AFP20-mal hat ihr die Regierung die Ausreise verwehrt, jetzt schafft sie es durch die Passkontrolle: Die berühmte kubanische Bloggerin Yoani Sánchez verlässt Kuba. Ihr Aufbruch wurde im Netz Schritt für Schritt begleitet. Ihr Ziel: in achtzig Tagen um die Welt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-883935.html
Wieso hat ein angeblich dermaßen überlegenes System so etwas nötig? Die Reisefreiheit ist ein dermaßen hohes Gut, davon können viele Ostler ein Lied singen.
Wieso sperrt man Leute im eigenen Land ein? Doch nicht, weil alle so überzeugt sind, widerlich. Wenn ich solch einem Land leben müsste, würde ich hoffen, dass ich schon geistig durchdoktriniert bin, damit ich das Gefängnis nicht mitbekomme.
Spontan nach Frankreich, Sylvester in CZ, im Winter nach Südspanien... ich schätze die Reisefreiheit ganz hoch ein.
Und jetzt kommt mir keiner hier mit unseren ach so viiielen Armen, die durch den Kapitalismus angeblich de facto einer Reisebeschränkung unterliegen. Um Himmels Willen, was kostet heute ein Flugticket?
Und selbst wenn es 10% nicht könnten, muss man es gutheißen, wenn in Kuba, DDR & Co. 100% nicht rauskönnen. Pfui.
Ich freue mich für sie, frage mich allerdings, woher sie das Geld hat, 12 Länder zu bereisen. Wer finanziert sie?
Sozialismus funktioniert nur, wenn die Leute nicht einfach abhauen können.
Ah ja, Kuba... the Land of the Free! Unsere Castro-Sympathisanten wissen natürlich, dass Reisefreiheit eigentlich gar nicht so wichtig ist und man lieber im Land bleibt, um den Sozialismus aufzubauen.
Gut - schlecht?
Wer weiss das schon?
Der Weg in die (politische) Hölle ist gepflastert mit der Ahnungslosigkeit/Dummheit der ”westlichen” „Intellektuellen“ (oder pseudo-intellektuellen)
Wer sagte das? Guillermo_Cabrera_Infante - Yoani weiss, wer das ist/war.
http://en.wikipedia.org/wiki/Guillermo_Cabrera_Infante
M.a.W. Apreciada Yoani - denunzieren Sie weiter alle die Verbrecher. Die im Namen (von was?) Menschen erniedrigen, quälen, ermorden - und all das auf der schönen Karibikinsel: Ferienziel von Millionen von naiven Touristen, die nichts, aber gar nichts kapieren, genau wie die IKRK-Delegieren damals in Theresienstadt (für die, die es nicht wissen: das war ein mildes KZ, die Vorstufe zum Vernichtungslager Auschwitz ...).
Also: bin business fluent in Spanisch, und ich habe sehr lange (zu lange) in Kuba gearbeitet (für was?) - ich weiss, wovon ich spreche. Und alle die Opfer eines - Rumba, Bolero - totalitären Regimes (die Menschenrecht lassen grüssen) auch ... Salud!
So, so eine "Regierungskritikerin". Interessant, sonst sind die Redakteure bei SPON und anderen links-angehauchten deutschen Medien ja recht grosszügig darin, selbst Staaten mit ausgeprägten demokratischen Strukturen das Label "Regime" aufzukleben. Aber für die Diktatur im "Sehnsuchtsland" Kuba macht man grosszügig eine Ausnahme! Die Frau ist eine Dissidentin die sich gegen eine D i k t a t u r einsetzt. Dass man sowas an den Kuba-Sympathie-Treffen der Toskana-Sozis nicht mitkriegt, wundert mich nicht. Ich finds als Latino immer sehr amüsant, dass in solchen Kreisen Kubaner und sonstige Leute mit Landeskenntnis recht "unerwünscht" sind. Wahrscheinlich, weil sie darüber Berichten könnten wie es abseits von all-inclusive und Staatstouren für Castro-Romantiker so zu und her geht.
Die schönste Umschreibung für Staatsrepression seit "antifaschistischer Schutzwall". Der / die einzige RedakteurIn, welche des Spanischen mächtig ist, möge sich mal zwecks Realitychecks hier mal umschauen: Censura en Cuba - Wikipedia, la enciclopedia libreDa die meisten Kubaner keinen Internetanschluss haben, (...)
genau weiss ich es auch nicht, da sie aber regelmaessig fuer internazionale Medien schreibt, koennte ich mir vorstellen, dass sich solch eine 1-mal um die Welt-Geschichte der ersten Internet-Revoluzzerin ganz gut verkauft. Es gibt Redaktionen, die es schon mehrfach versucht haben, Yaoni zu Vortraegen nach Europa zu holen.
Muss nicht gleich unbedingt Boeses im Spiel sein.