Ich stelle mir das gerade in knapp 10.000 Meter Höhe vor. Hat ein Linienflugzeug (so viele) Fallschirme dabei? Und wie sieht es bei Flügen über dem Meer aus?Zitat von Artikel
Wer sich nicht anschnallt, fliegt nicht mit, sondern raus: Ein Gericht gab jetzt einem Piloten Recht, der seine zahlende Kundschaft aus ebendiesem Grund aus dem Flieger beförderte. Die Passagiere hatten den Aufstand geprobt.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-862198.html
Ich stelle mir das gerade in knapp 10.000 Meter Höhe vor. Hat ein Linienflugzeug (so viele) Fallschirme dabei? Und wie sieht es bei Flügen über dem Meer aus?Zitat von Artikel
Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass der Kapitän die Mitnahme von Passagieren, die sich seinen Anordnungen widersetzen, verweigert. Dass es dazu eines Gerichtsurteils bedarf, ist merkwürdig.
Es gibt keine Fallschirme in einer Passagiermaschine. Wie und wo wollen sie da auch raus kommen? Die Türen lassen sich während des Fluges nicht öffnen.
Dafür gibt es Schwimmwesten für jeden, falls jemand den Aufprall auf dem Wasser packt...Und wie sieht es bei Flügen über dem Meer aus?
Bei nicht abzustellendem Fehlverhalten während des Fluges => Zwischenlandung oder Polizei am Zielort. Hier lag die Sache aber wohl anders, weil die Passagiere einen Grund für ihre Weigerung zu haben glaubten(?). Darauf hätte der Artikel näher eingehen können. Klar ist, dass der Pilot nicht starten darf, wenn die vorgeschriebenen Voraussetzungen nicht vorliegen.
Bei der Häufung von schädlichen Dämpfen in Flugzeugen in der letzten Zeit, kann man verstehen, dass Passagiere den Start durch die Verweigerung sich zu setzen, verhindern wollen.
Kapitäne, die das "Problem" durch den Rauswurf der verunsicherten Passagiere lösen, werden eines Tages dann wirklich bei Rauchentwicklung oder giftigen Dämpfen in 10.000m Höhe, ihre Vorgehensweise mindestens noch 5-10 Minuten bereuen können.