Reichensteuer: Lafontaine will Millionäre zur Kasse bitten

dapdWillkommen im Wahlkampf: Oskar Lafontaine fordert, Millionäre deutlich kräftiger zu besteuern als bislang. Sie sollten bis zu 75 Prozent Einkommenssteuer zahlen, sagte der Linken-Fraktionschef im Saarland.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...821695,00.html
  1. #70

    Zitat von ancarion Beitrag anzeigen
    Von wegen, man muß nur in der richigen Familie geboren sein. Schauen Sie sich die Verbindungen und Netzwerke unsere "großen" Firmenlenker mal genau an, die haben auf nichts verzichtet, Papa hat schon bezahlt.....
    Komisch, dass man dann so viele DAX-Vorstände findet, die ohne jegliche Verbindungen und familiäre Netzwerke ganz an die Spitze gekommen sind. Setzen Sie mal Ihre ideologische Neidbrille ab.
  2. #71

    Bei den Rechten noch mehr!

    Zitat von dendrocopos Beitrag anzeigen
    Hehe, für die Leute, die das Land verlassen wollen, kann man ja eine Mauer errichten und den Straftatbestand der Republikflucht einführen. Bei den LINKEN gibt es doch genug Experten in diesem Bereich!
    Kein Mensch will Kommunismus, aber eine Chancengleichheit der Turbo Kapitalismus bewirkt genau das Gegenteil, wenige Reiche Viele Arme oder am Existenzminimum dahin vegetierende. Ist das Chancengleichheit
    wenn durch Kapital andere an Ihren Möglichkeiten gehindert werden.
  3. #72

    Zitat von ancarion Beitrag anzeigen
    Von wegen, man muß nur in der richigen Familie geboren sein.
    Und diejenigen die sich von ganz unten nach ganz oben gearbeitet haben, von Hartz4 auf Wolke7, ganz alleine, was ist mit denen?

    Sagen Sie nicht das gibt es nicht, die Liste ist lang. Die Erfinderin von Harry Potter ist nur ein Beispiel, von Sozialhilfe auf Milliardär, why not?

    Engstirniges, verkorkstes Denken ist das was Sie da an den Tag legen. Deswegen gehts ihnen, wie es ihnen geht. NEID ist eine Todsünde.
  4. #73

    Zitat von irgendwer_bln Beitrag anzeigen
    Es sind Kommentare wie dieser, die die Linken unwählbar machen.

    Ich zweifle noch daran, dass Hr. L. selber glaubt, dass man diesen Vorschlag umsetzen könnte.
    Auch wenn die Reichen in Dtld. selber höhere Vermögenssteuern gefordert haben - 75% ist zu viel!

    Wenn ich von klein auf dem großen Geld hinterherjage (super Ausbildung, Studium, Kontaktpflege, Insiderwissen aneignen, etc.), dann verdiene ich mehr als jemand, der seine verfügbare Zeit über seinen Finanzen stellt. Das ist nicht nur logisch - dafür brauch man sich auch nicht zu schämen.

    Bei 75% (wenn mir von 1.000.000,00€ Vater Staat 750.000,00€ genommen werden) bin ich im Ausland, bevor die Tinte auf dem Kontoauszug trocken ist.

    50% Vermögenssteuersatz wäre schon grandios.
    Aber bei 75% hätten wir eine Abwanderung, welche die Landesflucht aus den neuen Bundesländern wie n Wandertag aussehen ließe...
    Es geht um die Einkommenssteuer, die gern auf 75% für alle Beträge jenseits der 1 Mio pro JAhr ansteigen könnte. Es dürfte auch für sie schwierig sein, sich dem zu entziehen

    Die Vermögensteuer halte ich zwar ebenfalls für notwendig, aber natürlich wäre der Tarif erheblich geringer und eher bei 1% und das auch nur auf Teile des Vermögens, sicher nicht auf Betriebskapital

    Ich glaube auch, daß die Möglichkeit abzuwandern bei weitem überschätzt wird. Die meisten Steueroasen trocken immer mehr aus und bei Betriebsverlagerungen zahlen Sie erst recht massive Steuern

    Im übrigen bin ich davon überzeugt, daß Menschen die friedliche deutsche Gesellschaft schätzen, wenig Mord und Todschlag, ziemlich sicher Staßen, gute Ausbildung etc. Wegen 20 % mehr Steuern, geben die meisten Menschen dies nicht auf und leben dann fern der Heimat
  5. #74

    xxx

    Zitat von sorum11 Beitrag anzeigen
    Nur: An Gewinnen beteiligt sich der Staat nur ZU gerne - und das bei NULL Risiko. Aber an meinen Verlusten beteiligt er sich de facto keinen Euro, er zockt mich also systematisch ab.
    Was ist denn das für eine groteske Sicht? Wie sollte sich denn der Staat an Ihren Verlusten beteiligen? Abgesehen davon, daß Sie auf nicht verdientes Geld auch keine Steuern zahlen müssen und zig Abschreibemöglichkeiten haben? Abgesehen davon, daß der deutsche Staat jedes Jahr riesige Dauersubventionen verteilt? Wollen Sie auch noch den deutschen Staat für Ihre VErluste in Haftung nehmen?

