BridgestoneDie Reifenindustrie ist abhängig - und sucht nach Ersatzstoffen für Rohöl, aus dem heutige Autoreifen zum Großteil bestehen. Die Ersatzdrogen sind Sojaöl, Löwenzahnwurzeln und Saft aus Wüstensträuchern. Klingt irre? Erste Tests machen Hoffnungen auf den baldigen Einsatz von Bio-Pneus.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/r...-a-865811.html
Schönes Beispiel für eine leicht schizophrene Haltung: um jeden Preis Auto fahren wollen, aber wenisgtens "Bio". Es hat ja nun schon bei dem sogenannten Bio-Sprit nicht funktioniert, aber egal. Man sieht förmlich schon die gepanzerten Dienstlimousinen der grünen CDU damit durch die Landen rollen.
Wie wäre es mal wieder mit kleineren Reifen? Heute ist ja schon ein Polo optional auf 18" unterwegs. Aus dem Satz könnte man locker zwei Satz 14" herstellen, ohne wirkliche Abstriche an Sicherheit, aber mit Gewinn an Komfort. Ausserdem schleppt man weniger (ungefederte) Masse mit sich - weniger Verbrauch, mehr Komfort, oder noch leichteres Fahrzeug, weil Aufhängung, Lager und Dämpfer kleiner ausfallen können. Und wenn man vernünftige Leistungen, sagen wir mal max. 150 PS für PKW einführen würde, bräuchte man nicht soviel Bremsscheibe, kleinere Latschen oben erwähnte Vorteile inklusive. Das ganze dann noch aus einem nicht downgesiztem Motor, und Verbräuche sinken bei steigenden Haltbarkeiten und generell weniger Materialeinsatz. Und leiser wird es auch auf den Strassen, zumindest denen über 50 km/h.
Ist jetzt ein paar mal doppelt gemoppelt, aber vllt. beugt das ja Nasen vor, die wieder kommen mit "passiver Sicherheit", denn 1.) fahren die anscheinend nur bei bestem Wetter, immer nur geradeaus, haben keine Spurrilllen in der Strasse und kaufen nur die besten 200 € -Pneus; für 50 € mehr bekommt man allerdings schon sehr gute Markenware im 14"-Bereich, aber 4 Stück :).