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Reichensteuer: Lafontaine will Millionäre zur Kasse bitten
dapdWillkommen im Wahlkampf: Oskar Lafontaine fordert, Millionäre deutlich kräftiger zu besteuern als bislang. Sie sollten bis zu 75 Prozent Einkommenssteuer zahlen, sagte der Linken-Fraktionschef im Saarland.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...821695,00.html
- #70 16.03.2012 09:23 von
- #71 16.03.2012 09:24 von
Bei den Rechten noch mehr!
- #72 16.03.2012 09:25 von herzogwidukind
Und diejenigen die sich von ganz unten nach ganz oben gearbeitet haben, von Hartz4 auf Wolke7, ganz alleine, was ist mit denen?
Sagen Sie nicht das gibt es nicht, die Liste ist lang. Die Erfinderin von Harry Potter ist nur ein Beispiel, von Sozialhilfe auf Milliardär, why not?
Engstirniges, verkorkstes Denken ist das was Sie da an den Tag legen. Deswegen gehts ihnen, wie es ihnen geht. NEID ist eine Todsünde. - #73 16.03.2012 09:25 von
Es geht um die Einkommenssteuer, die gern auf 75% für alle Beträge jenseits der 1 Mio pro JAhr ansteigen könnte. Es dürfte auch für sie schwierig sein, sich dem zu entziehen
Die Vermögensteuer halte ich zwar ebenfalls für notwendig, aber natürlich wäre der Tarif erheblich geringer und eher bei 1% und das auch nur auf Teile des Vermögens, sicher nicht auf Betriebskapital
Ich glaube auch, daß die Möglichkeit abzuwandern bei weitem überschätzt wird. Die meisten Steueroasen trocken immer mehr aus und bei Betriebsverlagerungen zahlen Sie erst recht massive Steuern
Im übrigen bin ich davon überzeugt, daß Menschen die friedliche deutsche Gesellschaft schätzen, wenig Mord und Todschlag, ziemlich sicher Staßen, gute Ausbildung etc. Wegen 20 % mehr Steuern, geben die meisten Menschen dies nicht auf und leben dann fern der Heimat - #74 16.03.2012 09:26 von
xxx
Was ist denn das für eine groteske Sicht? Wie sollte sich denn der Staat an Ihren Verlusten beteiligen? Abgesehen davon, daß Sie auf nicht verdientes Geld auch keine Steuern zahlen müssen und zig Abschreibemöglichkeiten haben? Abgesehen davon, daß der deutsche Staat jedes Jahr riesige Dauersubventionen verteilt? Wollen Sie auch noch den deutschen Staat für Ihre VErluste in Haftung nehmen?
Ihre Argmentationn klingt für mich so, als würden Sie die Legitimität von Steuern grundsätzlich in Frage stellen. Steuern sind zunächst mal keine Abzocke sondern Steuern sind notwendig, um das Gemeinwesen zu finanzieren, auch und nicht zuletzt zum Wohle von Unternehmern wie Ihnen, die entsprechende Infrastruktur, Rechtssicherheit, politische Stabilität, Ausbildungssystem etc vorfinden. - #75 16.03.2012 09:26 von
- #76 16.03.2012 09:27 von
- #77 16.03.2012 09:27 von
Der alte Geist kehrt zurück
Noch immer weigert sich die SPD festzustellen, das Lafontaine mit seiner politischen Richtung versagt hat: als Ministerpräsident, als Finanzminister, als "Weltökonom".
Er meint, die Sozialreformen, die Agenda 2010 wäre in Deutschland nicht notwendig gewesen. Man hätte nur mehr Schulden und die Reichensteuer einführen müssen.
- In der ersten Regierungsperiode hat rot-grün sich massiv verschuldet, und wir es hat nicht gereicht um aus der Krise zu kommen. Erst mit der Agenda 2010 kam Deutschland aus der Krise.
Heute schimpft Lafontaine ob der Finanzkrise auf die Bankster, die angeblich an der Krise SChuld sind. Dabei hat sich Lafontain als Ministerpräsident, als Bundesfinanzminster selbst bei diesen "Bankstern" Geld geliehen.
- die große Koalition hat eine Reichensteuer eingeführt. Allein die Einnahmen belaufen sich nicht einmal bei einer Milliarde. Wie hoch wären wohl die Einnahmen wenn man 75% Steuer ansetzen würde?
Hätten wir vielleicht sogar Einnahmenverluste, weil alle Millionäre in die Schweiz ziehen? Es gibt sie ja doch, die Laffer-Kurve, die besagt, das irgendwann die Steuereinnahmen sinken, selbst wenn man die Steuern erhöht...
- Lafontaine ist sogar in die USA geflogen, um Allen Greenspan für seine Politik des billigen Geldes, der niedrigen Zinsen zu hofieren. Er wollte die Politik der massiven Verschuldung, des amerikanischen Hausbaus auf Pump auch für Europa. Er hat sogar den Fiskalpakt weiter aufgeweicht, damit sich die Euro-Partner leichter verschulden können. Damit ist der "Weltökonom" Hauptverursacher der EU-SChuldenkrise, der Griechenpleite.
Und jetzt soll uns eine Millionärssteuer retten? - #78 16.03.2012 09:28 von
ausserdem,
damit hier ENDLICH mal die fakten auf den tisch kommen(diese umverteilungsnummer nervt):
die oberen 10% zahlen 50% des steueraufkommens.
die obere hälfte zahlt ca. 93,7%(cut bei ca. 24500,- p.a.)
das untere drittel zahlt ohnehin nichts.
also,liebe linkenwähler:ihr nehmt es sowieso schon von "denen da oben"...sonst noch was?
p.s.:quelle stat. bundesamt,auf wunsch gebe ich gerne die telnummer raus... - #79 16.03.2012 09:28 von
Sehr guter Vorschlag...
dem Vorschlag Lafontaines kann ich nur Zustimmen. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Also, holt das Geld doch bei den Reichen wo es massenweise rumliegt und gebt es den Armen die immer zahlreicher werden in unserem Land. Wer über 1 Million verdient wird sicher nicht zum Sozialfall, wenn er ab dieser Höhe ordentlich besteuert wird, es ist vielmehr ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Und nur durch umverteilen von oben nach unten kann die Umverteilung von unten nach oben gestoppt werden....
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