ihre Augen besser aufmachen und all diejenigen erkennen, die sich das nicht leisten können und darunter sind nicht nur Schulabbrecher.

    Es werden immer mehr und auch die Anzahl derjenigen in Deutschland wächst die sich schon heue keine Krankenversicherung mehr leisten können.

    Und die Zukunft wird noch viel schlechter ausfallen, denn wie viele Menschen bekommen nur noch einen Minijob, womit sie ihren Lebensunterhalt nicht mal bestreiten können und an der Rente möchte dabei erst gar keiner denken, aber das scheint sie ja nicht zu interssieren, sie sehen sich nur die Hochglanzprodukte an, die aber täuschen nur die Realität.
    HR
  8. #97

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Mit den Exportzahlen wird nur eine deutsche Wirtschaftsstärke vorgetäuscht. Die Merkeltruppe braucht mal wieder Scheinerfolge und viele fallen auch auf den Schwindel herein.
    .
    .
    .
    Exporte 2005 je Einwohner in US-Dollar:
    1. Singapur, 53087 Dollar
    2. Hongkong, 41483 Dollar
    3. Belgien, 32067 Dollar
    4. Niederlande, 19637 Dollar
    5. Schweiz, 17364 Dollar
    6. Schweden, 14408 Dollar
    7. Österreich, 13864 Dollar
    8. Deutschland, 11816 Dollar
    Wenn uns Daten über unser Bruttosozialprodukt, Wirtschaftswachstum, Beschäftigtenquote, Steueraufkommen, Nettoneuverschuldung, Exporte usw. präsentiert werden, so wurden diese in der Regel von renommierten Instituten zusammengestellt. Das relativiert Ihre Behauptung die „Merkel-Truppe“ türke diese Zahlen, um Scheinerfolge vorzutäuschen.

    Die Angaben in Ihrer Statistik von 2005 sind etwas veraltet und ich kann sie auch sonst nicht verifizieren. Grundsätzlich würde es mich jedoch nicht überraschen, wenn ein prosperierender Stadtstaat wie Singapur höhere Werte pro Kopf der Bevölkerung aufweist, als ein Flächenstaat wie die Bundesrepublik Deutschland. Hongkong gehört bekanntlich zu China. Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, auf welchem Platz der Exportweltmeister China steht; zumindest nicht unter den ersten 8 Rängen Ihrer Liste. Merken Sie was? Dieser Vergleich hinkt, wenn sie erstens Stadt- mit Flächenstaaten vergleichen UND zweitens die absoluten Zahlen außer Acht lassen. Somit ist dieses Zahlenwerk völlig ungeeignet, unseren Exporterfolg des vergangenen Jahres kleinzureden.
  9. #98

    Winston Churchill: "Ich glaube nur an Statistiken...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Trotz Schuldenkrise und lahmer Weltkonjunktur - die deutsche Exportwirtschaft war auch 2011 nicht zu stoppen und hat so viel verkauft wie nie zuvor. Sie lieferte Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ins Ausland. Im Dezember allerdings brachen die Ausfuhren jäh ein.

    Rekordbilanz 2011: Deutsche Exporte knacken Eine-Billion-Euro-Marke - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...die ich selber gefälscht habe!"

    Ist die Jubelmeldung zur Zahl von "Eine-Billion-Euro" preisbereinigt, oder wurden da inflationsbedingte Wechselkurse/Preissteigerungen/ Futures einfach außer Acht gelassen?
  10. #99

    Ausgeglichene Handelsbilanz sinnvoll

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Selbst Belgien wäre fast 3 X besser als das künstlich aufgeblasene Deutschland.

    Exporte 2005 je Einwohner in US-Dollar:
    1. Singapur, 53087 Dollar
    2. Hongkong, 41483 Dollar
    3. Belgien, 32067 Dollar
    4. Niederlande, 19637 Dollar
    5. Schweiz, 17364 Dollar
    6. Schweden, 14408 Dollar
    7. Österreich, 13864 Dollar
    8. Deutschland, 11816 Dollar
    Selbst diese Tabelle hat keine Aussagekraft. Entscheident ob ein Land gegenüber dem Ausland reicher wird sind nicht die Exporte sondern die Exportüberschüsse. Man muss auch die Importe dagegenstellen.

    Selbst dies wäre fragwürdig. Denn wenn wir uns einig sind dass Länder um sich nicht zu überschulden dauerhaft nicht mehr importieren als exportieren soll - folgt daraus aus mathematischer Logik dass dauerhafte Exportüberschüsse kein Ziel sein kann.

    Exportüberschüsse bedeudet dass andere Länder sich bei dem Exportland verschulden. Das geht ein paar Monate und auch Jahre ganz gut, aber irgendwann kommt der Punkt dass diese Länder überschuldet sind. Damit diese Länder sich nicht überschulden müssen die exportorientierten Länder diesen die Chance geben die Schulden zurückzuzahlen. D.h. sie müssen nach Jahren von Exportüberschüssen auch Importüberschüsse zulassen.

    Ein Wettbewerb um die niedrigsten sozialen Standards zwischen den Staaten bringt die Welt insgesamt nicht weiter. Was wir brauchen ist ein Wettbewerb um Effizienz und Innovation.








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