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Reisebüro-Panne: Sächsische Kundin bucht Bordeaux statt Porto

Eine undeutliche Aussprache im Reisebüro kann teuer werden: Fast 300 Euro muss eine Kundin für einen Flug zahlen, den sie nie angetreten hat - weil sie den gewünschten Zielort Porto nicht klar artikulierte.

Reiserecht: Kundin bucht Bordeaux statt Porto - SPIEGEL ONLINE
  1. #180

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    wenn Sie an dem armen jungen Mitschreiber schon rumkritteln, dann solle sein spezifischer Gebrauch des Adjektivs "dialektisch" (Konzept der dialektischen Sprache) auch gewürdigt werden.
    Fremdwörter sind halt Glückssache.
    Die beste Erklärung für das Adjektiv dialektisch las ich übrigens vor kurzem im Lexikon der vom Aussterben bedrohten Wörter. Sie lautete sinngemäß: Dialektisch - ein Wort das im Allgemeinen nichts und im Besonderen alles bedeuten kann.
  2. #181

    optional

    Paketboten oder Parkettboden?
  3. #182

    hessisch

    ich kenne 2 leute, einer heißt mit nachnamen "graz", der andere "kraatz" ..... als ich mich neulich mit einer freundin, die aus einer region hessens stammt über eine dritte person unterhielt, fiel folgender satz: " was ist eigentlich aus person xy geworden? ach, die hat den "graz" geheiratet und ist in die staaten gegangen. waaaas? "graz" seit wann sind die geschieden? außerdem gibts doch da 30 jahre altersunterschied? nee, doch nicht "graz", sondern "graz"! "ach, du meinst kraatz? ja sag ich doch, graz!

    soviel dazu und vor allen dingen zu hochdeutsch......wie hochdeutsch deutschland spricht ist doch schon daran zu erkennen, dass man auch denen, die glauben, hochdeutsch zu sprechen, sehr schnell anmerkt, wo sie herkommen......
  4. #183

    Zitat von amarildo Beitrag anzeigen
    So etwas kommt in D vor?
    Ihr habt doch Hochdeutsch oder ist das nicht mehr gelehrt?

    Mein Deutsch stammt von bevor 1968 und ich habe
    Hochdeutsch gelernt. Ohne das waere.....
    Weder Bodeaux noch Porto sind deutsche Worte. Wie spricht man die denn korrekt "Hochdeutsch" aus?
  5. #184

    wooow... und ich dachte wir hätten in Deutschland einen Diskriminierung Schutz gegenüber Andersartigkeit ;-)
    Muss ich noch einmal drüber nachdenken... ;-)

    @Drehstuhl :
    ...und war es genauso teuer ??? Dann schule ich um ;-)))
  6. #185

    Zitat von egbert_sass Beitrag anzeigen
    Also zumindest die britische middle und upper class ist relativ gut zu verstehen, die sprechen fast wie die BBC. Würde ich schon als Hochenglisch bezeichnen.
    Während bei der BBC inzwischen Dialekte stark gefördert werden. Gottseidank. Das klingt alles wesentlich interessanter als im deutschen Einheitsfernsehen. Da klingt der Waliser nach Wales und der Northerner nach Northerner, der Schotte nach Schottland und die einzelnen Londoner Stadteile kann man auch erkennen. Das ehemalige BBC - English gilt mittlerweile als arg versnobbt.
  7. #186

    Zitat von kollerspeter Beitrag anzeigen
    Und den Miforisten gebe ich nur den Tipp, erst mal nachzudenken, bevor man sich über andere Leute lustig macht.
    Ich habe nachgedacht, darf ich mich jetzt lustig machen?
  8. #187

    Oder

    Zitat von tollhans Beitrag anzeigen
    stellt Sprachfallen auch für Hochdeutsch-Sprecher auf. Wie war das mit dem Küchenchef, der auf seiner Speisekarte Sauce Bordelaise mit Freudenhaustunke übersetzte?
    die schwäbischen Kegelbrüder, die im Gare de l'Est einen Gepäckträger malträtierten, weil sie glaubten, dass er sie als Bagage (schwäbisch Gesindel) bezeichnete. Ich bin selbst Schwabe, aber Sprachfallen machen doch Spass! Es geht auch international: pub - public house - maison publique, oder das berühmte Hotel de Ville, in dem keine Zimmer reserviert werden konnten.


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