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Rekord-Ansturm: Jetzt 2,2 Millionen Studenten an deutschen Hochschulen

Über 440.000 neue Erstsemester, 2,2 Millionen Studenten - so viele gab es in Deutschland noch nie. Den Hochschulen ist mächtig mulmig: Werden demnächst die doppelten Abi-Jahrgänge wirklich Platz finden, wenn zugleich auch noch die Wehrpflicht ausgesetzt wird? Wer soll, kann, will das bezahlen?

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...731038,00.html
  1. #1

    .....

    Analysis 1 und LinAlg ist so voll das der Prof kaum durchkommt in Regensburg , und dann wird noch das Budget gekürtzt , das is schrecklich... nach 45 Minuten wird man in dem vollen Hörsall ohnmächtig da die Luft so dick ist wie die Betonwände
  2. #2

    Das kommt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Über 440.000 neue Erstsemester, 2,2 Millionen Studenten - so viele gab es in Deutschland noch nie. Den Hochschulen ist mächtig mulmig: Werden demnächst die doppelten Abi-Jahrgänge wirklich Platz finden, wenn zugleich auch noch die Wehrpflicht ausgesetzt wird? Wer soll, kann, will das bezahlen?

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...731038,00.html
    von dem niedrigen Abi-Niveau. Heute macht doch jeder Abitur. Vergleichen Sie mal die Oberstufe und die Abi-Pruefungen der 50-Jahre mit den heutigen Anforderungen. Nur mal Mathematik und Deutsch. Das wuerden heute nur noch 50 % der Abiturienten schaffen. Und das sind die, die auf die Uni gehoeren. Dann ist auch genuegend Platz.
  3. #3

    weniger arbeitslose

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Über 440.000 neue Erstsemester, 2,2 Millionen Studenten - so viele gab es in Deutschland noch nie. Den Hochschulen ist mächtig mulmig: Werden demnächst die doppelten Abi-Jahrgänge wirklich Platz finden, wenn zugleich auch noch die Wehrpflicht ausgesetzt wird? Wer soll, kann, will das bezahlen?

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...731038,00.html
    Liegt bestimmt daran, dass die jungen Leute es garnicht mehr erwarten können so früh wie möglich dem rosigen "Arbeitsmarkt" zur Verfügung zu stehen.

    Sehen wir es positiv: So tauchen sie in keiner Arbeitslosenstatistik auf ;-)
  4. #4

    BGE jetzt !

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    von dem niedrigen Abi-Niveau. Heute macht doch jeder Abitur. Vergleichen Sie mal die Oberstufe und die Abi-Pruefungen der 50-Jahre mit den heutigen Anforderungen. Nur mal Mathematik und Deutsch. Das wuerden heute nur noch 50 % der Abiturienten schaffen. Und das sind die, die auf die Uni gehoeren. Dann ist auch genuegend Platz.
    Mag ja alles richtig sein, stellt sich nur die Frage, warum alle nach dem Abitur greifen?
    Der Grund liegt meiner Meinung darin, dass in den Augen der Personaler (<Vorurteil an> glattgegeelte Powerpoint schubsende BWL Jungschnösels <Vorurteil aus>) jemand der eine solide Berufsausbildung besitzt, nicht als Fachkraft angesehen wird. Dann noch der Faktor, das im technischen Bereich kein Geld verdient wird, sondern eben nur die BWL-Wix*** Geld bekommen (nicht verdienen) und schon wird nen Schuh raus.

    Im Beruf gut ausgebildete Leute können Ing´s locker das Wasser reichen. Die gehen halt nur von der anderen Richtung dran.
  5. #5

    ^.^

    Zitat von VerHartzter Beitrag anzeigen
    Im Beruf gut ausgebildete Leute können Ing´s locker das Wasser reichen. Die gehen halt nur von der anderen Richtung dran.
    Nun denn, VerHartzter, zumindest in meinem Bereich Maschinenbau darf ich Ihnen versichern, daß das kompletter Unsinn ist. Kann es sein, daß Sie, aus welchem Grund auch immer, Schraubhandwerk und technisch-mathematische Entwicklung durcheinander würfeln?

    In Sachen Powerpoint, BWL-Buzzwordbingohohlbirnen & Vorurteile inkompetenter Personaler -- nicht selten übrigens aus der gerade erwähnten BWL-Fraktion -- gehen wir allerdings d'accord.
  6. #6

    Erst wenn jeder Abitur hat

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    von dem niedrigen Abi-Niveau. Heute macht doch jeder Abitur. Vergleichen Sie mal die Oberstufe und die Abi-Pruefungen der 50-Jahre mit den heutigen Anforderungen. Nur mal Mathematik und Deutsch. Das wuerden heute nur noch 50 % der Abiturienten schaffen. Und das sind die, die auf die Uni gehoeren. Dann ist auch genuegend Platz.
    ...wird man feststellen, daß es nichts mehr wert ist und man damit auch weder beruflich noch finanziell etwas anfangen kann.
    In den 60ern reichte ein guter Hauptschulabschluß zum Bankkaufmann, heute ist man ohne Abitur chancenlos.
    gilt auch für andere Berufe...
  7. #7

    zeit totschlagen

    es gibt wohl auch nicht wenige junge leute, die seit 2008 keinen anständig bezahlten job finden und einfach keine lust auf das zigste unbezahlte praktikum haben. dafür werden jetzt eben einfach noch sechs semester studium drangehängt, man lernt noch was dazu und überbrückt die zeit bis sich der arbeitsmarkt hoffentlich wieder erholt hat.

    allein, ich glaube nicht dran, aber was hat man schon für eine wahl...
  8. #8

    Halb gedacht

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    von dem niedrigen Abi-Niveau. Heute macht doch jeder Abitur. Vergleichen Sie mal die Oberstufe und die Abi-Pruefungen der 50-Jahre mit den heutigen Anforderungen. Nur mal Mathematik und Deutsch. Das wuerden heute nur noch 50 % der Abiturienten schaffen. Und das sind die, die auf die Uni gehoeren. Dann ist auch genuegend Platz.
    Solange sich Politiker den Bildungserfolg immer noch mit Anzahl an Absolventen oder Studienanfängern fehlrechnen (statt mit adäquat bekleideten Arbeitsplätzen meinetwegen) - solange wäre ein Abitur auf Sonderschulniveau, das über 90% aller Schulabgänger erwürben, das Gelbe vom Ei.

    Was passiert eigentlich, wenn durch verkürzte Schulzeit (G8), Studienzeit (Bologna) und Rente (ab 67) die Anzahl der Erwerbsfähigen weiter steigt? Warum geht alles davon aus, dass aus dem Mehr an Arbeitskräften dann auch ein Mehr an Arbeitsplätzen entsteht - und nicht ein Mehr an arbeitssuchenden nichtzahlenden Empfängern? Wäre doch viel naheliegender...
  9. #9

    Oh Gott, immer diese Techniker ...

    @ schmarrnsepp:
    Um die Vorurteile um ein weiteres zu ergänzen:
    "Kariertes Hemd und Samenstau ich studier Maschinenbau"

    Es sei hier nur angemerkt, dass sich die Betriebswirtschaftslehre nicht in der Personalführung oder im Marketing erschöpft.








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