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Rekord-Bilanzen im Dax: Großkonzerne machen 100 Milliarden Euro Gewinn
DPASchuldenkrise? Schwache Konjunktur? An den großen deutschen Börsenkonzernen ist all das offenbar spurlos vorbeigegangen. Die 30 Dax-Unternehmen fuhren 2011 zusammen mehr als 100 Milliarden Euro Gewinn ein - neuer Rekord.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...822801,00.html
- #70 22.03.2012 10:54 von
Lohnforderung in Metall & Elektro !
Mit ersterem muss ich Ihnen ja Recht geben( Gewinne ), jedoch
zweiterem ?- Gehälter ? War da nicht immer noch etwas nachzuholen?
Der AG-Verband verfällt ja bei der 6,5 % Forderung bereits
in kollektiver Schnappatmung.
Wo sind die hohen Gehälter ? In der Managementebene- Richtig!
Rente?.... + 2,18 % ...Hurra. - #71 22.03.2012 11:00 von
Gute Zeiten für,
Carsten Maschmeyer (* 8. Mai 1959 in Bremen) ist ein deutscher Finanzunternehmer. Er baute die Finanzvertriebsgesellschaft AWD Holding AG auf und war bis zum 31. März 2009 ihr langjähriger Co-Vorstandsvorsitzender. Maschmeyer ist Mitglied des Vorstands der MaschmeyerRürup AG, die er im Januar 2010 gemeinsam mit Bert Rürup gründete. Sein Vermögen wurde Ende 2010 auf 650 Millionen Euro geschätzt.[1]
da könnte doch locker Vermögens-steuer zahlen, oder?
Nur ein Beispiel von vielen. - #72 22.03.2012 11:04 von
- #73 22.03.2012 11:17 von
- #74 22.03.2012 11:21 von
...
Gute Zeiten für die Mitarbeiter (hohe Gehälter, hohe Prämien) und das betrifft alle Stufen: vom einfachen Arbeiter, über Facharbeiter bis zum Ingenieur.
Gute Zeiten für die Leiharbeiter: viele von denen konnten in eine feste Anstellung wechseln. Daneben haben natürlich auch die Preise der Leiharbeitsfirmen angezogen. Das liegt jetzt natürlich in deren Hand dieses zum Teil auch weiterzugeben. Aber da bin ich sehr davon überzeugt.
Im übrigen: ich weiß nicht wo Sie wohnen, dass Ihre Weltsicht so traurig ist, aber bei uns hier im Süden brummt der Arbeitsmarkt. Und die Gehälter sind hoch... Zumindes in wertschöpfenden Branchen, wie Maschinenbau, Fahrzeugbau, etc... - #75 22.03.2012 11:21 von
- #76 22.03.2012 11:32 von
Ja, AWD !
Den Maschmeyer habe ich zu Beginn seiner "Karriere" 1990 in
Hagen kennengelernt. Er begann sich via Beratung zu günstigeren
Versicherungen, zunächst völlig uneigennützig in die Herzen und
Vertrauen der Verbraucher zu schleichen.
So auch bei einem sehr kritischen und mißtrauischen sagmalwasdazu.
Jener hatte als Schlosser, mit 27 1/2 Jahren ohne Erbe und Kapital ein 2 Fam.-Haus gekauft. Das imponierte ihm. Ich fragte mich: Was ist denn sei Begehr?? So für Lulu hilft man anderen nicht einfach so mit
völlig unverbindlichen Empfehlungen zu anderen, günstigeren Versicherungen.
Wochen später kam er auf den Punkt. Private LV's sowie
private RV's !! Aha, sagte ich....:)) !
Er wollte mich wegen meiner Resistenz gegen seine Art und Weise
glatt rekrutieren. Heute frage ich mich, wie viele Mio's ich nun bereits "verdient " hätte??
Ich bin zumindest ehrlich geblieben. - #77 22.03.2012 11:47 von
Ah, OK. Sorry...
(1) Ah, jetzt verstehe ich. Also: Die "100" in meinem Beispiel bezogen sich auf eine beliebige Geldeinheit (EUR 100, Mio EUR 100), aber nicht auf den Fall der EUR 100 Mrd Gewinn. Die 100 habe ich nur genommen, weil man mit 100 einfacher rechnen kann und auf die prozentuale Belastung kommt. Das Beispiel war abstrakt und sollte nur von dem Hintergrund der Diskussion "Erträge von Kapitalgesellschaften in Deutschland werden zu niedrig besteuert", die tatsächliche Besteuerung darlegen.
Dazu kommt, dass das Beispiel sich auf eine in Deutschland ansässige Kapitalgesellschaft bezog.