    Ihre Argmentationn klingt für mich so, als würden Sie die Legitimität von Steuern grundsätzlich in Frage stellen. Steuern sind zunächst mal keine Abzocke sondern Steuern sind notwendig, um das Gemeinwesen zu finanzieren, auch und nicht zuletzt zum Wohle von Unternehmern wie Ihnen, die entsprechende Infrastruktur, Rechtssicherheit, politische Stabilität, Ausbildungssystem etc vorfinden.
  6. #75

    rtzu

    Zitat von Abaylyi Beitrag anzeigen
    Völlig richtig! Ich würde sogar noch weiter gehen: Auf jedes persönliche Einkommen, sei es Lohn, Zinsen, Spekulationsgewinne, Mieteinnahmen..., sollte der gleiche Steuersatz für alle gelten. Egal wie hoch diese Einkommen sind! Nur das wäre wahre Steuergerechtigkeit! Wie Peligro schon sagte, müsste dazu aber die Anzahl der Ausnahmetatbestände radikal reduziert werden... Und das halte ich leider für nicht durchsetzbar.
    Lol, "die wahre Steuergerechtigkeit". Wissen Sie, was Prozentrechnung ist? Wissen Sie, was Progression ist? Offenbar beides nicht.
  7. #76

    .

    Zitat von Ruhelos Beitrag anzeigen
    Auch wenn sich das vielleicht ganz gut anhört, dieser Herr bezeichnete schon einmal Menschen als besserverdienende, die mehr als 50 t DM verdienten. Dies zu einer Zeit als eine Krankenschwester mit Überstunden da locker hinkam.
    Also, auch wenn es sich gut anhört, der will im Grundsatz gegen jeden der überhaupt was hat oder überhaupt arbeitet.
    zeigen sie mir mal die krankenschwester die 6000DM im monat verdient hat - "mit überstunden". ich lache mich krank bei solchem geistigen dünn...
  8. #77

    Der alte Geist kehrt zurück

    Noch immer weigert sich die SPD festzustellen, das Lafontaine mit seiner politischen Richtung versagt hat: als Ministerpräsident, als Finanzminister, als "Weltökonom".

    Er meint, die Sozialreformen, die Agenda 2010 wäre in Deutschland nicht notwendig gewesen. Man hätte nur mehr Schulden und die Reichensteuer einführen müssen.

    - In der ersten Regierungsperiode hat rot-grün sich massiv verschuldet, und wir es hat nicht gereicht um aus der Krise zu kommen. Erst mit der Agenda 2010 kam Deutschland aus der Krise.
    Heute schimpft Lafontaine ob der Finanzkrise auf die Bankster, die angeblich an der Krise SChuld sind. Dabei hat sich Lafontain als Ministerpräsident, als Bundesfinanzminster selbst bei diesen "Bankstern" Geld geliehen.

    - die große Koalition hat eine Reichensteuer eingeführt. Allein die Einnahmen belaufen sich nicht einmal bei einer Milliarde. Wie hoch wären wohl die Einnahmen wenn man 75% Steuer ansetzen würde?
    Hätten wir vielleicht sogar Einnahmenverluste, weil alle Millionäre in die Schweiz ziehen? Es gibt sie ja doch, die Laffer-Kurve, die besagt, das irgendwann die Steuereinnahmen sinken, selbst wenn man die Steuern erhöht...

    - Lafontaine ist sogar in die USA geflogen, um Allen Greenspan für seine Politik des billigen Geldes, der niedrigen Zinsen zu hofieren. Er wollte die Politik der massiven Verschuldung, des amerikanischen Hausbaus auf Pump auch für Europa. Er hat sogar den Fiskalpakt weiter aufgeweicht, damit sich die Euro-Partner leichter verschulden können. Damit ist der "Weltökonom" Hauptverursacher der EU-SChuldenkrise, der Griechenpleite.
    Und jetzt soll uns eine Millionärssteuer retten?
  9. #78

    ausserdem,

    Zitat von noch_eine_meinung Beitrag anzeigen
    Des Gehalt wird doch bereits angepasst. Und zwar via dem Aufsichtsrat von den Eigentümern (Aktionären). Wenn die Mehrheit der Aktionäre damit einverstanden ist, ist dieses Gehalt angemessen.
    damit hier ENDLICH mal die fakten auf den tisch kommen(diese umverteilungsnummer nervt):
    die oberen 10% zahlen 50% des steueraufkommens.
    die obere hälfte zahlt ca. 93,7%(cut bei ca. 24500,- p.a.)
    das untere drittel zahlt ohnehin nichts.
    also,liebe linkenwähler:ihr nehmt es sowieso schon von "denen da oben"...sonst noch was?

    p.s.:quelle stat. bundesamt,auf wunsch gebe ich gerne die telnummer raus...
  10. #79

    Sehr guter Vorschlag...

    dem Vorschlag Lafontaines kann ich nur Zustimmen. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Also, holt das Geld doch bei den Reichen wo es massenweise rumliegt und gebt es den Armen die immer zahlreicher werden in unserem Land. Wer über 1 Million verdient wird sicher nicht zum Sozialfall, wenn er ab dieser Höhe ordentlich besteuert wird, es ist vielmehr ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Und nur durch umverteilen von oben nach unten kann die Umverteilung von unten nach oben gestoppt werden....