Da der thread sich auf 100 Mrd. Euro Gewinn bezog, war mein Beispiel aber insoweit mißverständlich. Ich entschuldige mich dafür.
(2) EUR 100 Mrd sind Gewinn auf konsolidierter IFRS/HGB-Basis
Also, die 100 Mrd. beziehen sich wohl auf den konsolidierten Gewinn der Dax-Unternehmen inkl. aller Tochtergesellschaften.
Konzernabschluss
Wenn eine Kapitalgesellschaft in Deutschland eine 100% Tochter im Ausland hat, ist die Tochter selbstverständlich mit ihrem GEwinn im Ausland und nicht in Deutschland steuerpflichtig. Der Gewinn der Tochter wird aber im konsolidierten Abschluss (wohl nach IFRS) der Muttergesellschaft in Deutschland angegeben. Die Muttergesllschaft versteuert jedoch nur ihre eigenen Einkünfte (und die ihrer deutschen Tochtergesellschaften, mit denen in der Regel eine ertragsteuerliche Organschaft besteht) in Deutschland. Die Muttergesellschaft erzielt diese Einkünfte z.B. aus den Ausschüttungen der Tochter (die dann allerdings in der Regel zu 95% in Deutschland steuerfrei sind).
Ich kenne die Herkunft der Zahlen nicht, dafür müsste ich die Konzernabschlüsse jedes der 30 Unternehmen analysieren, aber ich gehe davon aus, dass viele der Unternehmen international ausgerichtet sind und einen großen Teil ihrer Erträge durch ausländische Töchtergesellschaften erzielen (wenn die Erträge nicht durch Tochtergesellschaften, sondern durch Betriebsstätten im Ausland erzielt werden, wäre das im Prinzip genauso, da diesen Einnahmen gem. den jeweiligen DBA dem Betriebsstättenstaat zustehen).
Von daher werden die 100 Mrd. schon besteuert, aber eben nicht in vollem Umfang in Deutschland, sondern in anderen Staaten. Genauso besteuert Deutschland ja die Erträge der CocaCola AG in Deutschland und die CocaCola Inc. in den USA besteuert nur ihre inländischen Erträge.
Wenn Sie meinen allerersten Beitrag lesen, ist dieser insoweit mißverständlich (das habe ich aber in den nächsten Beiträgen richtigestellt). Ich entschuldige mich dafür. - #78 22.03.2012 12:21 von
Richtig ist, dass in der Managementebene der Konzerne hohe Gehälter, meiner Meinung nach teilweise zu hohe Gehälter bezahlt werden. Das ist im Mittelstand aber schon nicht mehr der Fall....
Ansonsten, wie gesagt, zahlt zumindest der Maschinenbau sehr gut. Auch in der unteren Ebene... - #79 22.03.2012 12:56 von
Absurdistan..Steuerspardistan ....
...und genau DAS war doch mein Reden. Zunächst ist der Kurs einer Aktie (soweit ich verstand) eine virtuelle Bewertung des jeweiligen Unternehmens, > höhere Nachfrage (incl. Rendite ) = höherer Aktienkurs.
Die Rendite jedoch bewertet den Realen Erfolg des Unternehmens aufgrund der Aktienrendite im einzelnen. Und dies auf einen längeren
Zeitraum.
Die Renditen jedoch müssen im Ursprungsland, also dort wo der Sitz des Unternehmes istversteuert werden > Direktversteuerung!
( sowie auch bei Megakonzerten int. Musikstars,die bisweilen ihre Megagage im Koffer!!! mitnahmen und nun der Veranstalter DIREKT und vorab versteuern muss).
Denn in diesem Land wird die Infrastruktur ja genutzt, ebenso die Umwelt belastet, sowie die Mitarbeiter, wenn Krank, durch die dortige
Solidargemeinschaft durchgefüttert wird.
Ebenso werden die Unternehmen in diesem Urspr.-land ggf. subventioniert ( Kurzarbeit ...Aufstockung z.b)!
Wenn die Versteuerung der Aktienrendite jedoch im Ausland geschieht,
hat der hiesige Staat samt Solidargemeinschft einfach nix von dem Erfolg der Topbilanzen dieser Konzerne.
So gründe man den Bodenschatzlosen und Industrie,- Agrarwirtschaftslosen Staate Steuerspardistan und alle Großaktionäre
versteuern dort ihre Renditen mit sagenhaften ?? % !
Und schon ist die nächste Steueroase geschaffen. Richtig ?
Ps. Danke nochmals für die ausführlichen Info's.
MfG
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